Kurz vor 9: Otto bietet Express-Lieferung für einen Euro, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Kurz vor 9: Otto, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Otto: Nur wieder eine Oster-Attacke oder diesmal auch ein Testballon in Sachen Same-Day-Delivery? Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung gegenwärtig für nur 1 Euro Aufschlag (statt 9,95 Euro) an. Das Angebot gilt bis zum 22. April für alle vorrätigen Artikel, die mit der 24-Stunden-Lieferung gekennzeichnet sind. Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung aber nicht zum ersten Mal an. Mit der wachsenden Debatte um Same Day Delivery und angesichts der gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit in Sachen Express-Lieferung, dürften solche Aktionen aber mehr denn je interessante Einblicke in das tatsächliche Interesse der Kunden bieten - und Aussagen über die Machbarkeit im Fulfillment erlauben, so es denn zu unerwarteten Peaks bei der Bestellung kommen sollte.

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Kurz vor 9: Asos greift von Berlin aus an, Fifty Shades of eBay, Otto, Görtz, Kinnevik, Etsy

ASOS - Fashion

Asos: Der britische Modehändler Asos will noch in diesem Frühjahr ein Versandzentrum in Deutschland eröffnen. Standort soll Berlin sein. Dort hatte Asos im vergangenen Jahr bereits ein Verkaufsbüro unter der Leitung von Moritz Hau eröffnet. Von der Hauptstadt aus will Asos auch Same Day Delivery anbieten, meldet Retail Week. Deutschland ist nach Großbritannien und Frankreich der derzeit drittgrößte Markt in Europa. Asos machte im ersten Geschäftshalbjahr ein Umsatzplus von gewaltigen 34 Prozent auf 472,3 Millionen Britische Pfund, und steigerte auch die Zahl der Kunden um 36 Prozent auf 8,2 Millionen. Wegen Investitionen in IT und Logistik sank aber der Gewinn. Der liegt derzeit bei 20 Millionen Euro. Online legt Asos auffallend viel Wert auf Content und überzeugt auch mit cleveren Entscheidungshilfen für den Kunden rund um den Einkauf.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Ebay, Otto, UPS, Kinnevik, Görtz, Etsy

Kurz vor 9: Otto läuft sich für Collins mit Edited warm, Klingel, McDonalds, Euronics, Vente Privee, Birchbox

Kurz vor 9: Otto läuft sich für Collins mit Edited warm,

Edited: Tarek Müller, Geschäftsführer beim Otto-Geheimprojekt Collins, das Anfang Mai startet, sagte es via Twitter: Ein weiterer Shop aus dem Hamburger Brutkasten ist da. Edited heißt er und bietet in plakativer, großzügiger Kacheloptik Damenmode an. Das darf man durchaus als eine Art Warmlaufen für Collins verstehen. "Heute haben wir mit EDITED ein weiteres Collins-Vertical (Spezial-Shop) gestartet," heißt es dazu im Collins-Blog.  Der Launch des Projekts Collins sei das aber noch nicht, heißt es weiter. Collins hat in der Vergangenheit mehrere Verticals ins Netz gebracht, aber teilweise auch wieder verschwinden lassen. Edited soll aber "weiter wachsen". Für Edited wurde sogar ein recht anspruchsvolles Magazin produziert.

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Kurz vor 9: Glossybox ausverkauft, Otto im Plus, Zalando, Karstadt, Weltbild, Payleven, Kisura

glossybox

Glossybox: Der Versender von Beauty-Boxen musste 2013 durch ein paar holprige Monate. Internationale Expansion eingedampft, Rückbesinnung auf die Kernmärkte nennt man das, wenn das Geschäft in Brasilien, Italien, Polen aufgegeben und in Spanien und den Niederlanden verkauft wird. Dann ein Kesseltreiben, weil unelegant Altforderungen eingetrieben wurden. Doch jetzt geht es bei Glossybox offenbar wieder aufwärts.

