Kurz vor 9: Rewe übernimmt ZooRoyal, Alibaba, HSE24, Neiman Marcus, Amazon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. März 2014 |

Kurz vor 9: Rewe übernimmt Zooroyal,

Rewe/ZooRoyal: Die Gründerszene und VC-Welt hyperventiliert gerade ein bisschen, weil Rewe die Mehrheit an ZooRoyal übernommen hat. Kaufpreis im Zuge eines Abkaufs von Anteilen von Altgesellschaftern und einer gleichzeitigen Kapitalerhöhung: unklar. Umsatztechnisch ist das aber eher Kleintiergeschäft. Der Händler für Tiernahrung machte 2012 einen Umsatz von rund 5 Millionen Euro. Wettbewerber Zooplus bringt es europaweit auf 400 Millionen Euro und fährt allein in Deutschland dreistellige Millionenumsätze ein.

Gleichwohl macht der Einstieg klar, dass Rewe, wie auch schon mit der Beteiligung an Home24, nun Boden im E-Commerce gut machen will und sich dafür einen weiteren Wachstumsmarkt ausgesucht hat. Der Anteil des Online-Umsatzes mit Heimtierbedarf werde sich allein in Deutschland in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich von knapp zehn Prozent auf deutlich über 20 Prozent mehr als verdoppeln, glaubt Lionel Souque, im REWE Group-Vorstand zuständig für E-Commerce. Zooroyal-Mitbegründer und Geschäftsführer Jürgen Grohs bleibt ebenso an dem Tiernahrungshändler beteiligt wie der von Capnamic Ventures gemanagte Investmentfonds DuMont Venture.

Jetzt lesen: HSE24 macht Umsatzsprung und Alibaba geht an die Börse.
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Wochenrückblick: Chancen am digitalen PoS

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. März 2014 |

Mobile Payment muss zum spielerischen Spaß werden
In dieser Woche war die nahe Zukunft unser Thema. Da ging es in Beiträgen und Interviews nicht nur um die Rolle von Amazon und die Macht der Marktplätze, sondern auch im die Chancen von Morgen für den stationären Handel und die Optionen am digitalen Point of Sale. Denn Multichannel heißt auch Multi-Chancen für den Handel, um den Pure Playern Paroli zu bieten. Die Top Ten unserer beliebtesten Beiträge im Überblick.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Mobile Payment muss zum spielerischen Spaß werden

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. März 2014 |

Mobile Payment muss zum spielerischen Spaß werden
Haben Sie sich in letzter Zeit einmal einen Kassenplatz im Supermarkt oder an der Tankstelle angesehen? Da sieht es ungefähr so aus, wie auf einer Messe. Eine zusammengewürfelte Ausstellungsfläche für Bezahlsysteme. Und nun auch noch Mobile Payment-Systeme. Kein Wunder, dass die Kassierer keinen Bock darauf haben, der Handel lustlos reagiert oder gleich das Handtuch wirft, weil er im Wirrwarr der Systeme, Standards und Anbieter schlicht den Überblick verliert. Und der Kunde? Ach ja, der Kunde! Den haben im Grunde alle Anbieter dabei ein wenig vergessen.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Payment

Die Macht der Marktplätze: Freund oder Feind? - Welche Zukunft Online-Händler wirklich erwartet (Teil 1)

Besucherzahlen der größten Online-Shops in Deutschland 2013
Amazon, Ebay und Co stehen mittlerweile für zwei Drittel der Umsätze im E-Commerce. Diese Meldung hätte in Händlerkreisen vor wenigen Jahren noch positive Reaktionen hervorgerufen, doch die Einstellung von Händlern und Fachmedien zu den Marktplatzriesen hat sich in den letzten 15 Jahren grundlegend gewandelt: Von der Euphorie vergangener Jahre ist wenig geblieben.

So hat sich händlerseitig das positive Image von der “Infrastruktur für jedermann” längst überlebt, die Zeiten in denen die Boulevard-Presse Powerseller-Erfolgsgeschichten brachte und mit der Schlagzeile “Vom Hobby zum Existenzgründer” betitelte, die sind auch längst passé. Die Risiken erscheinen größer als die Chancen, weshalb in Händlerforen
derweil regelmäßig die Frage nach Marktplatz-Alternativen und "Geheimtipps" gestellt wird: Was tun, um unabhängiger werden zu können?

Lösungen? Es ist kompliziert...

Warum nicht jede Lösung zur Emanzipierung von den Marktplätzen auch unbedingt hilfreich ist, und welche Herausforderungen Online-Händler dahingehend noch vor sich haben.
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Kurz vor 9: Plant Amazon die eigene Lieferflotte?, Otto erfindet Marken, Payment, Buchhandel, DHL

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. März 2014 |

Amazon fresh startet in Deutschland -

Amazon: Amazon und eine eigene Lieferflotte? Das galt bislang immer als ein verschwurbeltes Gedankenkonstrukt. Auch wenn manch einem das mit Blick auf den Lebensmittel-Onlinehandel als einzig sinnvolle, aber kaum machbare Option erschien. Rund um die Pläne für einen möglichen Deutschlandstart von Amazon fresh kochten derartige Gedankenspiele auch hierzulande immer mal wieder hoch. Doch mehr als ein paar umlackierte Fahrzeuge schienen nicht drin.
Medienmeldungen aus den USA deuten an, dass Amazon konkret über eine eigene Fahrzeugflotte für Amazon fresh im heimischen Markt nachdenkt - auch um Same Day Delivery zu forcieren. Da gibt es wohl sogar Pläne, wie man das Land logistisch und flottentechnisch aufteilt und andere Logistiker einbindet. Vielleicht aber auch nur eine Nebelkerze, um Logistiker bei den Preisen unter Druck zu setzen, weil die Transportkosten in der Bilanz horrende sind. DC Velocity stellt die Details vor.

