Amazon reagiert auf ARD-Reportage: "Wir dulden keinerlei Einschüchterung"

Von Klaus Janke | 14. Februar 2013 | 3 Kommentare Kommentieren

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Für massive Kritik an Amazon hat die Reportage "Ausgeliefert! Leiharbeit bei Amazon" gesorgt, die gestern Abend um 22.45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wurde. Darin werden die Zustände in einem Quartier in der Nähe des Logistikzentrums in Bad Hersfeld dargestellt, in dem die Leiharbeiter untergebracht sind. Amazon beschäftigt in der Hochsaison insgesamt mehr als 10.000 Arbeitnehmer aus dem europäischen Raum, die schlecht bezahlt und streng bewacht würden - für die Autoren der Reportage "moderner Sklavenhandel". Die Kontrolle über das Quartier hätte ein privater Sicherheitsdienst mit Verbindungen in die rechtsradikale Szene.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Amazon

Dessous-Shop-Launch zum Valentinstag: Édition Lingerie bietet Online-BH-Beratung

Von Roland Schweins | 14. Februar 2013 |

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Normalerweise läuft der BH-Kauf im Internet relativ simpel ab: Körbchengröße und Farbe auswählen, Zahlungsweg eintippen und fertig ist die Bestellung. Ob das gute Stück dann im Anschluss passt und vor allem seinen Zweck erfüllt, strafft, hebt, schnürt oder formt - das bleibt dem anschließenden Ausprobieren überlassen. Dass aber zu einem Wäschekauf eine Menge mehr gehört, damit diese anschließend weder ziept noch zwickt, wollen die Amerikanerin Alexandrine Koegel und der Franzose Guillaume Kretz (beide 28) ein neues Konzept auf dem deutschen Markt etablieren, das sich in den USA schon bewährt hat. Nach dem Vorbild von Portalen wie Brayola, True & Co, Adore Me oder Intimint launchen die zwei heute den Dessous-Onlineshop Édition Lingerie. etailment hat mit den Gründern vor dem offiziellen Start gesprochen. 
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Studie: Real kann Facebook am besten

Von Bert Rösch | 14. Februar 2013 | 1 Kommentar Kommentieren

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Die Metro-Tochter Real beherrscht die Kommunikation mit ihren Facebook-Fans deutlich besser als alle anderen Modehändler. Das geht aus dem „Interaktions-Index Textilhandelsbranche“ hervor, den das Berliner Marktforschungsunternehmen Goldmedia für die Zeitschrift "Textilwirtschaft" erstellt hat. Real führt das Ranking mit einem Interaktionsindex von 10 Punkten an. Es folgt Tchibo mit 7 Punkten vor Otto, Lidl und H&M. Die weiteren Top Ten-Plätze belegen New Yorker, Esprit, P&C Düsseldorf, C&A und Zara.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Otto, Real, C&A, H&M, Esprit, P&C, Zara, Tchibo, Lidl, New Yorker

Kurz vor 9: Otto Group, Sofortness, Amorelie, Hogan, 8select, Ernstings Family, Groupon, Amazon, Google