Drei Monate hintereinander war die Beauty-Box nun ausverkauft. Auch das Konzept der Sonderthemen funktioniert. "Nicht zuletzt hat unsere „Valentine’s Edition“ für einen massiven Push gesorgt," sagt Managing Director Mark Ralea. Weltweit verschickt das Berliner Unternehmen jeden Monat Pakete mit ausgewählten Kosmetik- und Pflegeprodukten an über 200.000 Abonnenten. Zuletzt wurde auch der Servicebereich verbessert und wickelt Kundenanfragen nun mit der SaaS-Lösung von Zendesk ab. Mit gutem Grund: Die Zielgruppe ist nicht nur konsumfreudig, sondern auch extrem kommunikativ - positiv wie negativ. Da zahlt sich schneller Service aus. Glossybox sammelte bei den Investoren Rocket Internet, Access Industries, Holtzbrinck Ventures und Kinnevik bislang 55 Millionen Euro ein.

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Satter Umsatzsprung: Hat Otto die Erfolgsformel gefunden?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. März 2014 |

Alexander_Birken
Schluss mit den mageren Wachstumsjahren. Lag das Plus von Otto im Vorjahr noch bei bestenfalls zufriedenstellenden 2 Prozent, schafft das Hamburger Unternehmen nun einen satten Sprung nach oben und legt im Geschäftsjahr 2013/14 (28. Februar) beim Umsatz um rund 7% auf 2,27 Milliarden Euro zu.
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Thema: Player&People

Schlagworte: Otto

Kurz vor 9: Plant Amazon die eigene Lieferflotte?, Otto erfindet Marken, Payment, Buchhandel, DHL

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. März 2014 |

Amazon fresh startet in Deutschland -

Amazon: Amazon und eine eigene Lieferflotte? Das galt bislang immer als ein verschwurbeltes Gedankenkonstrukt. Auch wenn manch einem das mit Blick auf den Lebensmittel-Onlinehandel als einzig sinnvolle, aber kaum machbare Option erschien. Rund um die Pläne für einen möglichen Deutschlandstart von Amazon fresh kochten derartige Gedankenspiele auch hierzulande immer mal wieder hoch. Doch mehr als ein paar umlackierte Fahrzeuge schienen nicht drin.
Medienmeldungen aus den USA deuten an, dass Amazon konkret über eine eigene Fahrzeugflotte für Amazon fresh im heimischen Markt nachdenkt - auch um Same Day Delivery zu forcieren. Da gibt es wohl sogar Pläne, wie man das Land logistisch und flottentechnisch aufteilt und andere Logistiker einbindet. Vielleicht aber auch nur eine Nebelkerze, um Logistiker bei den Preisen unter Druck zu setzen, weil die Transportkosten in der Bilanz horrende sind. DC Velocity stellt die Details vor.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Amazon, Otto, Payment, Buchhandel, DHL

Kurz vor 9: Reno macht den Laden online dicht, Ernstings Family holt Otto-Vorstand, Facebook zahlt Rekordsumme für Whatsapp, DHL, Intershop, Klingel, Multichannel-Studie, Yapital, Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. Februar 2014 |

Kurz vor 9: Reno macht den Laden online dicht

Reno: Rolle rückwärts: Schuhfilialist Reno macht seinen Onlineshop nach drei Jahren wieder dicht und setzt stattdessen auf eine Kombination aus Online-Magazin und Showroom. Bestellt werden können künftig nur noch ausgewählte Produkte, die der Händler auf Otto.de anbietet. Laut TextilWirtschaft  will Reno aber nicht von einem endgültigen Abschied reden. „Wir probieren gerade etwas aus. Wir können den Shop jederzeit wieder aufschalten“, zitiert das Magazin eine Sprecherin. Grund für den, nennen wir es einmal neutral, Strategiewechsel: Die Läden stärken.  Beobachter gehen laut TextilWirtschaft aber davon aus, dass der Filialist angesichts tiefroter Zahlen schlicht die Reißleine gezogen hat.

