Kurz vor 9: Pilotprojekt „Mönchengladbach bei eBay“ geht an den Start, Amazon, Otto Group, Thalia, LeShop, Lascana, Nestle, Costco

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 5. Oktober 2015 |

Pilotprojekt „Mönchengladbach bei eBay“ geht an den Start

Pilotprojekt „Mönchengladbach bei eBay“ geht an den Start:

Das seit der Ankündigung im Frühjahr mit Spannung erwartete Pilotprojekt „Mönchengladbach bei eBay“ ist jetzt gestartet. eBay steigt damit in den Ring der regionalen Marktplätze ein und will lokalen Händlern ein digitales Schaufenster bieten. Zum Projektstart bieten 50 Händler auf der Einstiegsseite www.mg-bei-eBay.de rund 200.000 Artikel an. „Mönchengladbach bei eBay“ läuft zunächst bis Mitte 2016.
Die Einkäufe können online bezahlt und nach Hause geliefert werden, mit dem Service Click & Collect lassen sie sich auch im Geschäft abholen und bezahlen. An dem Piloten beteiligt ist mg.retail2020, ein Projekt der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH und des eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein. Technisch unterstützt wird das Projekt unter anderem von Inventorum, das Lösungen zur Kassenabwicklung und Warenbestandsverwaltung von Einzelhändlern auf dem iPad anbietet.
Die Kernfrage aller regionalen Marktplätze bleibt: Haben überhaupt ausreichend Onlinekunden ein kaufentscheidendes Interesse an einem lokalen Händler?  

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Kurz vor 9: Amazon verbietet Verkauf von Apple TV, Otto, Thalia, Rocket Internet, Starbucks, Douglas, Helpling, BVB, Target

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Oktober 2015 |

KW 40, Freitag, 02.10.2015

Amazon verbietet Verkauf von Apple TV und Chromecast:

Der Monopol-Hammer schlägt zu. Amazon verbannt Apple TV und Google’s Chromecast aus seinem Marktplatz. In einer E-Mail an Marktplatz-Händler heißt es, dass ab 29. Oktober derartige Streaming-Geräte nicht mehr gelistet würden und nicht mehr verkauft werden dürfen. Grund: Weil sie nicht mit Prime Video harmonieren, blablaba: "Over the last three years, Prime Video has become an important part of Prime. It’s important that the streaming media players we sell interact well with Prime Video in order to avoid customer confusion. Roku, XBOX, PlayStation and Fire TV are excellent choices.” Übersetzt gesagt: Amazon will gerade mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft einfach noch mehr der hauseigenen Fire TV-Sticks verkaufen. Direkte Konkurrenz zur Streaming-Plattform stört da. Roku, Xbox und Playstation werden weiter verkauft. Bloomberg

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App-Check: Thalia personalisiert mit Next

Von Stephan Lamprecht | 15. September 2015 |

App-Check: so personalisiert Thalia mit Next
Gerade noch im Morgennewsletter erwähnt, und schon im Praxistest. Mit Next will Thalia den Kunden persönliche Buchempfehlungen geben, ganz so, wie es der Buchhändler im Ladenlokal vor Ort getan hätte. Dahinter steckt kein Algorithmus, sondern die Verknüpfung der Bücher wurde von Fachleuten ausgeführt. Das klingt toll, aber wie sieht es in der Praxis aus?
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Thema: Marketing

Schlagworte: Thalia, Personalisierung

Kurz vor 9: Bahn-Tochter Schenker steigt ins Paketgeschäft ein, Chefkoch.de, Cyberport, Thalia, Rewe, Staples, ipsy, Shop.ca

Von Stephan Lamprecht | 15. September 2015 |

logo-schenker
Schenker will ins Paketgeschäft einsteigen: Wie unter Berufung auf das Handelsblatt verschiedene Medien berichten, plant das Unternehmen Schenker Logistics den Einstieg in das Paketgeschäft. Das neue Angebot des Tochterunternehmens der Deutschen Bahn wendet sich ausschließlich an Firmenkunden. Die Auslieferung bis zur Haustür soll als Partner GLS übernehmen. Jetzt lesen: Chefkoch.de und myTime.de starten Verkauf von Lebensmitteln, Burda baut E-Commerce-Hub auf und Cyberport bekommt neuen Chef, Thalia lässt Buchhändler Titel in der App empfehlen, Rewe testet in Österreich Beacons.
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Kurz vor 9: Amazon plant den Store der Zukunft, Rocket Internet, Michael Otto, Weltbild, Thalia, Holtzbrinck, Parship, Asos, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. April 2015 |

amazon pick-up

Amazon-Patent für stationäres Laden-Konzept:

