Pinterest: Warum Marken den Sprung auf die Bilderwand verpasst haben

Von Karsten Werner Karsten Werner | 12. September 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

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Sie kennen das: Sie räumen auf, das fühlt sich gut an und irgendwann fangen sie sogar an, ihre Technik zu entrümpeln. Einfach mal unnötigen Ballast loswerden. Und wenn es  dabei nur darum geht, endlich mal sein Smartphone zu entrümpeln. 200 Apps? Braucht kein Mensch. Also weg mit dem Kram, der ungenutzt ist, oder der  –irgendwann–  mal ausprobiert werden will. Werden wollte. Pinterest? Brauche ich nicht, hat mich nie gereizt, löschen.

Moment mal: Ich kann damit nichts anfangen, aber wie sieht es da bei anderen Menschen aus? Huch, das sind ja doch ganz schön viele. Doch welche Rolle spielen etablierte Marken eigentlich auf dieser Bilderwand? Oha, in Relation zu anderen Netzen sieht's da düster aus.

Warum Marken den Anschluss bei Pinterest verpasst haben. Und warum das dem Dienst egal sein kann.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Social Media, Pinterest, Marketing

Kurz vor 9: Amazon schnappt sich Twitch mit Mega-Deal, Zalando, Rocket Internet, Delticom, Tirendo, Zencap, Pinterest, Emmas Enkel, Klarna

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. August 2014 |

Kurz vor 9: Amazon schnappt sich Twitch mit Mega-Deal,

Amazon: Es ist ein Mega-Deal mit dem Amazon einen weiteren gewaltigen Klebstoff zu seinem Ökosystem hinzufügt. Für rund eine Milliarde Dollar kauft Amazon Twitch an dem auch Google interessiert war. Twitch? Das ist eine bei Gamern hochgradig populäre Video-Website. Millionenfach verfolgen dort Fans Live-Mitschnitte von  Computerspielen, deren Player teilweise so populär wie Pop-Stars sind. Die Übernahme des Youtube für Gamer wird nicht nur spannend mit Blick auf den Inhalte-Produzenten Amazon oder den Verkauf von Konsolenspielen, sondern auch mit Blick auf die geplante eigene Plattform zur Vermarktung von Werbung im Web. The Verge Pressemeldung Amazon

Jetzt lesen: Zalando - IPO-Entscheidung in dieser Woche? Emmas Enkel geht nach Berlin.
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Kurz vor 9: Zalando macht das Paket schicker, Ice Bucket Challenge bei Otto, Tesco kühlt, Pinterest, McDonalds, Target, Home Depot, UPS, Just Eat

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. August 2014 |

Zalando: Das Paket bekommt ein radikal neues Design

Zalando: Eine Ära geht zu Ende. Das Zalando-Paket mit seinen auffälligen orangefarbenen Mode-Icons wird aus dem Verkehr gezogen. Künftig kommt die Mode in einem weißen Karton mit fettem schwarzem und umlaufendem Zalando-Schriftzug zum Kunden. Das ist nicht nur Kosmetik. Der Wandel des Paket-Designs unterstreicht den Weg der Marke hin zu einer höherwertigen Positionierung. Auch im kommenden TV-Spot wird das neue Paket zu sehen sein, meldete etailment exklusiv vorab.

Jetzt lesen: Michael Otto friert bei der Ice Bucket Challenge, Tesco testet gekühlte Paketboxen.
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Die Macht der Bilder

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Juni 2014 |

Die Macht der Bilder

Als ich jüngst meine eBay-Kollektionen anlegte, da war ich doch mehr als erschrocken, wie nachlässig und teilweise grottig dort doch manch einer seiner Ware vorzeigt. Doch nicht nur dort. Im Webshop, bei Facebook, bei Twitter zeigen sich Händler immer wieder mit Bildern, die wie auf der Hollywood-Schaukel geknipst aussehen.

