Kurz vor 9: Kunden schielen interessierter auf E-Food, Westwing, Baumarkt direkt, DHL, ProSiebenSat.1, Tesco, Just Eat, Instacart, Yapital

Kurz vor 9: Kunden schielen interessierter auf E-Food,

E-Food: Die Einstellung der Deutschen gegenüber dem Lebensmittel-Onlinehandel wandelt sich. Drei von vier Konsumenten liebäugeln inzwischen mit Online-Lebensmittelkauf. Das sagt das „Consumer Barometer“ von IFH Köln und KPMG. Danach hat jeder Dritte schon einmal Lebensmittel im Internet gekauft, und rund drei Viertel der Befragten können sich vorstellen, zukünftig online Lebensmittel zu bestellen. Lieferkosten und Zweifel an Frische und Qualität stellen aber weiter die größten Vorbehalte aus Kundensicht dar. Auch Ältere zeigen sich mittlerweile aufgeschlossener. Nur rund 30 Prozent der Befragten im Alter 50+ können sich nicht vorstellen Lebensmittel online einzukaufen. Begeistern könnten laut Umfrage vor allem Online-Händler, die es den Kunden ermöglichen, bestellte Waren bei der Lieferung zu begutachten und unter mehreren Produktexemplaren zu wählen. Für die Studie wurden rund 500 Konsumenten repräsentativ über ein Online-Panel befragt.

Jetzt lesen: Tesco will Kunden nicht nerven, Westwing im Höhenflug.
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Kurz vor 9: PayPal schwört auf Beacon, Outfittery, Bauhaus, Yapital, Braun, Etsy, Amazon, Start-ups, Multichannel

Kurz vor 9: PayPal schwört auf Beacon,

PayPal: PayPal-Deutschland-Chef Arnulf Keese macht im Interview mit Location Insider klar, dass man nicht länger reiner Online-Bezahldienst wahrgenommen werden wolle und auch stationär nach bequemen Lösungen für den Kunden strebe. In Berlin testet Paypal beispielsweise die Bezahlung per Gesichtserkennung. Auch auf die Bluetooth-Technik Beacon hält Keese große Stücke: "Beacon‬ wird auch in Deutschland kommen. Wir wollen das unbedingt haben.”

Jetzt lesen: Bauhaus macht den Webshop zum Projekt und Rewe will online weiter wachsen.
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Interview: Yapital-Boss Nils Winkler will das Schmerzzentrum beim Bezahlen ausschalten

Interview: Yapital-Boss Nils Winkler
Yapital-Geschäftsführer Nils Winkler möchte das Bezahlsystem als eine Art Schweizer Taschenmesser für das Crosschannel-Geschäft etablieren. Mobile Payment - überall, jederzeit, kinderleicht. Etliche renommierte Partner im Handel, darunter Rewe, Görtz und einige Versender konnte die Tochter der Otto Group bereits überzeugen.  Jetzt gilt es, die Kunden zu begeistern. Wie das geschehen soll und warum er große Hoffnungen in neue technische Lösungen setzt, verrät Nils Winkler im Interview mit etailment.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Payment, Yapital

Kurz vor 9: Was ProSiebenSat.1 plant und kauft, Zalando, Karstadt, GartenXXXL, Yapital, Amazon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Februar 2014 |

