Kurz vor 9: Martin Sinner gibt CEO-Job bei Redcoon ab, Electronic Partner, Instagram, WhatsApp, Wal-Mart, Tennis-Point, Onlinehandel, bevh, Salonmeister, JD, Tamedia, Adidas

Kurz vor 9: Media-Saturn holt Martin Sinner
Guten Morgen, etailment-Leserinnen und Leser!

Auf Burdas Digital-Life-Design-Konferenz im München diskutieren dieser Tage Startup-Heroen, Tech-Experten, Digitale Vordenker und Investoren. Manches, gut nachzulesen unter dem Twitter-Hashtag DLD, klingt da wie wohlfeile Sinnsprüche, die gerne bei Facebook gepostet werden. "Die Debatten zum Auftakt waren auch ein Ritual – jedoch eines auf das man verzichten könnte", mäkelt die Wiwo. Zuweilen könnte man mindestens ebenso erbaulich in den Büchern von Denkern der Zeit lange vor dem Internet schmökern. Von Antoine de Saint-Exupéry, der mit dem kleinen Prinzen, stammt beispielsweise der Satz: "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen". Den Satz könnte man so oder ähnlich auch gestern oder heute in München hören.

Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Trickst Amazon Händler bei Bestellfristen aus?, Zalando, Home24, Wal-Mart, Dollar Shave Club, Procter & Gamble

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Dezember 2015 |

Kurz vor 9: Trickst Amazon Händler bei Bestellfristen

Trickst Amazon Händler bei Bestellfristen aus?:

Manipuliert Amazon die Bestellfristen vor Weihnachten für Marketplace-Händler, um deren Angebote zu diskriminieren und Kunden auf die Direkt-Angebote von Amazon zu lotsen? Diesen Vorwurf erhebt unter anderem der Wein-Anbieter Vineola. Obwohl der Anbieter als Lieferzeit 1-3 Tage angibt, wurden von Amazon vor dem Wochenende alle Produkte mit einem roten Zusatz versehen: „Lieferung evtl. nach Weihnachten“. 

"Dieser Zusatz ist diskriminierend und wurde ohne vorherige Information oder Absprache mit den Händlern einseitig von Amazon eingefügt", klagt Geschäftsführer Robert Hopperdietzel und spricht von dramatischen Umsatzeinbußen. Kein Einzelfall, glaubt man den Stimmen auf dem Amazon Verkäuferforum. Dem Bundeskartellamt soll bereits eine Beschwerde vorliegen.
Aber: Die Kalkulation der Zeitspanne ist bei Amazon vor den Feiertagen keine unübliche Praxis. Da wird in Sachen Bearbeitungszeit (Werktage) und maximale Transportzeit eher so gerechnet, dass der Kunde (schließlich gibt es auch schwarze Schafe unter den Händlern) immer auf der sicheren Seite ist - weil Amazon ganz stalinistisch ausschließlich kundenorientiert denkt.

Jetzt lesen: Zalando kauft Nugg.ad, Procter & Gamble jagt Dollar Shave Club.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Black Friday und Cyber Monday vergolden den Umsatz, Amazon, Zalando, Real, WhatsApp, Alibaba, Spreadshirt, Wal-Mart, Media-Markt, Glossybox, Eddie Bauer

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Dezember 2015 |

glossybox

Run auf Schnäppchen:

Den US-Rabattwahn Black Friday und Cyber Monday darf man nun als importiert betrachten. Momentaufnahmen: Am Cyber Monday, dem Spitzentag der Cyber Monday Woche, wurden bei Amazon in Deutschland mehr als 4,4 Millionen Produkte verkauft.
Cyberport hat am Black Friday den höchsten Tagesumsatz in der Unternehmensgeschichte erwirtschaftet. Die Zahl der Bestellungen stieg um 103 Prozent.
Den Run auf die Schnäppchen spüren selbst kleine Anbieter wie die Berliner Kunst-Plattform Juniqe. Im Vergleich zu 2014 erwirtschaftete Juniqe von Black Friday bis zum Cyber Monday 12x so viel Umsatz. Im Vergleich zu einem normalen, langen Wochenende bedeutet das ein Plus von 400 Prozent. In den USA gaben laut Adobe Digital Index Online-Shopper rund um Black Friday und Cyber Monday vom 26. bis 30. November geschätzte 11 Milliarden Dollar aus. Über ein Drittel des Online-Umsatzes wurde dabei übers Smartphone generiert. Mehr zum Thema in Kürze.

