Kurz vor 9: Amazon bringt mit "Echo" den Horchposten fürs Wohnzimmer, Redcoon sieht rot, Home24, Yapital, Hermes, Yoox, Weltbild, Otto Group

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 7. November 2014 |

amazon echo

Amazon Echo - Die Laber- und Horch-Box:

Echo heißt die Lautsprecher-Box, kostet 199 Dollar, reagiert ala Siri auf Befehle, kann das Smart Home steuern, Fragen beantworten und hört daheim ständig alles mit, wenn sie angeschaltet ist. Dazu lagert sie dann das Gehörte in der Cloud. In der Nachbarschaft zum CIA-Server, deren Daten Amazon auch in der Cloud verwaltet. Wenn da mal bloß nichts durcheinanderkommt! Aber die NSA, von der die Erfindung auch stammen könnte, wie manch einer bei Twitter glaubt, kann das dann ja auseinander sortieren.  Glaubt man dem etwas gruseligen Erklärvideo, dann soll Echo einem vor allem künftig mehr und mehr die Arbeit abnehmen, im Haushalt noch irgendeine Taste bedienen zu müssen. Nach Dash und Fire TV ist es der dritte massive Versuch von Amazon, sich mit einem Hardware-Helferlein im Haushalt breit zu machen.

Jetzt lesen: Redcoon schreibt rote Zahlen, Home24 schwört auf Eigenmarken.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Hermes, Otto Group, Weltbild, Home24, Yoox, Redcoon

Kurz vor 9: Shopwings rockt München, Tengelmann, Otto, UPS, Lesara, Zalando, Tolino, Mercateo, Amazon, Rakuten, Facebook, Retouren, e-KIX

Von Klaus Janke | 9. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Otto, Tengelmann, Lesara, Tolino, Mercateo, Amazon, Rakuten, Facebook, Retouren, e-KIX

Shopwings:

Rocket Internet wird nicht müde: Jetzt lassen die Samwers das Startup Shopwings von der Leine. Das Unternehmen bietet zunächst in München einen Same-Day-Delivery-Dienst für Lebensmittel an. "Wir kaufen für Dich ein!", heißt es auf der Website. Wer mindestens 20 Euro ausgeben will, kann sich die Artikel im Onlineshop zusammenstellen und bekommt sie innerhalb von zwei Stunden nach Hause geliefert, so das Versprechen des Startups. Dafür fallen ab der zweiten Bestellung jeweils 4,90 Euro an. Als Lieferzeitraum gibt Shopwings 9 Uhr bis 21 Uhr an, dies kann jedoch je nach Öffnungszeit der teilnehmenden Supermärkte variieren. Die Auswahl der Einzelhändler ist laut Deutsche Startups noch ausbaufähig, aber der Start ist gemacht - ein sehr interessantes Projekt.
 

Jetzt lesen: Kartellamt beunruhigt Tengelmann, wasserdichter Tolino, UPS bietet Schließfächer an.


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Kurz vor 9: Zalando landet beim Ausgabepreis, Rocket Internet-Aktie kostet 42,50, DPD, Heine, Otto Group, Wal-Mart, Zencap, Thalia, E-Books

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Oktober 2014 |

Zalando

Börsendebüt Rocket Internet und Zalando:

Rocket Internet geht beim heutigen Börsengang im weniger transparenten Entry Standard in Frankfurt in die Vollen und startet mit einem Aktienpreis am oberen Ende der Preisspanne in den Markt: 42,50 Euro. Rocket steuert damit einen Börsenwert von rund 6,7 Milliarden Euro an. Das wird spannend. Denn Zalando ist gestern beim Börsendebüt gut gestartet, dann gefallen. Zum Ende des Bösentages stand wieder alles auf Anfang. Die Zalando-Aktie lag am Ende des ersten Börsentags beim Ausgabepreis von 21,50 Euro. Stützende Eingriffe scheinen da nicht ausgeschlossen. Zalando befindet sich allerdings in guter Gesellschaft. Auch Alibaba liegt derzeit unter dem Ausgabepreis. Facebook legte zum Börsendebüt ebenfalls einen ZackZack-Kurs hin. Interessant in diesem Zusammenhang. Die Aktie des Top-Investors Kinnevik rutschte zeitgleich rund 10 % nach unten.

