Kurz vor 9: Kartellwächter stoppen Marktplatzverbot von Asics, Windeln, Zalando, Otto, Burda, Cyberport, Tiramizoo, Macys, Sainsbury, Project A, Net-a-Porter, Steiff

Kurz vor 9: Wegen Marktplatz-Boykott: Zoff zwischen Asics und Kartellamt,

Kartellwächter stoppen Marktplatzverbot von Asics:

Das Bundeskartellamt hat sein Verfahren wegen wettbewerbsbeschränkender Klauseln im Vertriebssystem von Asics abgeschlossen und rüffelt Beschränkungen für den Vertrieb. Das Amt findet Marktplatzverbote und Beschränkungen des Internetvertriebs rechtswidrig und kritisiert unter anderem, dass den Händlern die Nutzung von Online-Marktplätzen wie eBay oder Amazon in der Vergangenheit pauschal untersagt wurde. Vorgaben zur Qualitätssicherung dürften nicht dazu benutzt werden, die Angebotsbreite im Internet und die mit ihr verbundenen preissenkenden Tendenzen zu beseitigen, so die Kartellwächter.

Asics rührt das wenig und verweist darauf, dass man die Vertriebsbedingungen inzwischen geändert hat. Wenig ausrichten kann das Kartellamt wohl auch gegen Vereinbarungen von Amazon und Herstellern, bei denen Onlinehändlern von Amazon nun die rote Karte gezeigt wird, wenn sie vom Hersteller keine Erlaubnis haben. 

Jetzt lesen: Windeln.de wächst wie wild, Otto tröstet mit Shopping-Glück.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Zalando geht mit dem Selfie steil, Karstadt verteidigt Mini-Channel, Amazon, Koffer24, Street One, Facebook

zalando

Karstadt verteidigt Omnichannel-Kahlschlag:

Weniger Online-Sortiment, weniger Omnichannel. Die Abkehr von einer umfassenden kanalübergreifenden Denke bei Karstadt hatte in der Branche für mehr als nur Stirnrunzeln gesorgt. Nun hat E-Commerce-Leiter Klaus Haensch die "Strategie" in einem Interview mit Internet World verteidigt. Das alles sei "kaufmännisch sinnvoll" und man werde auch online Geld verdienen. Man wolle aber nicht "mit durchschnittlicher Leistung alles mitbesetzen". Das Sortiment werde daher so aufgestellt, dass die Logistikkosten das Ergebnis nicht beeinträchtigen. Unter anderem deswegen habe man auch den Fashion-Anteil "auf ein gesundes Maß" heruntergefahren. Click & Collect will Karstadt aber wohl weiter bieten.

Jetzt lesen: Zalando geht mit dem Selfie steil, Amazon testet Prime Now für Flash Sales.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Amazon, Zalando, Karstadt, Koffer24, Street One

Kurz vor 9: Dreht Amazon fresh an der Preisschraube?, Zalando, Alibaba, Ikea, Mastercard, Migros, Foot Locker, Intershop, Uber, Returbo

Amazon fresh startet in Deutschland -

Dreht Amazon fresh an der Preisschraube?:

299 Dollar im Jahr sollte nach einer 30tägigen Testphase die Belieferung von Lebensmitteln frei Haus per Amazon fresh in den USA kosten. Re/Code meldet nun Zweifel an, dass Amazon jemals diesen Betrag für den Lieferdienst kassieren wird.
Laut dem Bericht schiebt Amazon das Ende der kostenlosen Probephase für Neukunden immer weiter hinaus.
Indizien für einen Umschwung bei der Preispolitik sieht Re/Code genug. In New York sollte der im Oktober gestartete Feldversuch nur bis zum Jahresende kostenlos sein. Bislang aber müssten Kunden dort noch keine 299-Dollar Mitgliedschaft abschließen. Das soll zumindest bis Ende September noch so bleiben. Auch in Seattle, Philadelphia und New Jersey geht der kostenlose Test vorerst weiter. In Kalifornien bietet Amazon inzwischen zudem alternativ eine Bezahlung pro Bestellung an. Preis: 7,99 Dollar. Hinzu kommt, dass Amazon im Rahmen seines Prime Now Konzepts in mehreren US-Städten die Lieferung aus lokalen Geschäften binnen zweier Stunden für Prime-Mitglieder kostenlos bietet.

