Kurz vor 9: Plant Amazon eigene Supermärkte, GFK-Quatsch, PayPal, Zalando, Daimler, Neiman Marcus, DPD, Carrefour, Atelco

amazon store

Plant Amazon eigene Supermärkte?:

Es klingt wie ein Treppenwitz. Erst zerstört Amazon den traditionellen Handel, dann baut es Ladengeschäfte wieder auf. Das Gerücht des Bizjournals ist denn auch mit ein wenig Vorsicht zu genießen. Denn angeblich plant Amazon rund um sein Amazon Fresh-Konzept Geschäfte, in denen Amazon-Kunden die zuvor online bestellten Lebensmittel selbst abholen können. Die erste Ladenstudie auf Papier, geplant in Sunnyvale in der Nachbarschaft vom Amazon Lab 126, erinnert aber eher an ein Lager mit "Drive-through"-Funktion und könnte ebenso auch ein Goodie für Amazon-Mitarbeiter in San Francisco sein.
Gänzlich abstrus ist die Idee indes auf Dauer nicht.  Einen Pick-Up-Store für Studenten an der Purdue-Universität will Amazon mutiplizieren und Amazon hat ein Filialkonzept als Patent angemeldet, bei dem Kameras, Sensoren, Gesichtserkennung und RFID-Chips jeden Schritt des Kunden verfolgen und Shopping ermöglichen, ohne dass der Kunde noch an einer Kasse vorbei muss.

Schneller realisierbar erscheinen da aber Kooperationsideen von Zalando, das sich derart an stationäre Modemarken anschmiegen will, dass es eilige Kunden direkt in den Laden schickt oder so "out-of-Stock" Probleme im Onlinehandel umgeht.

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Kurz vor 9: Westwing und Home24 mit dicken Zugewinnen, PayPal, Zalando, Electronic Partner, Gap, Birchbox, SEO

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Westwing und Home24 mit dicken Zugewinnen:

Keine Angst vor dem Online-Möbelhandel? Da sollte manch ein Verbandsvertreter lieber noch einmal nachdenken. Laut heute von Investor Kinnevik veröffentlichten Zahlen (pdf) holen sich Home24 und Westwing weiter dicke Brocken vom Kuchen. Home24 mit einem Umsatz von 60 Millionen Euro von Januar bis März 2015 schafft ein Plus von 128 Prozent. Westwing schafft im ersten Quartal ein Wachstumsplus von 55 Prozent auf 52 Millionen Euro. Beide aber quälen sich mit einem unangenehmen Minus bei Ebitda. Das macht aber nix. Im Verdrängungswettbewerb gilt letztlich die Regel: Wer früher stirbt, ist länger tot. Ein Thesenpapier des Kölner Instituts für Handelsforschung IFH geht davon aus, dass in den kommenden fünf Jahren jeder dritte der bundesweit rund 28.000 Möbelläden vor dem Aus steht.

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Kurz vor 9: Erpresserischer Hacker-Angriff auf Plentymarkets, Zalando-Zahlen, Paypal, Amazon, Ebay, Rakuten, Spreadshirt, Media-Markt, Redcoon, Yapital, Flaconi, Jet

Kurz vor 9: Erpresserischer Hacker-Angriff auf Plentymarkets,

Erpresserischer Hacker-Angriff auf Plentymarkets:

Plentymarkets wurde am Sonntag Opfer einer erpresserischen, rund 30 Minuten anhaltenden DDoS-Attacke. Steffen Griesel, CEO von Plentymarkets, berichtet in seinem Blog, dass man mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeitet und sich auf weitere Angriffe vorbereitet. Der Angriff diente offenbar dazu, BitCoins zu erpressen. In einem Schreiben ist von 25 BTC die Rede. Ein BTC sind derzeit rund 250 Euro. Daher schreiben die Erpresser: "So we are cheap, at the moment. But if you ignore us, price will increase." Gleichzeitig versprechen sie in einem von Plentymarketes bei Facebook veröffentlichten Schreiben, nach einer Zahlung nie mehr von sich hören zu lassen. "Many of our "clients" believe that if they pay us once, we will be back. That's not how we work - we never attack the same target after we are paid. ... We do bad things, but we keep our word."Plentymarket will keinerfall zahlen. Um zu verhindern, dass Server wegen Überlastung ausfallen, hat Plentymarkets zusammen mit der Telekom Vorsichtsmaßnahmen getroffen. 

