Kurz vor 9: Wal-Mart startet Online-Preisvergleich, Spreadshirt im Plus, Strauss, Trbo, bvh, Design3000, Buchhandel, Facebook

Kurz vor 9:  Wal-Mart startet Online-Preisvergleich

Wal-Mart: Stellen Sie sich vor, Sie kaufen bei Media-Markt im Laden eine Waschmaschine, checken dann nochmal den Preis und stellen hinterher fest, es hätte sie bei Elektronik Schmitz um die Ecke günstiger gegeben - weil Media-Markt ihnen beim Preisvergleich geholfen hat. Ein Unding? Ein dolles Ding. Denn mit "Savings Catcher" hat Wal-Mart ein Online-Preisvergleichs-Tool aus der Taufe gehoben, mit dem Kunden den Preis eines Produktes bei der Handelskette mit dem Preis in lokalen Supermärkten vergleichen können. Kunden geben nach dem Kauf bei Wal-Mart in dem Web-Tool die Quittungs-Nummer ein. Findet das System einen günstigeren Preis bei einem lokalen Mitbewerber, erstattet Wal-Mart die Differenz. Das System vergleicht aber nur stationäre Preise und nicht Online-Angebote. Sortimente wie Elektronik sind im System gegenwärtig nicht hinterlegt.  Tampa Bay

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Kurz vor 9: Zalando rockt im Mobile Commerce, Home24, Libri, Mister Spex, Tesco, Amazon, Wal-Mart, eBay

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Februar 2014 |

zalando app

Zalando: Weniger Trafficwachstum bei Zalando im Januar im Jahresvergleich und schwächeres Wachstum als in früheren Monaten. Die aktuellen Zahlen von Comscore nimmt man bei Zalando mit einem Schulterzucken und einem leisen Grummeln zur Kenntnis. Ein Grund: Comscore misst hierzulande nicht den mobilen Traffic mit. Der aber geht bei Zalando seit einem Jahr durch die Decke, macht mittlerweile 35 Prozent aus, kommentiert das Unternehmen die Zahlen. Und der mobile Traffic kannibalisiert nur zu einem Bruchteil den Desktop-Traffic. "Tagesablauf Warenkorb, morgens Smartphone, auf der Arbeit Desktop, abends Tablet", schildert mir es Sprecher Boris Radke. Und: Da kommt auch einiges an Traffic on top über rein mobil agierende Kunden dazu, die den klassischen Webshop gar nicht mehr zu Gesicht bekommen. Denn mehr und mehr Kunden besuchen einen Webshop nämlich nur noch mit mobilen Endgeräten. Das belegen Zahlen von Comscore für die USA, wo der Dienst auch den mobilen Traffic misst.

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Kurz vor 9: Retourenpolitik - Klatsche für Amazon, Fairnopoly, Karstadt, Möbelhandel, Weltbild, Springlane, Walbusch, Project A, eBay

Amazon Kindle Matchbook

Amazon: Klatsche für Amazon, weil es Massen-Retournier aussperrte und die Konten dicht machte. Noch dazu ohne Vorwarnung. Deswegen hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen den Versender nun abgemahnt. In den von den Verbraucherschützern beklagten Fällen hätten die Kunden "nach teils eigener Schätzung, etwa jede sechste oder vierte Bestellung wegen Nichtgefallens oder Mangels zurückgeschickt". In einer eher spärlich beantworten Umfrage der Verbraucherschützer bei Unternehmen bestätigten unter anderem Tchibo, Schwab, Sheego und ein Fahrradhändler, dass auch sie schon mal die rote Karte zückten. Laut Verband lehnen Brands4friends, Deichmann und Ikea, Klingel, Saturn, Media-Markt sowie der Fanshop von Borussia Dortmund einen Lieferstopp für Hochretournierer ab. Auch Zalando mag demnach bei einer Rücklaufquote von satten 50 Prozent keine Konten sperren. Eher werde bei den Versendern der Kauf auf Rechnung gekappt, attestieren die Verbraucherschützer. Amazon selbst spricht von Einzelfällen. Mehr zu den Tricks der Retouren-Politik erfahren Sie auch in unserem Dossier Retouren.

