Infografik: Mobile Web - Unterwegs sind viele Deutsche noch Online-Muffel

Von Karsten Werner Karsten Werner | 16. Januar 2013 |

28% der Smartphone-Besitzer in Deutschland gehen laut einer Umfrage von Deloitte mit ihren Geräten gar nicht ins Internet. Der Grund: Viele Late Adopter wären auch noch mit einem normalen Handy zufrieden. Da sie aber alle zwei Jahre neue Geräte über ihre Verträge beziehen, haben sie mittlerweile zwar Smartphones, zeigen aber wenig Interesse an den Möglichkeiten der heutigen Mini-Computer. Ergo liegen viele der Funktionen einfach brach: Telefonieren, SMS-Schreiben und Fotografieren sind für diese Anwender bisher die Kernfunktionen von Mobiltelefonen geblieben.
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5 Gründe und 13 Tipps für das Blog zum Webshop

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. Januar 2013 |

Die Facebook-Fanpage gehört inzwischen zum guten Ton. Da wird ein alter Geselle der Web-Welt gerade  von mittelständischen Händler gerne vergessen:  Das eigene Blog. Dabei kann das Blog jenseits der Fanpage eine Reihe von Vorteilen bieten. Und sei es nur, dass eigene Inhalte anders als bei Facebook  für sich und andere leichter auffindbar sind und vor allem Teil der eigenen digitalen Heimat bleiben. Doch es gibt noch andere Gründe, dem eigenen Blog Aufmerksamkeit zu schenken und die Blogkultur wieder mehr zu pflegen. Fünf Gründe, warum ein eigener Blog für Onlinehändler sinnvoll ist  und 13 Tipps, wie man damit umgeht.     
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Thema: Tools

Schlagworte: Tipps, Blogs

Rakuten: Auf diese Trends wettet der Internet-Riese

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. Januar 2013 |

beate rank rakuten
Hierzulande robbt sich Rakuten mit allerlei Optimierungen nur langsam an Amazon und eBay heran. In Japan kommt indes niemand an dem Marktplatz vorbei. Deshalb hat es Gewicht, wenn Rakuten vier Trends identifiziert, die den Onlinehandel 2013 verändern werden. Als da wären: Noline und Payment, was  wenig überrascht. Aber auch E-Food und Videos für den Webshop. Das lässt dann doch aufhorchen.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Rakuten, Trends

Kurz vor 9: Facebook, Graph Search, Fab, Shoedazzle, Kiveda, Mobile Commerce, Twitter, Instagram, MySpace, Chrono24, American Apparel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. Januar 2013 |

myspace mem

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 

Facebook: Facebook hat gestern bei seiner geheimnisumwitterten Pressekonferenz den Graph Search vorgestellt. Die Facebook-Suche für den Social Graph, also das Gewebe der Menschen bei Facebook, soll künftig Fragen beantworten wie: In welchem Restaurant in München waren meine Freunde? Welche meiner Freunde finden Burberry gut? Mit wem bin ich 2009 auf der DLD-Party versackt? Welcher Journalist schreibt über E-Commerce?

Menschen, Fotos, Orte und Interessen soll man nun bei Facebook besser finden können. Vor allem klingt es nach einer schlauen Idee für das Marketing. Die Aktien von Yelp, ein Portal für Restaurantbewertungen, stürzten nach der Bekanntgabe des Social Graph prompt ab.

Was der Social Graph nicht ist: Eine Websuche wie Google, obwohl Facebook dabei mit Microsoft (Bing) kooperiert. Denkbar: dass Facebook in Zukunft auch gesponserte Suchergebnisse wie Google verkauft. Ausgerollt wird der neue Dienst nun in den kommenden Monaten so nach und nach.

TheNextWeb erklärt den Graph und gibt erste Tipps wie man die Fanpage für den Social Graph optimiert. Readwrite findet die neue soziale Suche eher so gähn. Getelastic nennt erste Ansätze für den E-Commerce.

