Wie P&C und Zalando Curated Shopping aufmischen

Von Bert Rösch | Gestern 13:22 | 2 Kommentare Kommentieren

Wie P&C und Zalando Curated Shopping aufmischen

Hallo, Herr Rösch! Hier spricht Lea. Ich bin Ihre persönliche Stilberaterin und stehe Ihnen in Zukunft immer mit Rat und Tat zur Seite. Ich habe Ihnen auf Basis Ihrer Modepräferenzen schon ein paar interessante Teile rausgelegt, zum Beispiel farbig gedeckte Chinos und Shorts für den Sommerurlaub. Das ist der Trend in diesem Jahr! Nun wäre die Frage, wie experimentierfreudig ich bei den Kombinationen sein darf.“

Was sich wie der schöne Traum eines leidgeprüften Modekäufers anhört, ist im sogenannten Curating Shopping Realität. Der Wettbewerb in der Nische wird härter. Wer hat das Zeug zum Wachstum?
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Kurz vor 9: Amazon macht Auto zur Paketstation

Amazon packt Pakete in den Kofferraum:

Zalando hatte das Auto als Paketstation einst als Vision vorgestellt (Demo-Video des Fashion Car), dann zeigte Volvo in einem Test wie der Kofferraum zur Paketstation werden kann. Nun versuchen sich DHL Paket, Amazon und Audi mit dem Auto als Lieferadresse. Getestet wird das ab Mai für Prime Mitgliedern in München.
Während des Bestellvorgangs geben Kunden lediglich den ungefähren Standort ihres Wagens während des gewünschten Lieferzeitraums an. Wenn der Zusteller am PKW des Kunden ist, erhält er über eine eigens entwickelte Smartphone-App eine vorübergehende digitale Zugangsberechtigung, die an die Bestellung gebunden ist. Damit kann der Zusteller einmalig den Kofferraum öffnen, um die Bestellung zu liefern. Mit Schließen des Kofferraums verriegelt das Fahrzeug automatisch. An dem Test können nur Fahrzeuge mit einer speziellen Sonderausstattung von Audi teilnehmen.

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Kurz vor 9: Betreutes Shoppen - P&C startet FashionID-Stilbox

P&C bietet Curated Shopping:

Im Markt der Curated Shopping-Anbieter wird es immer enger. Nach Zalando steigt nun auch Peek & Cloppenburg mit seinem Online-Ableger Fashion ID und der "Stilbox" in das betreute Shoppen ein. Anders als Zalando, dass mit seinem Project Z (Zalando Fashion Entrepreneurs GmbH) Männer und Frauen bedient, soll die Stilbox derzeit nur Männer beraten. Auch die Wahl der Looks ist noch übersichtlich: Es gibt zunächst die Sortimente Anzug und Freizeit zur Auswahl, Nach der Vorentscheidung wird die Auswahl größer. Die vier möglichen Segmente tragen dann aber die inspirierenden Namen "Look 1", "Look 2", etc.  Das Konzept bleibt gleich: Styling-Experten stellen Outfits zusammen, die sie anhand des persönlichen Kundenprofils ermitteln. Zuhause kann dann bequem anprobiert werden.
Weitere Anbieter in dem Segment sind unter anderem Outfittery, Modomoto und Kisura.
Fashion ID übrigens, wir erinnern uns, war einmal angetreten, der große Zalando-Gegner zu werden. Ob da eine Schmalspur-Variante reicht? Fraglich ist aber auch, ob die schon beim Einstieg von Zalando zappelig agierenden Curated Shopping-Anbieter der ersten Generation langfristig allein am Markt bestehen können, wenn immer mehr reichweitenstarke Generalisten das Service-Modell übernehmen.
 
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Donnerstag: 16.04.2015

Zalando wächst schneller als geplant:

Zalando hat für die ersten drei Monate 2015 ein Rekord-Quartalsergebnis vorgelegt und verbreitete die News dementsprechend unter anderem via offiziellem Twitter-Account mit dem Hashtag BN+11915#

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Zalando-Vision denkt den Multichannel als Plattform

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. März 2015 |

Zalando-Vision denkt den Multichannel als Plattform

Auf dem Capital Markets Day von Zalando hat Vorstand Rubin Ritter nochmals das Wachstumsziel von mindestens 20 Prozent bekräftigt. Die Hebel, die Zalando dafür nutzen will, haben wir bereits vorgestellt. Doch ein neues Element zeigt, wie sehr sich Zalando künftig weniger als Kaufhaus, denn als Einkaufsmeile versteht und dabei auch Kundenbindung, Service und das Verhältnis zu den Marken völlig neu denkt. Der Shop ist da eines Tages nur eine Plattform für ein ganzheitliches Einkaufsszenario.
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Thema: Player

Schlagworte: Zalando, Multichannel, Service

Kurz vor 9: Farfetch greift deutsche Marktplätze an, Zalando-Subventionen, Media-Saturn, Amazon, iCracked, Payment-Studie, Yapital

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. März 2015 |

Kurz vor 9: Farfetch greift deutsche Marktplätze an,

Farfetch in Deutschland online:

Farfetch, fast so etwas wie die Mutter aller unabhängigen lokal ausgerichteten Mode-Marktplätze, tritt jetzt auch in Deutschland an. Gerade ist die deutsche Website gestartet. Es ist kein kleiner Player, der da, wie von etailment bereits vorab angekündigt, anrückt. Farfetch macht jährlich einen Umsatz von 275 Millionen Dollar mit einem Netzwerk von 300 weltweit agierenden Boutiquen mit über 1.000 Geschäften, die via Farfetch Luxus-Mode über das Web vertreiben können. Zudem hat Farfetch in einer Finanzierungsrunde gerade 77 Millionen Euro eingesammelt. Das Geld kommt von Neuinvestor Digital Sky Technologies Global (DST Global) sowie den bisherigen Investoren Condé Nast und Vitruvian Partners. Auch Otto-Inkubator eVentures mischt bei Farfetch mit. Farfetch kommt mit dem neuerlichen Investment auf eine Bewertung von rund eine Milliarde Dollar. Hintergründe erzählt die "Welt".


