Kurz vor 9: Otto Group - Hans ohne Glück, Karstadt, Real, Simply Local, Windeln, Target, M&S, Spotify, Stripe

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Mai 2015 |

Otto Group bilanz

Otto Group - bittere Bilanz:

Die Otto Group hat das von etailment bereits erwartete schwache Ergebnis abgeliefert. Nach 401 Millionen Euro im Vorjahr reichte es diesmal gerade für ein operatives Ergebnis (Ebit) von 79 Millionen Euro. Vor Steuern fuhr das Unternehmen, unter anderem belastet von Problemen im Auslandsgeschäft, sogar einen Verlust von 125 Millionen Euro ein. Auch das Wachstum beim Umsatz war mau und unter dem Branchendurchschnitt: Insgesamt plus 0,5 Prozent auf 12,057 Milliarden Euro, in Deutschland plus 1,1 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro.
Die mehr als 100 Online-Shops der Gruppe steigerten ihren Umsatz weltweit um 5,1 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Für 4,2 Milliarden Euro (plus 5,1 Prozent) reichte es in Deutschland. Bei der Einzelgesellschaft Otto steht ein Plus von 2,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro in den Büchern.
Nun könnte es ans Aufräumen im Portfolio gehen. Auf dem Prüfstand könnte trotz eines Wachstum von 10 Prozent unter anderem die Mytoys-Gruppe landen. Auch bei SportScheck dürfte Otto genauer hinschauen. Bei den Münchnern sank der Umsatz um 7,2 Prozent auf 296 Millionen Euro. Der Handel / Otto-Bilanz / Geschäftsbericht  (pdf)


Jetzt lesen: Real weitet Lebensmittel-Lieferung aus, Windeln.de holt auf.
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Bilanz der Otto Group steht bevor: Hingucken, wo es weh tun könnte

Von Bert Rösch | 15. Mai 2015 |

Bilanz der Otto Group steht bevor: Hingucken, wo es weh tun könnte

Mit großer Spannung blickt die Branche nach Hamburg, wo die Otto Group kommende Woche voraussichtlich ein negatives Konzernergebnis vermelden wird. Grund sind Minuszahlen im Ausland sowie bei SportScheck und MyToys. Sie stehen Pluswerten im E-Commerce und bei den Finanzdienstleistungen gegenüber. Worauf dann besonders zu achten sein wird, fasst etailment zusammen. 

 
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Thema: Player

Schlagworte: Otto Group

Kurz vor 9: Otto Startup Collins peilt dreistelligen Millionenumsatz an, Benjamin Otto, Windeln, Home24, Sainsbury, Facebook

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. April 2015 |

Otto Startup Collins peilt dreistelligen Millionenumsatz an,

Collins über Plan:

Im nächsten Geschäftsjahr (2016/17) will das Otto-Startup Collins (About you, Edited, Sister Surprise) einen dreistelligen Millionenumsatz realisieren. Der Ansatz ist da: Im ersten Rumpfgeschäftsjahr (28. Februar) schaffte Collins mit rund einer halben Million Kunden einen niedrigen zweistelligen Millionenumsatz. Genauere Angaben macht Collins nicht. Zudem sollen alle relevanten Key Performance Indikatoren des Unternehmens über Plan liegen. In etwa vier Jahren will Collins die Gewinnzone erreichen. Collins hat derzeit 60.000 Artikel gelistet. Die Eigenmarke Edited hat mit ihren rund 250 Artikeln einen Umsatzanteil von rund 10 Prozent.  Mal zum Vergleich: Zalando, gegründet 2008, schaffte dann 2010 150 Millionen Euro Umsatz. Collins muss künftig aber auf Mitgründer Benjamin Otto verzichten (weiterer Bericht).