Jetzt lesen: Charles von Abercron tritt bei Glossybox ab, Alibaba holt Ex-Karstadt-Manager für Expansion.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: IBM Watson App kennt die Shopping-Zukunft, Zalando, Otto, Wal-Mart, Yoox, ProSiebenSat.1, Alipay, Dior

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. November 2015 |

Kurz vor 9: IBM Watson App

IBM Watson App kennt die Shopping-Zukunft:

Die "IBM Watson Retail Trend App" kennt die Zukunft und weiß, was Sie Weihnachten kaufen werden. Beinahe. Die kostenlose App für iOS auf Basis des Computersystems Watson sagt natürlich in erster Linie Kunden, was gerade so angesagt ist, zeigt was Trend wird, prognostiziert die weitere Entwicklung, kann so aber auch eine wichtige Hilfe für Händler sein. Na gut: Für die von AdAge herausgepickte Vorhersage, dass bei Lego die Sets von Star Wars, Lego City und Friends total angesagt sein werden, braucht man nicht gerade künstliche Intelligenz.
Auch nicht dafür, dass solcherlei Dinge ruckzuck ausverkauft sein werden. Auch das will die App vorher wissen und nutzt dazu auch die Informationen aus sozialen Medien und was die Menschen dort über Produkte mitteilen und analysiert dafür Muster und auch die Gefühle der Aussagen (Promo-Video). Die Trends zu Elektronik, Spielwaren und Gesundheitsprodukten lassen sich auch auf einer Microsite im Web nachlesen. Nachteil: Die App "spricht" und forscht derzeit auf englisch. Gleichwohl kann die App eine gute Hilfe für die Sortimentsplanung sein - und eine Mahnung für Väter, das Lego-Star-Wars-Set nicht auf den letzten Drücker zu kaufen. Manche Bestseller sind schließlich global.

Jetzt lesen: Otto glaubt an das Weihnachtswunder, Dior tastet sich an den E-Commerce heran.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Zalando, Otto, Wal-Mart, Yoox, ProSiebenSat.1, Alipay, Dior

Kurz vor 9: Idee+Spiel startet Online-Marktplatz, Ebay, Otto, Sport Scheck, Wal-Mart, Etsy, Airbnb

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Oktober 2015 |

Kurz vor 9:  Ebay, Otto, Sport Scheck, Idee+Spiel, Wal-Mart, Etsy

Idee+Spiel startet Online-Marktplatz für seine Händler:

Einer der größten Spielwarenverbände Europas, Idee+Spiel, startet einen Online-Marktplatz und baut damit den Multichannel-Vertrieb für seine 850 angeschlossenen Fachgeschäfte massiv aus. Zum Start geht Idee+Spiel mit 25.000 Artikeln online. Jeder Einkauf wird online beim Fachhändler vor Ort getätigt, weil das Angebot des räumlich nächsten Händlers Priorität hat. Hat der regionale Händler den gewünschten Artikel nicht vorrätig, wird das Produkt in der gesamten "Idee+spiel-Welt" gesucht und geliefert. Die lokalen Händler werden zudem mit einem eigenen Auftritt vorgestellt. Der kann aber mal als Bleiwüste enden oder hübsche Einblicke in den Shop bieten. Da lässt sich optisch und inhaltlich noch einiges besser machen.

Jetzt lesen: Treueprogramm eBay plus ist jetzt komplett, Otto brezelt Plus Size Mode auf.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Ebay, Otto, Airbnb, Wal-Mart, Etsy, Sport Scheck

Kurz vor 9: Zalando erwartet 35 Prozent Wachstum, Sony, Ikea, Wal-Mart, Whole Foods, LivingSocial, Kochzauber, Birchbox, Uber, Amorelie, Tambini

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 15. Oktober 2015 | 2 Kommentare Kommentieren

Zalando Finanzchef Rubin Ritter

Zalando will noch mehr:

Die eigenen Planzahlen zu übertrumpfen, wird langsam zur Routine bei Zalando. Peilten die Berliner einst noch 20 bis 25 Prozent Plus an, will man nun in diesem Jahr ein Umsatzwachstum von 33 bis 35 Prozent schaffen. Anlass zur Hoffnung macht das dritte Quartal. Da stieg der Umsatz laut den vorläufigen Zahlen zwischen 41 und 43 Prozent auf 707 bis 717 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten 2015 erzielte Zalando einen Konzernumsatz in Höhe von 2,084 bis 2,094 Milliarden Euro, was einem Wachstum von rund 35 Prozent entspricht.Aber: Die Prognose für die Ebit-Marge wurde von 4,5 auf 3 bis 4 Prozent nach unten korrigiert und es bleibt beim bereinigten EBIT ein Verlust von 18 bis 32 Millionen Euro. Gründe unter anderem: Die Kosten für Fulfillment, Technologieinvestitionen und erhöhte Ausgaben für Marketing. Betrugsfälle aus dem ersten Halbjahr 2015  kosteten Zalando insgesamt einen einstelligen Millionenbetrag. DGAP

Jetzt lesen: Ikea wächst im Web um 30 Prozent, Uber greift nach Same Day Delivery.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Wird "Amazon Flex" ein neuer Abhol-Service?, eBay überarbeitet Retourenpolitik, AO, Hierbeidir, Apple, Ikea, Wal-Mart, Mobile, Hierbeidir, Triumph, Arvato

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. August 2015 |

Amazon: Die Weltherrschaft ist nicht genug

Wird "Amazon Flex" ein neuer Abhol-Service?:

Rund um Prime Now testet Amazon im Raum Seattle offenbar ein neues Konzept namens "Amazon Flex". In dem Hub für die Express-Lieferungen sollen Kunden ihre Pakete auch selbst abholen können. Geekwire spekuliert zudem darüber, dass Amazon dort auch ein Crowdsourcing-Konzept für die Lieferung erprobt, bei dem private Kunden nach dem Uber-Prinzip zu Zustellern für andere Kunden werden. Wichtigster Hinweis für die Story: Viel Gewusel rund ums Gebäude in Kirkland, im Bundestaat Washington, und ein Schild mit der Aufschrift: “Please take a ticket located behind you. Please look for your number on the top corner of the wall on your left. Proceed to pick up your package once your number is displayed.”

