Kurz vor 9: Google unterstützt Unternehmen in Sachen Online-Marketing, Uber, Otto, Rakuten, Alibaba, Glassdoor, Wimdu.

Von Julian Heck Julian Heck | 16. Januar 2015 | Kommentieren Kommentieren

thinking with Google
Google bietet sich als Helfer in Sachen Online-Marketing an: Wenn sich jemand mit Online-Werbung auskennt, dann ist es wohl Google. Damit hat der Konzern schließlich schon ein paar Dollar verdient. Jetzt teilt Google ganz uneigennützig sein Wissen in diesem Bereich auf der Plattform "think with Google", die nun in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet ist - ganz im Sinne der Sharing Economy. Der Suchmaschinenkonzern will Händlern bei Marketingkampagnen unter die Arme greifen, zum Beispiel mit präsentierten Studien oder anderen inspirierenden Anregungen. Ach, und es werden auch diverse Tools zur Verfügung gestellt. Aus dem Hause Google natürlich. Da Google mit Adsense beziehungsweise Adwords in Sachen Internet-Marketing treibende Kraft ist, dürfte sich der Konzern aus dem Silicon Valley mit seinem neuen Service vor allem selbst in die Hände spielen. Wenn es allen Seiten nutzt, stört das aber niemanden.
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Schlagworte: Otto, Rakuten, Google, Alibaba, wimdu, Uber, Glassdoor

Kurz vor 9: Macht Amazon mit den Händlerdaten eigene Geschäfte?, Rewe, eBay, Mädchenflohmarkt, Zalando, Lufthansa, Rakuten, Same Day Delivery, Markt-Prognose

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 31. Oktober 2014 | 4 Kommentare Kommentieren

Datenklau: „Der Händler hat den Schaden“

Amazon: Händlerdaten ausgenutzt?

Es ist ein Generalverdacht vieler Händler auf dem Marketplace: Amazon nutzt ihre Verkaufsdaten, um dann die Produkte selbst anzubieten und die Händler im Preis auch noch zu unterbieten. Der Dienstleister Upstream glaubt für diese Politik anhand einer Untersuchung von Mode-Artikeln nun klare Beweise gefunden zu haben, berichtet Fortune: " Upstream sampled 857 women’s clothing products initially sold by marketplace sellers and checked to see when Amazon initiated selling the same items. Within 12 weeks, Amazon began selling 25 percent of the top items first sold through marketplace vendors."

Überraschend dürfte ein solches Verhalten, wenn es denn zutrifft, für viele nicht sein. Oft genug hatten manche Händler schon das Gefühl, dass manche Produkt- und Preisentscheidung von Amazon kein Zufall sein kann. Andererseits wäre Amazon aber auch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn es dieses Spiel mit dem Feuer und der Loyalität seiner Marktpartner riskieren würde.

Jetzt lesen: Rewe dreht an den Liefergebühren, Zalando optimiert Sendungsverfolgung per App.
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Kurz vor 9: Shopwings rockt München, Tengelmann, Otto, UPS, Lesara, Zalando, Tolino, Mercateo, Amazon, Rakuten, Facebook, Retouren, e-KIX

Von Klaus Janke | 9. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Otto, Tengelmann, Lesara, Tolino, Mercateo, Amazon, Rakuten, Facebook, Retouren, e-KIX

Shopwings:

Rocket Internet wird nicht müde: Jetzt lassen die Samwers das Startup Shopwings von der Leine. Das Unternehmen bietet zunächst in München einen Same-Day-Delivery-Dienst für Lebensmittel an. "Wir kaufen für Dich ein!", heißt es auf der Website. Wer mindestens 20 Euro ausgeben will, kann sich die Artikel im Onlineshop zusammenstellen und bekommt sie innerhalb von zwei Stunden nach Hause geliefert, so das Versprechen des Startups. Dafür fallen ab der zweiten Bestellung jeweils 4,90 Euro an. Als Lieferzeitraum gibt Shopwings 9 Uhr bis 21 Uhr an, dies kann jedoch je nach Öffnungszeit der teilnehmenden Supermärkte variieren. Die Auswahl der Einzelhändler ist laut Deutsche Startups noch ausbaufähig, aber der Start ist gemacht - ein sehr interessantes Projekt.
 

Jetzt lesen: Kartellamt beunruhigt Tengelmann, wasserdichter Tolino, UPS bietet Schließfächer an.


