Kurz vor 9: Allyouneed macht Paketstation zum Supermarkt, Rocket Internet häuft Verluste an, Epic Companies, Amazon, Cross-Border-Commerce

Kurz vor 9: Allyouneed macht Paketstation zum Supermarkt

Allyouneed: Aus der Reihe - man kann es ja mal ausprobieren: 16 Paketstationen von DHL in Berlin wurden jetzt mit einer Fototapete des Lebensmittel-Onlinehändlers Allyouneed in Form eines Marktstands tapeziert. Da können Kunden dann per QR-Code direkt ein paar Lebensmittel bei der DHL-Tochter bestellen, wenn sie ihr Paket abholen. Die Lieferung des gesamten Einkaufs erfolgt dann zum Wunschtag, direkt an die Wohnungstür. Zumindest die Wahrnehmung der Marke dürfte mehr als ordentlich sein. Ein Video zeigt zudem, wie die Paketstation neu tapeziert wird.

Derartige Tests mit QR-Wänden gibt es seit Jahren. Vorreiter war Tesco in Seouls U-Bahn-Stationen, das dort Produkte per QR-Wand verkaufte und sich auch am Londoner Flughafen Gatwick zeigte. Der deutsche Kosmetik-Händler Budnikowsky erprobte sich an S-Bahn-Stationen. Der Supermarkt "Emmas Enkel" in Düsseldorf nutzt zudem eine QR-Code-Fotowand am eigenen Laden. PR-Effekt groß, Umsatz kaum messbar.

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Kurz vor 9: WM-Boom - Rekordpreise für 4-Sterne-Trikot, Otto, Internetstores, Zalando, Food, eBay, Nordstrom, Alibaba, Mobile Payment

Kurz vor 9: WM-Boom - Rekordpreise für 4-Sterne-Trikot

WM-Trikots: Otto und SportScheck haben zur Weltmeisterschaft 2014 bisher dreimal so viele DFB-Home-Trikots verkauft wie 2010. Konzernvorstand Alexander Birken erwartet im Otto-Blog Unterwegs, dass die Nachfrage auch in den kommenden Wochen und Monaten noch hoch bleiben wird. Laut der Preisvergleich-Plattform idealo stieg das Interesse an DFB-Trikots während der WM insgesamt um bis zu 424 Prozent. Besonders groß sei der Ansturm auf Müller-Trikots. Sogar das Interesse an Torwarthandschuhen stieg um durchschnittlich 36 Prozent.
Die erste Serie der neuen 4-Sterne-Trikots von Adidas waren übrigens nach Angaben des Herstellers binnen Stunden ausverkauft. Auf eBay werden sie teilweise für gewaltige Preise angeboten. Das Trikot des Torschützen Götze mit der Nummer 19 wurde zwischenzeitlich für bis zu 360 Euro gehandelt, meldet Epoch Times.

Jetzt lesen: In den USA boomen Lieferdienste für hochwertige Speisen, Nordstrom interessiert sich für betreutes Shoppen.
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Deutschland - USA: Wo der E-Commerce heute verliert und wer Überraschungssieger der WM sein könnte

Deutschland - USA: Wo der E-Commerce heute verliert und wer Überraschungssieger sein könnte
Wenn heute abend das WM-Spiel Deutschland - USA in Brasilien angepfiffen wird, steht ein Verlierer dieser 90 Minuten schon fest: Der Onlinehandel. Denn wer denkt beim Duell Löw gehen Klinsmann schon ans shoppen. Schon bei den vergangenen Spielen der deutschen WM-Elf konnten die Server, beispielsweise von Otto.de, in Ruhe abkühlen. Das überrascht angesichts der Top-Zuschauerquoten auch nicht. Doch auf der Libero-Position gewinnt zumindest der Second-Screen Spielanteile. Das belegen Zahlen, die Otto.de für etailment.de aufbereitet hat.
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Thema: Studien

Schlagworte: Otto, Analyse

Kurz vor 9: PayPal freut sich auf die Google-Smartwatch, Deutsche WM-Spiele und die Folgen für den E-Commerce, Rock`n Shop, Peerket, Amazon, Barnes & Noble