Jetzt lesen: Im Apple-Store geht es um ein paar Prozent, eBay will Retouren vereinfachen.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Ebay, Apple, Ikea, Wal-Mart, Arvato, Mobile, Hierbeidir, Triumph, AO

Kurz vor 9: Verlage entdecken lokale Marktplätze in der Provinz, eBay Now wird beerdigt, Doc Morris runderneuert, Deliveroo, Google, Möbelmarkt

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Juli 2015 |

lokale Marktplätze

Verlage entdecken lokale Marktplätze in der Provinz:

Regionale Verlage entdecken zunehmend lokale Marktplätze als mögliche Erlösquelle. Die Konzepte ähneln im Ansatz der Online City Wuppertal. Während sich Wuppertaler Händler nun auch mit einem "Retail Lab" in der Wuppertaler Rathaus Galerie zeigen, plant auch der Verlag der “Braunschweiger Zeitung” (Funke-Mediengruppe) einen lokalen Online-Marktplatz für den Großraum Braunschweig/Wolfsburg/Salzgitter unter dem Namen “Shopping 38″, weiß Location Insider. Der Name ist vom Postleitzahlengebiet abgeleitet. Start soll 2016 sein.

Ähnliche Verlagsprojekte sind beispielsweise kauf-in-deiner-stadt.de (dahinter stehen die  WVW-ORA-Anzeigenblätter) oder „Simply Local“, die mit Beteiligung von regionalen Verlagen (Weser-Kurier-Mediengruppe, Aschendorff Medien, Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft, Rhein Main Digital) vorangetriebenen werden. Das Berliner Startup Locafox versucht sich dagegen als regionaler Online-Marktplatz mit bundesweitem Anspruch. Zu den Investoren gehören hier unter anderem Holtzbrinck Ventures und die ddvg, die Medienbeteiligungsgesellschaft der SPD.

Jetzt lesen: eBay Now wird beerdigt, Google investiert in Luxusreisen.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Google, Wal-Mart, Deliveroo, Möbelmarkt

Kurz vor 9: Drogeriemarkt dm startet Online-Shop mit Eigenheiten, Shopwings packt ein, Rocket Internet, BVOH, Reuter, Valmano, MyMuesli, Birchbox, Spotify, Wal-Mart

Kurz vor 9: Drogeriemarkt dm startet Online-Shop mit Eigenheiten,

Drogeriemarkt dm startet Online-Shop mit Eigenheiten:

Das Web, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015. Jetzt beginnen die Abenteuer der Drogeriemarkt-Kette dm im Web, die seit gestern mit seinem Webshop und mit einem 9000 Produkte starken Sortiment unterwegs ist, um fremde Märkte zu erobern. Dabei dringt dm in Servicebereiche vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Naja, fast. Die Pakete der Kunden dürfen maximal 140 Liter oder 25 Kilogramm haben. Vermutlich all der Windeln wegen. Eine (etwas versteckte) Füllstandsanzeige sagt, wann ein weiteres Paket fällig ist. Und: je Paket werden Versandkosten von 4,95 Euro fällig. Auch wenn man in die dm-Filiale liefern lässt. Mindestbestellwert: 25 Euro. Auffällig: dm setzt im Shop (Hybris) auf reichlich Content wie Produkt- und Lifestyle-Tipps. Dafür fehlen manche Standards wie Artikelempfehlungen. Hakelig und unoptimiert kommt der Shop noch auf Smartphones daher (It's E-Commerce Jim…but not as we know it). dm
Jetzt lesen: Shopwings gibt auf, Rocket Internet-Aktie im Sinkflug.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Empörung über Mager-Model bei Zalando, Amazon, Real, Alibaba, Rocket Internet, Wal-Mart, Zooplus, Bol.com, Etsy, Returbo, Orion, Apple

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Juni 2015 |

Kurz vor 9: Empörung über Magermodell bei Zalando,

Empörung über Mager-Model bei Zalando:

Zu dünn: Ein Skinny-Model in einer Slim Fit-Jeans im Zalando-Webshop hat im Social Web einen Shitstorm ausgelöst. Auf der Facebook-Fanpage empörte sich ein Fan "Gesund sieht doch anders aus" und sorgte nach Zählung der Textilwirtschaft binnen 48 Stunden für rund 30.000 Likes und hunderte von Kommentaren.
Zalando machte inzwischen den Kotau, entfernte das Model-Foto und will nun den Shop nach weiteren Mager-Models durchforsten. Kunden sollen dabei helfen. 

Jetzt lesen: Etsy öffnet Pop-Up-Stores, Bol.com mit Same Day Delivery. 
Mehr lesen»