Kurz vor 9: Ikea treibt E-Commerce voran, Edeka, Amazon, Otto, Notebooksbilliger, Rocket Internet, Roller, Hugendubel, GoButler, Groupon

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Ikea treibt E-Commerce voran:

Pick-up-Stationen für online bestellte Ware und ein Netz von Regionallagern sollen den Versand online bestellter Möbel bei Ikea beschleunigen. Zwei Standorte in Hamburg und Berlin wurden kürzlich eröffnet, weitere sollen folgen. Ziel des Möbel-Anbieters ist es, Sendungen innerhalb von 48 Stunden an die Kunden zu liefern. Für den Ausbau des E-Commerce-Geschäfts von Ikea baut der Logistikdienstleister ID Logistics in Dortmund zudem gemeinsam mit dem Immobilienanbieter Garbe ein neues Paketlager. ID Logistics wird ab dem ersten Quartal 2016 das Online-Paket-Geschäft für den Möbel-Händler abwickeln. Zusammen mit Oracle und IBM hat der Möbel-Riese außerdem ein völlig neues Web-Frontend samt Optimierung für Smartphones und Tablets entwickelt. Lebensmittel Zeitung

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Kurz vor 9: Amazon Prime Day für Kunden ein Mumpitz-Tag, German Startups Group, Otto, Hermes, Google, Rocket Internet, Design 3000, Liefery

Kurz vor 9: Amazon Prime Day für Kunden ein Mumpitz-Tag,

Häme zum Amazon Prime Day:

Schöne Startseite zum Prime Day bei Amazon, irrwitzige Erfolgszahlen aus dem Hause Amazon. Der Prime Day liest sich in Pressemitteilungen wie ein Erfolg. Doch in den sozialen Netzwerken brodelt es. Da mokieren sich Nutzer in Serie über alberne Produkte, Artikel wie aus einem Havarie-Shop oder aus der Alibaba-Hölle und beispielsweise alberne Preisnachlässe für Waschmittel. Die Häme überwiegt. Auch an der Navigation wurde gemosert, lange Checkout-Zeiten kritisiert.

Aber der Prime Day hat einen schönen Nebeneffekt. Man sieht, was Amazon so alles in den Tiefen des Sortiments hat. Aber ob das Echo dem Markenbild wirklich gut tut? Techchrunch / Forbes / Tech in Asia / The Next Web

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Kurz vor 9: Amazon macht Privatleute zu Lieferanten, Otto, Rewe, Rocket Internet, Starbucks, ZooRoyal, Net-a-porter, Food Express

Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, PayPal, eBay, Urbanara, Apple,

Amazon lässt Privatleute Pakete liefern:

Drohnen waren gestern der letzte Schrei. Künftig will Amazon auch Hinz und Kunz zu Lieferanten machen. Laut WSJ entwickelt Amazon eine App, mit der Privatpersonen zu Zustellern werden können. Die sollen im Rahmen eines Services, den Amazon intern "On My Way" nennt,dann in Eigenregie Pakete bei Händlern und an Abholstationen abholen und (womöglich gegen Bezahlung) zum Empfänger bringen können. Amazon dürfte damit seine kontinuierlich steigenden Lieferkosten senken wollen. 

Neu ist die Idee nicht. DHL testete bereits 2013 in Stockholm mit der Plattform MyWays ein Modell, das alle Bürger zu Lieferanten macht. Eine speziell konzipierte App verband dafür Empfänger und Zusteller. Nach einer Online-Bestellung konnte der Empfänger Zeit und Ort der Zustellung in Stockholm sowie das Zustellentgelt festlegen. Ob und wann Amazon mit seinem Konzept startet - unklar.

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Kurz vor 9: Zoxs, Momox, ReBuy und Medimops - Krawall um Bilderklau, Otto, Rewe, Home24, Pinterest, Burger King, Douglas, Shopwings

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Juni 2015 |

Kurz vor 9: Zoxs, Momox, ReBuy und Medimops - Krawall um Bilderklau

Re-Commerce-Plattformen als Bilderdiebe?:

Krawall im Land der Marktplatz-Händler. Re-Commerce-Unternehmen nutzen offenbar unerlaubt Produktbilder anderer Händler, die diese bei Amazon eingestellt haben. Ohne entsprechende Vereinbarungen und Lizenzen ist das eine Urheberrechtsverletzung und abmahnfähig.

Ruchbar wurde die Masche, nachdem sich ein Händler in einer Facebook-Gruppe über die Ankaufplattform Zoxs beschwert hatte, weil der Händler dort ungefragt seine Produktfotos wieder gefunden hatte. Offensichtlich kein Einzelfall: Schon eine kurze Stichprobe von Wortfilter zeigt, dass sich auch Re-Commerce-Anbieter wie Momox, ReBuy und Medimops anderer Leuts Bilder bei Amazon bedienen. Auch hier könnte eine Urheberrechtsverletzung vorliegen.

Amazon dürfte das ebenfalls nicht gefallen. Bilder, die ein Händler Amazon zur Verfügung stellt, dürfen nur für andere Amazon-Angebote verwendet werden. Daher dürfen beispielsweise Marketplace-Händler Produktfotos bei Amazon wechselseitig nutzen. Für Zoxs, Momox, ReBuy und Medimops gilt das nicht. Sollte hinter der Masche System stecken, würden sie auf die dreiste Tour die Kosten für eigene Produktfotos einsparen.

