Kurz vor 9: So kaufen wir übermorgen ein, Zooplus, Fressnapf, E-Books, Amazon, Marks & Spencer, Shitstorm

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Mai 2014 |

Kurz vor 9: So kaufen wir übermorgen ein, Trends

Trends: Schneller, automatisch und vorausschauend. Das sind die großen Trends in der Logistik in den kommenden Jahren, sagt DHL in der zweiten Auflage des „Logistics Trend Radar“.  Das Ziel: Nach der Analyse von der Daten aus Produktsuchen von Kunden, Wunschlisten und sogar aus Bewegungen des Mauszeigers die Sendung schon auf den Weg bringen, noch bevor der Kunde den Auftrag erteilt hat. Klar, irgendwo in Frankfurt wird grad sicher ein iPhone bestellt. Kann man ja schon mal auf Verdacht mitnehmen. Amazon hat "anticipatory shipping" in den USA sogar schon zum Patent angemeldet.

Noch weiter über den Tellerand schaut DHL in der Studie  "Global E-Tailing 2025". Dort werden vier globale Zukunftsszenarien für den Einkauf von Morgen aufgezeigt. Im Video wirkt das alles ein bisschen wie bei "Star Trek". Das kann man ein wenig als Spielerei abtun.

Einige Kernaussagen aber klingen sinnig: Zustellzeiten im Expressversand liegen künftig standardmäßig unter 24 Stunden, Tauschkulturen (Sharing Economy) und Do-it-Yourself-Mentalität machen sich breit, womöglich kaufen sogar Avatare für uns ein. 

Die Entwicklung hängt natürlich stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab und wie sich das Wertesystem der Gesellschaft entwickelt, mahnt die Studie zur Vorsicht. Trotzdem regiert Zuversicht: Je nach Szenario könnte der E-Commerce-Anteil bis 2025 in den entwickelten Volkswirtschaften auf bis zu 40 Prozent ansteigen

Jetzt lesen: Zooplus springt ins Plus, Börsenverein beklagt Erpressung durch Amazon.
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Mobile Commerce: Die Brücke zum Kunden hat noch Lücken

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Wenn man vor 5 Jahren in einem der großen Technikmärkte verschämt mit einem Smartphone die Online-Preise der Wettbewerber recherchierte, fing man sich noch böse Blicke der Fachberater ein. Heute “ziehen” sich gute Verkäufer solche Situationen, um mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen und Konsumenten nutzen “Mobile” wie selbstverständlich als Einkaufshilfe: Shop-Suche, Preisvergleiche, Zusatzinformationen, Gutscheine. Zu Hause, unterwegs und im stationären Handel. Für Verbraucher Alltag, für viele Händler jedoch noch nicht. Eine Infografik fasst die Auswirkungen dieses Paradigmenwechsels im Einkaufsverhalten kompakt zusammen. Wir analysieren die wichtigsten Punkte.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Commerce, Crosschannel

Kurz vor 9: Amazon macht den Sonntag zum Zustelltag, Rocket Internet, Aetka, Yapital, Zalando, Nordstrom, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. Mai 2014 |

Amazon
Amazon: In den USA schafft Amazon gerade neue Fakten für die Logistik und weitet die Sonntagszustellung massiv aus. War die Sonntagszustellung 2013 noch ein zartes Pfänzchen, dass Amazon in Zusammenarbeit mit der US-Post (US Postel Service)  in New York und Los Angeles anbot, geht der Innovationsmotor nun in die Vollen: 15 weitere Städte stehen nun auf der Karte. Zunächst gilt der Service nur für Amazon Prime-Mitglieder. Die lassen sich sonntags vor allem Babyartikel, Spielzeug und Bücher liefern. 