Google-Smartwatch

Smartwatch: Wer immer dachte, die neuen Computeruhren (Neudeutsch: Wearables oder eben Smartwatches) seien genauso hässlich wie die Uhren mit Taschenrechner aus den 80er Jahren, tja, der hatte recht. Denn jetzt auf der I/O-Konferenz von Google in San Francisco präsentierte Android-Wear-Armbanduhren von LG und Samsung, auch in Deutschland im Google Play Store ab 199 Euro erhältlich, sehen genauso klobig aus. Dafür kann die Uhr diesmal Internet und soll als Fernbedienung für die Set-Top-Box Android TV dienen. Mitsamt einer PayPal-App wird man die Uhren zudem als digitale Geldbörse nutzen können, freut sich PayPal. Und demnächst können Sie dann auch vermutlich sehen, wann es mal wieder Zeit ist für Google Shopping.

Jetzt lesen: Peerket will Paketdienste bündeln, Amazon greift Lieferdienste an.
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Kurz vor 9: Otto steigt aus der Touristik aus, Alibaba, Ebay, Home24, Amazon, Paypal, Rewe, Brille24, Land's End, Priceline, Pinterest

Von Klaus Janke | 17. Juni 2014 |

Kurz vor ):

Otto: Schluss mit dem Reisegeschäft: Der Hamburger Handelskonzern zieht sich aus der Touristik zurück und verkauft seine Tochtergesellschaft Otto Freizeit und Touristik (OFT). "Wir betrachten den Tourismus schon seit Längerem nicht mehr als Teil unseres Kerngeschäftes", sagte eine Otto-Sprecherin dem Hamburger Abendblatt. Man werde sich künftig ausschließlich auf Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Logistik konzentrieren. OFT beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und bündelt die Reisebürokette Reiseland, Otto Reisen und den Veranstalter Hermes Touristik. Käufer ist die VR meine Raiffeisenbank Altötting-Mühldorf, die bereits seit Jahrzehnten im Geschäft mit Urlaubsreisen aktiv ist.

Jetzt lesen: Alibaba verdreifacht den Gewinn, Phishing-Angriff auf Ebay-Nutzer.
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Kurz vor 9: Alibaba-Börsengang rückt näher, Buchhandel, Auctionet, Sportscheck, Tambini, Medion, Otto, Ebay, Payback, HSE24, DHL

Von Klaus Janke | 4. Juni 2014 |

Alibaba Logo

Alibaba: Der Börsengang des chinesischen E-Commerce-Riesen rückt offenbar näher. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Bloomberg berichtet, könnte der IPO am 8. August erfolgen: "Das Wort ,ba' bedeutet auf Chinesisch ,acht', ähnelt aber auch dem Wort ,fa', das ,Glück' bedeutet – das sei kein Zufall, trage doch auch Alibaba zwei ,ba' im Namen", so das Handelsblatt über die Spekulationen zum 8.8. Alibaba beherrscht in seinem Heimatland 80 Prozent des Marktes. Der IPO wäre der größte Technologie-Börsengang seit Twitter. Und er dürfte einer der größten überhaupt werden.

Jetzt lesen: Der Buchhandel trotzt Amazon, Auctionet kommt nach Deutschland.
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Kurz vor 9: Otto bietet Express-Lieferung für einen Euro, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. April 2014 |

Kurz vor 9: Otto, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Otto: Nur wieder eine Oster-Attacke oder diesmal auch ein Testballon in Sachen Same-Day-Delivery? Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung gegenwärtig für nur 1 Euro Aufschlag (statt 9,95 Euro) an. Das Angebot gilt bis zum 22. April für alle vorrätigen Artikel, die mit der 24-Stunden-Lieferung gekennzeichnet sind. Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung aber nicht zum ersten Mal an. Mit der wachsenden Debatte um Same Day Delivery und angesichts der gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit in Sachen Express-Lieferung, dürften solche Aktionen aber mehr denn je interessante Einblicke in das tatsächliche Interesse der Kunden bieten - und Aussagen über die Machbarkeit im Fulfillment erlauben, so es denn zu unerwarteten Peaks bei der Bestellung kommen sollte.

