Kurz vor 9: ProSiebenSat.1 dampft Inkubator Epic Companies ein, Amazon, Media-Markt, DHL, Apple, Pinterest

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. Mai 2014 |

mato peric

Epic Companies: Epic Companies sollte bei ProSiebenSat.1 eine Keimzelle für das digitale Imperium sein. Der Inkubator unter der Leitung von Mato Peric (Foto), zuvor Top-Manager bei Rocket Internet, sollte als Brutplatz eine "einzigartige Kombination aus substanzieller Anschubfinanzierung, Medialeistung in Form von TV-Werbung und versierter Gründungsexpertise" vereinen. Doch schon nach einem Jahr kommt der epische Umbau. Es hat sich in dieser Form ausgebrütet, meldet die Morgenpost, wo Mato Peric die Schrumpfkur zur Strategie verklärt.
Ein Großteil der Mitarbeiter wird nämlich in die Portfolio-Unternehmen verlagert. Eigenen Overhead abbauen und Portfolio-Unternehmen stärken, nennt sich so etwas dann. Zuletzt beschäftigte Epic zusammen mit den Beteiligungen 250 Mitarbeiter, rund ein Drittel davon war bislang beim Inkubator selbst beschäftigt.
Ein kleineres Team soll sich indes bei Epic weiter um neue Investitionen kümmern. Entlassungen dürften dabei aber nicht ausbleiben.
Die Umstrukturierung muss man zwar nicht gleich als "Epic Fail" sehen, aber als klares Signal, dass das bisherige Brutkasten-Konzept der Sendergruppe gescheitert ist.
Epic ist unter anderem bei Amorelie (Lovetoys), Petobel (Tierfutter), Valmano (Uhren und Schmuck) sowie Department47 (Mode) mit an Bord.

Jetzt lesen: DHL startet Paketstationen vor der Haustür, Media-Markt drückt bei Same Day Delivery aufs Tempo.
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Amazon: Jetzt kommt die Mode-Attacke - ein bisschen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. Mai 2014 |

Amazon: Jetzt kommt die Mode-Attacke - ein bisschen

Mode bei Amazon kaufen? Da kommt man sich immer ein bisschen so vor, als würde man den letzten Rest an Emotionalität beim Kauf-Button abgeben. Wenn es um Fashion-Kompetenz geht, gehört der Onlineriese eben nicht zu den Playern, die einem da als erstes einfallen. Das soll anders werden. Amazon.de startet ab sofort einen neuen Dress Shop unter www.amazon.de/kleider.

 
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Mode, fashion

Sie wollen den Krieg im Mobile Payment gewinnen? Verkaufen Sie erst mal richtig Brötchen oder Kaffee

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. Mai 2014 |

Sie wollen den Krieg im Mobile Payment gewinnen?
Es ist womöglich der Geburtsfehler im Mobile Payment, dass es die Techniker sind, die hier das Denken für den Handel übernehmen wollen. Dabei interessieren sich weder der Handel noch der Kunde für Übertragungsstandards. Gerade der will letztlich nur seine morgendlichen Brötchen möglichst einfach bezahlen oder seinen Latte ohne Kleingeld-Wahn bekommen. Also muss der Handel selbst zur Hebamme werden. So wie bei Starbucks oder jetzt auch bei der französischen Bäckerei- und Café-Kette Brioche Dorée. Hier wir dort denkt man weniger in digitalen Kategorien, sondern in der einzig relevanten Kategorie – der Beziehung zum Kunden.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Payment

Barnes & Noble: Keiner kennt Nook - Geschenke sollen das ändern

Von Holger Ehling | 12. Mai 2014 |

Barnes & Noble: Keiner kennt Nook - Geschenke sollen das ändern -

Jahre hat es gedauert und viele Ankündigungen hat es gebraucht, bis der US-amerikanische Buchhandelsriese Barnes & Noble (BN) sein Vorhaben wahr machte und seine Digitalplattform „Nook“ auch im Ausland an den Start brachte. Seit Ende vergangenen Jahres sind Nook-Shops jetzt in 32 Ländern und in 21 Sprachen unterwegs – so weit, so gut. Offensichtlich hapert es allerdings noch gewaltig bei der lieben Kundschaft, denn in Spanien, Italien, in der Schweiz und den Niederlanden versucht der Buchhandelsriese mittels Geschenken die Nutzer anzulocken: Magazine und E-Books zuhauf werden kostenlos feilgehalten, wenn denn die Nook-App heruntergeladen wird.
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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Book, Buchhandel

Kurz vor 9: Amazon - kurzer Prozess mit rüden Händlern, Windeln, PiereRiu, Tchibo, Paypal, Weltbild, Yoox

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. Mai 2014 |

amazon router

Amazon: Amazon hat einen Router-Anbieter in den USA (Mediabridge) zeitweilig mit einer Marketplace-Sperre belegt. Der hatte einem Kunden nach einer negativen Bewertung unter anderem mit juristischen Schritten gedroht. Der Kunde aber machte stattdessen den Vorgang unter anderem auf der Plattform Reddit öffentlich, berichtet The Verge. Das Ergebnis waren etliche weitere negative Bewertungen. Viele davon übler als der Auslöser. 