Amazon hat laut Re/Code ein Filialkonzept als Patent angemeldet, bei dem es Kunden schon ein wenig gruselig werden kann. Kameras, Sensoren, Gesichtserkennung und RFID-Chips sollen dabei Weg und Einkäufe des einzelnen Kunden verfolgen und Shopping ermöglichen, ohne dass der Kunde noch an einer Kasse vorbei muss. Science Fiction? Nicht ganz. Ein Video von IBM von 2006 zeigt, dass auch andere längst über den vollautomatischen Check-out nachgedacht haben.
Zudem zeigt das Patent, dass Amazon weiter angestrengt über eigene Läden nachdenkt, und wie es den stationären Handel dabei auf eine neue Dimension heben kann. Jeff Bezos hat stets betont, dass Amazon, dem auch Interesse an den RadioShack-Filialen in den USA nachgesagt wurde, womöglich in den stationären Handel einsteigen würde, wenn man eine bessere Lösung als der klassische Handel finden würde. Ansätze für den Weg Richtung Kohlenstoffwelt hatte Amazon zuletzt mit einem Pick-Up-Store an der Purdue-Universität im US-Bundesstaat Indiana gezeigt. Auch dieses Konzept will man ausbauen.

Jetzt lesen: Michael Otto gibt Milliarden-Vermögen an Stiftung, Groupon testet eigenen Marktplatz.
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Kurz vor 9: Amazon - Streik bis Weihnachten, Roland Berger & Rocket Internet, Aetka, Uber, Douglas, Thalia, eBay, Mobile Commerce

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. Dezember 2014 |

Kurz vor 9: Amazon - Streik bis Weihnachten,

Verdi so: Weihnachtsstreik! Amazon so: ROTFLOL!*

2000 Mitarbeiter haben sich laut Verdi an den ersten beiden Tagen an dem Streik in sechs Versandzentren von Amazon beteiligt. Es soll weitergehen. In Bad Hersfeld, Werne, Rheinberg  und Leipzig will man sogar noch bis Samstag die Arbeit niederlegen. Am Logistikstandort in Graben könnten die Streiks sogar bis einschließlich 24. Dezember weitergehen. Amazon bleibt indes demonstrativ locker: Alles kein Problem. Zudem hat Amazon gerade die Bestellfrist für den Standardversand verlängert. Das ist nicht mehr David gegen Goliath. Da lacht das Universum über den Einzeller (*ROTFLOL: rolling on the floor laughing out loud). Mehr zum Thema in Kürze.

Jetzt lesen: Roland Berger und Rocket Internet bauen "Super-Inkubator", Thalia-Verkauf abgeblasen.
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Kurz vor 9: Eigenmarke Elements - Amazon kann auch Pampers, Thalia, Pfeiffer, Lendico, Mey & Edlich, Allyouneed, DHL, Douglas, Uber, Starbucks

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 5. Dezember 2014 |

Kurz vor 9: Eigenmarke Elements - Amazon kann auch Pampers

Amazon startet Eigenmarke für Windeln und Co:

Jetzt passiert genau das, wovor sich Hersteller immer gefürchtet haben. Jenseits von Kabelkram steigt Amazon massiv mit einer Eigenmarke in das Konsumgütergeschäft ein. Da wird sich vor allem Procter & Gamble auf den Hosenboden setzen. Denn Amazon stellt jetzt Windeln und Babytücher her. Die niedrigpreisigen Produkte unter der neuen Marke "Amazon Elements" können gegenwärtig nur von Prime-Kunden in den USA bestellt werden.
Amazon verspricht zudem hochgradige Transparenz über die Produktion der Produkte. Jeder Artikel hat einen QR-Code über den die Kunden weitere Infos abfragen können.
Das dürfte erst der Auftakt für einen größeren Aufmarsch bei Drogerieprodukten und im FMCG-Segment überhaupt sein. Mit Pinzon ist Amazon bereits im Bereich der Heimtextilien präsent. Zudem gibt es die Eigenmarke Strathwood für Qualitäts-Outdoormöbel. Amazon

