"Black Friday" und Co - Warum die Rabattschlacht nervt

Von Karsten Werner Karsten Werner | 2. Dezember 2013 | 4 Kommentare Kommentieren

Black Friday Sale
Der "Black Friday" ist der Freitag nach Thanksgiving und gilt in den USA als der Startschuss zur Weihnachtseinkaufssaison. In Großaktionen locken dort Händler mit Rabatt-Spar- und Gratis-Aktionen die Verbraucher in Ladengeschäfte und Webshops. Befeuert durch den Boom im Online-Handel, ist dieser "Freitag nach dem letzten Donnerstag im November" seit 2005 regelmäßig der umsatzstärkste Tag des Jahres in den USA.

Und in Deutschland? Da steht man ungern hinten an, ergo versucht der deutsche Online-Handel das Shopping-Event seit 2009 in heimischen Gefilden ebenfalls zu etablieren. In 2013 erreichte der "Black Friday" dabei eine neue Bestmarke: Von den 100 führenden Onlineshops in Deutschland beiteiligten sich laut "Die Welt" 85 am diesjährigen "Black Friday Sale". Allseits also gute Laune bei Handel und Verbrauchern? Unwahrscheinlich.

"Black Friday" und Co - Warum die Rabattschlacht nervt. Eine Glosse.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Black Friday

Kurz vor 9: Kommt Amazon fresh nach Deutschland? Paket kommt per Drohne, Karstadt, Ikea, Rocket Internet, Uniqlo, Hugendubel, bvh

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Dezember 2013 |

amazon e-food

Amazon: Amazon und Online-Lebensmittelhandel in Deutschland? Warum denn nicht, denkt Deutschland-Chef Ralf Kleber und denkt laut über einen Deutschland-Start des Lebensmittel-Lieferdienstes Amazon fresh nach, den der Online-Riese in einer Reihe von US-Städten bereits erfolgreich erprobt. "Der Auftrag ist, dass wir uns auch darum kümmern müssen. Der Auftrag ist aber nicht unbedingt, dass wir uns morgen darum kümmern müssen", sagt Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber laut Standard.at der Nachrichtenagentur Reuters. Kleber sieht Lebensmittel vor allem als Chance, dass der Kunde noch öfter mit Amazon in Interaktion tritt. Erwartet wird, dass Amazon fresh bis Ende 2014 in 40 US-Metropolen verfügbar sein könnte.

Jetzt lesen: Amazon kommt per Drohne, Ikea-Managerin soll Karstadt retten.
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Populär im November: Gewinner und Verlierer am Start und auf der letzten Meile

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 29. November 2013 |

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Wer wissen wollte, warum Verdi gegen Amazon nur verlieren kann; wer erfahren wollte, ob Otto mit seiner Verjüngungskur gewinnt; wer sehen wollte, wie der Wettbewerb um Weihnachtskunden wirbt; wer klären wollte, wie es um die "letzte Meile" zum Kunden bestellt ist - der schaute diesen Monat bei etailment rein. Welche Beiträge unsere Leser im November besonders lesenswert und teilenswert fanden, das zeigt unsere Top 10 für den November.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Populär

Wochenrückblick: Von Katzen, Kunden und Amazon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 29. November 2013 |

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Der Handel hat kein Problem mit dem Internet. Er hat ein Problem mit dem Kunden. Den begreift manch ein Manager immer noch eher als Hund, der sich dressieren lässt. Dabei ist der Kunde eher eine Katze. Und die haben kein Herrchen, sondern Personal. Und so drehen sich unsere beliebtesten Beiträge in dieser Woche denn auch um Katzen, Kundenorientierung und Unternehmen und Start-ups, die auf den Kunden hören. Die Top 10 nach dem Klick:
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Kurz vor 9: Müller bringt Drogerie-Shop ins Netz, Otto, Amazon, Avocadostore, Getgoods, Tesco, Hermes, Studien

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. November 2013 | 1 Kommentar Kommentieren

Kurz vor 9: Drogeriemarkt Müller, Otto, Amazon, Avocadostore, Getgoods, Tesco, Hermes, Studien

Müller: Die Drogeriemarktkette Müller könnte mit ihrem Webshop noch in dieser Woche im Netz starten. Das will die Lebensmittel Zeitung erfahren haben. Anders als der Konkurrent DM, der sich nach einem Ausflug bei Amazon hierzulande wieder aus dem Web heraushält, bietet Müller neben Beauty-Produkten auch Spielwaren, Multimedia und Haushaltswaren an und damit ein breiteres Sortiment. Nach LZ-Informationen hat Müller den Shop weitgehend inhouse entwickelt und startet mit über 25.000 Produkten. Margenorientiert sollen Drogeriewaren erstmal nicht angeboten werden. Gar nicht vom Kunden her gedacht, sondern schlicht auf die eigenen Probleme fixiert ist auch eine andere Konzeptidee: Bestellungen will das Unternehmen nicht an die Haustür liefern, sondern nur in die Filiale. Wie sagt man da: Dead on Arrival. Interessanter Versuch.

