Wenn Software den Service bündelt, kann der Ärger ruhig kommen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. Februar 2014 |

Wenn Software den Service bündelt, kann der Ärger ruhig kommen

Wenn der Kunde was zu meckern hat, dann will er vor allem eines nicht: Warten oder gar vertröstet werden. Eine schnelle Abwicklung von Serviceanfragen ist deshalb ein Muss. Sonst potenziert sich der Ärger. Besser noch, der Onlinehändler kann dem Kunden schneller als erwartet eine passende Lösung präsentieren. SaaS-Lösungen können da manches Chaos in der Abwicklung verhindern.
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Thema: Tools

Schlagworte: Service, Fulfillment

Kurz vor 9: Reno macht den Laden online dicht, Ernstings Family holt Otto-Vorstand, Facebook zahlt Rekordsumme für Whatsapp, DHL, Intershop, Klingel, Multichannel-Studie, Yapital, Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. Februar 2014 |

Kurz vor 9: Reno macht den Laden online dicht

Reno: Rolle rückwärts: Schuhfilialist Reno macht seinen Onlineshop nach drei Jahren wieder dicht und setzt stattdessen auf eine Kombination aus Online-Magazin und Showroom. Bestellt werden können künftig nur noch ausgewählte Produkte, die der Händler auf Otto.de anbietet. Laut TextilWirtschaft  will Reno aber nicht von einem endgültigen Abschied reden. „Wir probieren gerade etwas aus. Wir können den Shop jederzeit wieder aufschalten“, zitiert das Magazin eine Sprecherin. Grund für den, nennen wir es einmal neutral, Strategiewechsel: Die Läden stärken.  Beobachter gehen laut TextilWirtschaft aber davon aus, dass der Filialist angesichts tiefroter Zahlen schlicht die Reißleine gezogen hat.

Jetzt lesen: Facebook zahlt sensationelle 19 Milliarden Dollar für WhatsApp, Ernstings Family holt Otto-Vorstand Homann als CEO.
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Payment: So zahlen die Deutschen wirklich im Web

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Februar 2014 | 5 Kommentare Kommentieren

Payment: So zahlen die Deutschen wirklich im Web
Zu den Payment-Vorlieben der Deutschen in Onlineshops kursieren ungefähr so viele Studien wie Zahlverfahren. Schließlich werden die meisten dieser Studien auch von entsprechenden Dienstleistern in Auftrag gegeben. Der Branchenverband bvh hat in seiner Studie "Interaktiver Handel in Deutschland" die Kunden auch zu ihren Zahlwegen befragt. Das Ergebnis: Das meiste Geld geht im interaktiven Handel auf eine ganz klassische Art über die digitale Ladentheke.
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Thema: Studien

Schlagworte: Payment

Kunden geben Lieferzeiten Top-Noten - Abgesang auf Same Day Delivery?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Februar 2014 |

Kunden geben Lieferzeiten Top-Noten - Abgesang auf Same Day Delivery?
Tiefer hängen. Das ist derzeit bei vielen Marktteilnehmern die Losung in Sachen Same Day Delivery. Erschien es zunächst als cleverer Weg, erst beim Kunden den Wunsch nach schnellerer Lieferung  zu wecken und dann auch gleich die Lösung zu bieten, um weitere Servicevorteile im Fulfillment anzuhäufen, wird die Option nun lieber wieder auf kleinerer Flamme gekocht.  So hat eBay-Chef John Donahoe angesichts der Kosten gerade die Losung ausgegeben: Macht mal halblang. Dabei schürte der Markplatz selbst mit eBay Now die Erwartungen. Nur: Die Kunden haben gar nicht so ein gewaltiges Interesse an einer Express-Lieferung. Das belegt auch eine aktuelle Studie des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh).
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Kurz vor 9: E-Commerce wächst 2014 um knapp 25 Prozent, Zalando, Rewe, reBuy, Bepado, Marks & Spencer, Barbie, Spotify, Candy Crush

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Februar 2014 |

bvh prognose 2014

Prognose: Für dieses Jahr erwartet der bvh ein Wachstum von 24,8 Prozent für den E-Commerce. Das entspricht einem Umsatz von 48,8 Milliarden Euro im reinen Online-Handel. Auf 15,4 Prozent schätzt der Branchenverband das Wachstum für den gesamten interaktiven Handel.
 Das entspricht 55,8 Milliarden Euro. 2013 lag der Warenumsatz im interaktiven Handel bei 48,3 Milliarden Euro netto, 22,9 Prozent mehr als 2012. Der E-Commerce-Anteil des interaktiven Handels steht dabei mit einem Wachstum von 41,7 Prozent auf 39,1 Milliarden Euro für rund 80 Prozent des Branchenumsatzes. etailment

