Eigenmarke: Rettungshelfer mit Risiko

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. Februar 2015 |

Eigenmarke: Rettungshelfer mit Risiko

Zu Beginn des neuen Jahres startet der Online-Discounter Lesara seine erste Eigenmarke. Die Schmuck-Kollektion „by. A. Angelini“ wird exklusiv im Onlineshop Lesara.de vertrieben. Die nächste Eigenmarke ist schon in Planung. Das macht Sinn. Gerade im Preiseinstiegsbereich können Private Label ein brauchbarer Hebel für mehr Kundenbindung in Onlinehandel sein. Doch für die Flucht aus der Austauschbarkeit braucht es etwas mehr als nur die eigene Brand.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Kundenbindung

Kurz vor 9: Zalando macht europaweit Gewinn, Burger King, Fairmondo, Rocket Internet, Finery, Jet, Alibaba

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. Februar 2015 |

Zalando, Vorstand

Zalando macht europaweit 82 Millionen Euro Plus:

Profit. Gewinn. Schwarze Zahlen. Zalando seift Kritikern und Bedenkenträgermaschinen gerade das Maul ein. Für 2014 will Zalando auf Gruppen-Ebene erstmals einen Jahresgewinn für das Geschäftsjahr ausweisen: rund 82 Millionen Euro, was einer bereinigten EBIT-Marge von 3,7 Prozent (2013: -6,2 Prozent) entspricht. In Deutschland kann Zalando schon länger schwarze Zahlen vorweisen.

Nach vorläufigen Zahlen hat Zalando den Umsatz um rund 26 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gesteigert (2013: 1,8 Milliarden).

Der Konzernumsatz wuchs zudem in einem starken vierten Quartal 2014 um rund 21 Prozent auf 666 Millionen Euro (Q4 2013: 550 Millionen, und das bereinigte EBIT lag bei 66 Millionen Euro, was einer bereinigten EBIT-Marge von 9,9 Prozent entspricht (Q4 2013: 2,4 Prozent).

Aber Vorsicht: Zalando konnten Kosten beispielsweise im Marketing kappen. Das kann mit Blick auf weitere Wachstumspläne nicht ewig so weiter gehen. Rubin Ritter, Mitglied des Zalando-Vorstands, scheint bereit, auch mal wieder Geld auszugeben: "In den nächsten Jahren werden wir uns auf die für unser langfristiges Wachstum wichtigen Investitionen und nicht auf die kurzfristige Maximierung unserer Marge fokussieren." Ziel bleibe aber ein profitables Wachstum. 2015 sollen es 20 bis 25 Prozent werden. Die finalen Zahlen sowie den Geschäftsbericht will Zalando am 5. März vorstellen. Zalando

Jetzt lesen: Millionenspritze für Amazon-Angreifer Jet.
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Kurz vor 9: Metro sollte für Media-Saturn eine Kerze anzünden, Lesara, Techstars, Beacon, Shoepassion, Atalanda, DHL, Netzoptiker, Blacksocks, Hermes, Görtz

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 11. Februar 2015 |

media-saturn

Media-Saturn punktet im Web:

Die Onlineaktivitäten bei Media-Saturn zahlen sich aus. So ordentlich, dass da allmählich mal eine Dankeskerze fällig wäre. So stiegen die Onlineumsätze im ersten Quartal um mehr als 28 Prozent auf 512 Millionen Euro und machen damit über 7 Prozent des Gesamtumsatzes von Media-Saturn aus. Bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse der Metro konnten ohnehin von allen Konzerntöchtern einzig die Elektronikketten ihr Ergebnis steigern. Das Ebit erhöhte sich im ersten Quartal 2014/15 auf 344 Millionen Euro. Der Umsatz von Media-Saturn wuchs flächenbereinigt um 3,8 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. In Deutschland stieg der Umsatz flächenbereinigt um 0,4 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.
Der Kaufhof bleibt ein Sorgenkind: Das Ebit der Warenhaus-Tochter schmolz um 12,4 Prozent auf 139 Millionen Euro. Immerhin: Das Wachstum des Webshops (allerdings von kleiner Basis) beziffert die Metro mit 38,8 Prozent. Was die Bilanz außerdem störte: Währungseinflüsse, Russland-Geschäft. Quartalsbericht (pdf)