Jetzt lesen: Starbucks startet „Mobile Order & Pay“, Uber ist 40 Milliarden Dollar wert.
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Kurz vor 9: Zalando landet beim Ausgabepreis, Rocket Internet-Aktie kostet 42,50, DPD, Heine, Otto Group, Wal-Mart, Zencap, Thalia, E-Books

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Oktober 2014 |

Zalando

Börsendebüt Rocket Internet und Zalando:

Rocket Internet geht beim heutigen Börsengang im weniger transparenten Entry Standard in Frankfurt in die Vollen und startet mit einem Aktienpreis am oberen Ende der Preisspanne in den Markt: 42,50 Euro. Rocket steuert damit einen Börsenwert von rund 6,7 Milliarden Euro an. Das wird spannend. Denn Zalando ist gestern beim Börsendebüt gut gestartet, dann gefallen. Zum Ende des Bösentages stand wieder alles auf Anfang. Die Zalando-Aktie lag am Ende des ersten Börsentags beim Ausgabepreis von 21,50 Euro. Stützende Eingriffe scheinen da nicht ausgeschlossen. Zalando befindet sich allerdings in guter Gesellschaft. Auch Alibaba liegt derzeit unter dem Ausgabepreis. Facebook legte zum Börsendebüt ebenfalls einen ZackZack-Kurs hin. Interessant in diesem Zusammenhang. Die Aktie des Top-Investors Kinnevik rutschte zeitgleich rund 10 % nach unten.

Jetzt lesen: DPD versteht den Zeitgeist. Otto Group erwartet Konzentrationsprozess.
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Kurz vor 9: Mega-Deal - Rocket Internet pumpt Bewertung auf, Lapurisa, Thalia, Beate Uhse, Wayfair, Bitcoin, Amazon, E-Books, Payment

Dommermuth

Rocket Internet: United Internet-Milliardär Ralph Dommermuth (1&1, Web.de) steigt mit 435 Millionen Euro bei Rocket Internet ein, sichert sich sich so einen Anteil von 10,7 Prozent und schraubt damit die Bewertung vor dem erwarteten Börsengang am Open Market in Frankfurt  auf 4,3 Mrd. Euro. Das Investment von United Internet setzt sich zusammen aus 333 Mio. Euro in bar und 102 Mio. Euro aus den Beteiligungen an den Portfolio-Unternehmen der Global Founders Capital Fonds („Global Founders Capital“) an dem die Samwer-Brüder mehrheitlich beteiligt sind.
Gleichzeitig verschieben die Samwer Brüder 153 Mio. Euro aus diesem Fond zu Rocket Internet. Indem die Brüder nun somit 100 Prozent vom Global Founders Capital in Rocket einbringen, landen auch dessen Beteiligungen im Rocket Internet-Körbchen.
Die Beteiligungen an Rocket verteilen sich nun wie folgt: United Internet (10,7 %) – Investment AB Kinnevik (18,5 %), Access Industries (8,5 %), Philippine Long Distance Telephone Company (8,6 %) und der Global Founders Fund (53,7 %). Kinnevik

Jetzt lesen: Wayfair rüstet sich für Börsengang,  Washington Post testet "Buy It Now"-Button von Amazon.
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Kurz vor 9: Alibaba bittet zum Stadtbummel, Ebay, Modomoto, Expedia, Panasonic, Thalia, Wal-Mart, Mydays, Paypal

Von Klaus Janke | 12. Juni 2014 |

Kurz vor 9:

Alibaba: Jetzt greift der chinesische E-Commerce-Riese in den USA an. Gestern wurde der neue Online-Marktplatz 11main.com für eine Testphase eröffnet. Er soll mit seinen Tausenden von Boutiquen und Shops eine virtuelle Version einer lokalen "Main Street" darstellen. 11main.com, im Februar angekündigt, hat laut Internet Retailer zwischen 1000 und 2000 Shops an Bord, die auch ausgefallene Dinge anbieten wie hölzerne Sonnenbrillen oder iPhones, die wie ein Schweizer Messer Miniatur-Tools enthalten. Alibaba berechnet den Shop-Partnern monatliche Einstellgebühren von 5 Cent pro Artikel und eine Verkaufsprovision von 3,5 Prozent, die bei 50 Dollar gedeckelt ist.

Jetzt lesen: Ebay Now vor dem Aus, Expedia akzeptiert Bitcoins.
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