Wie American Apparel seinen Online-Umsatz nach oben treibt und was Fab im Mobile Commerce anpeilt. Dies und mehr nach dem Klick.
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Shopmine ärgert Pinterest - Der "Klickdieb" wird nun selbst beklaut

Von Karsten Werner Karsten Werner | 15. Januar 2013 |

Shopmine 1
Mit Shopmine ist gerade ein neuer Dienst an den Start gegangen, der Pinterest-Nutzern das Shoppen erleichtern will: Der Service setzt auf den beliebten Bilderdienst auf, aggregiert aus dem Feed der Anwender bestellbare Produkte und schickt ihnen diese Auswahl dann als übersichtlichen Newsletter per E-Mail zu. Der Clou: Viele Nutzer pinnen alles und jedes: Von "Retro bis Moderne", von "Massenware bis limitierten Editionen". Für deren Follower ist aber aus den Pins allein oft gar nicht ersichtlich, ob und wo es die jeweiligen Waren überhaupt noch zu kaufen gibt. Hier will Shopmine Abhilfe schaffen, Anwendern die Suche abnehmen und nur Links zu Waren präsentieren, die auch tatsächlich irgendwo verfügbar sind: Über ein eigenes Web Interface und eigene Affiliate-Links. Ein Konflikt mit dem Bilderdienst scheint vorprogrammiert.
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Kurz vor 9: Amazon, Otto, Hawesko, Groupon, HMV, eBay, Wal-Mart, Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 15. Januar 2013 |

jeff bezos
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9  Amazon:  Keine Ladenkette von Amazon. Grund: Es fehlt an Ideen. "Wir würden dann einen stationären Laden eröffnen, wenn wir ein einzigartiges Konzept dafür hätten", sagte Amazon-Boss Jeff Bezos der NRF-Messezeitung "Stores" in New York. Dort findet gerade die IT-Messe NRF statt. Amazon, so Bezos, müsse sich fragen, was es anders oder besser machen würde als die anderen. Bezos: "Wir haben bislang keine Antworten." Marcelo Crescenti, Chefredakteur von “Der Handel” und auch etailment-Autor berichtet  live aus New York über die IT-Messe NRF der National Retail Federationen. Nachlesen kann man das hier. Gerüchte, Amazon wolle beispielsweise mit eigenen Kindle-Stores oder mit Buchläden im stationären Handel Fuß fassen, gibt es immer wieder. Otto verordnet sich eine Frischzellenkur und Wal-Mart sammelt viele Daten. Dies und mehr nach dem Klick. 
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Möbelmarkt online: Da b(r)aut sich was zusammen

zalando wohnen Katalog
Das letzte, was ich bei Ikea gekauft habe, waren ein Pax, Kleiderbügel  - und Teelichter. All dies würde ich heute online kaufen. All dies würde in der Statistik vermutlich unter Möbel fallen. Man muss deshalb bei Statistiken zum Markt etwas vorsichtig sein, weil dort der Couchtisch genauso viel Gewicht hat wie die Schrankwand. Also statistisch gesehen jedenfalls. Und dennoch: Aktuelle Zahlen des Branchenverband Bitkom belegen, dass der Möbelmarkt längst auch ein Onlinemarkt ist. Knapp jeder vierte Internetnutzer in Deutschland (23 Prozent) hat bereits Möbel oder Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft. Das entspricht mehr als 12 Millionen Deutschen. Zum Vergleich: 2011 waren es noch 8 Millionen.    
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Thema: Studien