Jetzt lesen: Neue Marken von Zalando, Ikea-Katalog und die Literaturkritik.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Star-Aufgebot für neuen Zalando-Spot, idealo bietet Direktverkauf für alle, Ebay, Hornbach, Payback, Spotify, Zooplus, Arvato, Macys, Görtz, Media-Saturn, Ahold

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. August 2015 | 1 Kommentar Kommentieren

zalando senta berger

Zalando holt Schauspielerinnen-Ikonen für TV-Spot:

Hohe Promi-Dichte für den künftigen Zalando-Spot in Österreich. Die Schauspielerinnen Senta Berger, Hannelore Elsner und Christiane Hörbiger stehen im Wiener Burgtheater für den neuen TV-Spot (Agentur: Kemmler Kemmler) ab Ende August vor der Kamera. Es ist die erste eigens für den ­österreichischen Markt entwickelte Kampagne. In Wien gibt es zudem vom 10. bis zum 12. September im Weltmuseum am Heldenplatz einen Pop-up-Store, weiß Horizont.at. Ein Einsatz der drei Stars im deutschen TV ist in dieser Form eher unwahrscheinlich. Zalando erklärt im Nachbarland erst noch seine Kostenlos-Politik. Ein Spot bei Youtube bietet einen Blick hinter die Kulissen des TV-Spots.

Jetzt lesen: idealo Payback - Großversuch mt Beacon, Görtz - Fulfillment in Eigenregie.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Zalando - Aktienbesitzer schreien vor Glück, Media-Saturn übernimmt Service-Riesen, Amazon, eBay, Target, Rocket Internet, Uber, Bertelsmann, Jet, Helpling, Jessica Alba

Kurz vor 9: Zalando - Aktienbesitzer schreien vor Glück,

Zalando - Aktienbesitzer schreien vor Glück:

Glücklich, wer sich beim kurvigen Börsenstart von Zalando nicht aus der Ruhe bringen ließ. Emissionspreis damals: 21,50 Euro. Tage später nur 17,10 Euro. Wert heute nach den guten Quartalszahlen: 32,78 Euro. Kursziel der Commerzbank: 38 Euro. Im Griff hat Zalando nun auch wohl wieder Probleme mit Betrügereien bei Bestellungen auf Rechnung, die das Ergebnis belasteten. Die Probleme waren aufgetreten, nachdem Zalando den Algorithmus etwas großzügiger programmiert hatte, der darüber entscheidet, welchem Kunden welche Zahlungsart beim Online-Kauf angeboten wird. Nun wurden die Zügel wieder etwas angezogen. Weniger gut steht es derzeit um die Aktie von Rocket Internet.

Jetzt lesen: Media-Saturn übernimmt Service-Riesen, Amazon und Bertelsmann investieren in Promi-Fashion-Plattform.
Mehr lesen»

Geheime Tests: Zalando probt Styleberatung via WhatsApp

Geheime Tests: Zalando probt Styleberatung via WhatsApp

In Berlin kursiert gerade eine ziemlich geheime Telefonnummer.  Man braucht sie für WhatsApp.  Und mit ihr könnte der Kundenservice via WhatsApp endgültig im Massenmarkt ankommen.  Denn die WhatsApp-Servicenummer gehört zum Moderiesen Zalando.  Etailment wurde die Nummer zugespielt. Wir haben Sie getestet. Und erhielten überraschend klare Antworten auf unsere Fragen.
Mehr lesen»

Thema: Mobil

Schlagworte: Zalando, WhatsApp

Kurz vor 9: Zalando eilt zu neuen Rekordumsätzen, Amazon, Groupon, Alibaba, Farfetch, Macys, Conrad, Outfittery, DPD

Zalando Finanzchef Rubin Ritter

Zalando peilt Umsatzplus von 31 Prozent an:

Die  zu Jahresbeginn angepeilten Umsatzwachstumsraten zwischen 20 und 25 Prozent schafft Zalando offenbar locker. Nun hält Finanzchef Rubin Ritter für das Gesamtjahr sogar ein Plus von 28 bis 31 Prozent für möglich. Derzeit wächst Zalando schneller als der Vorstand "Bääm" sagen kann.

Der Konzernumsatz stieg um 31,5 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2015. In DACH wuchs der Umsatz dabei um 27,6 Prozent auf 758,1 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT lag insgesamt bei 59,2 Millionen Euro bzw 4,3 Prozent Marge. Das bereinigte EBIT in der DACH-Region lag bei 46,8 Millionen Euro, oder einer Marge von 6,2 Prozent. Derzeit zählt Zalando 16,4 Millionen aktive Kunden.

Allein im zweiten Quartal wuchs der Zalando-Umsatz um 34,1 Prozent auf 733,0 Millionen Euro (EBIT-Marge: 4,1 Prozent). Wie schon im Vorquartal drücken aber Paymentkosten auf das Ergebnis.