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Kurz vor 9: Amazon verramscht Fire Phone, Zalando verschenkt Aktien, bonprix, XXXLutz, Rakuten, DPD, Scarosso, Groupon, Twitter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 9. September 2014 |

 Amazon verramscht Fire Phone

Amazon: Das Smartphone von Amazon mit geschätzt bislang 35.000 verkauften Exemplaren nicht einmal ein Achtungserfolg, kommt am 30. September auch nach Deutschland. Das Fire Phone, das mit seinen umfangreichen Funktionen und Datensammel-Features zusammen mit dem Dienst Firefly als Welt-Identifizierungswerkzeug und als Shopping-Hebel für Amazon taugt, kostet zusammen mit einem Telekom-Vertrag (50-Euro-Tarif) einen Euro. Anderswo wird es das Telefon ein Jahr lang nicht geben. Zusammen mit dem Handy werden Käufer zugleich auch Abonnenten des ansonsten kostenpflichtigen Amazon-Dienstes „Prime“. (Pressemeldung)

So passt das Fire Phone in die bekannte Amazon-Strategie, Kunden über Geräte in das Amazon-Universum zu locken. Schließlich erkennt die App Firefly sofort, ob ein gescanntes Produkt bei Amazon erhältlich ist. Auch in den USA geht Amazon (Pressemeldung) nun mit einem entsprechenden Kampfpreis von 99 Cent in den Markt.

Jetzt lesen: Twitter testet Buy-Button, Zalando verschenkt Aktien.
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Kurz vor 9: Rebelle kauft Glamloop, Otto wirbt gruselig, Rakuten, Outfittery, Weltbild, Nordstrom, Zara

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. August 2014 |

Rebelle kauft Glamloop, Otto wirbt gruselig,

Rebelle: Paukenschlag im Second Hand-Geschäft. Rebelle übernimmt den Wettbewerber Glamloop. Glamloop, durch Investments von Capnamic Ventures, OP Ventures sowie Holtzbrinck Ventures finanziert, wird integriert. Rebelle wurde im März 2013 von Cécile Gaulke, Max Laurent Schönemann zusammen mit dem Hamburger Company Builder Hanse Ventures gegründet und Ende August 2013 gelauncht. Im März dieses Jahres sammelte Rebelle in einer zweiten Finanzierungsrunde einen mittleren siebenstelligen Betrag ein.

Jetzt lesen: Zara verkauft peinliche Klamotte, Rakuten möchte gerne Click & Collect bieten.
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Kurz vor 9: Amazon dreht massiv an den Versandkosten, Neue Regeln bei eBay und Totalausfall, Deichmann, Nordsee, Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. August 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, PayPal, eBay, Urbanara, Apple,

Amazon: Stellen wir uns einen Online-Shop vor, der mit harten Bandagen fast schon verzweifelt um bessere Einkaufskonditionen ringt, der einen Teil des Versands der Kosten wegen ins osteuropäische Ausland verlagert, und am Aufwand dafür auch noch die Lieferanten beteiligen will, und der dann auch noch die Mindestbestellmenge für den kostenlosen Versand erhöht. Man würde sagen: Dieser Shop steckt ein wenig in der Krise und versucht händeringend auf einen grünen Zweig zu kommen.
Fakt ist: Nach dem Streit mit Hachette um E-Book-Konditionen, Konditionenkrach mit Disney und der Ankündigung einen Teil des Buchversands für Deutschland nach Polen und Tschechien zu verlagern, gibt es den kostenlosen Versand (jenseits von Büchern) bei Amazon künftig erst ab 29 Euro. Bislang lag die Grenze bei 20 Euro. Aber immerhin steht Amazon mit einem guten Cash Conversion Cycle da.

Jetzt lesen: eBay ändert die Regeln für Händler und fällt stundenweise aus.
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Schlagworte: Amazon, Ebay, Zalando, Rakuten, Deichmann

Kurz vor 9: Google sieht Sterne, Shoevita, MyTime, Miacosa, Reposito, Rakuten, Zappos, Square, Carrefour

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 4. August 2014 |

Google sieht Sterne

Google: Google will künftig Produkte, die bei Google Shopping in den USA beworben werden, in den Product Listing Ads direkt mit Sterne-Bewertungen ala Amazon darstellen. Basis der Bewertung sollen die Angaben von Kunden, Händlern und Online-Testberichte sein. Die auffälligen Sterne-Ratings in den Google-Shopping-Ergebnissen wird es zunächst in den USA geben, heißt es im Google Commerce Blog.