Jetzt lesen: DPD versteht den Zeitgeist. Otto Group erwartet Konzentrationsprozess.
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Kurz vor 9: Epic Companies - ProSieben macht die Rettungsboote klar, neuer Amazon-Login, Uber-Verbot bundesweit, myToys, Paketmarkt

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. September 2014 |

valmano

Epic: Nach und nach langsam eingedampft und jetzt final entsorgt: ProsiebenSat.1 Media AG macht den hauseigenen Inkubator Epic Companies dicht und verabschiedet sich damit aus Beteiligungen in der besonders riskanten Frühphase. Das Management musste bereits vor einiger Zeit gehen. Einige der Start-ups sollen von SevenVentures (ebenfalls ProSiebenSat.1) übernommen werden oder bei anderen Investoren landen. Schon wachsende Start-ups wie Amorelie, Gymondo und der Schmuckanbieter Valmano mit dem kultigen Testimonial wandern beispielsweise unter das Dach von SevenVentures, das sich auf etabliertere Start-ups konzentriert. Deutsche Startups

Jetzt lesen: Preissuchmaschinen sind voller Fehler, Amazon ändert das Login-Design.
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Kurz vor 9: Buchhandel will Amazon mit Kartellamt ausbremsen, Amazon spart Papier, Kreditech, 3Suisses, Reserved, Mobile Commerce

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. Juni 2014 |

Amazon entschuldigt sich im Verlagspoker

Buchhandel: Der Börsenverein des deutschen Buchhandels geht per Beschwerde beim Bundeskartellamt gegen Amazon vor und beklagt sich, Amazon nutze seine Marktmacht als Einkäufer von E-Books aus. Anlass sind unter anderem die Verzögerungen bei der Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Die Rede ist von Rabatten beim E-Book-Einkauf bis zu 50 % (Derzeit rund 30 %). Amazon will mit seinem Vorgehen die Konditionen für E-Books denen für gedruckte Bücher angleichen. Da gibt es traditionell höhere Rabatte.
Amazon missbrauche damit seine Marktmacht, klagt dagegen der Verband. Laut Verband der Versandbuchhändler hat Amazon beim Online- und Versandhandel mit Büchern in Deutschland einen Marktanteil von rund 70 Prozent. Nicht bekannt ist, ob die Verlage ob solcher Forderungen lieber nur noch im Einzelhandel verkaufen würden, wo Werbekostenzuschüsse, Boni und Rückvergütungen schon für simple Listings verlangt werden.

Jetzt lesen: Kreditech kassiert 40 Millionen Dollar, Amazon verzichtet auf Papierrechnungen.
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Otto Group: Tochter Collins eröffnet Onlineshop für Trachten

Von Klaus Janke | 20. Juni 2014 |

Heidistrachten homepage
Das Collins-Universum der Otto Group weitet sich aus: Neben About You, Edited und Sister Surprise gibt es nun auch den Onlineshop Heidis Trachten. Wie der Name vermuten lässt, ist das komplette Outfit fürs Oktoberfest im Programm: Lederhosen, Dirndl, Mieder, Trachtenkleider, -blusen und -shirts, dazu passendes Schuhwerk. Vertreten sind die Marken Almsach, Country Line, Hammerschmid, Hannah, Hohenstaufen, Kaiser Franz Josef, Love Nature, Marjo, Mondkini, Orbis, Stockerpoint und Turi Landhaus. Der Versand ist kostenlos, Kauf ist auf Rechnung, über Kreditkarte und über Paypal möglich.
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Warum sich auch Alibaba für Programmatic Buying interessiert

Von Klaus Janke | 2. Juni 2014 |

Jack Ma Alibaba
Der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba verhandelt offenbar mit dem amerikanischen Technologieunternehmen App Nexus über eine Beteiligung, wie Reuters berichtet. Das ist eine Meldung, die man schnell überliest - Alibaba steigt schließlich jede Woche bei irgendeinem Unternehmen ein, pumpt sich vor dem mit Spannung erwarteten Börsengang so richtig auf. Man sollte sich aber vergegenwärtigen, was App Nexus eigentlich macht.
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Thema: Player

Schlagworte: Zalando, Otto Group, Alibaba

Kurz vor 9: Gratis-Musik für Amazon-Prime-Kunden, Otto, Zalando, Alibaba, DPD, Rakuten, Unister, Containermix

