Kurz vor 9: Spekulationen um neues Amazon-Gadget, eBay, Hornbach, Zalando, Migros, Bogner, Paypal

Kurz vor 9: Spekulationen um neues Amazon-Gadget, eBay, Hornbach, Zalando, Migros, Bogner, Paypal

Amazon: Die Gerüchteküche rund um Amazon wird gerade mächtig angeheizt. Grund ist die Einladung zu einem exklusiven Recruitung-Event für Entwickler. In dem Text dazu kündigt Amazon ein neues Produkt an: "bigger than Kindle". Ziel sei  "a new revolutionary V1 [Version 1] product that will allow us to deliver Digital Media to customers in new ways and disrupt the current marketplace." So zitiert Boston.com aus der ursprünglichen Einladung, die offenbar inzwischen geändert wurde.  Nun wird munter spekuliert: eine Set-Top-Box fürs TV, ein Amazon-TV, ein eigenes 3D-Smartphone, eine Alternative zu Google Glass? Gerüchte um derlei Produkte hat es immer wieder einmal gegeben. Fest steht: Man weiß es nicht. Vorsicht ist zudem angebracht. In der ursprünglichen Einladung aus der der Boston Globe zitiert, war noch vom 30. Dezember 2013 die Rede.

Jetzt lesen: Amazon verliert Vertrauen und eBay dreht an den Gebühren.
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Der Netrada-Deal könnte eine Trendwende im E-Commerce-Fulfillment einleiten

Von Bert Rösch | 15. Januar 2014 |

Netrada: Arvato macht den Deal perfekt und behält wichtige Kunden
Die Rettung des insolventen E-Fashion-Dienstleisters Netrada erfolgte nicht nur schneller als erwartet. Die vorige Woche erzielte Lösung fiel auch deutlich besser aus als es sich die meisten Beteiligten und Beobachter erträumt hatten. Schließlich fand sich mit der Bertelsmann-Tocher Arvato ein Käufer, mit dem sowohl die Mitarbeiter als auch die Handelskunden sehr gut leben können: Es bleiben, wie der Insolvenzverwalter mitteilt, der Netrada-Standort Garbsen sowie „nahezu alle“ Arbeitsplätze erhalten. Das gleiche gilt für das Kundenportfolio, das rund 80 Mode-Online-Shops umfasst, darunter die von Hugo Boss, Esprit und C&A. Somit läuft das Geschäft reibungslos weiter. Mit Tendenz nach oben.
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Thema: Player&People

Schlagworte: Netrada, Fulfillment

Kurz vor 9: Social Media hilft im "War for Talents", Zalando vor P&C, Expert, Eyeglass24, Amorelie, EPIC, Buchhandel, Alibaba, Asos, eBay, Zalora

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 15. Januar 2014 |

Kurz vor 9: Social Media hilft im

Recruiting: Dieser Tage sprach ich noch mit einem mittelständischen Einzelhändler, der Facebook auch dazu nutzt, um in Kontakt mit möglichen Auszubildenden zu kommen. Den "War for talents" gibt es schließlich auf allen Ebenen. Dieser Händler folgt bei der Ansprache von Jugendlichen über soziale Netzwerke einfach seinem Bauchgefühl. Dass er damit richtig liegt, bestätigt ihm die Studie „Social Media Recruiting Reports 2013“ des Institute for Competitive Recruiting (ICR). Jede zehnte Stelle wird demnach inzwischen mittels Social Media besetzt. Es ist damit inzwischen der wichtigste Kanal nach Stellenanzeigen, Jobbörsen und die eigene Karriereseite. Für die Studie befrage ICR 10.000 Personaler. Einen Einblick in die Studie gibt es auch bei Slideshare.

Jetzt lesen: Buchhandel erholt sich leicht. P&C und C&A sind Zalando auf den Fersen.
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Infografik: Der perfekte Warenkorb

Von Karsten Werner Karsten Werner | 14. Januar 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Infografik: Der perfekte Warenkorb
Der Warenkorb ist immer noch einer größten Fehlerquellen im Online-Handel. Eine der wichtigsten Aufgaben für Händler: Zulassen, dass Besucher ihren Warenkorb für Cross-Plattform-Einkäufe speichern können, um Kundenso die Möglichkeit zu bieten, ihre Vorauswahl bei einer Rückkehr erneut aufrufen und plattformübergreifend einkaufen zu können: Was Kunden tagsüber unterwegs auf ihrem Smartphone aus einem Impuls begeistert, sollen sie abends am heimischen PC bequem shoppen können. Ohne Hindernisse. Was sonst noch essentiell für einen "perfekten Warenkorb" ist, fasst eine Infografik von Konversionskraft hervorragend zusammen.
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Thema: Studien

Schlagworte: Infografiken, Conversion, Warenkorb

Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen

Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen
Manch ein Händler mag sich beim Blick auf seine Analyse-Daten und den geringen Anteil mobiler Besucher entspannt zurücklehnen. Mobile? Pah. Nicht für die paar Kunden. Doch es könnte mal wieder für viele ein unangenehmes Erwachen werden. Denn der PC gehört schon bald der Vergangenheit ein.
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Thema: Mobil

