Kurz vor 9: Zalando spielt mit Augmented Reality, Bol, E-Books, Project A, Weltbild, Breuninger, Conrad, Sainsbury, Home Depot, Warby Parker, Nordstrom, PayPal, Mobile Payment

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Zalando spielt mit Augmented Reality,

Zalando - Ü-Ei digital:

Das vorherige Magazin habe ich noch ungelesen weggeworfen. Diesmal nicht. Das neue Zalando-Magazin (pdf) ist ein Ü-Ei. Was zum Spielen und Überraschungen. Nämlich mit Augmented Reality Feature. Insgesamt 15 Magazinseiten der Ausgabe enthalten zusätzliche Applikationen. Spezielle Icons verweisen auf 360-Grad-Ansichten, Videos und allerlei Gedöns.

Um die Anwendung zu starten, können Nutzer in der Zalando iOS App unter Einstellungen die Option „Magazin Scanner“ auswählen. Nett. Ins nächste Magazin schaue ich dann wieder, wenn holografische Figuren die Mode vorführen. Also so ungefähr in 17 Monaten. Vermutlich.

Jetzt lesen: Software-Framework für Jedermann von Project A, Bol.com ist vor Amazon nicht bang.
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Kurz vor 9: HDE erwartet Massensterben, DHL, Zalando, Asos, Mexx, Stuffle, nuBon, Amazon, Telekom, Spotify, DaWanda

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: DHL, Zalando, Asos, Mexx, Stuffle, nuBon, Amazon, Telekom, Spotify, DaWanda

HDE - Das Sterben der 50.000:

Wenn der Handelsverband Deutschland (HDE) auf die Handelsentwicklung schaute, dann ging das bislang etwa so: "Nein. Doch. Oh". Noch im vergangenen Jahr bejubelte der HDE munter ein Flächenwachstum, war aber immerhin vorsichtig genug, Grenzen zu erkennen. Nun aber beschleicht den Handelsverband doch ein wenig Panik: Bis 2020 könnten in Folge des Strukturwandels 50.000 Standorte vom Markt verschwinden.
Die Zahl nannte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser am Dienstag in Berlin. Schon diese Zahl darf man aus Sicht des HDE getrost als Massenserben bezeichnen. Drei Viertel der Händler melden zudem schon jetzt weniger Kundenfrequenz.

Der Online-Handel dagegen wird nach Prognose des HDE in diesem Jahr 39 Milliarden Euro umsetzen - knapp sechs Milliarden Euro mehr als 2013. Abschwächung des Marktes - Fehlanzeige.

Auch für die Straßenverkäufer gibt es noch eine optimistische Botschaft: Der HDE steigerte seine Prognose für 2014 für den Einzelhandel um 0,3 Prozentpunkte auf 1,8 %. Das entspricht 459 Mrd. Euro. Für das Weihnachtsgeschäft erwartet der Branchenverband ein Plus von 1,2  % im Vergleich zum Vorjahr. Das wären rund 85 Mrd. Euro. 447 Euro, plus 50 Euro, wollen die Deutschen demnach für Weihnachtsgeschenke ausgeben.
Doch Vorsicht: Auch wenn meine eigene Prognose (n=1) eher dem HDE zustimmt, sagen beispielsweise Deloitte und Ernst & Young weitaus knappere und gekürzte Budgets voraus - bis zu 20 % minus nämlich. Alle Zahlen des HDE als pdf.

Jetzt lesen: Zalando kommt schneller, Mexx kommt kurz.
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Thema: News

Schlagworte: HDE, Amazon, Zalando, Asos, Spotify, Telekom, DaWanda, Stuffle, mexx

Kurz vor 9: Macht Amazon mit den Händlerdaten eigene Geschäfte?, Rewe, eBay, Mädchenflohmarkt, Zalando, Lufthansa, Rakuten, Same Day Delivery, Markt-Prognose

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 31. Oktober 2014 | 4 Kommentare Kommentieren

Datenklau: „Der Händler hat den Schaden“

Amazon: Händlerdaten ausgenutzt?

Es ist ein Generalverdacht vieler Händler auf dem Marketplace: Amazon nutzt ihre Verkaufsdaten, um dann die Produkte selbst anzubieten und die Händler im Preis auch noch zu unterbieten. Der Dienstleister Upstream glaubt für diese Politik anhand einer Untersuchung von Mode-Artikeln nun klare Beweise gefunden zu haben, berichtet Fortune: " Upstream sampled 857 women’s clothing products initially sold by marketplace sellers and checked to see when Amazon initiated selling the same items. Within 12 weeks, Amazon began selling 25 percent of the top items first sold through marketplace vendors."