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Kurz vor 9: Readfy und der Run auf die Leihbüchereien für E-Books, Foodpanda, Yapital, Fashionhype, Amazon, Brax, ReCompare, Weltbild, Intershop, Otto, bvh, Sears, Hermes

e-book

Readfy: Aus Lesersicht ist ein Abo-Modell für E-Books toll. Aus Verlagssicht - nunja. Die 15.000 Titel, mit denen nun die E-Book-Leihbücherei Readfy startet, nehmen sich denn auch angesichts der jährlichen Flut an Neuerscheinungen eher spärlich aus. Bis zum Jahresende will das Spotify für Bücher 30.000 Titel im Programm haben. Auch das ist noch übersichtlich. Finanziert wird das für Leser kostenlose Abo-Angebot mit Werbung (für knapp 10 Euro im Monat ist es werbefrei). Am gestrigen Starttag der Plattform rauchte erstmal der Server ab. Zu kleiner Server für zu viele interessierte Leser. Auf der Crowdfunding-Plattform Companisto sammelte Readfy binnen Stundenfrist 25.000 Euro ein, meldet das Börsenblatt. Der Markt ist also da.

Hierzulande ist Readfy aber längst nicht allein. Auf der Plattform Skoobe, von den Verlagsriesen Random House und Holtzbrinck angeschoben, kann man für 10 Euro im Monat  beliebig schmökern, allerdings ist das Angebot von knapp 30.000 E-Books auch dort noch eher überschaubar.

Scribd, das sich, mit angeblich 80 Millionen Nutzern pro Monat, als weltweit größtes Download-Portal für Texte sieht, hat unlängst ebenfalls ein Abo-Modell gestartet: Für 8,99 US-Dollar im Monat können die Abonnenten dort unbegrenzt viele Texte lesen. Viel Wirbel machte zuletzt der New Yorker Startup Oyster. Für 9,95 US-Dollar pro Monat können die Abonnenten E-Books aus dem iTunes-Store von Apple herunterladen und auf bis zu sechs Geräten synchronisieren und lesen. Mehr zum Thema auch in unserem Beitrag: Spotify für E-Books: Rettung oder Bedrohung?

Jetzt lesen: Notebooksbilliger macht über eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Brax zeigt sich bei Amazon..
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Kurz vor 9: Glossybox im Shitstorm, MyTaxi, Media-Markt, Otto, Retouren, Google, Soundcloud, Playboy, Fairnopoly, Apple, Starbucks

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Januar 2014 |

Glossybox: Charles von Abercron packt aus und winkt ab

Glossybox: Menschen, die zum Monatsende etwas klamm sind, treiben gerne mal mit Nachdruck Altforderungen ein. Diesen Eindruck erweckt gerade auch Glossybox, das derzeit in Serie Kunden wegen ausstehender Zahlungen bis zurück ins Jahr 2011 abmahnt. Die Kunden empören sich nun reihenweise bei Facebook, beklagen zum Teil falsche Abrechnungen, erklären, sie hätten fälschlicherweise eine Mahnung erhalten oder wundern sich über die Art der Mahnung. Glossybox schiebt alles auf einen Wechsel des Dienstleisters. Gründerszene hat die Details zum Shitstorm.

Jetzt lesen: MyTaxi macht mit Lieferservice für Media-Markt ernst. Playboy macht in Zigaretten.
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Social Media: Warum Zalando und nicht Otto der letzte Schrei ist

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Dezember 2013 | 2 Kommentare Kommentieren

Social Media: Warum Zalando und nicht Otto der letzte Schrei ist
Otto zählt zweifellos zu den Vorreitern in Sachen Social Media. Wie kaum ein anderes großes Unternehmen hat sich Otto frühzeitig an Blogs heran getraut, soziale Kanäle bedient, Experimente gewagt und selbst potenzielle Shitstorms wie einst beim Model-Contest rund um die falsche "Brigitte" gekonnt ausgeritten. Eine Aktion für die Lehrbücher. Und dennoch: Zalando läuft den Hamburgern mittlerweile in den sozialen Netzwerken den Rang ab. Das hat Gründe.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Otto, Social Media