P7S1-Manager Christian Wegner Pro Sieben Sat 1

ProSiebenSat.1: Im Interview mit Horizont (Print) versucht Digital-Vorstand Christian Wegner die E-Commerce Ambitionen von ProSiebenSat.1 noch tief zu hängen. Auch in zehn Jahren werde man noch ein TV-Konzern sein und kein Handelsunternehmen, heißt es da. Die jüngste Erwerbung stärkt jedenfalls das gesamte Ökosystem. Die Sendergruppe steigt laut DWDL mit einem einstelligen Millionenbetrag bei der in den USA überaus beliebten Shopping-App Shopkick ein und will sie auf den deutschen Markt bringen. Die Punktesammel-App wird in den USA unter anderem bei Ketten wie Macy's, Best Buy und JCPenney eingesetzt. Hierzulande hat Springer mit mehr PR-Getöse als Impact bereits den Nachbau Shopnow auf den Markt geworfen. ProSiebenSat.1, dass sich mit etlichen Media-For-Equity-Deals an Start-ups beteiligt, bleibt jedenfalls auch im E-Commere weiter auf Brautschau, gesteht Digitalvorstand Wegner in Horizont ein: "Fashion und Home & Living stehen bei uns hoch im Kurs, Derzeit suchen wir gezielt kleinere Marktsegmente mit etwas höheren Margen, wie zum Beispiel Brillen oder aktuell auch Uhren und Schmuck." Gefragt ist alles, wass sich gut mit TV-Werbung hebeln lässt und nach der Anlauf-Phase dem Sender als Werbekunde womöglich treu bleibt.

Jetzt lesen: Zalando dünnt Eigenmarken aus, Schweizer Onlinehandel wächst weiter.
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Kurz vor 9: Zalando schafft knapp 1,8 Miliarden Euro Umsatz, Home24 macht 100 Millionen Euro Umsatz, Yapital, Payback, Deichmann, Retouren

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. Februar 2014 |

zalando paket
Zalando: Nein, die schlagzeilen-taugliche Hürde von 2 Milliarden Euro hat Zalando nicht genommen. Das Winterwetter machte, wie von uns vermutet, wohl auch Zalando ein wenig zu schaffen. Immerhin aber stieg der Nettoumsatz um rund 600 Millionen Euro und damit um mehr als 50 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro (1,762 Milliarden Euro meldet Top-Investor Kinnevik). In der Kernregion Deutschland, Österreich und Schweiz erreichte der Modehändler erstmalig einen Nettoumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte verkaufte Zalando im Geschäftsjahr 2013 mehr Bekleidung als Schuhe. 

Tolle Zahlen. Und die Marge? Auch hier machten Wetter und Preisnachlässe dem Aufschwung zu schaffen. "Auf Gruppenebene verbesserte sich die EBIT-Marge 2013 um rund einen halben Prozentpunkt von -7.2% im Jahr 2012", formuliert es Zalando positiv. Immerhin: die war 2011 noch -12 %. In DACH bleibt Zalando Break Even.

Die durchschnittliche Retourenquote blieb stabil bei rund 50 Prozent. 2013 kamen bereits mehr als 35 Prozent der Besuche der Zalando Shops von Mobilgeräten. Zum Jahresende verzeichnete Zalando mehr als 13 Millionen aktive Kunden, die in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal bei Zalando eingekauft hatten. 2012 waren es knapp über 9 Millionen.

Jetzt lesen: Deichmann stärkt online mit Blogger-Ikone, Home24 macht 100 Millionen Euro Umsatz.
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Kurz vor 9: Otto-Projekt Collins lüftet den Schleier, Kiveda, Yapital, Metro, Rebelle, Walbusch

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. Februar 2014 |

Kurz vor 9: Otto-Projekt Collins lüftet den Schleier, Kiveda, Yapital

Collins: Das Geheimprojekt von Otto, das wir jüngst in Anlehnung an das geheimnisumwitterte militärisches Sperrgebiet in Nevada als "Area 51 des E-Commerce" bezeichnet haben, kommt ein wenig aus der Deckung. Auf der Website von Collins, die bislang allein dem Recruiting diente, ist nun ein Blog gestartet, der wohl so nach und nach mehr zu Collins erzählen dürfte.

Im Begrüßungsvideo verkündet Tarek Müller, neben Benjamin Otto Geschäftsführer des ehrgeizigen Projekts, schon einmal, dass die Area 51-Zeiten nun vorbei sein sollen. Mehr Transparenz steht auf der Agenda. Allerdings ohne die Spannung aus dem Launch zu nehmen.
Stattdessen geht es im Blog vorerst um "Gedanken und News aus dem Team - zu Marken, Mode, Codes und Business". 

