Kurz vor 9: Reuter will Hersteller zu Transparenz und Fairness zwingen, Software-Fehler bei Amazon, Metro, Emmas Enkel, Otto, Amazon fresh, eBay

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 15. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Reuter will Hersteller zu Transparenz und Fairness zwingen

Reuter contra Hersteller:

Was erlauben Reuter? Der Fach-Onlinehändler Reuter hatte mit seinem unkonventionellen „Reuter Urteil“ Bewertungen von Sanitärherstellern online zugänglich gemacht. Reuter wollte so transparent machen, wie sich Hersteller bei Fragen zum Herstellungsort, bei der Kommunikation von Lieferzeiten, bei der Abwicklung von Kundenreklamationen, bei Preisehrlichkeit verhalten.
Doch diese Offenheit gefällt nicht allen Herstellern. Unter anderem Hansgrohe ist gegen die Sterne-Bewertungen von Reuter vorgegangen. Also musste sich das Landgericht Köln mit dem Fall beschäftigen. Bis zur Entscheidung über die einstweilige Verfügung, die Hansgrohe erwirkt hatte, ist die Veröffentlichung des "Reuter Urteils" untersagt.

Reuter stichelt mit seiner Bewertung aber wohl auch gegen die Benachteiligung von Onlinehändlern, bewertet auch die Behinderung von Preisvergleichsmöglichkeiten sowie die Benachteiligung besonders günstiger Vertriebswege.

2013 musste der Badarmaturenhersteller Dornbracht nach einer Klage von Reuter wegen gezielter Behinderung des Onlinehandels inklusive Zinsen Schadenersatz in Höhe von rund einer Million Euro an Reuter zahlen. Der Armaturenhersteller hatte Großhändlern zwischen 2008 und 2011 spezielle Rabatte gewährt, wenn diese sich verpflichteten, Dornbracht-Produkte nicht an Onlinehändler zu liefern.
 

Jetzt lesen: Software-Fehler verursacht Preissturz bei Amazon. Otto glaubt an den Katalog.
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Schlagworte: Amazon, Ebay, Otto, Metro, Reuter, Emmas Enkel

Kurz vor 9: Amazon lässt Kunden Preise verhandeln, Tengelmann, Shopwings, Otto, Kiveda, eBay, Apple, Asos, Tesco,

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Amazon lässt Kunden Preise verhandeln,

Amazon macht ein Angebot:

"Make an Offer" ruft Amazon seinen Kunden zu. Die können künftig Preise verhandeln und damit den vorgeschlagenen Preis unterbieten. Der Verkäufer kann zustimmen, ablehnen oder sein Angebot anderweitig nachbessern. Vorerst geht das aber nur in der Kategorie Sammlerkram, also Memorabilia und Collectibles. Allein hier aber sind schon 150.000 Artikel betroffen. Amazon feiert den Ansatz bereits als "Game Changer". Das neue System ist aber keine Auktion. Alle Preisverhandlungen finden 1:1 statt.

Jetzt lesen: Tengelmann steigt bei Shopwings ein, Asos unter Druck.
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Kurz vor 9: Otto lässt die Hosen runter - Daten im Livestream, eBay, Toys“R“Us, Amazon, Instacart

Kurz vor 9: Otto lässt die Hosen runter - Daten im Livestream,

Otto zeigt Kaufrausch in Echtzeit:

Einmal sehen, was bei Otto unter der Haube passiert. Zumindest ein bisschen. Das macht Otto heute am 8. Dezember möglich. Am vermutlich umsatzstärksten Tag im deutschen E-Commerce zur Weihnachtszeit öffnet Otto ein Stück weit sein Webtracking-Dashboard, das auf Basis von Daten von 16 Otto Group Unternehmen im Bereich DACH generiert wird, und lässt die Daten im Livestream durchrattern.

Die Performance-Daten zeigen die Standorte der Kunden, die aktuell bestellen, bieten einen Blick auf die  eingegebenen Suchbegriffe, machen die meist aufgerufenen Artikeldetailseiten der letzten fünf Minuten öffentlich und lassen in einem Laufband die aktuell bestellten Warenkörbe in Euro durchlaufen. Auch das dabei benutzte Endgerät lässt sich ablesen. Zu sehen ist der Livestream im Otto-Blog.