Jetzt lesen: Marks & Spencer setzt im neuen Shop auf Content und Zalando testet Upcload für die virtuelle Anprobe.
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bvh: Bilanz 2013 zeigt Boom im Multichannel und die brutale Macht der Marktplätze

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. Februar 2014 | 4 Kommentare Kommentieren

bvh: Bilanz 2013 zeigt Boom im Multichannel und die brutale Macht der Marktplätze
Der interaktive Handel hat im vergangenen Jahr einen neuen Umsatzrekord hingelegt. Nach den Zahlen des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) lag der Warenumsatz bei 48,3 Milliarden Euro netto, 22,9 Prozent mehr als 2012. Der E-Commerce-Anteil des interaktiven Handels steht dabei mit einem Wachstum von 41,7 Prozent auf 39,1 Milliarden Euro für rund 80 Prozent des Branchenumsatzes. Und: erstmals steht damit der interaktive Handel für über 10 Prozent des Einzelhandelsvolumens: 11,2 Prozent. Für dieses Jahr erwartet der bvh ein Wachstum von 24,8 Prozent für den E-Commerce. Die Studie untermauert zudem die gewaltige Bedeutung der Marktplätze wie Amazon und eBay.
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Thema: Studien

Kurz vor 9: Multichannel bringt Umsätze on top, Amazon plant P2P-Payment, Outfittery, Media-Saturn, Seven Ventures, Expert

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. Februar 2014 |

Kurz vor 9: multichannel

Multichannel: Multichannel wirkt - und zwar mehr als ordentlich. Das sagt eine Omnichannel-Studie von Deloitte für eBay. Etwa 95 Prozent der Online-Umsätze führender Omnichannel-Händler aus den Bereichen Mode und Haushaltsgeräte werden zusätzlich zu den stationären Verkäufen realisiert. Kannibalisierung Fehlanzeige. Laut der Studie betrafen bis zu 25 Prozent kürzlich erfolgter Online-Käufe Produkte, die für die Verbraucher im stationären Handel vor Ort nicht erhältlich waren. Dies entspräche Online- und mobilen Absätzen im Wert von 7 Milliarden Euro in Deutschland und 9 Milliarden Euro in Großbritannien am Beispiel des Jahres 2012. Im Rahmen der Studie wurden je 1.000 Personen in Großbritannien und Deutschland befragt, Interviews mit elf führenden europäischen Händlern geführt sowie im Rahmen des von Deloitte entwickelten ökonometrischen „Omnichannel“-Analysemodells Absatzdaten von 21 führenden europäischen Händlern analysiert.

Jetzt lesen: Amazon bastelt am P2P-Payment-System, Outfittery sammelt 13 Millionen Euro ein.
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Interview: So will Hermes in der Logistik wachsen und punkten

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. Februar 2014 |

Interview: So will Hermes in der Logistik wachsen und punkten
Schnelligkeit? Ja. Aber von jedem Hype in Sachen Fulfillment und Logistik will man sich bei Hermes nicht hetzen lassen. So bleibt der Blick auf Same Day Delivery ein skeptischer. Auch regionale Versandzentren betrachtet man bei Hermes mit Vorbehalten. Warum das so ist und welche Stellschrauben im Interesse von Handel und Kunden tatsächlich angezogen werden müssen, erzählen Dieter Urbanke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hermes Fulfilment GmbH, und Frank Iden, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH, im Interview.

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Thema: Player&People

Schlagworte: Hermes, Logistik, Fulfillment

Ebay im Wandel: Vom Auktionshaus zum Business-to-Consumer-Marktplatz?

Von Karsten Werner Karsten Werner | 17. Februar 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Ebay im Wandel: Vom Auktionshaus zum Business-to-Consumer-Marktplatz?
Meinen ersten Ebay-Account habe ich laut Profil seit April 1999. Irgendwann im Frühjahr 1999 noch unter der Marke 'Alando' angelegt, datierte Ebay später alle Accounts auf dieses Datum zurück, wenn diese bereits vor der Übernahme im Sommer gleichen Jahres aktiviert worden waren. Damals roch die Plattform noch nach "Forenkultur", es gab keine Gebühren, alle waren "super Ebayer", immer, und mit drei Klicks hatte man ein Angebot erstellt. Es gab noch keine gewerblichen Angebote und auch keine Festpreise. Nur Flohmarkt-Auktionen.

Auktionen? Wo gibt's die eigentlich noch im -mal wieder- "neuen Ebay"? Wir haben nachgeschaut. Die Ergebnisse überraschen.

Wo und womit Ebay noch immer "Flohmarkt" ist, und wie es das Unternehmen schafft "Schnäppchenparadies" zu sein, sich dabei aber auch gleichermaßen für Markenartikler hübsch zu machen.

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