Kurz vor 9: Otto zeigt Kaufrausch-Daten in Echtzeit, Yapital beerdigt, Amazon liefert selbst, Jet, Planet Sports, AO

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. November 2015 |

Kurz vor 9: Otto lässt die Hosen runter - Daten im Livestream,

Otto zeigt Kaufrausch-Daten in Echtzeit:

Mit einem Live-Webtracking hat Otto 2014 als erster Online-Händler überhaupt erstmals öffentlich visualisiert, wie dynamisch der Online-Kaufrausch an einem Vorweihnachtstag aussehen kann. Das will Otto jetzt wiederholen und öffnet die Türen in den Maschinenraum noch ein Stück weiter. Während 2014 acht Stunden lang Daten aus dem E-Commerce in Echtzeit geboten wurden, lässt sich das Geschehen diesmal 24 Stunden lang nachverfolgen.

Beim Einblick in das Webtracking-Dashboard werden am Cyber Monday, 30. November 2015, verschiedenste Performance-Daten von 16 Otto Group Unternehmen im Bereich DACH generiert und visualisiert. Darunter Daten wie Standorte der Kunden, die aktuell bestellten bzw. Produkte dem Warenkorb hinzugefügte Produkte, manuell eingegebene Suchbegriffe, meist aufgerufene Artikeldetailseiten der letzten fünf Minuten, aktuell bestellte Warenkörbe in Euro nach Endgerät. Am Cyber Monday sollte man also mal im Otto-Blog herein schauen oder bei Twitter nach dem Hashtag "ecomlive" Ausschau halten.

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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Otto, Yapital, Jet, Planet Sports, AO

Kurz vor 9: E-Commerce steckt mehr Geld in TV-Werbung, Amazon startet eigenen Lieferservice, Lidl, Zalando, Asos, Kaufhof, Farfetch, Media-Saturn, Payleven, Returbo, Yapital, Lidl, Zencap, NurKochen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Oktober 2015 |

Kurz vor 9: E-Commerce steckt mehr Geld in TV-Werbung

Amazon dominiert im TV:

Da wäre mal ein dickes "Danke" der Werbebranche an den E-Commerce fällig. TV-Werbung ist bei E-Commerce-Firmen nämlich weiter auf dem Vormarsch und sorgt für fette Budgets. In den ersten neun Monaten des Jahres 2015 bewarben bereits 32 Prozent aller TV-Spots ein E-Commerce-Produkt. Im Vorjahr war es noch jeder vierte Werbespot. 21 Prozent des gesamten TV-Werbebudgets im Beobachtungszeitraum flossen mit 1,8 Milliarden Euro in E-Commerce-Produkte, bei einem Gesamtbruttomediavolumen von 8,6 Milliarden Euro.
Allerdings sind in die Zahlen auch die Legionen an Reiseportalen mit eingerechnet. Größter Werbetreibender im "klassischen" Onlinehandel ist Amazon mit rund 60 Millionen Euro Budget. Ein anderer Haken: Es sind Brutto-Zahlen. Die relativieren sich, wenn man weiß, dass allein unter  TOP 15 E-Commerce-Unternehmen, die mittels TV-Spots ihre Produkte bewerben, sechs Tochterunternehmen von ProsiebenSAT.1 sind. Die Werbung wird naturgemäß auf Sendern der ProSiebenSAT.1-Gruppe ausgestrahlt. Die Zahlen hat der Mediaanalyse-Spezialist XAD vorgelegt.

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Kurz vor 9: Yapital als Sorgenkind von Otto, Zalando, Tchibo, Facebook, Shopify, Amazon

Von Stephan Lamprecht | 18. September 2015 |

Kurz vor 9: Yapital als Sorgenkind von Otto, Zalando, Tchibo, Facebook, Shopify, Amazon
Yapital als Sorgenkind von Otto: So richtig rund läuft es nicht mit bei der Otto-Tochter Yapital. In einem Interview räumt der Geschäftsführer der Dachgesellschaft ein, die Strahlkraft der Mutter überschätzt zu haben. Der Verbraucher sei nicht so wechselwillig in seinen Bezahlgewohnheiten wie vermutet. Um den Service wirtschaftlich betreiben zu können, müssen nicht nur mehr Transaktionen her. Gesucht wird auch ein strategischer Partner. Bisher aber ohne Erfolg. via Lebensmittelzeitung Jetzt lesen: Zalando mit Same-Day-Lieferungen, Tchibo plant Stellenabbau. Otto auf der Apple-Watch, Handel nicht auf mobile Commerce eingestellt, Männliche und weibliche Bezahlverfahren.
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Kurz vor 9: Erpresserischer Hacker-Angriff auf Plentymarkets, Zalando-Zahlen, Paypal, Amazon, Ebay, Rakuten, Spreadshirt, Media-Markt, Redcoon, Yapital, Flaconi, Jet

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Juli 2015 |

Kurz vor 9: Erpresserischer Hacker-Angriff auf Plentymarkets,

Erpresserischer Hacker-Angriff auf Plentymarkets:

Plentymarkets wurde am Sonntag Opfer einer erpresserischen, rund 30 Minuten anhaltenden DDoS-Attacke. Steffen Griesel, CEO von Plentymarkets, berichtet in seinem Blog, dass man mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeitet und sich auf weitere Angriffe vorbereitet. Der Angriff diente offenbar dazu, BitCoins zu erpressen. In einem Schreiben ist von 25 BTC die Rede. Ein BTC sind derzeit rund 250 Euro. Daher schreiben die Erpresser: "So we are cheap, at the moment. But if you ignore us, price will increase." Gleichzeitig versprechen sie in einem von Plentymarketes bei Facebook veröffentlichten Schreiben, nach einer Zahlung nie mehr von sich hören zu lassen. "Many of our "clients" believe that if they pay us once, we will be back. That's not how we work - we never attack the same target after we are paid. ... We do bad things, but we keep our word."Plentymarket will keinerfall zahlen. Um zu verhindern, dass Server wegen Überlastung ausfallen, hat Plentymarkets zusammen mit der Telekom Vorsichtsmaßnahmen getroffen. 

Jetzt lesen: Amazon auf dem Weg zur Mode-Nummer 1, Zalando weiter auf Wachstumskurs.
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Kurz vor 9: Luxus-Kunden brauchen 301 Stunden bis zum finalen Klick, eBay, LeShop, Conrad, Project A, Yapital, Collins, Helpling, Elumeo

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 6. Juli 2015 |

Kurz vor 9: Luxus-Kunden

Luxus-Fashion-Kunden brauchen länger:

Käufer von Luxus-Mode wägen ihre Entscheidung im Web länger ab, kaufen bevorzugt unter der Woche, wählen statt Desktop eher das Tablet und benötigen eine höhere Kontaktzahl bis zur Conversion. Über 12 Tage (301 Stunden) braucht im Schnitt, wer Luxusmode wie etwa ein Kleid von Dolce & Gabbana oder High-Heels von Louboutin im Netz kauft. Das ist mehr als doppelt so lang wie die Käufer von mittelpreisiger Fashion (z.B. von Marc O’ Polo) benötigen. Konsumenten kommen hier im Durchschnitt mit 6 Tagen (144 Stunden) vom ersten Touchpoint bis zum Kauf aus.

Für eine Conversion bei Luxusmode sind im Schnitt 10,7 Visits erforderlich. Mit 3,5 Visits für eine Conversion verläuft der Entscheidungsprozess im Mainstream deutlich schneller. 40 Prozent dieser Modekunden kaufen innerhalb einer Stunde und sogar 60 Prozent noch am selben Tag. 31 Prozent der Käufe von Luxusmode finden mobil statt – dreimal so viel wie bei Fashion (10 Prozent). Das sind Ergebnisse einer Auswertung von intelliAd Media. Das Münchner Technologieunternehmen analysierte über 900.000 Onlinekäufe zwischen dem 15. Januar und dem 15. April 2015. 

Jetzt lesen: Collins probt Offline-Verkauf, LeShop oben auf.
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Kurz vor 9: Poppige Kondome aus der Tüte, HelloFresh, Amazon, Pinterest, Mister Spex, Doc Morris, Media-Saturn, Yapital, Collins, Bitcoin, Ocado

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 1. Juli 2015 |

Kurz vor 9: Poppige Kondome aus der Tüte, HelloFresh,

einhorn packt Kondome poppig ein:

Heute starten wir den News-Reigen einmal mit einem kleinen Produkt und einem kleinen Startup. Aus gutem Grund. Denn das Berliner Startup einhorn zeigt, dass man mit einer neuen Idee, einem eigenständigen Ansatz auch einem ziemlich antiquierten und gerazu ubiquitär erhältlichen Produkt neues Leben einhauchen kann. Das sollte all jenen Mut machen, die noch nach ihrer Nische im Onlinehandel suchen.

Worum geht es also bei einhorn?

Gefüttert mit einer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext bietet einhorn nun faire und nachhaltige Kondome auf einhorn.my in einem frech daher kommenden Webshop an. Das allein ist natürlich noch keine Schlagzeile wert.

Aber auch die Verpackungen sind ungewöhnlich. Sie erinnern an eine Chipstüten und sind mit poppigen Bildern und Illustrationen von Designern versehen. Das könnte den Nerv der Zielgruppe treffen.

Die Macher um Waldemar Zeiler und Philip Siefer wollen zudem 50 Prozent des Gewinns an soziale Projekte spenden. Auch damit könnte sich die Marke Sympathie verschaffen und Kunden binden. Alles in allem ein Startup, das Lust auf das Produkt macht und zeigt, dass es manchmal eben nur auf den neuen Dreh ankommt.

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Kurz vor 9: Amazon - Verluste und eine App für die Apple Watch, Zooplus, eBay, Dealz, Conrad, Marley Spoon, SportScheck, Locafox, Deliveroo, Baumarkt, Yapital, Jet

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. April 2015 |

Kurz vor 9: Amazon - Verluste und eine App für die Apple Watch

Amazon macht wieder Verlust:

Wer hätte das gedacht? Amazon macht Verlust. Im ersten Quartal sind es 57 Millionen Dollar. Die Zahlen schmerzen gleichwohl, machte Amazon doch noch vor einem Jahr einen Gewinn von 108 Millionen Dollar. Der Umsatz wuchs indes um 15 Prozent auf 22,72 Milliarden Dollar. Zahlenfreunde finden in der Präsentation (pdf) aber auch viel Licht. Beispielsweise gute Gewinne bei den Web Services und einen gigantischen Cash Flow.
Ach ja: Eine Shopping App für die Apple Watch gibt es jetzt auch von Amazon.