Jetzt lesen: Benjamin Otto tritt ein bisschen Erbe an, Pure Player wachsen schneller.
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Kurz vor 9: Amazon plant den Store der Zukunft, Rocket Internet, Michael Otto, Weltbild, Thalia, Holtzbrinck, Parship, Asos, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. April 2015 |

amazon pick-up

Amazon-Patent für stationäres Laden-Konzept:

Amazon hat laut Re/Code ein Filialkonzept als Patent angemeldet, bei dem es Kunden schon ein wenig gruselig werden kann. Kameras, Sensoren, Gesichtserkennung und RFID-Chips sollen dabei Weg und Einkäufe des einzelnen Kunden verfolgen und Shopping ermöglichen, ohne dass der Kunde noch an einer Kasse vorbei muss. Science Fiction? Nicht ganz. Ein Video von IBM von 2006 zeigt, dass auch andere längst über den vollautomatischen Check-out nachgedacht haben.
Zudem zeigt das Patent, dass Amazon weiter angestrengt über eigene Läden nachdenkt, und wie es den stationären Handel dabei auf eine neue Dimension heben kann. Jeff Bezos hat stets betont, dass Amazon, dem auch Interesse an den RadioShack-Filialen in den USA nachgesagt wurde, womöglich in den stationären Handel einsteigen würde, wenn man eine bessere Lösung als der klassische Handel finden würde. Ansätze für den Weg Richtung Kohlenstoffwelt hatte Amazon zuletzt mit einem Pick-Up-Store an der Purdue-Universität im US-Bundesstaat Indiana gezeigt. Auch dieses Konzept will man ausbauen.

Jetzt lesen: Michael Otto gibt Milliarden-Vermögen an Stiftung, Groupon testet eigenen Marktplatz.
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Bilanz: Kräftiger Dämpfer für Otto Group

Von Bert Rösch | 26. März 2015 |

Schrader Otto
Die Otto Group hat auch angesichts eines schwierigen Auslandsgeschäfts im Geschäftsjahr 2014/15 (28.2.) gerade einmal ein Umsatzplus von 0,5 Prozent auf rund 12,057 Milliarden Euro geschafft. Im Vorjahr hatten die Hamburger noch um 1,8 Prozent zugelegt. In Deutschland entwickelte sich das Geschäft mit einem Plus von 1,1 Prozent auf rund 7,14 Milliarden Euro deutlich besser als im gesamten Konzern. Allerdings hatte es im Vorjahr noch ein Plus von 4,6 Prozent gegeben.
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Thema: Player

Schlagworte: Otto Group

Kurz vor 9: Amazon forciert Fashion, Rocket Internet startet Agentur, Otto Group, Auctionata, Reuter, Brands4friends, Hybris, Uber

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Februar 2015 |

Amazon: Jetzt kommt die Mode-Attacke - ein bisschen

Amazon hübscht seine Mode auf:

Ein rechter Lustkauf ist Mode-Shopping bei Amazon noch nicht. Das liegt an Details, aber auch am Flair. Und Flair ist auch eine Sache des Image. Um das aufzupolieren sponsert Amazon an vorderster Front nun mit der „New York Fashion Week: Men’s“ im Juli eines der globalen Highlights der Branche. Und es geht auch ums Geschäft. Schließlich gilt es, die Beziehung zu den Herstellern zu verbessern und gerade Marken im Luxussegment für Amazon zu interessieren. Seit jeher das erklärte Ziel von Jeff Bezos, der übrigens gerne allen Zweiflern mal erklärt: "Amazon Fashion is booming".  Amazon wiederum packt Promo zum Event auf seine Fashion-Sites Amazon Fashion, East Dane und MyHabit. Zudem hat sich Amazon gerade mit der "Vogue"-Autorin Caroline Palmer weitere Kompetenz eingekauft.  ECommerce Bytes

Jetzt lesen: Rocket Internet startet Agentur, Absage an Uber.
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Otto Group: Online im Plus - aber mit weniger Schwung

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. Februar 2015 |

Otto Group Hillebrand
Die Otto Group wird sich in diesem Jahr insgesamt mit einem schwächeren Onlinewachstum begnügen müssen. Sowohl im internationalen Geschäft als auch im Heimatmarkt kamen die gut 100 Online-Shops im fast abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 nach vorläufigen Schätzungen schlechter vom Fleck als im Vorjahr. Da fuhr Otto allerdings auch ein Rekordergebnis ein.
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Thema: Player

Schlagworte: Otto Group

Kurz vor 9: Amazon bringt mit "Echo" den Horchposten fürs Wohnzimmer, Redcoon sieht rot, Home24, Yapital, Hermes, Yoox, Weltbild, Otto Group