Im ersten Video
erklärt Müller zusammen mit Muschda Sherzada, dass derzeit über 100 Mitarbeiter an Modeshops für die junge Generation arbeiten. Wirklich neu ist das nicht, aber der Umbau der Webpräsenz zeigt, dass man bei Collins nun langsam auf die Zielgerade einbiegt - und mit etwas mehr Offenheit in den kommenden Wochen wohl auch ein wenig die teilweise heillos überzogenen Erwartungen dämpfen will, die die Geheimhaltung mit sich brachte.


Jetzt lesen: Kiveda auf Expansionskurs, Metro legt durchwachsene Zahlen vor.
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Kurz vor 9: Spreadshirt gewinnt mobil, Globetrotter mäkelt über Preise, Buch.de, Rewe, KATAG, RadioShack, Yapital, JustFab, Porter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 7. Februar 2014 |

spreadshirt

Spreadshirt: Eine Zahl, als habe es Spreadshirt vorher mobil fast gar nicht gegeben: 2013 registrierte Spreadshirt fünfmal mehr Bestellungen über mobile Endgeräte als Ende 2012. Die Zahl der Zugriffe über mobile Endgeräte stieg um 300 Prozent. Wachstumsstark waren insbesondere die Tablets. Die Plattform registrierte dreimal mehr Besuche über Tablets und doppelt so viele über Smartphone als noch im selben Zeitraum im Vorjahr. Hauptgrund: Der Launch des touch-optimierten "T-Shirt Designers" im Mai 2013. Nun soll die gesamte Plattform für die mobile Nutzung optimiert werden. Das Vorhaben ist Teil eines 3 Millionen Euro Investments. "Wir rechnen damit, dass innerhalb eines Jahres 25 Prozent unseres Umsatzes mit einem Besuch über ein Tablet oder Smartphone beginnt“, so Philip Rooke, Spreadshirt CEO. Auch eine Studie von PwC registriert einen massiven Anstieg mobiler Kundschaft. Etwa jeder vierte Konsument nutzt inzwischen ein Mobilgerät mindestens einmal im Monat für den Online-Einkauf.

Jetzt lesen: Globetrotter will online mit den Preisen runter, Buch.de erholt sich und ein Super-Bowl-Spot bringt die 80er zurück in den Laden.
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Kurz vor 9: Readfy und der Run auf die Leihbüchereien für E-Books, Foodpanda, Yapital, Fashionhype, Amazon, Brax, ReCompare, Weltbild, Intershop, Otto, bvh, Sears, Hermes

e-book

Readfy: Aus Lesersicht ist ein Abo-Modell für E-Books toll. Aus Verlagssicht - nunja. Die 15.000 Titel, mit denen nun die E-Book-Leihbücherei Readfy startet, nehmen sich denn auch angesichts der jährlichen Flut an Neuerscheinungen eher spärlich aus. Bis zum Jahresende will das Spotify für Bücher 30.000 Titel im Programm haben. Auch das ist noch übersichtlich. Finanziert wird das für Leser kostenlose Abo-Angebot mit Werbung (für knapp 10 Euro im Monat ist es werbefrei). Am gestrigen Starttag der Plattform rauchte erstmal der Server ab. Zu kleiner Server für zu viele interessierte Leser. Auf der Crowdfunding-Plattform Companisto sammelte Readfy binnen Stundenfrist 25.000 Euro ein, meldet das Börsenblatt. Der Markt ist also da.

Hierzulande ist Readfy aber längst nicht allein. Auf der Plattform Skoobe, von den Verlagsriesen Random House und Holtzbrinck angeschoben, kann man für 10 Euro im Monat  beliebig schmökern, allerdings ist das Angebot von knapp 30.000 E-Books auch dort noch eher überschaubar.

