Wochenrückblick: Roland Berger, Rakuten und Kiomi

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Februar 2013 |

studie ece
War der Super Sale von Rakuten ein Erfolg oder doch eher eine verstolperte Premiere? Das diskutierte das Web nach unserer harten Bilanz und einem Interview mit Deutschland-Chefin Beate Rank. Für Aufsehen sorgte zudem eine Studie von Roland Berger, die Showrooming zum Medienthema eindampfte und auch mit Empfehlungen für Online-Händler und stationäre Anbieter aufwartet. Und dann war da noch: Zalando. Oder besser Kiomi. Der Eigenmarke gönnt Zalando einen eigenen Shop und macht sich damit in einem neuen Spielfeld breit. Was sonst noch gerne gelesen und geteilt wurde? Die Top Ten der beliebtesten Beiträge nach dem Klick.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Wo bleibt das Zalando für die Gartenfreunde?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. Februar 2013 | 4 Kommentare Kommentieren

gartenshop tengelmann
Der Frühling kommt. Ganz sicher. Dann wird es Zeit für den Garten. Blumen pflanzen, Gartenschaufeln, Gartenmöbel  kaufen. Mit 2,1 Prozent Anteil am Gesamtumsatz ist der Onlinehandel im Bereich  DIY & Garten aber noch ein kümmerliches Pflänzchen. Das gilt erst recht für das gesamte Sortiment rund um den grünen Daumen. Zudem ist der Markt geradezu atomisiert. Es fehlt der Magnet. Es fehlt das Zalando für den Garten. Bis jetzt.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Tengelmann, Garten, DIY

Wie Zappos den mobilen Kunden sieht

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. Februar 2013 |

zappos app
Zappos, das ist nicht erst seitdem es die Samwer-Brüder mit Zalando kongenial - nun ja - adaptiert haben, eine Art Benchmark und Blueprint im Online-Handel.  Aki Iida, Head of Mobile bei Zappos, hat e-Marketer ein paar Erkenntnisse über die eigenen mobile Kunden verraten. Dabei zeigt sich, der mobile Kunde ist so eindeutig nicht zu definieren, kauft aber gerne implusiver ein.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Zappos

E-Mail-Marketing: Warum Timing Zeitverschwendung ist

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. Februar 2013 |

zalando mail
Woran erkennt man Händler und Marketer, die zu viel Zeit haben? Sie knobeln lange und ausführlich am Timing für ihre Newsletter, studieren aufmerksam Studien und Infografiken. Vermutlich sollten sie sich lieber auf die Suche nach besserem Katzencontent machen. Denn wenn ihre Online-Strategie nicht schon in allen Bereichen summa cum laude ist, dann ist die Mühe für die Katz` - und einen Sysiphos-Arbeit obendrein.
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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Mail-Marketing

Kurz vor 9: Monoqi, Conde Nast, Amazon, Media-Markt, bvh, ECE, Twitter, 3D-Drucker

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. Februar 2013 |

monoqi studio farmgirl
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9   Monoqi: Condé Nast Deutschland, der Verlag der auch Wired herausbringt, beteiligt sich am Design-Shop Monoqi. Im Frühjahr 2012 als Alternative zu Fab angetreten, hat das Start-up bislang für wenig Schlagzeilen gesorgt. Das muss in der Ego-Hupen-Branche auch kein Nachteil sein. Mit 26 Prozent ist der Verlag nun größter Shareholder des Unternehmens, das über ein namhaftes Investoren-Netzwerk verfügt. An Monoqi sind neben Angel Investor Christophe Maire unter anderem bereits Hasso Plattner Ventures, Dario Suter und Jochen Gutbrod beteiligt. Amazon: Ein bisschen zerknirscht, entschuldigend , vor allem aber sehr diplomatisch und in Details klar auf Kurs. So zeigt sich Amazon-Deutschland-Chef Rald Kleber im Interview mit Spiegel Online. Er findet Betriebsräte toll, Tarifpläne aber weniger, und will nach der ARD-Reportage über die Arbeitsbedingungen Konsequenzen ziehen. Welche sagt er nicht. In Sachen Preisparitätsklausel - das Kartellamt ermittelt - bleibt er hart. Tenor an die Händler: Dann geht doch nach drüben. Kleber sagt das natürlich netter.   Jetzt lesen: Media-Markt rutscht aus der Shop-Top Ten und wie groß der B2B-Markt im E-Commerce ist.
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Rakuten: Super Sale bescherte rauchende Server und riesige Umsatzsprünge

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Februar 2013 |

beate rank rakuten
Trotz einer für zwei Stunden teilweise unerreichbaren Homepage zieht Beate Rank, Deutschland-Chefin von Rakuten eine mehr als zufriedene Bilanz des ersten Super Sale.  Der Japan-Import des Superschnäppchen-Tags brachte den Händlern auf dem Online-Marktplatz reichlich Umsatz, zeigte aber auch Probleme auf. Der Lackmustest am 18. und 19. Februar  mit stündlich wechselnden Top Deals und jeder Menge weiteren Rabatte soll jedenfalls im März wiederholt werden.  Immerhin konnten die teilnehmenden Händler ihr Handelsvolumen um das 15-fache steigern. Im Interview mit etailment sagt Beate Rank, was gut lief und wo man nachbessern will.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Rakuten