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 7. November 2014 |

amazon echo

Amazon Echo - Die Laber- und Horch-Box:

Echo heißt die Lautsprecher-Box, kostet 199 Dollar, reagiert ala Siri auf Befehle, kann das Smart Home steuern, Fragen beantworten und hört daheim ständig alles mit, wenn sie angeschaltet ist. Dazu lagert sie dann das Gehörte in der Cloud. In der Nachbarschaft zum CIA-Server, deren Daten Amazon auch in der Cloud verwaltet. Wenn da mal bloß nichts durcheinanderkommt! Aber die NSA, von der die Erfindung auch stammen könnte, wie manch einer bei Twitter glaubt, kann das dann ja auseinander sortieren.  Glaubt man dem etwas gruseligen Erklärvideo, dann soll Echo einem vor allem künftig mehr und mehr die Arbeit abnehmen, im Haushalt noch irgendeine Taste bedienen zu müssen. Nach Dash und Fire TV ist es der dritte massive Versuch von Amazon, sich mit einem Hardware-Helferlein im Haushalt breit zu machen.

Jetzt lesen: Redcoon schreibt rote Zahlen, Home24 schwört auf Eigenmarken.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Hermes, Otto Group, Weltbild, Home24, Yoox, Redcoon

Kurz vor 9: Shopwings rockt München, Tengelmann, Otto, UPS, Lesara, Zalando, Tolino, Mercateo, Amazon, Rakuten, Facebook, Retouren, e-KIX

Von Klaus Janke | 9. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Otto, Tengelmann, Lesara, Tolino, Mercateo, Amazon, Rakuten, Facebook, Retouren, e-KIX

Shopwings:

Rocket Internet wird nicht müde: Jetzt lassen die Samwers das Startup Shopwings von der Leine. Das Unternehmen bietet zunächst in München einen Same-Day-Delivery-Dienst für Lebensmittel an. "Wir kaufen für Dich ein!", heißt es auf der Website. Wer mindestens 20 Euro ausgeben will, kann sich die Artikel im Onlineshop zusammenstellen und bekommt sie innerhalb von zwei Stunden nach Hause geliefert, so das Versprechen des Startups. Dafür fallen ab der zweiten Bestellung jeweils 4,90 Euro an. Als Lieferzeitraum gibt Shopwings 9 Uhr bis 21 Uhr an, dies kann jedoch je nach Öffnungszeit der teilnehmenden Supermärkte variieren. Die Auswahl der Einzelhändler ist laut Deutsche Startups noch ausbaufähig, aber der Start ist gemacht - ein sehr interessantes Projekt.
 

Jetzt lesen: Kartellamt beunruhigt Tengelmann, wasserdichter Tolino, UPS bietet Schließfächer an.


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Kurz vor 9: Zalando landet beim Ausgabepreis, Rocket Internet-Aktie kostet 42,50, DPD, Heine, Otto Group, Wal-Mart, Zencap, Thalia, E-Books

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Oktober 2014 |

Zalando

Börsendebüt Rocket Internet und Zalando:

Rocket Internet geht beim heutigen Börsengang im weniger transparenten Entry Standard in Frankfurt in die Vollen und startet mit einem Aktienpreis am oberen Ende der Preisspanne in den Markt: 42,50 Euro. Rocket steuert damit einen Börsenwert von rund 6,7 Milliarden Euro an. Das wird spannend. Denn Zalando ist gestern beim Börsendebüt gut gestartet, dann gefallen. Zum Ende des Bösentages stand wieder alles auf Anfang. Die Zalando-Aktie lag am Ende des ersten Börsentags beim Ausgabepreis von 21,50 Euro. Stützende Eingriffe scheinen da nicht ausgeschlossen. Zalando befindet sich allerdings in guter Gesellschaft. Auch Alibaba liegt derzeit unter dem Ausgabepreis. Facebook legte zum Börsendebüt ebenfalls einen ZackZack-Kurs hin. Interessant in diesem Zusammenhang. Die Aktie des Top-Investors Kinnevik rutschte zeitgleich rund 10 % nach unten.

Jetzt lesen: DPD versteht den Zeitgeist. Otto Group erwartet Konzentrationsprozess.
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