Schlagworte: Möbel, Möbelhandel

"Zalando-Partys"? - Übersicht zur Retourenquote im Internet gekaufter Produkte

Retourenquote im Internet gekaufter Produkte
Wir erinnern uns: Irgendwann in 2011 lief irgendwo mal eine drittklassige "Doku" im TV, in der behauptet wurde, dass die Deutschen "böse" Kunden wären. Da bestellten Teenies kistenweise Kleidung, verranzten die Klamotten dann über's Wochenende auf "Zalando-Partys" und schickten sie dreist wieder zurück. Mit Lippenstift beschmierte Brautkleider, Smokings in deren Taschen angeblich immer mal wieder Tischkärtchen gefunden wurden, usw. Einzelne Anekdoten machten die Runde und waren plötzlich über Nacht "repräsentativ" für das Konsumverhalten der Deutschen im Internet. Seitdem hat auch die allgemeine Wirtschaftspresse das sonst eher dröge Thema "Retouren" für sich entdeckt und nimmt derlei Horror-Stories oft als Aufhänger, wenn es um "Retouren als Margen-Killer" geht. Das "mangelhafte" Bestellverhalten der Deutschen sei schuld. Gern schmückt man auch noch weiter aus: Mittlerweile werden angeblich sogar Auto-Schlüssel und Smartphones in den Smoking-Taschen gefunden (es erstaunt fast, dass noch gar keine Eheringe dabei waren...), und die entsprechenden Artikel-Headlines werden zudem durch einen Mix aus Oberlehrerhaftigkeit und Kriegsmetaphorik mit dem richtigen Punch versehen. Zack, Zack.  "Die Deutschen sind verzogen" und "Online-Händler schlagen gegen Retouren zurück!" Jawoll. Wir haben Datenmaterial zusammengestellt, das die Dinge etwas klarstellt. Die Ergebnisse sprechen für sich: Es passt einfach oft nicht. Wer hätte das gedacht?  Zwar handelt es sich um Daten aus dem Jahr 2011, aber an den Relationen und Ursachen sollte sich bisher wenig geändert haben: Was die Deutschen am häufigsten retournierten (und warum), gibt es nach dem Klick.
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Von Amazon bis Zalando: Die kleinen Tricks der Retoure-Politik – Teil 2

Rakuten Superpunkte: Sammel mich!
Nachdem wir in Teil 1 unserer Reihe "Die kleinen Tricks der Retoure-Politik" einen Blick auf den trickreichen Umgang mit Rücksendekosten am Beispiel Amazon geworfen hatten, geht es heute um "kreative Incentivierung" als strategische Maßnahme im Retouremanagement. Boni und Gutscheine für nicht erfolgte Stornierungen/Retouren kommen bei deutschen Online-Händlern bisher nur selten zum Einsatz. Lediglich 4% der 25 umsatzstärksten Shops nutzen dahingehend Gutscheine als Mittel zur Retourevermeidung. Wenige triggern ihre Kunden gezielt an. Warum eigentlich? In Teil 2 unserer Reihe gehen wir dieser Frage auf den Grund und hinterfragen die Wirksamkeit von Incentives zur Retourenvermeidung im digitalen Handel am Beispiel Rakuten.
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Kurz vor 9: DaWanda, Zalando, Google, Design 3000, Rossmann, Möbelhandel, Best Buy, Baur, USPS, Rocket Internet, Twitter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. Januar 2013 |

google zavers
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9  DaWanda: Man muss sich das so vorstellen: Für ein paar Stunden hat ein Fremder versehentlich in Ihrer Wohnung gewohnt und Sie haben Geld und Kreditkarten zuhause liegen lassen.  "In den frühen Morgenstunden des 7. Januar, ab ca. 2 Uhr nachts, kam es in Einzelfällen vor, dass DaWanda-Nutzer in fremden Mitgliedskonten eingeloggt waren," meldet die Handarbeitsplattform DaWanda in dürren Worten. Ursache zunächst unklar. Später wurde deutlich: Ein Software-Fehler. Aus meiner Sicht ein Super-Gau. Ich möchte mir nicht vorstellen, jemand könnte ein paar Stunden lang in meinem Amazon-Account herumwohnen und herumshoppen. Inzwischen soll DaWanda wieder zuverlässig und sicher nutzbar sein. Google: Das könnte ganz spannend werden und Verlage ebenso wie Gutscheinportale und andere Kundenbindungsprogramme ärgern. Google bringt mit dem Programm "Zavers" digitale Gutscheine für stationäre Händler. Rabatte für Markenprodukte finden Kunden dann via Handelswebsite und laden die dann auf ihren Account - beispielsweise der Kundenkarte. Ausschneiden von Coupons unnötig. Google erklärt das System im eigenen Blog. Wie Zalando Retouren verringern will und warum EHI und ZGV Zahlen zum Möbelhandel aus dem Sommer noch einmal hervorholen. 
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