Kurz vor 9: Amazon plant den Store der Zukunft, Rocket Internet, Michael Otto, Weltbild, Thalia, Holtzbrinck, Parship, Asos, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. April 2015 |

amazon pick-up

Amazon-Patent für stationäres Laden-Konzept:

Amazon hat laut Re/Code ein Filialkonzept als Patent angemeldet, bei dem es Kunden schon ein wenig gruselig werden kann. Kameras, Sensoren, Gesichtserkennung und RFID-Chips sollen dabei Weg und Einkäufe des einzelnen Kunden verfolgen und Shopping ermöglichen, ohne dass der Kunde noch an einer Kasse vorbei muss. Science Fiction? Nicht ganz. Ein Video von IBM von 2006 zeigt, dass auch andere längst über den vollautomatischen Check-out nachgedacht haben.
Zudem zeigt das Patent, dass Amazon weiter angestrengt über eigene Läden nachdenkt, und wie es den stationären Handel dabei auf eine neue Dimension heben kann. Jeff Bezos hat stets betont, dass Amazon, dem auch Interesse an den RadioShack-Filialen in den USA nachgesagt wurde, womöglich in den stationären Handel einsteigen würde, wenn man eine bessere Lösung als der klassische Handel finden würde. Ansätze für den Weg Richtung Kohlenstoffwelt hatte Amazon zuletzt mit einem Pick-Up-Store an der Purdue-Universität im US-Bundesstaat Indiana gezeigt. Auch dieses Konzept will man ausbauen.

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Kevin Besthorn, e-matters: "Die Schlacht wird im Backend geschlagen"

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 1. April 2015 |

Kevin Besthorn, e-matters:

Software-Entscheidungen wollen wohl überlegt sein. Miete, Kauf oder Eigenentwicklung? Welche Abhängigkeiten der einzelnen Systeme gibt es untereinander? Wie steht es um die Kosten? Im Mittelpunkt sollte aber die Frage stehen, welche technische Lösung den wechselnden und individuellen Anforderungen des Kunden gerecht werden kann und ihm mehr Komfort bietet. Dabei wird es immer entscheidender, dass die Software-Architektur für den dauerhaften Wandel der digitalen Welt gewappnet ist. Kevin Besthorn, Gründer und Geschäftsführer des Softwareanbieters e-matters, glaubt denn auch im Interview mit etailment, dass „Fertighäuser“ als Shopsystem nicht mehr zeitgemäß sind und warnt zugleich vor einem „Baukasten voller Lego-Bausteine“.
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Thema: Technologie

Schlagworte: Software

Kurz vor 9: Amazon Dash Button - Einkauf auf Knopfdruck, Joko Winterscheidt pusht GoButler, Helpling, Media-Markt, Delivery Hero, Yoox, Net-a-Porter, Primark, Lascana

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 1. April 2015 |

Kurz vor 9: Amazon Dash Button - Einkauf auf Knopfdruck,

Amazon Dash Button - Einkauf auf Knopfdruck:

Man könnte es für einen Aprilscherz halten. Es ist aber keiner. Amazon bringt mit dem Dash Button einen kleinen Plastikknopf auf dem Markt mit dem Kunden direkt ihr Lieblingsprodukt bestellen können. Der mit wechselnden Marken gebrandete Dash Button lässt sich auf Kühlschrank, Waschmaschine und Co anbringen und erlaubt dann Homeshopping auf Knopfdruck. Nach einer Registrierung genügt ein Klick auf den Button, um das gewünschte Produkt vom Toilettenpapier bis zum Wasserkasten oder Rasierer zu bestellen. Die abgespeckte Version der Scanhilfe Dash ist in der Testphase nur für Prime-Kunden in den USA verfügbar und funktioniert mit rund 250 Produkten von 18 Partnern. (Erklärvideo)

Langfristig peilt Amazon sogar die Einbindung des Buttons in die Produkte an. Auch so lohnt sich der Test. Angesichts der Kundenzahl von Amazon reicht schon eine Testgruppe im homöopathischen Bereich, um ein Daten-Fass aufmachen zu können. Das Konzept des Buttons findet sich ähnlich bei einer Order-Box für den Nassrasierer Gillette Fusion ProGlide, die der Onlinehändler Perfect Shave Anfang 2015 in Deutschland auf den Markt gebracht hatte.


