Rauswurf statt Rücksendekosten - Warum Händler von der neuen EU-Verbraucherrechterichtlinie kaum profitieren werden

Rauswurf statt Gebühren - Warum Händler von der neuen EU-Verbraucherrechtrichtlinie
Hochretournierer sind Renditekiller für Online-Händler. Wie also mit dieser unliebsamen Klientel umgehen? Dazu gibt es unterschiedliche Strategien: Während Amazon Kunden ohne Vorwarnung ausschließt, die eine festgelegte Schmerzgrenze an Retouren überschreiten, kontaktiert C&A diejenigen Kunden, die immer ganze Bestellungen zurücksenden, um sich über die Hintergründe zu informieren. Für Zalando gehört die Retoure dagegen zum festen Serviceversprechen. Im Juni tritt eine neue EU-Verbrauchrechtrichtlinie in Kraft, die es Händlern erlaubt, für die Rücksendung ein Gebühr zu verlangen. Ein Ausweg aus der Retourenrenditefalle? Wohl kaum: Die großen Händler spielen nicht mit, so dass für die kleineren, die am meisten unter Hochretournieren leiden, kaum mit einer Entlastung zu rechnen ist.
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Kurz vor 9: Caparros macht Rewe online Dampf, Cyberport, Yapital, Outfittery, Intersport, Zalando, Xing, Google

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Januar 2014 |

rewe online alain caparros

Rewe: Es klingt wie ein Weckruf: "Die alten Garde, die Rewe den Erfolg lange gesichert hat, müssen wir überzeugen, dass wir sie brauchen. Sie muss die Verrückten finanzieren, die unsere Zukunft sind." Rewe-Chef Alain Caparros macht sich im Handelsblatt (Print) angesichts der Beteiligung von Rewe bei Home24 und weiteren Inkubatoren-Plänen stark für einen neuen Gründergeist bei dem Handelsriesen. Auf Ängste der Händler, so der Rewe-Chef, könne man keine Rücksicht nehmen. Wer nicht Schritt halte, werde seinen Namen auf dem Grabstein wiederfinden. Er aber wolle mit Hilfe des E-Commerce Rewe zum Lebensmittelhändler Nummer 1 machen. Den Einstieg bei Home24 sieht er vor allem als Investment, um Erfahrungen zu sammeln, "nicht um das große Geld zu machen". Aber auch in das Ladennetz will Caparros investieren. Insgesamt 1,6 Milliarden Euro.

Jetzt lesen: Cyberport wächst moderat. Wachwechsel bei Intersport.
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Wie PayPal den Cross-Border-Commerce pusht

Von Karsten Werner Karsten Werner | 27. Januar 2014 |

Paypal pay at table
Die Meldung ist zwischen den Jahren etwas untergegangen, hat es aber in sich: Der Payment-Dienstleister startet in China eine Kooperation mit "Beijing Post". Ziel: Payment, Fulfillment und Transport besser miteinander zu verzahnen, um so letztlich Sendungsläufe der heimischen Versender Richtung EU und den USA zu verkürzen und Liefertreue zu erhöhen.
Mehr Komfort und Sicherheit beim Einkauf bei China-Versendern für verwöhnte europäische Konsumenten. Uninteressant für deutsche Händler? Noch...
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Kurz vor 9: Glossybox im Shitstorm, MyTaxi, Media-Markt, Otto, Retouren, Google, Soundcloud, Playboy, Fairnopoly, Apple, Starbucks

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Januar 2014 |

Glossybox: Charles von Abercron packt aus und winkt ab

Glossybox: Menschen, die zum Monatsende etwas klamm sind, treiben gerne mal mit Nachdruck Altforderungen ein. Diesen Eindruck erweckt gerade auch Glossybox, das derzeit in Serie Kunden wegen ausstehender Zahlungen bis zurück ins Jahr 2011 abmahnt. Die Kunden empören sich nun reihenweise bei Facebook, beklagen zum Teil falsche Abrechnungen, erklären, sie hätten fälschlicherweise eine Mahnung erhalten oder wundern sich über die Art der Mahnung. Glossybox schiebt alles auf einen Wechsel des Dienstleisters. Gründerszene hat die Details zum Shitstorm.