Jetzt lesen: Wieder Streik bei Amazon, Toys“R“Us eröffnet Shop bei eBay.
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Kurz vor 9: Exklusiv - Zalando hübscht sich 360 Grad auf, Same Day Delivery, Douglas, Kleiderkreisel, Weihnachtsshopping, Otto, Conrad

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Zalando hübscht sich 360 Grad auf,

Zalando puzzelt an der Optik:

Am Marketing mag Zalando zuletzt gespart haben (Die Ausgaben sanken im 3. Quartal von 19% auf 11%), dafür aber wird am Webshop umso intensiver gepuzzelt. Der persönliche Feed für den Kunden startete und in der Folge wurde nun hier und da die Optik weiter verfeinert, beispielsweise bei der Produktpräsentation. So lassen sich die Produkte nun sowohl in einer 3er wie auch in einer 4er-Kolumne anzeigen. Auch Onsite wurde der Webshop mehr Richtung Chic getrimmt.
Ganz besonders reizvoll ist aber die neue 360°-Produktansicht. Hier ein Beispiel. Zudem bieten die Fotodarstellungen jetzt eine Draufsicht in den Schuh.
Mehr zum Thema in Kürze. 

Jetzt lesen: Weitere Versuche mit Same Day Delivery, Prognosen zum Weihnachtsshopping.
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Kurz vor 9: Otto will mit Werbung im Shop verdienen, Amazon vermittelt Handwerker, Conrad, Net-a-Porter, Collins, About You, PayPal

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. November 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

otto

Otto verdient mit Werbung:

Die eigene Shop-Fläche vermarkten? Otto.de, immerhin ein Reichweiten-Gigant, wäre nicht der erste Anbieter, der den Schritt Richtung Werbefläche Onlineshop wagt. Vorsichtige Versuche in diese Richtung hat Online Marketing Rockstars entdeckt. Die Bannerwerbung - ausgeliefert über einen Adserver von Adition - führt entweder zu Produkten bei Otto oder zu Drittanbietern wie einem Reiseportal.

Otto dürfte nicht alleine bleiben. Triad Retail Media soll für die Otto Group unter anderem Quelle.de werbevermarkten.
Laut Online Marketing Rockstars plant auch die Media-Saturn-Holding den Einstieg in die Werbevermarkung ihrer Shops.


Jetzt lesen: Amazon will Mode schicker präsentieren, Otto Group benennt neue Finanzchefin.
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Kurz vor 9: Zalando beherbergt Gap, Otto, Shopkick, DHL, Drohnen, Payback, Amazon, Fab, Zappos, Square

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Gap, Zalando,

Gap & Zalando:

Gap (war mal so etwas wie eine Kultmarke aus den USA) und Zalando haben heute stolz eine "pan-europäische Partnerschaft" - wie schön das klingt - verkündet. Gap gibt es dann ab Sommer 2015 mit einem eigenen Markenshop bei Zalando. Für Gap, von schwächelnden Umsätzen gebeutelt, ist es ein erster Schritt ins digitale Multibrand-Geschäft. Vor allem für Gap Women, Gap Men, GapKids und babyGap soll so mehr Reichweite geschaffen werden.

Jetzt lesen: Shopkick? Was? Mitarbeiter ahnungslos. Fab auf Ramschniveau.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Zalando, Otto, Fab, Payback, Zappos, DHL, Gap, Square, Shopkick

Kurz vor 9: eBay hübscht sich modisch auf, Karstadt, Otto, Amazon, Apple Pay, Waitrose, Starbucks, Twitter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. Oktober 2014 |

ebay mode

eBay erklärt Fashion Collective:

So ganz prima hat eBay es vermutlich nicht gefunden, dass schon jetzt über seine neue Mode-Kategorie "Fashion Collective" berichtet wird. Nicht alles läuft da jetzt schon rund. So gibt es noch nicht überall eine Warenkorbfunktion.
Aber, heißt es von eBay, "The Fashion Collective befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Der offizielle Start ist erst für Ende 2014 geplant." Hinzu kommt: Bei allen Artikeln der Marken, die bereits Partner von „The Fashion Collective“ in Deutschland sind, steht eine Warenkorb-Funktion bereits bereit. Für den gesamten eBay-Marktplatz in Deutschland soll die Warenkorb-Funktion dann bis Ende des Jahres folgen. Auch zum Konzept hat sich eBay nun geäußert.
Laut eBay können Kunden im Rahmen von “The Fashion Collective“ ausgewählte Marken direkt vom Hersteller kaufen. Die beteiligten Marken präsentieren sich dabei in eigenen Shops und bieten einheitliche Verkaufs- und Sicherheitsstandards, wie beispielsweise ein einmonatiges Rückgaberecht. Der Versand der Ware innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

Jetzt lesen: Ex-Rewe-Manager soll Karstadt führen, Otto testet interaktive Youtube-Videos.
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Thema: News

Schlagworte: Ebay, Otto, Apple, Twitter, Karstadt, waitrose

Kurz vor 9: Kauft Amazon Rockets Mode-Tochter Jabong?, Fashion ID, Amazon, Apple, Hermes, Sobooks, Atalanda, Shopware, Bepado

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Kauft Amazon Rockets Mode-Tochter Jabong?

Amazon verhandelt mit Rocket Internet:

Kauft Amazon in Indien den Modehändler Jabong? Es soll Gespräche geben, heißt es bei Fortune. Jabong gehört zum Rocket-Imperium, das nach dem IPO-Debakel ein Erfolgserlebnis brauchen könnte. Im Raum steht angeblich ein Kaufpreis von bis zu 700 Mio. Dollar. Deutlich mehr als die letzte bekannte Bewertung.

Jetzt lesen: Oliver Samwer glaubt an E-Food, Fashion ID bietet Empfehlungen in Echtzeit.
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Kurz vor 9: Zalando verkauft Aktie günstiger, Otto, Naturloft, eBay, Osiander, Globetrotter, Amazon, Uber, Wal-Mart

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 30. September 2014 | 4 Kommentare Kommentieren

otto, möbel

Zalando macht die Aktie billiger als nötig:

Der Online-Modehändler Zalando legt den Emissionspreis zum morgigen Börsenstart auf 21,50 je Aktie fest. Der Emissionspreis liegt damit am oberen Ende der Preisspanne von 18 bis 22,50 Euro, bleibt aber noch klar darunter. Das überrascht. Denn das Angebot war am obersten Ende der Preisspanne deutlich mehr als zehnfach überzeichnet. Am Graumarkt erreichte die Aktie am Montag zeitweise über 30 Euro.
Im Rahmen des Angebots wurden insgesamt 24.476.223 neue Aktien platziert und zusätzlich eine Mehrzuteilung von 3.671.433 Aktien zugeteilt. Das Gesamtvolumen der Emission beträgt nun 605 Millionen Euro (einschließlich Mehrzuteilungsoption). Falls die platzierenden Banken ihre Greenshoe-Option vollumfänglich ausüben, erhöht sich die Anzahl der Aktien um bis zu 3.671.433 weitere Aktien. Damit würden dann bis zu 11,3 % des Zalando Grundkapitals (nach IPO) an die Börse kommen.

Jetzt lesen: Möbel sind bei Otto ganz groß in Mode. eBay launcht Verkäuferportal.
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Top 100 Onlineshops: EHI verpasst Wachstumseuphorie einen Dämpfer

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. September 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Top 100 Onlineshops: EHI verpasst Wachstumseuphorie einen Dämpfer

Nachdem erst kürzlich der Branchenverband bevh mit seinen aktuellen Zahlen zum 2. Quartal  die Wachstumseuphorie im Onlinehandel ausgebremst hat, legt nun das EHI mit einem Blick auf die Top 100 E-Commerce-Händler in Deutschland in 2013 gleichfalls einen Euphorie-Dämpfer vor. Wachstum, das ist vor allem ein Amazon-Ding. Der Rest der Onliner marschiert deutlich langsamer.
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Thema: Studien

Schlagworte: Zalando, Otto, Umsatz, EHI

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