Jetzt lesen: Aetka macht sich bei eBay breit, Yapital steigt in Taxis ein. 
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Responsive Design: Alles andere ist nur eine Zwischenlösung

Resonsive Design: Alles andere ist nur eine Zwischenlösung
Responsive Design -  das ist gerade für mittelständische Onlinehändler so etwas wie die 1a-Lage des Mobile Commerce. Hätte man gerne, kommt man aber nicht hin.
Kommt man doch.
Das zeigt beispielsweise der Beauty-Shop von Ludwig Beck. Den Shop für das Münchner Traditionshaus hat die Agentur mzentrale in die 1a-Lage gebracht. Im Interview mit etailment erklärt Geschäftsführer Sebastian Wernhöfer, warum sich Händler dem Responsive Design verschreiben sollten und wie sich der Weg in die 1a-Lage leichter meistern lässt.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Ludwig Beck, Mobile Commerce

Kurz vor 9: Markplatz Bepado macht Händlern Hoffnung, About you, Hawesko, Redcoon, Gruner + Jahr, Amazon, Nissan, Nordstrom, JCPenney

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Mai 2014 |

bepado

Bepado: Das Händlernetzwerk Bepado hat jetzt die Beta-Phase beendet. 1000 Händler und 2,5 Millionen Produkte sind von Beginn an dabei. Das Projekt der Shopware AG wollte ursprünglich nur Händler und Hersteller vernetzen und den B2B-Warenaustausch vereinfachen.
Doch nun will man mehr.
Ziel ist es, Händler von Marktplätzen wie wie Amazon und eBay unabhängiger zu machen.
Gleichzeitig kann Bepado nämlich nun als Shopping-Plattform eingesetzt werden. "Wir haben den Anspruch, der größte Marktplatz in Europa zu werden“, sagt Bepado-Projektleiter Dietmar Hölscher. Bis zum Jahresende möchte man schon mal die Nummer 3 der Marktplätze sein und baut dabei unter anderem auf clevere Cloud-Technologie und Netzwerktechnik - und konzentriert sich bei der Produktdarstellung bzw den Ergebnissen der Produktsuche vor allem auf Bilder. Die Inhalte datzu gibts dann bei den beteiligten Händlern. 
Das Interesse zum Start zeigt jedenfalls, dass der Wunsch der Händler nach einer Alternative zu den Marktplatz-Giganten gewaltig ist. Für die ist Bepado ja auch kostenfrei, es finanziert sich über Lieferantengebühren.
Nur die Ergebnisse sind noch etwas dürftig. Wer beispielsweise nach "Bikini" sucht, bekommt vor allem Bücher angezeigt.

Jetzt lesen: About you startet Hackathon und Gruner + Jahr feiert Kindergeburtstag.
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Payment: 3 einfache Wege, um Vertrauen zu gewinnen und die Abbruchquote zu senken

Payment: 3 einfache Wege, um Vertrauen zu gewinnen und die Abbruchquote zu senken
Eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden senkt die Abbruchquote und erhöht die Conversion Rate. Das ist längst jedem Onlinehändler klar. Doch dann stellt manch einer fest, dass die Kunden auch mit einem Dutzend an Bezahlsystemen immer noch in Serie den finalen Klick verweigern. Das kann ganz einfache Gründe haben - und ebenso leicht lassen sie sich abstellen.
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Thema: Payment

Schlagworte: Tipps, Payment

Amazon contra Hachette: Im Clinch mit Verlagen pfeift Amazon auf Tempo und Kundenorientierung

Von Holger Ehling | 16. Mai 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Amazon contra Hachette: Im Clinch mit Verlagen pfeift Amazon auf Tempo und Kundenorientierung
„Ist der Ruf erst ruiniert …“ – wie der Spruch weitergeht, wissen Sie natürlich. Für Amazon in den USA scheint der Spruch zum Leitbild geworden zu sein: Jetzt wurde bekannt, dass der Online-Riese seit gut zwei Monaten mit dem Großverlag Hachette um die Rabatte feilscht. Und dabei greift Amazon zu Mitteln, die nicht wirklich als hasenrein zu bezeichnen sind: Viele Titel des Verlags werden auf der Amazon-Website als gar nicht oder nur mit langer Verzögerung lieferbar ausgewiesen. Bei anderen Shops und natürlich im stationären Buchhandel sind die Titel aber problemlos zur bekommen.
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Thema: Player

Schlagworte: Amazon, Buchhandel, Verlage