Schlagworte: M-Commerce, Mobile Commerce, Mobile

Google kauft sich mit Milliarden Dollar in den vernetzten Haushalt ein, Nest, Lieferheld, Media-Saturn, Metro, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. Januar 2014 |

Google kauft sich in den vernetzten Haushalt ein, Lieferheld, Media-Saturn, Metro,  Groupon

Google: Google kauft für sage und schreibe 3,2 Milliarden Dollar Nest Labs, das von ehemaligen Apple-Mitarbeitern gestartet wurde. Der Anbieter aus dem Smart Home-Segment hat ein internetfähiges Thermostat mit selbstlernenden Features sowie einen intelligenten Rauchdetektor entwickelt. Mit der zweitgrößten Übernahme seiner Geschichte setzt Google ein mächtiges Ausrufezeichen hinter das Trendthema "Internet of Things".

Und nun stellen Sie sich bitte vor, was Google aus der Vernetzung von Haushaltsgeräten (samt kommender Produkte) im Zusammenspiel mit seinen Android-Smartphones machen kann und wie es aus den Daten des "Internet of Things" (für Adwords, Google Shopping, Google Express, etc) lernen kann - wenn Google weiß, wann sie zuhause sind und wie warm es da ist - oder demnächst vielleicht auch noch, wann der Kühlschrank aufgeht. Auch wenn es natürlich heißt, dass man das Thema "Privacy" ernst nehme. Die NYT seufzt schon: "Larry Page is betting that the future will belong to Google, Google and Google."


Jetzt lesen: 88 Millionen Dollar für Delivery Hero, Minus für Media-Saturn.
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Möbelhandel: Liebloser Umgang mit dem Content

Möbelhandel: Liebloser Umgang mit dem Content
Wenn der Möbelhandel im Internet noch lahmt, dann auch deswegen, weil die Onlinehändler ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. So verschenken Fashionforhome, Avandeo, Who´s perfect, Butler´s und Mirabeau in einer Untersuchung von Textprovider in Sachen Content wichtige Anknüpfungspunkte für den Kunden. Dabei ist gerade der im Möbelhandel mangels ausgeprägter  Marken besonders wichtig. Denn die Sichtbarkeit der Domain geht mit der Qualität des Contents Hand in Hand.
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Thema: Studien

Schlagworte: Möbelhandel, Content Marketing

Kurz vor 9: Das letzte Gebet für Weltbild, Zalando mit neuem Store, Lesara, Otto Group, Iwoca

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. Januar 2014 |

Kurz vor 9: Das letzte Gebet für Weltbild, Zalando mit neuem Store, Lesara, Otto Group, Iwoca

Weltbild: Hat da doch noch jemand eine Kerze für Weltbild angezündet, nachdem das Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt hat? Es klingt allerdings ein wenig wie eine Fürbitte, wenn der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl nach einem Krisengipfel mit Wirtschaftsexperten der Stadt, Arbeitsagentur und Gewerkschaft laut Wiwo Hoffnung auf Rettung macht. Kirchenvertreter waren nämlich nicht bei dem Gespräch.

Derzeit wirkt es auch nicht so, als habe jemand ernsthaftes Interesse an Weltbild, das immerhin auf einen Marktanteill von rund 20 Prozent im Buchhandelsgeschäft kommt, aber zuletzt radikal schrumpfende Umsätze verkraften musste. Weltbilds DBH-Partner Hugendubel reagiert mit Schulterzucken und ärgert sich jetzt vermutlich, dass man das Joint Venture von Hugendubel und Weltbild, mit dem das Filialgeschäft gesteuert wird, nicht schnell genug auflösen konnte. Welche Folgen die Pleite von Weltbild für die DBH haben wird, weiß im Moment niemand. Da wird der Insolvenzverwalter mitreden.

Ob jemand die rund 160 Millionen Euro aufbringen will, die in den kommenden drei Jahren für eine Sanierung nötig sind? Und dann auch noch die Schuldenlast von inzwischen 190 Millionen Euro tragen möchte? Angesichts der Entwicklung im Buchmarkt eher unwahrscheinlich. Der Vergleich mit Schlecker kommt, nicht nur weil Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz auch die Drogeriekette abgewickelt hat, angesichts zahlreicher unattraktiver Filiallen ja nicht von ungefähr.

Fest steht nur: Die Weltbild-Pleite taugt nicht als Beispiel, um Amazon und Onlinehandel als Totengräber eines kirchlichen Unternehmens an den Pranger zu stellen. Die Pleite ist, wie die FAZ titelt, eine Folge von Eitelkeiten, Rivalitäten und Animositäten und jahrelangem Missmanagement.

Jetzt lesen: Zalando kommt nach Frankfurt und die Otto Group freut sich über Rentner.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Otto Group, Weltbild, Lesara