Scribd, das sich, mit angeblich 80 Millionen Nutzern pro Monat, als weltweit größtes Download-Portal für Texte sieht, hat unlängst ebenfalls ein Abo-Modell gestartet: Für 8,99 US-Dollar im Monat können die Abonnenten dort unbegrenzt viele Texte lesen. Viel Wirbel machte zuletzt der New Yorker Startup Oyster. Für 9,95 US-Dollar pro Monat können die Abonnenten E-Books aus dem iTunes-Store von Apple herunterladen und auf bis zu sechs Geräten synchronisieren und lesen. Mehr zum Thema auch in unserem Beitrag: Spotify für E-Books: Rettung oder Bedrohung?

Jetzt lesen: Notebooksbilliger macht über eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Brax zeigt sich bei Amazon..
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Kurz vor 9: Caparros macht Rewe online Dampf, Cyberport, Yapital, Outfittery, Intersport, Zalando, Xing, Google

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Januar 2014 |

rewe online alain caparros

Rewe: Es klingt wie ein Weckruf: "Die alten Garde, die Rewe den Erfolg lange gesichert hat, müssen wir überzeugen, dass wir sie brauchen. Sie muss die Verrückten finanzieren, die unsere Zukunft sind." Rewe-Chef Alain Caparros macht sich im Handelsblatt (Print) angesichts der Beteiligung von Rewe bei Home24 und weiteren Inkubatoren-Plänen stark für einen neuen Gründergeist bei dem Handelsriesen. Auf Ängste der Händler, so der Rewe-Chef, könne man keine Rücksicht nehmen. Wer nicht Schritt halte, werde seinen Namen auf dem Grabstein wiederfinden. Er aber wolle mit Hilfe des E-Commerce Rewe zum Lebensmittelhändler Nummer 1 machen. Den Einstieg bei Home24 sieht er vor allem als Investment, um Erfahrungen zu sammeln, "nicht um das große Geld zu machen". Aber auch in das Ladennetz will Caparros investieren. Insgesamt 1,6 Milliarden Euro.

Jetzt lesen: Cyberport wächst moderat. Wachwechsel bei Intersport.
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Kurz vor 9: eBay-Studie verspricht Run auf Mobile Shopping, Karstadt, Yapital, Fab, Bitcoin, MyLane, Luxodo

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. November 2013 |

Amazon toppt Otto und Zalando im Mobile Commerce

Mobile: Laut einer repräsentativen Online-Umfrage von eBay und dem Marktforschungsinstitut Innofact, plant in diesem Jahr schon knapp ein Viertel (22,8 Prozent) der Deutschen, Weihnachtsgeschenke über mobile Geräte zu kaufen. Weitere 29,3 Prozent geben an, „vielleicht“ über die mobilen Kanäle Geschenke zu kaufen. Jeder zweite Deutsche (50,7 Prozent), der mobile Kanäle zum Kauf nutzen wird, plant drei bis fünf Geschenke über Smartphone oder Tablet zu erwerben. 25,8 Prozent der mobilen Käufer wollen sogar mehr als fünf Geschenke per iPhone & Co. kaufen. 48,5 Prozent der mobilen Käufer geben an, dass sie dabei über 100 Euro per Smartphone und Tablet ausgeben wollen. Die Nutzung der unterschiedlichen Geräte zum mobilen Geschenkekauf ist ausgeglichen. 50,7 Prozent der Verbraucher, die mobil Geschenke kaufen möchten, werden dafür vor allem ihr Smartphone nutzen, bei 49,3 Prozent wird vor allem das Tablet im Einsatz sein. Die Zahlen von eBay klingen noch optimistischer als die jüngsten Ergebnisse des W3B-Report Mobile Commerce von Fittkau & Maaß. Der kam zu dem Ergebnis, dass 11,8 statt bislang 5 Prozent (2012) der Internet-Nutzer ihre Geschenke in diesem Jahr per Tablet PC kaufen wollen. Bei den Smartphones steigt der Anteil der Weihnachtseinkäufer von 4 auf 8,1 Prozent.

Jetzt lesen: Fab kontert Kritik mit Top-Zahlen, Karstadt wirbt wieder im TV.
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