Jetzt lesen: Joko Winterscheidt investiert bei GoButler, Primark will plant Onlinehandel.Mehr lesen»

Personalisierung oder Bestseller? Was im Newsletter besser verkauft

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 31. März 2015 |

Personalisierung oder Bestseller?  Was im Newsletter besser verkauft
Newsletter bringen Umsatz, reizen zum Kauf. Je besser die Inhalte aufbereitet sind, desto eher klickt sich der Kunde wieder durch den Webshop. Eine Gretchenfrage dabei lautet: Empfiehlt man dem Kunden Bestseller aus der Reihe "Wird immer wieder gerne genommen" und bleibt damit auf einer vergleichsweise sicheren Seite, oder verweist man auf personalisierte Empfehlungen mit all den Nebenwirkungen, die eine Personalisierung haben kann. Epoq Internet Services hat für Design3000 die Probe aufs Exempel gemacht und kommt zu einem überraschend deutlichen Ergebnis.
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Thema: Studien

Schlagworte: Tipps, Newsletter, Personalisierung

10 Tipps von Twitter für mehr Follower

Von Gastautor | 31. März 2015 |

twitter vogel logo
Für den Twitter-Account der eigenen Firma sollen mehr Follower gewonnen werden? Das ist eine Herausforderung, mit der sich derzeit viele Unternehmer beschäftigen, die gerne mit ihren Kunden in den direkten Kontakt treten möchten. Wichtig ist es auf jeden Fall, denn laut Twitter geben rund 85 Prozent der Twitter-Nutzer an, dass sie sich besser mit einem kleinen und mittelständischen Unternehmen identifizieren können, wenn sie diesem auf Twitter folgen. Darüber hinaus würden 72 Prozent tendenziell eher einen Kauf tätigen und 30 Prozent würden das Unternehmen einem Freund weiterempfehlen.
Felix Pace, Head of Marketing, Twitter Germany, gibt etailment-Lesern daher 10 Tipps, wie sie mehr Follower gewinnen können und erklärt dabei - natürlich - auch die neue und immer noch recht unbekannte, aber kostenpflichtige Funktion „Follower“ auf ads.twitter.com.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Tipps, Twitter

Kurz vor 9: Home Services - Amazon liefert jeden Handwerker, Auctionata, HSE24, Amazon, Rocket Internet, eBay, Yoox, Net-a-Porter, Macys

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 31. März 2015 |

Uber ist erst der Anfang: Die Macht der neuen Plattformen

Amazon Home Services gestartet:

Amazon hat jetzt seinen neuen Dienstleistungs-Marktplatz „Amazon Home Services“ in den USA offiziell gestartet. Kunden sollen dort nahezu jeden erdenklichen Handwerker und Dienstleister vom Installateur bis zum Yoga-Lehrer finden und sofort buchen können. Eine "Happiness Guarantee"-verspricht, dass Amazon den Dienstleistern fortlaufend auf die Finger schaut. Amazon will daher auch nur in dem Programm zulassen, die eigenen Qualitätsstandards entsprechen. Kunden buchen die Dienstleistung wie jede andere Ware, legen sie in den Warenkorb und bezahlen nach Erledigung. Amazon will zudem Preise anderer Anbieter egalisieren.

Amazon baut damit ein weiteres Element auf, um Kunden langfristig an das eigene Ökosystem zu binden. Amazon, das 10 bis 20 Prozent Provision kassiert, sieht den Service zugleich aber auch als wichtige künftige Einnahmequelle. Und Amazon Home Services ist eine Einnahmequelle für Daten. Wer beispielsweise eine Putzfrau bestellt, braucht ja womöglich auch Putzmittel. Das Angebot ist zudem extrem groß - wenn man beispielsweise jemanden zum Ziegen hüten sucht, hilft Amazon auch weiter. Allerdings konzentriert sich das Angebot, bei dem Amazon mit nationalen Serviceanbietern wie TaskRabbit kooperiert, derzeit noch auf große Städte. Geekwire / Amazon

Jetzt lesen: 42 Millionen Euro für Auctionata, Handel baut auf Erlebnis im Webshop.
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Facebook Messenger: Chance für den Echtzeit-Kundenservice

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 30. März 2015 |

Timoor Taufig

Auf der Facebook Developer Konferenz hat das Unternehmen den Einstieg in den E-Commerce-Markt mit dem Einsatz von Live-Chat-Software verkündet. Der Messenger soll Menschen und Unternehmen zusammenbringen. Etailment hat Timoor Taufig befragt, welche Chancen der Kontakt via Netzwerk hat. Mit dem Live-Chat-Service Userlike ist er nicht nur Wettbewerber, sondern weiß auch, welche Auswirkungen der direkte Kontakt schon heute haben kann. 
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Thema: Marketing

Schlagworte: Facebook, Service