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Kurz vor 9: Zalando-Wachstum macht #bääm, Lieferando, Unito Group, Amazon, dm Drogeriemarkt, Blendle, Etsy

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. April 2015 |

Donnerstag: 16.04.2015

Zalando wächst schneller als geplant:

Zalando hat für die ersten drei Monate 2015 ein Rekord-Quartalsergebnis vorgelegt und verbreitete die News dementsprechend unter anderem via offiziellem Twitter-Account mit dem Hashtag #bääm

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Kurz vor 9: Windeln.de vor Börsengang - die Fakten, Amazon, Otto, Versandapotheke, dm, Spotify, Shoefitr

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. April 2015 |

windeln.de

Windeln.de macht IPO klar:

Windeln.de geht - nicht ganz überraschend - noch 2015 an die Börse. Der Babyartikel-Versender peilt beim IPO ein Emissionsvolumen von bis zu 200 Millionen Euro an. Das Geld dürfte windeln.de-Gründer Alexander Brand unter anderem nutzen, um die internationale Expansion schneller voran zu bringen. Noch im Februar hatte er gegenüber etailment im Interview erklärt: "Ganz oben auf unserer Liste steht die weitere Europäisierung von windeln.de." Auch die Sortimente sollen erweitert werden.

Zu den Investoren bei windeln.de gehören unter anderem DN Capital, Acton Capital, Goldman Sachs, Deutsche Bank, MCI Private Ventures und 360 Capital. Angeboten werden soll die Aktie im regulierten Markt in Frankfurt. Die 200 Millionen Euro sollen sich grob aus einer Kapitalerhöhung (100 Millionen Euro) und aus dem Verkauf von Aktien (80 Millionen) der bisherigen Gesellschafter zusammensetzen.

2014 schaffte Windeln.de einen Nettoumsatz von rund 100 Millionen Euro. Knapp die Hälfte des Umsatzes macht Windeln.de in China.
Erst im Januar hat Windeln.de eine Finanzierungsrunde (Konsortium um Goldman Sachs und Deutsche Bank) über 45 Millionen Euro abgeschlossen. Börsenunterlagen


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Kurz vor 9: Amazon verklagt Verkäufer von Rezensionen, Otto, Shopwings, LinkedIn, PayPal, Budni, Youtube

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. April 2015 |

Kurz vor 9: Amazon verklagt Verkäufer von Rezensionen

Amazon verklagt Verkäufer von Rezensionen:

Manch einer holt sich positive Bewertungen bei Amazon über das Unternehmen "FFF" (Friends, fools & familiy). Andere greifen für die Manipulation zu professioneller Hilfe und spannen dafür Dienstleister ein. Möglich ist das, weil Amazon auch Produktbewertungen zulässt, wenn das Produkt nicht bei Amazon gekauft wurde. Der Unsitte trat Amazon bislang vor allem mit dem Hinweis "verifizierter Kauf" entgegen. Doch nun hat Amazon die Faxen dicke. Vor einem Gericht im US-Bundesstaat Washington verklagt Amazon erstmals Anbieter, die positive Rezensionen verkauft haben sollen. Stückpreis: 25 Dollar. Die Websites der Beklagten tragen so klingende Namen wie BuyAmazonReviews oder BuyAzonReviews. Seattle Times / Internet Retailer

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Thema: News

Schlagworte: Paypal, Otto, Budnikowsky, Linkedin, Shopwings

Kurz vor 9: Musterknabe Collins über Plan, Otto Group, Marc O Polo, Ambellis, Bloomy Days, Google Shopping, Gap, Mobile

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. März 2015 |

Kurz vor 9: Musterknabe Collins über Plan,

Collins läuft rund:

Das Multishop-Projekt "Collins" (unter anderem  Aboutyou.de, Sister Surprise und Edited) hat im ersten Geschäftsjahr die Erwartungen der Otto Group offenbar übererfüllt. Die Rede ist laut Neuhandeln von einer “überplanmäßigen Umsatzentwicklung“ und einem zweistelligen Millionenbetrag beim Umsatz. Details, auch zur künftigen Strategie, will Collins in Kürze präsentieren. About you und Edited werben inzwischen im TV. Von Collins erhofft sich auch Otto ein bisschen Business-Botox. Alexander Birken, Otto-Konzernvorstand und Sprecher der Otto-Geschäftsführung, in der TextilWirtschaft: „Wir können von Collins lernen“

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Kurz vor 9: eVendi launcht shopwelt.de, Otto, Salonmeister, PosterXXL, Whisbi, Myobis, ProSiebenSat.1, J.Crew, Starbucks, Amazon

Von Julian Heck Julian Heck | 19. März 2015 |

Kurz vor 9: eVendi launcht shopwelt.de

eVendi launcht shopwelt.de:

Der Preisvergleich-Anbieter eVendi, der schon seit 1997 am Markt ist, hat eine neue Suchmaschine gelauncht. Unter shopwelt.de werden ab sofort wie gewohnt Preise verglichen und Deals und Gutscheine gesucht, aber auch B-Waren verkauft. Den B-Waren-Shop mit derzeit rund 150.000 Angeboten hat eVendi schon im Sommer 2014 bei der personellen und inhaltlichen Neuaufstellung integriert. Zu diesem Zeitpunkt hat Daniel Hübsch, der schon guenstiger.de mit aufgebaut hat, die Geschäftsführung übernommen. Auf shopwelt.de finden sich neben der Preissuchmaschine mit über 80 Millionen Händlerangeboten aber auch Tests, Ratgeber und News. Mit einem Widget bzw. einer API-Schnittstelle können Website-Betreiber den Preisvergleich in ihre Seite einbinden. Etwas verwirrend: Unter eVendi.de findet sich das gleiche System wie bei shopwelt.de, bloß unter dem Namen eVendi. Ob das so bleibt, ist noch unklar.
 
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