Jetzt lesen: Amazon erhöht die Preise für Prime in den USA, Otto wirbt mit erfundenen Marken.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Amazon, Otto, Payment, Buchhandel, DHL

SXSW: Diese Trends muss der Onlinehandel dringend ernst nehmen

Von Gastautor | 13. März 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

SXSW: Diese Trends muss der Onlinehandel dringend ernst nehmen
Die SXSW in Austin, Texas, gilt als die weltweit wohl spannendste Digitalkonferenz. Hier nahmen Twitter und Foursquare ihren Anfang. Doch auch wenn diesmal das ganz große neue Ding auf den ersten Blick fehlte, erweiterte die Konferenz einmal mehr den Tellerrand. "Auf der diesjährigen SXSW konnte man neben den üblichen verdächtigen Trends, also Wearables,  mehr denn je der Diskussion folgen, wie "disruptive" Technologien die Commerce-Landschaft nun wirklich verändern", sagt Stephan Ritter, Director Client Services bei SapientNitro Deutschland. Er hat die Konferenz beobachtet und fasst die bemerkenswertesten Trendthemen der SXSW in einem Gastbeitrag für etailment zusammen. 
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Thema: Player&People

Schlagworte: Trends, Gastbeitrag

Digitales Markenerlebnis Lego oder die Vermehrung der Markenkontaktpunkte

Von Andre Paetzel Paetzel | 13. März 2014 |

Digitales Markenerlebnis Lego oder die Vermehrung der Markenkontaktpunkte

Mehr ist nicht immer besser. Marken brauchen ein einheitliches Auftreten. Geht das überhaupt noch in einer digitalisierten Welt? Und ist es wirklich egal, wo der potenzielle Kunde mit uns in Kontakt kommt?

Markenführung ist weitaus mehr, als sich nur auf bewährte Traditionen zu verlassen. Durch neue Kommunikationswege, zunehmende Globalisierung und Digitalisierung verlangt Markenmanagement sowohl intern als auch extern nach neuen, innovativen Lösungsansätzen. Das gilt gerade auch im E-Commerce. Lego beherrscht das perfekt.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Marken, Lego Movie

Kurz vor 9: Millionen für Zalando-Manager, Adidas, Amazon, Reno, Görtz, Youtailor, DHL, Starbucks, Candy Crush

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. März 2014 |

Was verdienen die Zalando-Bosse? Willkommen in der Liga der Millionäre

Zalando: Die Führungsriege um die Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz und David Schneider könnte zum Jahresende Kasse machen, ihre Optionsrechte in Anteile umwandeln und gegebenenfalls verkaufen. Ende 2011 wurden dem Management Optionsrechte zum damaligen Wert von 6,94 Millionen Euro gewährt. Laut Zalando hat sich der Wert inzwischen um etwa ein Drittel erhöht. etailment

Jetzt lesen: Adidas legt im E-Commerce gewaltig zu, Personalisierung zahlt sich aus.
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Was verdienen die Zalando-Bosse? Willkommen in der Liga der Millionäre

Von Bert Rösch | 12. März 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Was verdienen die Zalando-Bosse? Willkommen in der Liga der Millionäre

Bislang fallen die Bezüge der Zalando-Geschäftsführer mit jeweils weniger als 200.000 Euro pro Jahr verhältnismäßig gering aus. Das könnte sich zum Jahresende ändern. Dann hat die Führungsriege um die Gründer Robert Gentz und David Schneider die Möglichkeit, ihre Optionsrechte in Anteile umzuwandeln – und diese gegebenenfalls auch zu verkaufen. Wie erst jetzt durch eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger bekannt wurde, wurden dem Management Ende 2011 Optionsrechte zum damaligen Wert von 6,94 Millionen Euro gewährt. Laut Zalando hat sich der Wert inzwischen um etwa ein Drittel erhöht.
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Thema: Player&People

Schlagworte: Zalando

Kein Schnickschnack: Was Kunden am digitalen PoS wollen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. März 2014 |

Kein Schnickschnack: Was Kunden am digitale PoS wollen
Was der stationäre Handel unter digitalem Fortschritt und Service 2.0 versteht? Wenn er die nervige Fragerunde "Haben Sie schon unsere Kundenkarte? Haben Sie Payback? Sammeln Sie Treuepunkte?" aufs Handy packt und um Pin-Eingabe und QR-Codes erweitert. Der Kunde hat da ganz eigene Vorstellungen vom Service.
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