Jetzt lesen: MyTaxi macht mit Lieferservice für Media-Markt ernst. Playboy macht in Zigaretten.
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Wochenrückblick: Amazon, Ranking und die Daten

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. Januar 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Social Data: Zu welchem Preis verkaufen wir unsere Freunde an einen Online-Shop?
Es ist eine Schlappe für Amazon: In einer Zufriedenheitsstudie rutscht der Versandriese erstmals ab auf Platz 3. Amazon, das scheint klar, muss etwas an seinem Image tun. Andere müssen eher etwas an ihrem Umgang mit Kundendaten verbessern, um dem Kunden ein persönlicheres Einkaufserlebnis zu bieten. Social Media und Social Data waren denn auch in dieser Woche Schwerpunktthemen bei etailment. Was sonst noch wichtig war, zeigt unsere Top Ten der beliebtesten Beiträge der vergangenen Woche.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Social Data: Zu welchem Preis verkaufen wir unsere Freunde an einen Online-Shop?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Januar 2014 |

Social Data: Zu welchem Preis verkaufen wir unsere Freunde an einen Online-Shop?
Als wir dieser Tage eine Studie vorstellten, die aufdröselte, in welchem Umfang Online-Händler Kundendaten per Social Login via Facebook speichern, da meldete sich im Web hier und da "Herr Pawlow". "Mein Freundesliste wollen die Shops? Brrrr." So ähnlich klang das dann. Doch wenn der Deal stimmt, sind die Kunden durchaus bereit mehr Daten herauszurücken. Wenn es ausreichend Vorteile gibt, dann "verkauft" manch einer auch seine Freunde. Tendenz steigend.
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Thema: Social Commerce

Schlagworte: Facebook, Social Media, IBM

So schlägt sich der Handel bei Facebook

Von Bert Rösch | 24. Januar 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

So schlägt sich der Handel bei Facebook
Mode ist oder besser kann beratungsintensiv sein. Tipps zu Styles und Trends, das kann man auch bei Facebook bieten. Gerade die großen Modeanbieter, aber auch Handelsketten nutzen Facebook immer intensiver für Schnäppchen-Hinweise, neue Fashion-Ideen, Produkttests und durchaus auch für ein wenig Dialog mit dem Kunden. Und sie bekommen dafür immer mehr Zuspruch.
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Kurz vor 9: Crosschannel im Fokus, Redcoon, Conrad, Flip4new, Fressnapf, LeShop, eBay

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Januar 2014 |

Kurz vor 9: Crosschannel im Fokus, Redcoon, Conrad, Flip4new,

Crosschannel: Wächst jetzt zusammen, was zusammengehört? Fressnapf rückt die Bereiche E-Commerce und Marketing enger zusammen und sorgt für eine funktionale Verbindung relevanter digitaler Themen in den Bereichen IT, Finanzen, Logistik und Category Management. So soll nach Angaben des Unternehmens das digitale Know-how in allen Geschäftsbereichen besser für die Crosschannel-Strategie genutzt werden. Damit steht Fressnapf nicht alleine da. Denn je mehr kanalübergreifende Angebote vom Kunden gefragt sind, desto mehr müssen die Bereiche im Unternehmen zusammenarbeiten, müssen Plattformen vereinheitlicht werden.

Laut einer neuen Studie, die von NRF, Demandware und der Universität Arizona durchgeführt wurde und in der über 200 US-amerikanische und europäische Führungskräfte befragt wurden, die für Technologie im Handel zuständig sind, erwägt über ein Drittel (35,8 Prozent) der befragten Händler die Nutzung einer einheitlichen Plattform, um Interaktionen und Transaktionen kanalübergreifend zu verwalten. Und wer dem Kunden nahtlose Angebote machen will, der muss eben auch für eine enge Verzahnung der Abteilungen im Unternehmen sorgen.

Jetzt lesen: Conrad baut Getgoods um, LeShop baut Paketstation an Bahnhöfen aus.
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Top-Shops der Kundenzufriedenheit im Web: Preis für einen Händler im Koma und Strafe für Amazon

Kundenzufriedenheit im Web: Preis für einen Händler im Koma und Strafe für Amazon
Es ist so einer dieser Betriebsunfälle im schnelllebigen digitalen Wettbewerb. Die Verlagsgruppe Weltbild, gerade insolvent, wurde in der Kundenzufriedenheitsstudie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Deutschlands Top Online-Shops" soeben noch zum Liebling der Deutschen in der Kategorie "Bücher und digitale Medien" gekürt. Die Gesamtsieger indes dürften über alle Zweifel erhaben sein. Da liegt Zooplus vor dem Musikhaus Thomann und Amazon.
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