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Kurz vor 9: Crosschannel im Fokus, Redcoon, Conrad, Flip4new, Fressnapf, LeShop, eBay

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Januar 2014 |

Kurz vor 9: Crosschannel im Fokus, Redcoon, Conrad, Flip4new,

Crosschannel: Wächst jetzt zusammen, was zusammengehört? Fressnapf rückt die Bereiche E-Commerce und Marketing enger zusammen und sorgt für eine funktionale Verbindung relevanter digitaler Themen in den Bereichen IT, Finanzen, Logistik und Category Management. So soll nach Angaben des Unternehmens das digitale Know-how in allen Geschäftsbereichen besser für die Crosschannel-Strategie genutzt werden. Damit steht Fressnapf nicht alleine da. Denn je mehr kanalübergreifende Angebote vom Kunden gefragt sind, desto mehr müssen die Bereiche im Unternehmen zusammenarbeiten, müssen Plattformen vereinheitlicht werden.

Laut einer neuen Studie, die von NRF, Demandware und der Universität Arizona durchgeführt wurde und in der über 200 US-amerikanische und europäische Führungskräfte befragt wurden, die für Technologie im Handel zuständig sind, erwägt über ein Drittel (35,8 Prozent) der befragten Händler die Nutzung einer einheitlichen Plattform, um Interaktionen und Transaktionen kanalübergreifend zu verwalten. Und wer dem Kunden nahtlose Angebote machen will, der muss eben auch für eine enge Verzahnung der Abteilungen im Unternehmen sorgen.

Jetzt lesen: Conrad baut Getgoods um, LeShop baut Paketstation an Bahnhöfen aus.
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Kurz vor 9: Spekulationen um neues Amazon-Gadget, eBay, Hornbach, Zalando, Migros, Bogner, Paypal

Kurz vor 9: Spekulationen um neues Amazon-Gadget, eBay, Hornbach, Zalando, Migros, Bogner, Paypal

Amazon: Die Gerüchteküche rund um Amazon wird gerade mächtig angeheizt. Grund ist die Einladung zu einem exklusiven Recruitung-Event für Entwickler. In dem Text dazu kündigt Amazon ein neues Produkt an: "bigger than Kindle". Ziel sei  "a new revolutionary V1 [Version 1] product that will allow us to deliver Digital Media to customers in new ways and disrupt the current marketplace." So zitiert Boston.com aus der ursprünglichen Einladung, die offenbar inzwischen geändert wurde.  Nun wird munter spekuliert: eine Set-Top-Box fürs TV, ein Amazon-TV, ein eigenes 3D-Smartphone, eine Alternative zu Google Glass? Gerüchte um derlei Produkte hat es immer wieder einmal gegeben. Fest steht: Man weiß es nicht. Vorsicht ist zudem angebracht. In der ursprünglichen Einladung aus der der Boston Globe zitiert, war noch vom 30. Dezember 2013 die Rede.

Jetzt lesen: Amazon verliert Vertrauen und eBay dreht an den Gebühren.
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Kurz vor 9: Daimler prescht heute mit Webshop vor, Amazon, Otto, tollabox, Windeln, Thalia, Black Friday, Wal-Mart

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 3. Dezember 2013 |

mercedes webshop

Daimler: Mercedes-Benz testet mit der Hamburger Niederlassung ab heute erstmals den Verkauf von Neuwagen. 70 vorkonfigurierte Fahrzeuge der A- und B-Klasse sowie Modelle von CLA und CLS stehen im Web bereit. 2014 soll die C-Klasse dazukommen. Angeboten werden beim Kauf im Online-Store "Mercedes-Benz connect me" aber nur Leasing-Pakete. Die Lieferzeit gibt Mercedes mit zwei Wochen an. Die Preise sind marktüblich. Wer die üblichen Rabatte will, muss also weiterhin zum Händler gehen. Auch die Optik ist eher spartanisch. Videos sucht man vergeblich. Beratung sowie Probefahrten gibt es über die Hamburger Niederlassung.

Jetzt lesen: Amazon mit Pop-up-Store und tollabox mit TV-Spot.
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Kurz vor 9: Allyouneed bringt die Alleskönner-App, eBay, Modomoto, MyLorry, O2, Frontlineshop, Rewe, Google

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. November 2013 | 2 Kommentare Kommentieren

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Allyouneed: Lebensmittelversender Allyouneed, eine DHL-Tochter, kommt mit einer neuen App auf den Markt. Eine der guten Funktionen: Eine Scan-Funktion, mit der man die Produkte aus dem Kühlschrank einscannen kann, um sie direkt in den Warenkorb zu legen. Eine der noch besseren Funktionen: Der synchronisierte Warenkorb, mit dem man jederzeit von jedem Endgerät Produkte ergänzen kann. Da hat jemand mitgedacht.

