Liefern oder abholen? Vom Ärger um die "letzte Meile" und wie man als Online-Käufer trotzdem bequem an seine Pakete kommt

Von Karsten Werner Karsten Werner | 13. November 2013 | 1 Kommentar Kommentieren

Paket
Schöne neue Handelswelt. Online-Shopping ist schnell, spontan, impulsiv, mobil und ab demnächst auch noch erlebnisorientiert- und optimiert: klicken, sich begeistern, kaufen, annehmen, auspacken, sich freuen, wiederbestellen. Soweit die Theorie. Wenn da in der Praxis bloß nicht die "letzte Meile" wäre. Warum das letzte Wegstück bis zur Haustür des Endkunden die Achillesferse im Online-Handel ist und wie man sich als Kunde davor "schützen" kann.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Versandkosten, GLS, DPD, KEP, Maut

Versandkosten: Die Top 20 Onlineshops in den Fängen von Amazon und Zalando

Versandkosten-Übersicht: Top 20 Onlinehändler in Deutschland
Versandkosten sind ein heißes Eisen geworden. Vor wenigen Jahren konnte man die Kosten für den Kunden noch auf den logistischen Aufwand schieben. Es war allgemein akzeptiert. Heute ist die Kundenerwartung eine andere. Doch wie sieht es auf der Angebotsseite aus? Ein Blick auf die Top 20 Onlineshops mit aufschlussreichen Details.
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Kommentar: Amazon will den kostenlosen Versand einschränken und stellt sich dabei selbst ein Bein

Von Karsten Werner Karsten Werner | 19. Dezember 2012 | 21 Kommentare Kommentieren

Amazon-Plus-Programm-Logo
Das ist ja mal ein echter Knaller, den der E-Commerce-Nachwuchs der Fachhochschule Wedel entdeckt und den Autor Benjamin Böge in deren Blog Webzapper sehr detailliert und lesenswert aufgedröselt hat. Amazon wird der kostenlose Versand zu teuer und baut eine Barriere ein: Vieles was unter 5 Euro Warenpreis liegt (sogenannte "Plus Produkte") und gleichsam in der Logistik von Amazon selbst behandelt wird (also aus dem eigenen Sortiment, oder eben Händlerware via Amazon Fulfillment) wird künftig nicht mehr kostenlos versandt, sofern der Warenkorb letztlich unter der 20 Euro- Mindestbestellmenge liegt. Das Ganze würde an dieser Stelle nur Prime Kunden betreffen, der Versender zwingt aber hier auch die "Normal-Kunden", bestimmte Produkte zu "bundlen", bis eine Warenkorb mit einem Wert von 20 Euro erreicht ist. Sonst wird der Checkout-Prozess einfach nicht weitergeführt: Kunden können den Bestellvorgang nicht abschließen! Selbst wenn sie Versandkosten würden zahlen wollen. Glaubt man nicht? Ist aber so. Als wäre das nicht genug, gibt Amazon diesem Baby auch noch einen griffigen Namen und verkauft diese Maßnahme als wäre sie ein besonderer Service. Die "Amazonier" tun tatsächlich so, als wäre das eine "Leistung" und nennen diesen Dienst "Amazon Plus Programm". Mehr zu diesem "Plus", das letztlich nur ein dickes "Minus" ist, nach dem Klick. 
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