Jetzt lesen: Amazon auf dem Weg zur Mode-Nummer 1, Zalando weiter auf Wachstumskurs.
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Kurz vor 9: eBay Enterprise geht zum Schnäppchenpreis weg, Amazon, Zalando, Reuter, Tesco, Facebook, F-Commerce, Rocket Internet, German Startups Group, Sports Direct, Groupon

ebay, logo

eBay Enterprise geht zum Schnäppchenpreis weg:

3.2.1. Deins. eBay verkauft eBay Enterprise (und damit auch das Open-Source-Shopsystem Magento) für heutzutage vergleichsweise günstige 925 Millionen Dollar an ein Investment-Konsortium bestehend aus der Beteiligungsgesellschaft Sterling Partners und Innotrac Corporation, ein Sterling Partners-Tochterunternehmen, zusammen mit Gesellschaften, die zum Investmentfonds Permira gehören. Der Verkauf soll bis zum Jahresende über die Bühne sein. Allein für den Vorläufer der Unit, die Firma GSI Commerce hatte eBay 2011 rund 2,4 Milliarden Dollar hingeblättert. Die Enterprise-Sparte bietet vor allem Logistik- und Warehouse-Dienste. Zu den Nutzern gehört unter anderem Ikea. Wie attraktiv die Sparte nach der Abspaltung bleibt, scheint offen. Großkunde Toys “R” Us steigt ab 2016 aus, will sein Web-Geschäft inhouse managen.

Jetzt lesen: Renaissance für Facebook Commerce, bei Rocket Internet wird die Küche kälter.
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Kurz vor 9: "Big Brother" Amazon?, dm Drogeriemarkt, Zalando, Holtzbrinck, Payback, Logistik, Mobile Payment

daten big brother

Datamining bei Amazon um Rezensionen zu überwachen?:

Späht Amazon seinen Nutzern hinterher, um die Qualität seiner Kundenbewertungen zu verbessern und beispielsweise Gefälligkeitskritiken zu unterbinden? Diesen Vorwurf erhebt US-Autorin Jas Ward auf der Plattform Change.org. Der Vorwurf: Amazon überwache womöglich Social-Media-Aktivitäten und entferne Bewertungen von Nutzern, wenn sich beispielsweise ein Buchautor und der lobende Leser nach Meinung von Amazon zu gut kennen. Das Ziel: Amazon solle seine Richtlinien ändern.

Dass Amazon genau hinschaut, wie weit Beziehungen innerhalb einer Community, beispielsweise unter Autoren reichen, deutet jedenfalls ein Erlebnis von Indie-Autor Imy Santiago an, Anlass für den Protest bei Chancge.org. Santiago konnte eine Buchbewertung für den Titel eines anderen Autors bei Amazon nicht unterbringen. Begründung des Kundendienstes: "We cannot post your Customer Review to the Amazon website because your account activity indicates that you know the author". 

Amazon will so Freundschaftsdienste vermeiden. Das sagen auch Review-Guidelines: "Family members or close friends of the person, group, or company selling on Amazon may not write Customer Reviews for those particular items."

Imy Santiago indes versichert, sie kenne den bewerteten Autor nur aus dem Web, sei ein Fan. Die Verbindung aber, so eine These, könne Amazon nur dank Datamining und entsprechender Cookies kennen. Wie Amazon seine Schlüsse zieht, verrät der Konzern nicht.  Guardian

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Kurz vor 9: Amazon-Autocomplete verletzt Markenrecht, Zalando, Mytheresa, Globus, Connox, Klarna, Blue Yonder, Marks & Spencer, BASF, Taco Bell

Kurz vor 9: Amazon-Autocomplete verletzt Markenrech

Amazon-Autocomplete verletzt Markenrecht:

Amazon muss die Autocomplete-Funktion seiner Suche umprogrammieren. Das Landgericht Köln bemängelt in einem Urteil, dass die Suchwortergänzung zu Artikeln führt, die mit dem eingegebenen Begriff nichts zu tun haben. Geklagt hatte die österreichische goFit Gesundheit GmbH, die als "goFit" auftritt und Matten zur Fußreflexzonenmassage verkauft. Der Markenartikler verkauft seine Waren nicht über Amazon.
Nutzer, die bei Amazon beispielsweise nach "gofit" suchen, wird per Autocomplete und in den Suchergebnissen trotzdem unter anderem "gofit fußreflexzonenmassagematte" vorgeschlagen. Die Suchergebnisse führen dann zu Amazon-Produkten von Mitbewerbern. Das LG Köln sieht dadurch die Rechte von "goFit" verletzt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Mit ähnlichen Rechtsstreitigkeiten muss sich Amazon gerade auch in den USA herumschlagen. Dort klagt ein Uhrenhersteller.  LTO/ IR