Dabei wächst die Macht der Bilder im Web. Bild schlägt zunehmend Text: Auch wenn es um Produkte und Produktbeschreibungen geht. Einem von Freunden empfohlenen Bild eines Produktes vertraut der Kunde eben mehr als jeder noch so blumigen Formulierung.   Deshalb an dieser Stelle kein langer Text, sondern eine sehenswerte Grafik zur Macht des Visuellen. Gucken nach dem Klick. 
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Thema: Studien

Schlagworte: Pinterest, Trend

Kurz vor 9: Buchhandel will Amazon mit Kartellamt ausbremsen, Amazon spart Papier, Kreditech, 3Suisses, Reserved, Mobile Commerce

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. Juni 2014 |

Amazon entschuldigt sich im Verlagspoker

Buchhandel: Der Börsenverein des deutschen Buchhandels geht per Beschwerde beim Bundeskartellamt gegen Amazon vor und beklagt sich, Amazon nutze seine Marktmacht als Einkäufer von E-Books aus. Anlass sind unter anderem die Verzögerungen bei der Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Die Rede ist von Rabatten beim E-Book-Einkauf bis zu 50 % (Derzeit rund 30 %). Amazon will mit seinem Vorgehen die Konditionen für E-Books denen für gedruckte Bücher angleichen. Da gibt es traditionell höhere Rabatte.
Amazon missbrauche damit seine Marktmacht, klagt dagegen der Verband. Laut Verband der Versandbuchhändler hat Amazon beim Online- und Versandhandel mit Büchern in Deutschland einen Marktanteil von rund 70 Prozent. Nicht bekannt ist, ob die Verlage ob solcher Forderungen lieber nur noch im Einzelhandel verkaufen würden, wo Werbekostenzuschüsse, Boni und Rückvergütungen schon für simple Listings verlangt werden.

Jetzt lesen: Kreditech kassiert 40 Millionen Dollar, Amazon verzichtet auf Papierrechnungen.
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Kurz vor 9: Otto steigt aus der Touristik aus, Alibaba, Ebay, Home24, Amazon, Paypal, Rewe, Brille24, Land's End, Priceline, Pinterest

Von Klaus Janke | 17. Juni 2014 |

Kurz vor ):

Otto: Schluss mit dem Reisegeschäft: Der Hamburger Handelskonzern zieht sich aus der Touristik zurück und verkauft seine Tochtergesellschaft Otto Freizeit und Touristik (OFT). "Wir betrachten den Tourismus schon seit Längerem nicht mehr als Teil unseres Kerngeschäftes", sagte eine Otto-Sprecherin dem Hamburger Abendblatt. Man werde sich künftig ausschließlich auf Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Logistik konzentrieren. OFT beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und bündelt die Reisebürokette Reiseland, Otto Reisen und den Veranstalter Hermes Touristik. Käufer ist die VR meine Raiffeisenbank Altötting-Mühldorf, die bereits seit Jahrzehnten im Geschäft mit Urlaubsreisen aktiv ist.

Jetzt lesen: Alibaba verdreifacht den Gewinn, Phishing-Angriff auf Ebay-Nutzer.
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Kurz vor 9: Markplatz Bepado macht Händlern Hoffnung, About you, Hawesko, Redcoon, Gruner + Jahr, Amazon, Nissan, Nordstrom, JCPenney

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Mai 2014 |

bepado

Bepado: Das Händlernetzwerk Bepado hat jetzt die Beta-Phase beendet. 1000 Händler und 2,5 Millionen Produkte sind von Beginn an dabei. Das Projekt der Shopware AG wollte ursprünglich nur Händler und Hersteller vernetzen und den B2B-Warenaustausch vereinfachen.
Doch nun will man mehr.
Ziel ist es, Händler von Marktplätzen wie wie Amazon und eBay unabhängiger zu machen.
Gleichzeitig kann Bepado nämlich nun als Shopping-Plattform eingesetzt werden. "Wir haben den Anspruch, der größte Marktplatz in Europa zu werden“, sagt Bepado-Projektleiter Dietmar Hölscher. Bis zum Jahresende möchte man schon mal die Nummer 3 der Marktplätze sein und baut dabei unter anderem auf clevere Cloud-Technologie und Netzwerktechnik - und konzentriert sich bei der Produktdarstellung bzw den Ergebnissen der Produktsuche vor allem auf Bilder. Die Inhalte datzu gibts dann bei den beteiligten Händlern. 
Das Interesse zum Start zeigt jedenfalls, dass der Wunsch der Händler nach einer Alternative zu den Marktplatz-Giganten gewaltig ist. Für die ist Bepado ja auch kostenfrei, es finanziert sich über Lieferantengebühren.
Nur die Ergebnisse sind noch etwas dürftig. Wer beispielsweise nach "Bikini" sucht, bekommt vor allem Bücher angezeigt.

