Showrooming: Was dem Handel wirklich blüht

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Februar 2013 |

EmmasEnkel Polytouch
Schauen wir einmal in den Flagship-Store von Burberry  in London an der Regent Street. Weit über 100 Display-Standorte zwischen den Regalen, die auch auf Online-Angebote verweisen. Beleidung mit RFID-Chip, der ein Signal an Spiegel-Displays sendet und dort dann das Produkt vorstellt, wenn der Kunde es davor hält. Mitarbeiter, die mit iPad bewaffnet den Kunden beraten - ein Showroom digitaler Möglichkeiten. Hier wird Omnichannel gelebt, Showrooming umarmt. Es hilft ja nicht, Showrooming zu verniedlichen, wie dies eine Studie von Roland Berger im Auftrag des Shopping-Center Betreibers ECE andeutet.  Beruhigungspille für die Mieter. Im US-Weihnachtsgeschäft hat fast jeder vierte Smartphone-Nutzer im Laden Preise und Produkte mobil überprüft.  Das muss kein Nachteil sein. Eine aktuelle Studie des Interactive Advertising Bureau (IAB) zeigt nämlich, dass Showrooming  erstens nicht mehr wegzudiskutieren ist und zweitens in einen Vorteil verwandelt werden kann.
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Thema: Studien

Schlagworte: Showrooming

Kurz vor 9: Google, Groupon, Götz Werner, Amazon, eBay, Pixmania, Mobile Payment, China

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Februar 2013 | 3 Kommentare Kommentieren

fancy
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Google: Einkaufen direkt aus Google+? Klar. Durch eine Kooperation mit The Fancy, der Pinterest-Variante in schick, beispielsweise. Fancy nutzt nämlich neue Features des Google-Logins. Das Login auf Drittseiten mit Hilfe von Google gabs schon länger, wird aber nun mit dem "Sign in with Google"-Button eine echte Konkurrenz zu Facebook Connect. Nun klappt das mit dem Google+ Profil auf anderen Websites ohne zusätzliche Registrierung und fluppt  dann auch Richtung Google+. Da kommt dann nämlich der Buy-Button ins Spiel. Der ist dann beispielsweise bei Fancy direkt mit eingebaut, wenn man ein Produkt bei Google+ teilen (siehe Screenshot) will. (Erklärbärvideo) Groupon: Der wankende Couponing-Riese steht noch. Und gar nicht so schlecht. Der eigene Umsatz stieg von 1,6 auf 2,3 Mrd. Dollar. Der Gesamtumsatz legte um eine gute Milliarde zu auf 5,4 Mrd. Dollar. Das sagt der Geschäftsbereicht für 2012. Die weiteren Aussichten sind aber eher mau, weil Groupon gerade auch international nicht vom Fleck kommt. Nachbörslich verlor die Aktie ein Viertel des Wertes. Ein Klacks im Vergleich zum Wertverlust seit dem Börsenstart. 2012 fuhr der Dienst 67 Mio. Dollar Verlust ein. (Vorjahr 773 Mio.) Jetzt lesen: Licht und Schatten bei Amazon, eBay schwört auf Mobile und ein neues Hindernis des Tages.
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eco: Handy-Bezahlen zum Scheitern verurteilt

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Februar 2013 |

masterpass mastercard
Paypal, Mastercard, Visa, Telekom  - es vergeht gefühlt keine Stunde in der nicht irgendwer eine neue mobile Bezahllösung mit QR, NFC oder meinetwegen  MFG* vorstellt. Der Markt überhitzt. Da mag der Kunde das Mobile Wallet zwar in Studien als schönes Ding der Zukunft begrüßen,  doch auf einen Durchbruch dürften wir noch eine ganze Zeit warten. Das sagt ausgerechnet der  eco Verband der deutschen Internetwirtschaft. Und der hat immerhin mit Telekom, Vodafone und o2 einige der Markttreiber in seinen Mitglieder-Reihen.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Payment

Pinterest, Instagram und Co: Wie Soziale Medien die Fashion-Industrie bewegen

Von Karsten Werner Karsten Werner | 27. Februar 2013 |

Social Media und Fashion
Welche Marken und Meinungsführer die Fashion-Welt innerhalb der sozialen Medien dominieren, zeigt diese Infografik. Vor allem Fashion Retailer, die Pinnwände wie Pinterest und Instagram vielleicht bisher vernachlässigt haben, werfen ein Blick darauf: Die Charts zu diesen beiden Netzwerken bilden jeweils einen guten Einstieg, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten innerhalb dieser Bilderwelten zu verschaffen.
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PR: Schlechte Noten für den Handel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Februar 2013 |

pr im handel
Meiner Erfahrung nach sind es eher kleinere Händler (darunter viele Pure Player), die eine offene und transparente Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Je größer das Handelshaus, desto wahrscheinlicher ist Wort-Bling-Bling und chemische gereinigte PR. Dabei meinen drei Viertel der PR-Profis, dass die Reputation durch größere Transparenz verbessert wird. Um die Reputation des Handels ist es nach Meinung eben dieser PR-Profis aber eher schlecht bestellt: 70 Prozent glauben laut der EHI-Studie "PR im Handel 2013", dass der Ruf des Handels schlechter ist als seine tatsächlichen Leistungen.
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Thema: Studien

Schlagworte: Handel, EHI, PR

Kurz vor 9: Zalando, Google Shopping, Telekom, Mastercard, Bagstore24, Macys, Wal-Mart, bvh, Barnes & Noble