Jetzt lesen: Amazon legt in Brieselang richtig los, Online-Händler verlieren die Zuversicht.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Amazon, Tesco, Otto, Hermes, mydays, Getgoods

21 Dinge, die uns Katzen über den E-Commerce lehren können

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. November 2013 | 3 Kommentare Kommentieren

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Schluss mit all den Kaugummi-artigen Tipps rund um bessere Umsätze im E-Commerce und glaskugelnde Beiträge zu den Trends 2014. Es wird Zeit für die Katzenstrategie. Denn schließlich ist auch der Kunde eher eine Katze als ein Hund. Sagt die Werbebranche. Was also können uns Katzen über E-Commerce lehren? Wir lassen die Katzen selbst antworten. In Bildern. 
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Tipps

Vergessen Sie Weihnachten!

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. November 2013 |

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Weihnachten, wichtigste Zeit des Jahres im Handel. Umsatz-Höhepunkt. Spielwarenhändler machen beispielsweise fast ein Viertel ihres Umsatzes im November und Dezember. Weihnachten ist für den Handel aber auch die teuerste Zeit. Denn mehr Umsatz bedeutet noch lange nicht mehr Gewinn. Also stecken Sie ihre Energie lieber in die anderen zehn Monate.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Weihnachten

Kurz vor 9: eBay-Studie verspricht Run auf Mobile Shopping, Karstadt, Yapital, Fab, Bitcoin, MyLane, Luxodo

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. November 2013 |

Amazon toppt Otto und Zalando im Mobile Commerce

Mobile: Laut einer repräsentativen Online-Umfrage von eBay und dem Marktforschungsinstitut Innofact, plant in diesem Jahr schon knapp ein Viertel (22,8 Prozent) der Deutschen, Weihnachtsgeschenke über mobile Geräte zu kaufen. Weitere 29,3 Prozent geben an, „vielleicht“ über die mobilen Kanäle Geschenke zu kaufen. Jeder zweite Deutsche (50,7 Prozent), der mobile Kanäle zum Kauf nutzen wird, plant drei bis fünf Geschenke über Smartphone oder Tablet zu erwerben. 25,8 Prozent der mobilen Käufer wollen sogar mehr als fünf Geschenke per iPhone & Co. kaufen. 48,5 Prozent der mobilen Käufer geben an, dass sie dabei über 100 Euro per Smartphone und Tablet ausgeben wollen. Die Nutzung der unterschiedlichen Geräte zum mobilen Geschenkekauf ist ausgeglichen. 50,7 Prozent der Verbraucher, die mobil Geschenke kaufen möchten, werden dafür vor allem ihr Smartphone nutzen, bei 49,3 Prozent wird vor allem das Tablet im Einsatz sein. Die Zahlen von eBay klingen noch optimistischer als die jüngsten Ergebnisse des W3B-Report Mobile Commerce von Fittkau & Maaß. Der kam zu dem Ergebnis, dass 11,8 statt bislang 5 Prozent (2012) der Internet-Nutzer ihre Geschenke in diesem Jahr per Tablet PC kaufen wollen. Bei den Smartphones steigt der Anteil der Weihnachtseinkäufer von 4 auf 8,1 Prozent.

Jetzt lesen: Fab kontert Kritik mit Top-Zahlen, Karstadt wirbt wieder im TV.
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Unser großes Album 2013 der Startups mit Power-Ideen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. November 2013 |

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Deutsche Startups, innovative Geschäftsideen aus aller Welt, spannende Lösungen der deutschen Gründerszene - neue Ansätze im E-Commerce gehören zum täglichen Brot von etailment. Manche Startups sind so brandheiß, dass sie uns einen eigenen Beitrag wert sind, andere so aktuell, dass wir sie im morgendlichen Newsletter vorstellen. Doch nicht immer reicht angesichts der Flut interessanter Neugründungen die Zeit für einen ausführlichen Bericht. Dann  präsentieren wir sehenswerte Startups im Überblick. Wer uns 2013 dabei besonders aufgefallen ist? Sehen Sie selbst. 
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Thema: News

Schlagworte: Start-ups

Wie Amazon Ver.di auflaufen lässt und warum die Gewerkschaft am Ende verliert

Von Karsten Werner Karsten Werner | 27. November 2013 | 3 Kommentare Kommentieren

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Für die Gewerkschaft Ver.di ist es kein gutes Jahr: Erst kündigen die Arbeitgeber im Einzelhandel zum Jahresbeginn den Manteltarifvertrag und man verzettelt sich seitdem in bisher ergebnislosen regionalen Verhandlungsrunden.


Und dann kommt man im richtungsweisenden (und auch prestigeträchtigen) Grundsatzstreit mit Amazon nicht ein Stück weiter: Sind die Versandzentren des Branchenprimus "nur" Logistikzentren, oder aber eigenständigen Versandhändlern gleichzusetzen? Verdi pocht auf „Einzelhandel“ und will zudem in einem weiteren Schritt einen Flächentarif für die über 9000 deutschen „Amazonier“ aushandeln.

Jetzt droht man mit „Streik zum Fest“ auf breiter Front. Nicht nur bei Amazon. Sondern auch im NRW-Einzelhandel. Man möchte es „so richtig krachen lassen“. Ärger für den Handelsverband Deutschland. Offenkundig. Stress für Amazon? Der Onliner gibt sich gelassen. Kann er auch.

Warum Ver.di am Ende nur verlieren kann. Und Amazon gewinnt.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Amazon, Verdi, Streik, Ver.di