Zalando entwickelt sich obendrein mehr und mehr zu Mobile-Company. Die Besuche von mobilen Endgeräten stiegen während des zweiten Quartals weiter auf 57 Prozent an.

Jetzt wird auch wieder mehr investiert: Ab Herbst 2015 baut Zalando ein drittes Logistikzentrum in Deutschland. In Italien soll zudem Anfang 2016 ein kleinerer Standort als Pilot starten.

Jetzt lesen: Alibaba wächst deutlich und die Aktie fällt ebenso deutlich, Zalando stylt testweise mit WhatsApp.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Vibrator-Werbung von Amorelie wird zum Aufreger, Zalando, Otto Group, Amazon, eBay, Groupon, Retouren, Pinterest, Neiman Marcus, JD, Sephora

Vibrator-Werbung von Amorelie wird zum Aufreger,

Aufregung um Werbung für Vibrator von Amorelie:

Künstlicher Aufreger im Sommerloch der Lustbarkeiten. Auf Plakaten wirbt Amorelie für ein Lovetoy mit dem Hinweis "Multiple Orgasmen, 79,90 Euro". BZ-Kolumnist Gunnar Schupelius ist sogleich erregt, weil ihm "Sex aufgedrängt wird" und fragt sich im dem sonst dem Eros so gar nicht abgeneigten Blatt: "Gehört Vibrator-Werbung in die Öffentlichkeit?". Das sorgt immerhin für eine kleine Erregungskurve bei Twitter sowie in einigen Medien und so für ein wenig PR für Amorelie. Wir glauben, es geht vielleicht um Penisneid. Schupelius beim Anblick des Plakates: "Ein gewaltiger Vibrator, mehr als zwei Meter hoch und mehr als zwei Meter lang, ragte neben mir auf." Jedenfalls ist das Spielzeug groß genug, um das Sommerloch zu füllen.

Jetzt lesen: Otto Group plant weitere Verkäufe, Neiman Marcus wächst mit Personalisierung.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Der Amazon Dash-Button ist da und kostet 5 Dollar, Zalando, Zalon, Dress-for-less, Axel Springer, ProSiebenSat.1, Fashion ID, Facebook, Google, Instagram

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 30. Juli 2015 |

Wochenrückblick: Von (ver)blühenden Startups und der Pril-Blume 2.0

Der Amazon Dash-Button ist da und kostet 5 Dollar:

Den Amazon Dash-Button, diese Pril-Blume 2.0 als Touchpoint für Oberfaule, gibt es jetzt offiziell bei Amazon.com für alle Prime-Kunden zum Bestellen. Preis: 5 Dollar. Zwischen 18 Markenprodukten für den Kaufknopf kann der Prime-Kunde dort derzeit wählen. Insgesamt soll es den Dash-Button für rund 200 Artikel geben.

Jetzt lesen: Zalando expandiert mit Curated Shopping, Dress-for-less wird verkauft.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Plant Amazon eigene Supermärkte, GFK-Quatsch, PayPal, Zalando, Daimler, Neiman Marcus, DPD, Carrefour, Atelco

amazon store

Plant Amazon eigene Supermärkte?:

Es klingt wie ein Treppenwitz. Erst zerstört Amazon den traditionellen Handel, dann baut es Ladengeschäfte wieder auf. Das Gerücht des Bizjournals ist denn auch mit ein wenig Vorsicht zu genießen. Denn angeblich plant Amazon rund um sein Amazon Fresh-Konzept Geschäfte, in denen Amazon-Kunden die zuvor online bestellten Lebensmittel selbst abholen können. Die erste Ladenstudie auf Papier, geplant in Sunnyvale in der Nachbarschaft vom Amazon Lab 126, erinnert aber eher an ein Lager mit "Drive-through"-Funktion und könnte ebenso auch ein Goodie für Amazon-Mitarbeiter in San Francisco sein.
Gänzlich abstrus ist die Idee indes auf Dauer nicht.  Einen Pick-Up-Store für Studenten an der Purdue-Universität will Amazon mutiplizieren und Amazon hat ein Filialkonzept als Patent angemeldet, bei dem Kameras, Sensoren, Gesichtserkennung und RFID-Chips jeden Schritt des Kunden verfolgen und Shopping ermöglichen, ohne dass der Kunde noch an einer Kasse vorbei muss.

Schneller realisierbar erscheinen da aber Kooperationsideen von Zalando, das sich derart an stationäre Modemarken anschmiegen will, dass es eilige Kunden direkt in den Laden schickt oder so "out-of-Stock" Probleme im Onlinehandel umgeht.

Jetzt lesen: GFK-Quatsch, Amazon gigantisch.
Mehr lesen»