Rakuten "Super Sale": "Happy Commerce" ohne Happy End

Von Karsten Werner Karsten Werner | 21. Februar 2013 | 4 Kommentare Kommentieren

Rakuten Super Sale
Am 17. und 18. Februar veranstaltete Rakuten erstmalig in Deutschland sein Live-Shopping-Event "Super Sale". Wir hatten im Vorfeld hingewiesen, worauf es ankommt: Auf Chancen und Risiken. Warum der "Super Sale" "sitzen" sollte. Auf die Bedeutung der Schnäppchen-Aggregatoren.Hatten wir.Rakuten hat zumindest diesen Test jedoch offensichtlich nicht nur nicht bestanden, sondern scheint vorerst gescheitert: In den Shopping-Portalen prägen negative Kommentare das Bild. Warum es nicht geklappt hat zu begeistern, und welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen. Ein Nachbericht.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Rakuten

Roland-Berger-Studie zum Online-Handel: Wo die Bedrohung überschätzt wird und wo sie wirklich lauert

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Februar 2013 |

studie ece
Die einen nennen es ROPO-Effekt ("Research Online - Purchase Offline"), die anderen schlicht digitales Schaufenster. Fest steht: Der Online-Shop lockt die Leute auch in den Laden.  Fast jeder dritte Nutzer, der den Webshop von Ernsting's Family besucht, besucht anschließend die Filiale. Auf 100 Online-Bestellungen kommen rund 45 stationäre Zusatzkäufe. Die Zahlen nannte E-Commerce-Leiterin Stefanie Wölfel auf der Konferenz “E-Fashion”.  Kein Einzelfall. Das belegt nun eine große Studie ("Dem Kunden auf der Spur") des Shoppingcenter-Betreibers ECE und Roland Berger, die Showrooming zugleich ein wenig zu einem Medienphänomen herabstuft.   Obwohl sich je etwa ein Fünftel der Konsumenten in einem Kanal informiert und im anderen kauft, wird deutlich weniger Umsatz nach der Offline-Information in die Online-Kasse gespült als umgekehrt.
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Thema: Studien

Schlagworte: Multichannel

Eigener Shop: Was Zalando mit Kiomi planen könnte

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Februar 2013 |

kiomi shop
Zalando  hält große Stücke auf die Eigenmarke Kiomi. Wer in den vergangenen Tagen ein Foto eines Zalando-Top-Managers in der Presse sah, konnte mit genauem Blick feststellen, dass der auch in Kiomi gekleidet war. Jetzt beschert der Online-Versender und Umsatz-Milliardär der Fashion-Marke sogar einen eigenen Kiomi-Shop.  Da kann sich der Modehandel schon einmal warm anziehen.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Kiomi

Kurz vor 9: Kiomi, Zalando, Amazon, DM, Wynsh, Intershop, Office Depot, Pinterest

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Februar 2013 |

kiomi shop
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Kiomi: Zalando hebt die Eigenmarke Kiomi aufs Schild. Die Fashion-Marke bekommt sogar einen eigenen Shop. Was Rocket Internet mit dem Lifestyle-Label genau vor hat und warum das den Modehandel nervös machen muss - mehr dazu in Kürze. Amazon: PR- und Image-Desaster, das kann man wegstecken. Doch jetzt schaut das Kartellamt bei Amazon hin. Das könnte schmerzhaft werden. Die Kommunikationsabteilung von Amazon ist vermutlich gerade der unbequemste Ort im E-Commerce. Erst zwei Dienstleister gefeuert, weil eine ARD-Reportage aufzeigte, dass Amazon sich da nicht wirklich Mühe gegeben hat, ihre Qualität bei den Dienstleistern zu kontrollieren, dann gestern Dauerfeuer von allen Parteien gegen den Versender im Bundestag, wohlweißlich unterschlagend, dass der selbst schon Leute für Dumpinglöhne beschäftigt hat. Kann man alles noch wegstecken. Ernst wird es jetzt mit dem Kartellamt. Das prüft nämlich endlich eine Geschäftsklausel, die schon länger im Gerede ist. Händlern, die Produkte bei Amazon anbieten, dürfen diese nämlich nicht woanders günstiger verkaufen. Sagen Händler. Möglicherweise ist diese Preisparitätsklausel ein Verstoß gegen das allgemeine Kartellverbot. Das Kartellamt will dazu 2400 Händler befragen. Das aber wundert. Sie müssten nur in einschlägige Händlerforen schauen. Da wird über diesen Brauch schon lange gemosert. Die Plattform Hood.de hatte Ende 2012 eine Untersuchung angestoßen.   Jetzt lesen: Amazon bekommt von ARD-Zeugen Unterstützung und der Möbelhandel bekommt es vermutlich bald mit dem End-Gegner zu tun. 
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