Von Klaus Janke | 30. Mai 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

amazon prime

Amazon: Das Prime-Angebot soll künftig noch attraktiver werden: Wie Buzzfeed berichtet, will Amazon den Prime-Kunden demnächst einen kostenlosen Musik-Streaming-Dienst anbieten. Der Start in den USA ist für Juni oder Juli geplant. Allerdings brauchen Streaming-Anbieter wie Spotify oder Rdio keine neue Konkurrenz befürchten:  Der Amazon-Service wird keine neuen Musiktitel enthalten, sondern Material, das ein halbes Jahr und älter ist. Zudem wird es lediglich eine begrenzte Auswahl bestimmter lizenzierter Alben und Tracks geben. Damit beschreitet Amazon dann einen ähnlichen Weg wie beim Filmdienst Prime Instant Video. In Deutschland können darüber derzeit laut Amazon 13.000 Filme und Serienepisoden abgerufen werden. Zudem haben Prime-Kunden Gratis-Zugriff auf Tausende von Kindle-Titeln. 

Jetzt lesen: Bei Amazon gehen die Streiks weiter, Otto Group zufrieden mit Collins, Zalando europäisch
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Kurz vor 9: Amazon entschuldigt sich für Verlagspoker - ein bisschen, Rocket Internet, Bertelsmann, Home24, Zappos, Spartoo

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Mai 2014 |

Amazon entschuldigt sich im Verlagspoker

Amazon: Alles ganz normal. Amazon sieht das Konditionengerangel mit Verlagen wie Hachette und Bonnier als alltägliche Verhandlungspolitik. Bücher und Autoren, die Amazon zeitweise gar nicht oder mit Verzögerung liefert, solche Daumenschrauben (Markenartikler kennen ähnliches das aus dem Lebensmittel-Einzelhandel) gehörten eben zum Geschäft, wenn man bessere Konditionen herausholen wolle. Im Interesse des Kunden natürlich ("When we negotiate with suppliers, we are doing so on behalf of customers.")

Amazon agiere da nicht anders als jeder Buchhändler, der Bücher nach vorne oder hinten ins Regal stelle, erklärt Amazon im Forum und glaubt nicht, dass der Streit so schnell vorbei ist. Der Online-Riese geht dabei auch auf die Verhandlungspositionen und Angebote seitens Amazon an Hachette ein.

Dass sich Amazon zur Erklärung genötigt fühlt, zeigt unter welchem Druck sich der Riese derzeit insbesondere mit Blick auf das Image sieht. Zum einen erklärt sich Amazon selten, zum anderen noch seltener in dieser Ausführlichkeit. Fast schon lässt sich Amazon sogar zu einer Entschuldigung hinreißen: "We regret the inconvenience."

Jetzt lesen: Home24 braucht mehr Platz und Douglas stellt seine Modekette Appelrath Cüpper zum Verkauf.
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Kurz vor 9: Die dunkle Seite der Cyberattacke auf eBay, Otto Group, Redcoon, Fab, Spotify, LinkedIn

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. Mai 2014 |

Kurz vor 9: Weitere Nackenschläge für eBay, SportScheck, Direktvertrieb, Amazon, Flipkart

eBay: Nach einer Hacker-Attacke auf die Kundendatenbank rät eBay allen Nutzern dringend dazu, ihre Passwörter zu ändern. Wobei dringend so einen Sache ist. eBay ist der Einbruch in die Datenbank, in der neben Benutzernamen und Kennwörtern auch E-Mail- und Postadressen der Nutzer sowie deren Telefonnummer und Geburtsdatum gespeichert sind, bereits seit längerem bekannt. Vor zwei Wochen schon wurde eine Untersuchung eingeleitet. Schnelle Information geht anders.
Mehr noch:
Laut eBay hätten sich Hacker wohl schon zwischen Ende Februar und Anfang März Mitarbeiter-Log-ins des Auktionshauses verschafft. Schnelle Information geht ganz anders.
Es wird auch nicht besser, wenn man hinnimmt, dass eBay den Angriff das erste Mal vor zwei Wochen definitv festgestellt hat. Es wirkt eher so, als habe eBay die gesetzliche Mitteilungsfrist voll ausgereizt.
Gleichwohl wiegelt eBay weitergehende Befürchtungen ab. Finanzdaten und PayPal seien nicht betroffen. Kunden, die bei beiden Diensten die gleiche Kombination von eMail und Passwort nutzen, sollten dennoch vorsichtig sein. Sicher ist sicher. Bevor man von einem neuerlichen Sicherheitsleck erst wieder aus der Presse erfährt. Auf der Startseite findet sich kein Wort vom Hack. eBay-FAQ

Jetzt lesen: Otto Group schafft fast 400 Millionen Euro Gewinn, Führungschaos bei Redcoon.
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