Jetzt lesen: Amazon drückt bei allen Baustellen aufs Tempo, Glossybox setzt auf Luxus.
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Kurz vor 9: Asos greift von Berlin aus an, Fifty Shades of eBay, Otto, Görtz, Kinnevik, Etsy

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 8. April 2014 |

ASOS - Fashion

Asos: Der britische Modehändler Asos will noch in diesem Frühjahr ein Versandzentrum in Deutschland eröffnen. Standort soll Berlin sein. Dort hatte Asos im vergangenen Jahr bereits ein Verkaufsbüro unter der Leitung von Moritz Hau eröffnet. Von der Hauptstadt aus will Asos auch Same Day Delivery anbieten, meldet Retail Week. Deutschland ist nach Großbritannien und Frankreich der derzeit drittgrößte Markt in Europa. Asos machte im ersten Geschäftshalbjahr ein Umsatzplus von gewaltigen 34 Prozent auf 472,3 Millionen Britische Pfund, und steigerte auch die Zahl der Kunden um 36 Prozent auf 8,2 Millionen. Wegen Investitionen in IT und Logistik sank aber der Gewinn. Der liegt derzeit bei 20 Millionen Euro. Online legt Asos auffallend viel Wert auf Content und überzeugt auch mit cleveren Entscheidungshilfen für den Kunden rund um den Einkauf.

Jetzt lesen: eBay steht auf Erotik, Otto schaut preiswürdig in die Zukunft und wie UPS fährt.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Ebay, Otto, UPS, Kinnevik, Görtz, Etsy

Kurz vor 9: Otto läuft sich für Collins mit Edited warm, Klingel, McDonalds, Euronics, Vente Privee, Birchbox

Kurz vor 9: Otto läuft sich für Collins mit Edited warm,

Edited: Tarek Müller, Geschäftsführer beim Otto-Geheimprojekt Collins, das Anfang Mai startet, sagte es via Twitter: Ein weiterer Shop aus dem Hamburger Brutkasten ist da. Edited heißt er und bietet in plakativer, großzügiger Kacheloptik Damenmode an. Das darf man durchaus als eine Art Warmlaufen für Collins verstehen. "Heute haben wir mit EDITED ein weiteres Collins-Vertical (Spezial-Shop) gestartet," heißt es dazu im Collins-Blog.  Der Launch des Projekts Collins sei das aber noch nicht, heißt es weiter. Collins hat in der Vergangenheit mehrere Verticals ins Netz gebracht, aber teilweise auch wieder verschwinden lassen. Edited soll aber "weiter wachsen". Für Edited wurde sogar ein recht anspruchsvolles Magazin produziert.

Jetzt lesen: Otto startet Möbel-Blog, McDonalds testet Beacons.
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Kurz vor 9: Glossybox ausverkauft, Otto im Plus, Zalando, Karstadt, Weltbild, Payleven, Kisura

glossybox

Glossybox: Der Versender von Beauty-Boxen musste 2013 durch ein paar holprige Monate. Internationale Expansion eingedampft, Rückbesinnung auf die Kernmärkte nennt man das, wenn das Geschäft in Brasilien, Italien, Polen aufgegeben und in Spanien und den Niederlanden verkauft wird. Dann ein Kesseltreiben, weil unelegant Altforderungen eingetrieben wurden. Doch jetzt geht es bei Glossybox offenbar wieder aufwärts.

Drei Monate hintereinander war die Beauty-Box nun ausverkauft. Auch das Konzept der Sonderthemen funktioniert. "Nicht zuletzt hat unsere „Valentine’s Edition“ für einen massiven Push gesorgt," sagt Managing Director Mark Ralea. Weltweit verschickt das Berliner Unternehmen jeden Monat Pakete mit ausgewählten Kosmetik- und Pflegeprodukten an über 200.000 Abonnenten. Zuletzt wurde auch der Servicebereich verbessert und wickelt Kundenanfragen nun mit der SaaS-Lösung von Zendesk ab. Mit gutem Grund: Die Zielgruppe ist nicht nur konsumfreudig, sondern auch extrem kommunikativ - positiv wie negativ. Da zahlt sich schneller Service aus. Glossybox sammelte bei den Investoren Rocket Internet, Access Industries, Holtzbrinck Ventures und Kinnevik bislang 55 Millionen Euro ein.

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