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Kurz vor 9: Aldi wagt sich ins Netz vor, Adler, Valendo, Wormland, Lesara, 99Designs, Amazon, Zalando, Kastner, Hotel-Preisvergleich

Von Julian Heck Julian Heck | 20. März 2015 | 1 Kommentar Kommentieren

Aldi UK

Aldi wagt sich ins Netz vor:

Der Discounter made in Germany springt auf den Zug des Lebensmittel-Onlinehandels auf. Erstmals in Europa bereitet Aldi in Großbritannien den Launch eines Online-Shops vor. Das hat sich der deutsche Discounter Nummer 1 bisher noch nicht getraut. Zwar beobachten der Konzern das Online-Geschäft schon viele Jahre, aber der Schritt ist wohl erst in den letzten zwei Jahren gereift. Nach Informationen der Lebensmittel-Zeitung stellt Aldi gezielt Online-Experten ein und holt sich Rat bei Consultern. Dass der große Schritt ins Netz ausgerechnet in Großbritannien stattfindet, ist nicht verwunderlich. Der Online-Lebensmittelhandel ist dort wesentlich weiter vorangeschritten als in Deutschland - u.a. deshalb, weil britische Verbraucher als online-affiner gelten und die Dichte stationärer Versorger hierzulande sehr hoch ist. Gerade einmal 0,4 Prozent des Lebensmittel-Umsatzes werden in Deutschland online gemacht (HDE-Onlinemonitor).
 
Jetzt lesen: Adler baut Onlinehandel aus, Lesara wächst mobil, Amazon-Drohnen dürfen doch abheben.
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Kurz vor 9: Ikea testet Click & Collect in Leipzig, Delticom, Gartenliebe, Media Saturn, Meerkat, Zalando, Book A Tiger, Facebook, The Edit

Von Julian Heck Julian Heck | 16. März 2015 |

Ikea testet Click & Collect in Leipzig
Ikea lässt Waren in der Innenstadt abholen: Im Trend müssen nicht unbedingt Berlin, Hamburg oder München liegen, wenn es auch in Leipzig funktioniert: Ikea richtet dort bzw. in Halle nämlich die erste Abholstation ein. Click & Collect wird jetzt also nach Spanien auch in Deutschland getestet. Weil Ikea-Möbelhäuser aufgrund ihrer gigantischen Größe in der Regel außerhalb des Stadtgebietes liegen, können online bestellte und bezahlte Waren nach dem Click & Collect-Prinzip nicht nur in der Leipziger Filiale abgeholt werden, sondern auch mitten in der Innenstadt von Leipzig. In einer Halle auf der Alten Messe liegen die Waren jetzt zum Abholen bereit. Der Preis für diesen Service liegt bei 5 Euro in der Filiale bzw. 6,90 Euro in der Abholstation bis zu einem Warenwert von 50 Euro und bei 25 bzw. 30 Euro bei einem Warenwert über 400 Euro. Jetzt lesen: Mit Gartenliebe gegen GartenXXL, Book A Tiger kassiert Millionenbetrag, Shoppen mit dem Tinder-Prinzip.
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Zalando lockt mit Click & Collect in den Outlet Store

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. März 2015 |

Zalando lockt mit Click & Collect in den Store
Immer wenn ich am Zalando Store an der Leipziger Straße in Frankfurt vorbeikomme, wundere ich mich, wie voll es dort ist. Es könnte demnächst noch voller werden. Denn der Berliner Modehändler unternimmt einen weiteren Baby-Schritt in Sachen Kundenbindung, der schnell den Verdacht nach größeren Plänen in Sachen Omnichannel aufkommen lassen dürfte.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Zalando

Kurz vor 9: Genialokal will den Buchmarkt aufrollen, Zalando, Helpling, Rocket Internet, Groupon, Foodpanda, Asos, QVC, John Lewis, Alibaba

Von Julian Heck Julian Heck | 13. März 2015 |

Genialokal.de

Mit Genialokal gegen Amazons Bücher-Macht:

Die Versuche, um die Machtstellung von Amazon in Sachen Büchern anzukratzen, nehmen kein Ende. Dieses Mal ist es ein besonders ambitioniertes Projekt, das eBuch an den Start bringt. Gemeinsam mit dem Onlinebuchhändler Libri bringen sie Mitte April das Portal Genialokal.de ans Netz. Die Online-Offensive ist jetzt auf der Leipziger Buchmesse mit einem mehr oder weniger großen Knall gestartet. Nach einer Beta-Phase mit neun Buchhandlungen sind zum offiziellen Start am 15. April rund 500 Buchhandlungen dabei.

Kunden können dann auf der Plattform Bücher bestellen und in einer der vielen Filialen abholen. Auch der eReader Tolino wird daran angekoppelt und beworben. Was in der Theorie gar nicht schlecht klingt, muss jetzt bloß noch in die Köpfe der Kunden. Dort müsste Genialokal.de den Giganten Amazon nämlich erst mal verdrängen. Buchreport


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