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Februar 2013 |

rinspeed zalando
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9  Zalando I: Da könnte ein Geldregen auf niederländische Modeanbieter und Händler warten. Zalando wirft nach Deutschland nun auch im Nachbarland die Marketingmaschinerie an und startet dort seinen Marktplatz, meldet Emerce. Mit 20 Partnern sei man bereits im Gespräch. Die Konditionen ähneln den Bedingungen in Deutschland. Die aber sind streng. Zalando nimmt auf seinem Marktplatz, ein Gegenentwurf zum Partner-Modell bei Amazon,  längst nicht jeden Händler und erwartet außerdem die Übernahme etlicher Prozesse. Zalando II: Der Modeversender baut zusammen mit Wikitude und Rinspeed am Auto der Zukunft. Der Zalando Fashion Concept Car wird beim Internationalen Automobil-Salon Genf gezeigt. etailment macht sich schon mal Gedanken über “On-Board Camera Fashion Detection via Augmented Reality Visualisierung” und andere Neuerungen des Konzepts. Jetzt lesen: Google trommelt für das neue Google Shopping, Mastercard kommt mit der beinahe eierlegenden Wollmilchsau für Mobile Payment und das Hindernis des Tages.
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Der letzte Schrei: Zalando Fashion Concept Car

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. Februar 2013 | 4 Kommentare Kommentieren

rinspeed zalando
Wie konnte man all die Jahre nur so kurzsichtig sein. Mobile Commerce - das ist eine Sache der automobilen Zukunft. Wie oft stehe ich an einer roten Ampel, dann geht ein Hipster über die Straße und ich denke: "Wow, wo hat der die coolen Klamotten her?".  Hupen, Fenster runter kurbeln, fragen, dann beim Fahren am iPhone und der Zalando-App rumfummeln.  Das ist so 8oer.   K.I.T.T. könnte ihn fragen und dann shoppen. Vielleicht braucht es aber nur den Zalando Fashion Concept Car. Der soll beim  Internationalen Automobil-Salon Genf gezeigt werden.  Gegen das Auto könnte K.I.T.T ein Stück Altmetall sein. Denn  den ersten Ankündigungen zu Folge  ist das Auto eine mobile Shopping-Vision auf  LSD - pardon - auf vier Rädern, die gleich etliche Shoppingprobleme auf einen Schlag löst - außer dem zu engen Bund nach den Weihnachtsfeiertagen. Aber man soll ja nicht gleich zu viel erwarten. Hey: Es ist schließlich nur eine Konzept-Studie. Was aber verspricht Zalando genau?
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Thema: Tools

Schlagworte: Zalando, Mobile Commerce

Die 10 schlimmsten Zeitkiller und wie man sie bekämpft

Von Karsten Werner Karsten Werner | 26. Februar 2013 |

10 Zeitkiller und wie man sie bekämpft
Bald ist Ostern, der Urlaub steht an, ihr Partner ist schon voller Vorfreude, aber sie können diese noch nicht teilen? Schreibtisch? Voll. Ablage? Voll. Mailbox? Voll. Projektplan? Hinter der Zeit. Internet? Irgendwas will immer geklickt werden. Social Media-Gedöns? Zieht sie immer wieder rein. Da droht schnell die Vermeider-Falle und man muss plötzlich noch viel auf den letzten Drücker erledigen. Diese Infografik fasst die wichtigsten Zeitdiebe kompakt zusammen, gibt Lösungstipps und liefert eine Map zur Selbstanalyse. Was dabei rauskommt? Eine Anti-Vermeidungsstrategie am konkreten Beispiel: Des Schreibens dieses Beitrags.
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Thema: Tools

Schlagworte: Produktivität, Prokrastination, Tools

NCR-Studie: Kunden wollen Multichannel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. Februar 2013 |

ncr studie
Die größte Bedrohung für den Umsatz ist vermutlich der Händler selbst, wenn er sich online nicht zum Freund macht.  Dabei muss er im Grunde nur den Wegen des Kunden folgen. Rund 60 Prozent aller befragten Europäer würden es nutzen, wenn sie Waren online bestellen und bezahlen können, um sie dann im lokalen Ladengeschäft abzuholen. Click & Collect also. Eine Mechanik, die zudem Mehrumsatz im Laden verspricht.  Die NCR Global Consumer Insight Studie zeigt deutlich, dass beim Kunden der Bedarf nach einer Verknüpfung der Kanäle vorhanden ist.
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Thema: Studien

Schlagworte: Multichannel

SEPA: Rechnung bleibt wichtige Alternative

Von Gastautor | 26. Februar 2013 |

wahrendorf ratepay
Die im Onlinehandel beliebten Überweisungs- und Lastschriftverfahren werden ab Februar 2014 von europaweit einheitlichen Zahlungsverfahren (SEPA) abgelöst. Welche Alternativen gibt es für Onlinehändler, um keine Käufer zu verlieren und im besten Fall neue zu gewinnen? Jesper Wahrendorf, Geschäftsführer von RatePAY, einem Unternehmen, dass sich auf die Zahlungsmethoden Ratenzahlung, Rechnungskauf und Lastschrift spezialisiert hat, plädiert im Gastbeitrag für den Rechnungskauf. Dann aber sollten sich Händler absicheren. 
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Thema: Tools

Schlagworte: SEPA