Jetzt lesen: About you startet Hackathon und Gruner + Jahr feiert Kindergeburtstag.
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Kurz vor 9: ProSiebenSat.1 dampft Inkubator Epic Companies ein, Amazon, Media-Markt, DHL, Apple, Pinterest

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. Mai 2014 |

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Epic Companies: Epic Companies sollte bei ProSiebenSat.1 eine Keimzelle für das digitale Imperium sein. Der Inkubator unter der Leitung von Mato Peric (Foto), zuvor Top-Manager bei Rocket Internet, sollte als Brutplatz eine "einzigartige Kombination aus substanzieller Anschubfinanzierung, Medialeistung in Form von TV-Werbung und versierter Gründungsexpertise" vereinen. Doch schon nach einem Jahr kommt der epische Umbau. Es hat sich in dieser Form ausgebrütet, meldet die Morgenpost, wo Mato Peric die Schrumpfkur zur Strategie verklärt.
Ein Großteil der Mitarbeiter wird nämlich in die Portfolio-Unternehmen verlagert. Eigenen Overhead abbauen und Portfolio-Unternehmen stärken, nennt sich so etwas dann. Zuletzt beschäftigte Epic zusammen mit den Beteiligungen 250 Mitarbeiter, rund ein Drittel davon war bislang beim Inkubator selbst beschäftigt.
Ein kleineres Team soll sich indes bei Epic weiter um neue Investitionen kümmern. Entlassungen dürften dabei aber nicht ausbleiben.
Die Umstrukturierung muss man zwar nicht gleich als "Epic Fail" sehen, aber als klares Signal, dass das bisherige Brutkasten-Konzept der Sendergruppe gescheitert ist.
Epic ist unter anderem bei Amorelie (Lovetoys), Petobel (Tierfutter), Valmano (Uhren und Schmuck) sowie Department47 (Mode) mit an Bord.

Jetzt lesen: DHL startet Paketstationen vor der Haustür, Media-Markt drückt bei Same Day Delivery aufs Tempo.
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Kurz vor 9: Zalando holt IPO-Experten für Börsengang, Rakuten, Viber, Zalora, Kickstarter, Pinterest, eBay, Amazon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. Februar 2014 |

Kurz vor 9: Zalando holt IPO-Experten lanz

Zalando: Der Modehändler holt Lothar Lanz, Finanzvorstand des Medienkonzerns Axel Springer, in den Aufsichtsrat von Zalando. Lanz, der zu Leo Kirch-Zeiten am Börsengang von ProSieben beteiligt war, wird Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Man kann darin den Versuch sehen, sich zusätzliche Seriosität für einen späteren Börsengang in Haus zu holen. Analysten der Citigroup haben Zalando gerade erst mit 8,5 Milliarden Euro bewertet. Am Freitag vermeldete Zalando ein Umsatzplus von 50 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro für 2013. Der operative Verlust stieg aber auf rund 118 Millionen Euro (2012: 92 Mio. Euro). Die EBIT-Marge 2013 verbesserte sich zugeich leicht um 0,5 Prozentpunkte auf minus 6,7 Prozent.

Jetzt lesen: Das Zalando-Spin-off Zalora hat Börsenpläne, Boss will zurück zu Zalando.
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Kurz vor 9: Otto ist Nummer 1 im Textilhandel, Reuter, Cyberport, Depot, NuBon, Alibaba, Verlosung, Pinterest

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Oktober 2013 |

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Ranking: Die Otto Group bleibt mit einem Textilumsatz von knapp 4,2 Milliarden Euro (plus 1,4 Prozent) größter Textileinzelhändler in Deutschland. Auf Platz 2 rückt H&M näher. Mit einem Plus von 5,8 Prozent haben die Schweden etwa 3,5 Milliarden Euro erlöst. Der Abstand zu Otto schrumpfte von 826 Millionen Euro auf 692 Millionen Euro. Auf den weiteren Rängen folgen C&A, die Metro Group und Karstadt. Die Zahlen nennt die Rangliste „Die Größten im deutschen Textileinzelhandel“ der TextilWirtschaft, die in der Printausgabe zum 30. Mal erscheint. Erfasst sind 98 Unternehmen, die mindestens 50 Millionen Euro mit Textilien und Bekleidung (brutto) in Deutschland erlösen. Zalando verortet die TW übrigens für 2012 auf Rang 51.

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