Überraschend dürfte ein solches Verhalten, wenn es denn zutrifft, für viele nicht sein. Oft genug hatten manche Händler schon das Gefühl, dass manche Produkt- und Preisentscheidung von Amazon kein Zufall sein kann. Andererseits wäre Amazon aber auch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn es dieses Spiel mit dem Feuer und der Loyalität seiner Marktpartner riskieren würde.

Jetzt lesen: Rewe dreht an den Liefergebühren, Zalando optimiert Sendungsverfolgung per App.
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Kurz vor 9: So schnarchnasig sind mobile Shops der Top-Händler, Home24, Ikea, Boss, Apple, Amazon, DaWanda, Douglas, Vente Privee, Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Oktober 2014 | 3 Kommentare Kommentieren

Kurz vor 9: So schnarchnasig sind mobile Shops der Top-Händler

Mobile Commerce lahmt:

Wie lange geben Sie einem mobilen Shop, bis er geladen hat, bevor Sie die Geduld verlieren? 10 Sekunden - schon das eine kleine Ewigkeit - sagen Studien, sind das höchste der Gefühle. Und selbst dann ist das Ergebnis für die deutschen Anbieter verheerend.
"Die Ladezeit jedes zweiten Mobile Shop ist ein Conversion Killer", bilanziert ein Test von Kassenzone. Denn nahezu jeder zweite der Top100 Onlineshops hat mobil Ladezeiten von über 10 Sekunden und sogar Top-Shops wie Zalando (10,74 Sek.) und Conrad (17,53 Sek.) fallen da unangenehm auf.
Mehr als zwei Drittel der Top 100 kommen zudem auf immer noch schmerzliche Ladezeiten von 7 Sekunden und mehr. Schmerzlich auch für den Händler. Denn jede Sekunde mehr bedeutet deutlich weniger Umsatz.

Jetzt lesen: Home24 auf dem Weg zum Break Even, und Amazon lockt Leser und Autoren mit Kindle Scout.
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Kurz vor 9: Ikea rudert bei Rückgaberecht zurück, eBay versuchts modisch, Baur, Zalando, Douglas, Wal-Mart, Alibaba, Amazon, SEO, Mobile

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Ikea rudert bei Rückgaberecht zurück

Ikea rudert zurück:

Lebenslanges Rückgaberecht für Möbel, die nach dem 25. August 2014 gekauft wurden. Mit diesem Angebot sorgte Ikea vor wenigen Wochen für gewaltige Schlagzeilen. "Mit diesem Echo hatten wir nie gerechnet", sagte denn auch Ikea-Vize Michael Mette auf dem etailment Summit, versicherte zugleich, dass man damit in Norwegen und Dänemark seit drei Jahren gute - weil finanzierbare - Erfahrungen gemacht habe.
Den deutschen Kunden traut Ikea indes nicht so ganz - und rudert ein wenig zurück. "Da geht es auch um den gesunden Menschenverstand", sagt nun Deutschland-Chef Peter Betzel. Wer 15 Jahre mit seiner Küche glücklich sei, könne diese danach nicht einfach umtauschen. Betzel: „Das Geschäftsmodell hält auch Ikea nicht aus“, sagt er laut Horizont. Da sei auch die Einschätzung des einzelnen Ikea-Mitarbeiters gefragt, wenn die abgewohnte Couch ins Möbelhaus getragen wird. Mit anderen Worten: Das lebenslange Rückgaberecht ist auch eine Frage individueller Kulanz. Ende August nannte Ikea diese Einschränkung nicht.

Vielleicht hat da auch einmal jemand Ikea erklärt, dass es in einem Markt wie Deutschland für Dritte ein interessantes Geschäftsmodell sein könnte, alte Billy, Pax und Ivar samt Rechnung für kleines Geld aufzukaufen, um sie dann bei Ikea im großen Stil umzutauschen.