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Kurz vor 9: Euronics startet Online-Marktplatz, Amorelie, Fressnapf, Modomoto, Yapital, Navinum, Flipkart, Groupon

kober euronics

Euronics im Web jetzt unter Strom:

Die Elektronikkette Euronics sieht sich im Aufwind: In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahrs steht ein Umsatzplus von 4,5 Prozent in den Büchern. Das kann eigentlich nur noch besser werden. Euronics ist jetzt mit seinem neuen Multichannel-Konzept live, dass im Web zum lokalen Online-Marktplatz aufsteigen sollen. Kunden können online unter 25.000 Artikeln wählen, ihnen wird bei der Produktsuche aber auch die nächstgelegene Filiale angezeigt, die das Produkt vorrätig hat.

Innerhalb des Online-Marktplatzes können die Händler individuelle Sortimente anbieten und ihre Spezial-Kompetenzen darstellen – im von ihnen gewünschten Umfang. Noch aber ist Überzeugungsarbeit nötig, obwohl Euronics von allen Einkaufsverbänden eine der zukunftsfähigsten Lösungen auf die Beine gestellt hat. Bei der Online-Lösung machen derzeit gerade einmal 208 Händler mit. Vorstandssprecher Benedict Kober: „Das Onlinegeschäft ist organischer Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Wir arbeiten daran, dass dies von allen Händlern verinnerlicht wird." Eigentlich sollte die Mischung aus Onlineshop und Marktplatz im November starten. Insgesamt erwirtschafteten 1.562 Mitglieder an 1.786 Standorten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Außenumsatz von 3,3 Milliarden Euro – der Zentralumsatz betrug 1,5 Milliarden Euro.

Jetzt lesen: Ausstieg bei Amorelie. Der besoffene Website-Test.
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Kurz vor 9: Farfetch greift deutsche Marktplätze an, Zalando-Subventionen, Media-Saturn, Amazon, iCracked, Payment-Studie, Yapital

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. März 2015 |

Kurz vor 9: Farfetch greift deutsche Marktplätze an,

Farfetch in Deutschland online:

Farfetch, fast so etwas wie die Mutter aller unabhängigen lokal ausgerichteten Mode-Marktplätze, tritt jetzt auch in Deutschland an. Gerade ist die deutsche Website gestartet. Es ist kein kleiner Player, der da, wie von etailment bereits vorab angekündigt, anrückt. Farfetch macht jährlich einen Umsatz von 275 Millionen Dollar mit einem Netzwerk von 300 weltweit agierenden Boutiquen mit über 1.000 Geschäften, die via Farfetch Luxus-Mode über das Web vertreiben können. Zudem hat Farfetch in einer Finanzierungsrunde gerade 77 Millionen Euro eingesammelt. Das Geld kommt von Neuinvestor Digital Sky Technologies Global (DST Global) sowie den bisherigen Investoren Condé Nast und Vitruvian Partners. Auch Otto-Inkubator eVentures mischt bei Farfetch mit. Farfetch kommt mit dem neuerlichen Investment auf eine Bewertung von rund eine Milliarde Dollar. Hintergründe erzählt die "Welt".


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Kurz vor 9: Dr. Hauschka - Krach um Onlinevertrieb, Puccini, Spreadshirt, Momox, Yapital, Rebelle, Weltbild, Shopnnow, Bonativo, Tausendkind

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. März 2015 |

Kurz vor 9: Dr. Hauschka - Krach um Onlinevertrieb,

Dr. Hauschka - Onlineverbot für Apotheke:

Es kracht gerade zwischen dem Beauty-Konzern Wala (Naturkosmetikmarke Dr. Hauschka) und der familienbetriebenen "Apotheke Am Markt" in Pforzheim. Grund: Das Dauerthema Vertriebskontrolle im Internet. Der Streit zeigt auf, mit welchen Methoden Konzerne Händlern im Web einen Riegel vorschieben.
Der Hintergrund: Der Apotheker verkauft Produkte von Dr. Hauschka in seinem Onlineshop namens Bodyguard. Verboten  - sagt Walla. Laut Markenpartnervertrag müsse der Name des Webshops und dessen Internetadresse dem Namen des stationären Geschäfts entsprechen.  Shops müssten zudem Telefonberatungen anbieten und dann auch im Web nur das verkaufen, was auch im Laden zu haben sei. Virtuelles Schaufensters nennt das Walla.
Apotheker Kraus will nun möglicherweise das Kartellamt einschalten. Dort ist man auf die Behinderung des freien Web-Wettbewerbs bekanntermaßen nicht gut zu sprechen und hat zuletzt Asics vors Schienenbein getreten. taz


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