Jetzt lesen: eBay macht Same-Day-Delivery kostenlos.
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Kurz vor 9: Klatsche für Hersteller wegen Marktplatz-Verbot, Ikea, Groupon, Mister Spex, eBay, Wal-Mart, Amazon, American Apparel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. November 2013 |

Ebay Logo

Marktplätze: Ein neues Urteil stärkt Online-Händlern einmal mehr den Rücken gegen die Markenhersteller. Das Landgericht Kiel hat einem Hersteller von Kameraprodukten verboten, in seinen Händlerverträgen den Verkauf seiner Produkte über Marktplätze wie eBay zu untersagen. Das Urteil könnte wegweisend sein. Wollen doch auch Marken wie Adidas, Mammut, Deuter und Lowa  genau diese Verkaufswege verhindern. Das Kartellamt ermittelt derzeit noch. Das Landgericht Kiel war der Ansicht, dass ein Verbot den besonders intensiven Wettbewerb zwischen den Händlern auf Internet-Auktionsplattformen und -marktplätzen unzulässig einschränke, meldet Haufe. Zuletzt musste der Badarmaturenhersteller Dornbracht wegen gezielter Behinderung des Onlinehandels rund eine Million Schadenersatz an den Fach- und Onlinehändler Reuter zahlen. Der Armaturenhersteller hatte Großhändlern zwischen 2008 und 2011 spezielle Rabatte gewährt, wenn diese sich verpflichteten, Dornbracht-Produkte nicht an Onlinehändler zu liefern.

Jetzt lesen: Ikea wird online offensiv und Amazon rudert zurück.
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Kurz vor 9: Tengelmann richtet sich gemütlich ein, Amazon, Yelp, Flaconi, GetyourGuide, Budni, Gap, Wal-Mart

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. November 2013 | 1 Kommentar Kommentieren

westwing

Tengelmann: Man muss schon ein wenig Respekt haben, wie Tengelmann sich konsequent in die Wachstumsfelder in den E-Commerce bewegt. Nun investieren die Mülheimer mehrere Millionen Euro in den Shopping-Club Westwing, der mit Möbeln und Deko-Artikeln im kommenden Hoffnungsmarkt unterwegs ist. Tengelmann besitzt damit nun 8 Prozent der Anteile. „Wir wollen Westwing zum führenden Anbieter im Segment „Home and Living“ ausbauen“, zitiert der „Spiegel“ den Tengelmann-Ventures-Geschäftsführer Christian Winter. Westwing erreicht acht Millionen Mitglieder und schafft einen Umsatz von 130 Millionen Euro. Gewinn aber noch nicht. Westwing ist eben ein Kind aus dem Hause Rocket Internet. Weitere Investoren sind Holtzbrinck Ventures und Kinnevik.

Jetzt lesen: Blitz-Shopping bei Amazon und Budni belohnt den Eintritt.
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Kurz vor 9: Ikea will online angreifen, KaufDa, Weltbild, Valmano, Starbucks, Rocket Internet, eBay, Staples

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 29. Oktober 2013 |

ikea katalog 2014

Ikea: Das schwedische Möbelhaus galt bislang als heißer Kandidat, wenn es um Beispiele für große Händler ging, die sich klebrig langsam im Web bewegen. Das soll nun anders werden. Zwar beendete Ikea das Geschäftsjahr in Deutschland gerade mit einem Umsatz von 3,99 Mrd Euro (plus 2,8 Prozent), will aber nun auch im E-Commerce mehr erreichen. Denn der E-Commerce-Umsatz stieg zwar gerade um 26,8 Prozent, mutet aber mit 92 Millionen Euro eher wie ein Billy-Regal an und weniger wie ein Pax-Kleiderschrank. Das Ziel ist ein Online-Anteil von 10 Prozent (derzeit 2,5 Prozent) bei einem Gesamtumsatz von 10 Milliarden Euro - "in den nächsten Jahren". Eine Tempovorgabe sieht anders aus. Der Handel

Jetzt lesen: KaufDa geht in die USA und eBay startet In-Store Pickup.
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