Erst vor wenigen Wochen hatte es ein deutscher Händler mit einer Klage gegen einen missliebigen Kunden versucht. Nach einer negativen Kritik hatte der Anbieter die Löschung einer Kundenbewertung verlangt. Der Kunde beschwerte sich bei Amazon. Die Folge: Amazon sperrte das Verkäuferkontos des Händlers bei Amazons Marketplace. Daraufhin klagte der Händler nun wegen Umsatzverlust auf Schadenersatz (70.000 Euro). Es ging übrigens um ein Fliegengitter für 22,51 Euro.

Merke: Kundenorientierung ist Teil des Glaubensbekenntnisses bei Amazon. Das sollte sich jeder Händler bei Amazon ein Stück weit zu eigen machen. Sonst hat er dort wenig verloren. Eigentlich hat er dann im Handel überhaupt nichts verloren.

Jetzt lesen: Weltbild geht an Paragon, Windeln.de überzeugt die Deutsche Bank.
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Wochenrückblick: About You, Zalando, Alibaba

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 11. Mai 2014 |

Collins Otto Group Tarek Müller Sebastian Betz Interview
Montag startete Otto aus seinem Geheimlabor Collins mit About you und verkündete die neue Ära des "Open Commerce". Am Freitag meldete Zalando neue Umsatzhöchswerte und will sich mit "großen Schritten" Richtung Gewinn vortasten.

Zwei Großereignisse, mit denen wir uns ausführlich beschäftigt haben. Unsere Leser haben das honoriert. Das zeigen die Klickzahlen. Aber es muss doch noch etwas anderes geben? Ja.
Darüber infomierten wir bündig in unseren morgendlichen News und in ausführlichen Beiträgen.
Die Top Ten der beliebtesten Beiträge im Überblick.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Kursziel Profit: Was Zalando 2014 plant

Kursziel Profit: Was Zalando 2014 plant

Zweistelliges Plus in DACH im ersten Quartal, zweistelliges Plus in der Gruppe, ein weiter dahinschmelzendes Minus. Doch noch ist der EBIT Break Even der Gruppe längst nicht in Griffweite, dürfte auch Ende 2014 noch verfehlt werden. Damit es 2015 klappt, muss noch einiges passieren. Doch was hat Zalando dafür im Köcher? Vorstand Rubin Ritter gibt dazu einige Antworten und einige Andeutungen.
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Thema: News

Schlagworte: Zalando

Kurz vor 9: Media-Saturn im Jammertal, Kaufhof wenig feierlich, Shoprunner, Alibaba, eBay, MyToys, Amazon, Onlinehandel, Retouren, Apple

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 9. Mai 2014 |

Media-Saturn

Media-Saturn: Führungskrise, Umsatzkrise. Bei Media-Saturn knirscht es gewaltig. Wenige Tage nach dem plötzlichen Abgang von Unternehmenschef Horst Norberg wird deutlicher, wie kränkelnd die Metro-Tochter ist. Für das Gesamtjahr wird nur noch mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sonderfaktoren in etwa auf Vorjahresniveau gerechnet. Wenn es gut läuft. Und das im WM-Jahr!

Gut lief es im ersten Halbjahr ganz und gar nicht. In Deutschland lag der Umsatz mit nun 5,4 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2,5 % unter Vorjahresniveau, im zweiten Quartal allein sogar 5,8 %. Flächenbereinigt steht im 2. Quartal sogar ein Minus von 6,7 Prozent in der Bilanz. Online legte Media-Saturn mit großen Mühen um 35 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro zu und macht damit nun rund 7 % des Gesamtumsatzes im Web. Nach dem Abgang von Norberg muss Metro-Vorstandsmitglied Pieter Haas nun neuen Schwung bringen. Metro-Bilanz

Jetzt lesen: Alibaba verhilft Shoprunner nach China, Amazon weitet Sonntagszustellung aus, Apple plant Mega-Übernahme.
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