Allerdings zeigt Google beispielsweise auch jetzt schon hierzulande in den SERPs unter der Linkadresse in Adwords bis zu fünf Sterne an. Auch hier dienen Bewertungsportale als Datengrundlage. Auch wer selbst Bewertungen auf der eigenen Seite einsetzt, kann mit wenig Mühe Google diese Bewertungen in Form von Sternen mitteilen und beispielsweise in seine Google-Anzeige einbinden.

Jetzt lesen: Shoevita verhilft zum individuellen Schuh, Miacosa ist gescheitert.
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Schlagworte: Rakuten, Zappos, Google, Airbnb, MyTime, Miacosa, Reposito

Kurz vor 9: Amazon setzt beim Fulfillment auf Tempo, Wine in Black selig, Asos, DPD, Target, Rakuten, Luxus

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 23. Juli 2014 |

amazon

Amazon: Jedes Detail im Fulfillment optimieren, das ist gegenwärtig die Strategie von Amazon in Sachen Logistik. Mehr Speed ist gefragt.  Amazon setzt nicht nur auf gewaltige Sortieranlagen und will, wie gemeldet, unter anderem mit Blick auf die Sonntagszustellung zusammen mit USPS, sogar noch weitere "Sortation Center" in den USA bauen, sondern nimmt auch die Händler im Marketplace weiter an die Kandare, berichtet E-Commerce Bytes. Dort findet man es denkbar, dass Amazon künftig Händler, die nicht zeitig genug liefern können, alsbald auffordern wird, die Bestellung an einen anderen Amazon-Händler weiterzugeben, um eine negative Bewertung zu vermeiden. Anlass zu Spekulationen gibt hier eine Umfrage von Amazon unter seinen Händlern, in denen unter anderem die Bereitschaft für solche Kooperationen abgefragt wird.

Jetzt lesen: Asos und DPD machen die Zeitfensterzustellung auf 30 Minuten genau, Amazon führt "Mayday"-Notdienst in Deutschland ein.
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Kurz vor 9: Amazon testet Flatrate für Bücher, Juniqe, PayPal, Yapital, Rakuten, eBay, Airbnb, LivingSocial, Weltbild, Media-Saturn

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. Juli 2014 |

Kurz vor 9: Amazon testet Flatrate für Bücher,

Amazon: Da müssen sich auch deutsche Start-ups wie Readfy und Skoobe künftig wohl warm anziehen. Denn nun zieht auch Amazon ein Abo-Modell für E-Books aus dem Hut und wird zum Spotify für Bücher.  Mit "Kindle unlimited" testet der Online-Riese in den USA ein Abo-Modell für E-Books und Audiobücher für 9,99 Dollar im Monat. Amazon bewegt sich damit preislich auf dem Niveau der Wettbewerber. 600.000 Titel sollen dafür zur Verfügung stehen. Derzeit scheint der Testlauf aber offline zu sein. Dennoch gibt es auch schon ein Werbevideo. Ein eingeschränktes Leihprogramm gibt es bereits für Prime-Kunden. GigaOM Gerücht am Rande: Amazon soll laut Reuters am Kauf der US-Verlagsgruppe Simon & Schuster interessiert sein.

Jetzt lesen: Amazon-Logistik macht in Europa Tempo, eBay-Umsatz leidet unter Hacker-Angriff.
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Kurz vor 9: Rocket Internet: IPO im Oktober fällt kleiner aus, Logistiker planen Paketkästen, About you, Expert, Twitter, Rakuten, Wish

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 1. Juli 2014 |

oliver_samwer

Rocket Internet: Weder Kinnevik, noch Access oder die Samwer Brüder würden ihren eigenen Anteile bei einem Börsengang von Rocket Internet an die Börse werfen. Das bestätigte Oliver Samwer im Interview mit der schwedischen Zeitung Dagens Industri. Gleichzeitig spekuliert Reuters, dass der Börsengang von Zalando bereits im Oktober kommen könnte und dann Anteile im Wert von weniger als eine Milliarde Euro an der Börse gehandelt werden. Demnach müsste bei einem IPO mit einer Platzierung von 10 bis 15 Prozent zu rechnen sein. Das Handelsvolumen läge dann bei 380 bis 570 Millionen Euro. Reuters beruft sich auf Insider.

Jetzt lesen: GLS, DPD, Hermes und UPS planen gemeinsam Paketkästen vor der Haustür, Twitter erprobt den "Buy now"-Button.
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