Jetzt lesen: Lesara startet Eigenmarke, Rocket Internet macht in Beton.
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windeln.de-Gründer Alexander Brand: "Die Drogeriemärkte müssen sich im Bereich Onlineshop erst noch erfinden"

Von Julian Heck Julian Heck | 10. Februar 2015 |

windeln.de-Gründer Alexander Brand
Der Babyartikel-Markt ist heißt umkämpft. Amazon versucht sich hier zu positionieren, der Drogeriemarkt dm hat gerade einen Online-Shop in der Pipeline und windeln.de erhielt erst neulich 45 Millionen Euro frisches Kapital. Wir haben uns mit Alexander Brandt, Gründer von windeln.de, über die Zukunftspläne, wachsende Konkurrenz und Spekulationen über einen Börsengang unterhalten.
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Diese Studien und Grafiken brauchen Webshops für eine bessere Kundenbindung

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Februar 2015 | 1 Kommentar Kommentieren

Diese Studie und Grafiken brauchen Webshops für eine bessere Kundenbindung

Wenn am Ende des Tages abgerechnet wird, dann zählt nicht allein der Umsatz oder die Menge der Neukunden. Wichtiger sind  - für die Bilanz unter dem Strich - Performancewerte wie die Zahl der aktiven Kunden, die Kauffrequenzen, der Grad der Kundenbindung. Doch welcher Klebstoff hilft da mehr? Sekundenkleber oder langsam härtender Leim?  Etliche Studien geben dazu Auskunft. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse zusammengestellt.
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Kurz vor 9: Zalando holt Asos-Chef, Tamedia übernimmt Ricardo, Spreadshirt, HSE24, Alibaba, Kors, Uber, Multichannel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Februar 2015 |

moritz hau zalando

Zalando holt Top-Mann von Asos:

Nachdem sich Zalando nach dem Jahreswechsel im Vorstand umgestellt - oder besser - klarer konturiert hat, gab es im Februar eine weitere Verstärkung im Top-Management: Moritz Hau, Deutschland-Statthalter von Asos, ist seit wenigen Tagen als Country Manager (neudeutsch für Länderverantwortlicher) für Deutschland an Bord. Die Personalie hat Zalando gegenüber etailment bestätigt.

Hau ist in der Branche kein Unbekannter. Er startete seine Karriere bei Yoox mit Stationen in der italienischen Zentrale und den USA. Dann folgten Stationen bei Asos, wo er zuletzt die Position als Territory Manager Germany & Northern Europe innehatte und das deutsche Büro von Asos in Berlin aufbaute.

Weitere Details nach dem Klick. Außerdem: Spreadshirt verstärkt sich mit Jung von Matt, Tamedia übernimmt Ricardo-Gruppe.
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Thema: News

Schlagworte: Zalando, Asos, Alibaba, Spreadshirt, HSE24, Kors

Wie man den Kampf um Kundenbindung gegen Amazon noch gewinnen kann

Wie man den Kampf um Kundenbindung gegen Amazon noch gewinnen kann

Mit rund 40 Millionen Mitgliedern (pdf) allein in den USA ist Amazon Prime wohl eines der gewaltigsten Kundenbindungsprogramme – und einer der kostspieligsten Versuche, die Kunden mit E-Book.-Ausleihe, Video-Angebot, Fotospeicher, Lieferservice samt Preisvorteilen im Amazon-Universum zu halten. Kann man als Händler dagegen überhaupt bestehen und einen eigenen Kundenklebstoff finden? Man kann. Und man muss dabei nicht  einmal wie Zalando versuchen, ein eigenes „Fashion-Prime“ auf die Beine zu stellen.
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Thema: Marketing