Jetzt lesen: eBay verliert die Lust an Same Day Delivery und Douglas hat Lust auf Erotik.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Zalando, Baur, Alibaba, Ikea, Wal-Mart, Douglas

Zalando: Mit "MyFeed" auf dem Weg zum individuellen Shop

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. Oktober 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Zalando:
Personalisieren, inspirieren - bei Zalando erledigt das Individuelle jetzt ein neuer Produktstream namens "MyFeed". Der begrüsst eingeloggte Kunden nicht nur namentlich, sondern bietet auch Produktangebote auf Basis des Einkaufverhaltens. Damit die Artikel zielgenau ausgespielt werden, analysiert ein Algorithmus das Shoppingverhalten. Aber auch der Nutzer kann mithelfen. Das lohnt sich für beide Seiten.

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Thema: Marketing

Schlagworte: Zalando, Personalisierung

Kurz vor 9: Zalando wird persönlicher, Westwing inspiriert, Media-Saturn, Weltbild, Internetstores, HSE24, Food Express, Amazon, Twitter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. Oktober 2014 |

Zalando

Zalando testet "Myfeed":

Im Frühjahr konnte etailment ein neues Personalisierungs-Werkzeug von Zalando noch im Labormodus beobachten. Jetzt testet Zalando den personalisierten Feed in der freien Wildbahn. "Ein Strom an Produktbildern von Marken, die wir schon gekauft haben, die wir gerne kaufen würden, vielleicht auch mit Vorschlägen für Marken und Produkte, die wir nach Meinung eines Algorithmus gerne kaufen würden", so beschrieben wir das Projekt im Frühjahr, das nun als "Myfeed" erprobt wird. Eingeloggte Nutzer können den Testlauf womöglich unter dem Reiter "News&Style" entdecken. Die Marken und Produkte können vom Kunden angepasst werden. Mehr zum Thema in Kürze.

Jetzt lesen: Weltbild will Marktplatz werden, Westwing will inspirieren.
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Kurz vor 9: Shopwings rockt München, Tengelmann, Otto, UPS, Lesara, Zalando, Tolino, Mercateo, Amazon, Rakuten, Facebook, Retouren, e-KIX

Von Klaus Janke | 9. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Otto, Tengelmann, Lesara, Tolino, Mercateo, Amazon, Rakuten, Facebook, Retouren, e-KIX

Shopwings:

Rocket Internet wird nicht müde: Jetzt lassen die Samwers das Startup Shopwings von der Leine. Das Unternehmen bietet zunächst in München einen Same-Day-Delivery-Dienst für Lebensmittel an. "Wir kaufen für Dich ein!", heißt es auf der Website. Wer mindestens 20 Euro ausgeben will, kann sich die Artikel im Onlineshop zusammenstellen und bekommt sie innerhalb von zwei Stunden nach Hause geliefert, so das Versprechen des Startups. Dafür fallen ab der zweiten Bestellung jeweils 4,90 Euro an. Als Lieferzeitraum gibt Shopwings 9 Uhr bis 21 Uhr an, dies kann jedoch je nach Öffnungszeit der teilnehmenden Supermärkte variieren. Die Auswahl der Einzelhändler ist laut Deutsche Startups noch ausbaufähig, aber der Start ist gemacht - ein sehr interessantes Projekt.
 

Jetzt lesen: Kartellamt beunruhigt Tengelmann, wasserdichter Tolino, UPS bietet Schließfächer an.


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Zalando-Aktie: Jetzt dranbleiben, liebe Fashion Victims!

Von Klaus Janke | 6. Oktober 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Zalando Paket

11.40 Uhr, und einmal mehr tippen meine nervös-zittrigen Finger auf der Finanzseite den Namen "Zalando" ein. Und siehe da: Die Zalando-Aktie steht bei 18,93 Euro, dreht also immer noch nicht ins Plus. Leute, so geht das nicht! Deshalb hier der Aufruf an alle "Fashion Victims", die den ganzen Tag bei Zalando bestellen und meinen, dem Unternehmen damit Gutes zu tun: Hört mal kurz auf, der Schrank ist doch schon voller Schuhe, und investiert die Kohle lieber für Zalando-Aktien! Das ist ein STRONG BUY! Wir tun hier in der etailment-Redaktion schon, was wir können. Unsere massiven Stützkäufe haben bereits letzte Woche dafür gesorgt, dass das Papier wenigstens halbwegs geflogen ist. Aber jetzt müssen auch mal andere ran. Die Aktie muss steil gehen, aber so steil, dass senkrecht dagegen flach ist! Capito? 


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Thema: News

Schlagworte: Zalando, Samwers

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