Jetzt lesen: Noch eine rote Karte für Amazon, Hermes profitiert vom Poststreik.
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Kurz vor 9: "Treasure Truck" von Amazon bringt Flash Sales auf die Straße, Zalando, Amaze, Ebay, Postmates, Google, Expert, Media-Saturn, Tchibo, Snapchat

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. Juni 2015 |

treasure truck, amazon

Amazon startet den "Treasure Truck":

Erinnern Sie sich noch an den Eiswagen aus ihrer Kindheit? Jetzt stellen Sie sich vor, Amazon fährt mit einem "Treasure Truck" durch die Nachbarschaft. Der bringt zwar kein Eis, fährt aber auf seiner Ladefläche ein wechselndes Tagesangebot durch die Nachbarschaft und bringt damit Flash Sales auf die Straße. Den Truck können Sie vorab per App an ihre Haustüre bestellen. Allerdings derzeit nur, wenn Sie in Seattle wohnen. Da gibts zum Start des Experiments ein Paddelboot auf dem Laster. Amazon zeigt damit, wozu sein dezentralisiertes Logistik-Konzept fähig ist.  Demo-Video / endgadget

Jetzt lesen: Amaze und Zalando sind App-Partner, Tchibo will E-Commerce beschleunigen.
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Kurz vor 9: Empörung über Mager-Model bei Zalando, Amazon, Real, Alibaba, Rocket Internet, Wal-Mart, Zooplus, Bol.com, Etsy, Returbo, Orion, Apple

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Juni 2015 |

Kurz vor 9: Empörung über Magermodell bei Zalando,

Empörung über Mager-Model bei Zalando:

Zu dünn: Ein Skinny-Model in einer Slim Fit-Jeans im Zalando-Webshop hat im Social Web einen Shitstorm ausgelöst. Auf der Facebook-Fanpage empörte sich ein Fan "Gesund sieht doch anders aus" und sorgte nach Zählung der Textilwirtschaft binnen 48 Stunden für rund 30.000 Likes und hunderte von Kommentaren.
Zalando machte inzwischen den Kotau, entfernte das Model-Foto und will nun den Shop nach weiteren Mager-Models durchforsten. Kunden sollen dabei helfen. 

Jetzt lesen: Etsy öffnet Pop-Up-Stores, Bol.com mit Same Day Delivery. 
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Kurz vor 9: Mobile stärkt Umsatz am Regal, Spotify, Glossybox, GLS, Gruner & Jahr, Apple Pay, Zalando

Kurz vor 9: Mobile stärkt Umsatz am Regal

Mobile hilft dem Ladenumsatz:

Shopping ohne Mobile? Bald undenkbar. Deloitte erwartet, dass in den USA die digital beeinflussten Einkäufe in Läden in diesem Jahr einen Wert von insgesamt 2,2 Billionen US-Dollar erreichen werden. Obendrein fand Deloitte heraus, dass die Conversion Rate bei Usern, die Smartphones während ihres Einkaufs verwenden, um 20 Prozent höher ist als bei solchen, die ihr Handy nicht in die Hand nehmen. So schön kann also Showrooming sein.
Wer dabei noch soziale Medien nutzt, gibt obendrein mehr Geld aus als Facebook-Abstinenzler.

Hierzulande nutzen laut Branchenverband Bitkom 44 Millionen Deutsche ein Smartphone. Anders gesagt: Händler, die sich mobil nicht aufbrezeln, lassen ein zentrales Schaufenster der kommenden Jahre leer stehen.

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Kurz vor 9: Idealo forciert Direktkauf, Amazon, Zalando, Apple, Coupies, Project A, ProSiebenSat.1, Collins, Spryker, Blendle, Hungr

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 9. Juni 2015 |

Kurz vor 9: Idealo forciert Direktkauf,

Idealo forciert Direktkauf:

Schon 2014 bot das Online-Preisvergleichsportal idealo stellenweise den Direktkauf an. Nun aber können Nutzer mehr denn je ihre Produkte direkt über die Angebotsvergleichsseite beim gewünschten Händler kaufen, ohne dass sie dafür den jeweiligen Online-Shop besuchen müssen. Die Zahlungsabwicklung erledigt neuerdings Heidelpay und macht damit den Einkauf erheblich leichter. Bezahlt werden kann per Kreditkarte und PayPal.

Fest steht aber auch: Die Option zum Direktkauf ist zuweilen noch ein seltenes Pflänzchen auf den Produktseiten. idealo lockt denn auch Händler mit einem bequemen Einstieg. Und: Gebühren fallen nur im Falle eines tatsächlich generierten Verkaufs an.

Wird idealo damit nun zum Marktplatz? Nein, heißt es im Unternehmens-Blog: "Preisvergleich bleibt idealos wichtigste Mission".

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