Von Klaus Janke | 14. Februar 2013 |

Mode Online Shop Möbel Kleidung Schuhe bei OTTO
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Otto Group: Das "manager magazin" weiß bereits, mit welchen Zahlen der Konzern das am 28. Februar endende Geschäftsjahr 2012/13 abschließen wird. Der weltweite Umsatz beträgt rund 12 Milliarden Euro, der Gewinn liegt bei etwa 200 Millionen Euro. Damit bleibt das Umsatzplus im einstelligen Bereich, während der gesamte deutsche Versandhandel laut BVH im vergangenen Jahr um 15,6 Prozent zugelegt hat. Blick zur Konkurrenz: Amazon konnte seinen Deutschland-Umsatz im vergangenen Jahr um 21 Prozent steigern. Logistik: Die E-Commerce-Händler wollen ihre Lieferprozesse effizienter machen, um die Umwelt zu schonen. Das berichtet Der Handel. Denn der Online-Boom führt zu spürbar größerem Verkehrsaufkommen. "Es sind zwei Effekte, die sich gegenseitig überholen", wird Michael ten Hompel zitiert, der das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund leitet. Kunden wollten nach dem Kauf per Klick möglichst schnell ihr Paket auspacken. Zugleich packten sie von Büchern über Pullover bis Lebensmittel sehr unterschiedliche Produkte in den Warenkorb. "Es bleibt keine Zeit, diese Warenströme zusammenzuführen." Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert daher ein Ende der "Sofortness". Jetzt lesen: Wo Männer ihre Businesskleidung unkompliziert kaufen können, wie Ernstings Familys Filialen vom E-Commerce profitieren und wie Groupon vom "Harlem Shake"-Fieber infiziert ist.
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Kiveda geht mit Ex-TV-Manager Börnicke an den Start

Von Klaus Janke | 13. Februar 2013 |

Kiveda Küche kann so einfach sein.
Der mit Spannung erwartete Online-Shop Kiveda ist am Montag an den Start gegangen und hat sich mit einem prominenten CEO verstärkt. Michael Börnicke, bis November noch Finanzvorstand bei Escada, komplettiert das Team rund um die Gründer und Geschäftsführer Julian Strosek und Sebastian Sielmann. Der 52-jährige Börnicke war zuvor unter anderem Vorstandsvorsitzender beim Bezahlsender Premiere und hatte als Kaufmännischer Direktor Pro Sieben Sat 1 an die Börse gebracht. "Ich hatte Lust auf etwas Neues", begründete er seinen überraschenden Wechsel ins Küchengeschäft gegenüber dem "Tagesspiegel".  Zum Start zeigt er sich zuversichtlich: „Kiveda wird den Küchenmarkt über einfache und bequeme Bestellung von zuhause, günstige Preise, schnelle Lieferung und guten Rundum-Service revolutionieren.“
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Kiveda, Michael Börnicke

Kommentar: Schluss mit der Win-Win-Romantik!

Von Klaus Janke | 13. Februar 2013 | 1 Kommentar Kommentieren

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Immer, wenn es um die mögliche Bedrohung des stationären Handels durch das Internet geht, sind sie zu hören, die Expertenstimmen, die da eigentlich kein Problem für die Offliner sehen. Gerade wieder bei der „Absatzwirtschaft“: Die Angst der Einzelhändler, der Onlinehandel könne ihnen Kunden wegnehmen, sei unbegründet, glaubt da Franziska von Lewinski, Geschäftsführerin der Agentur Interone: „Es ist genau das Gegenteil der Fall.“
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Thema: E-Commerce

"Besser und größer": Spreadshirt kommt im April mit neuer TV-Kampagne

Von Klaus Janke | 13. Februar 2013 |

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Ein sattes Plus von 42 Prozent kann die Leipziger Clothing-Plattform Spreadshirt für 2012 vorweisen - weltweit wurden 65 Millionen Euro umgesetzt, wie das Unternehmen heute bekanntgab. In diesem Jahr geht die Offensive weiter: Im April startet eine neue TV-Kampagne, die nach Aussagen von CEO Philip Rooke "besser und größer" als die Vorgänger-Offensive von Mai 2012 sein soll. Als Kreativpartner ist laut Rooke die Agentur Moccu an Bord. Auch in anderen Ländern stehen TV-Spots auf dem Programm. etailment sprach mit Philip Rooke über die Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Kunden, Facebook und die weiteren Expansionspläne.
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Thema: Player&People

Schlagworte: Spreadshirt, Philip Rooke

Kurz vor 9: Spreadshirt, Amazon, Rakuten, Airbnb, paymy, Media-Markt, eBay, Samwer-Brüder

Von Klaus Janke | 13. Februar 2013 | 2 Kommentare Kommentieren

T Shirt Druck. T Shirt bedrucken gestalten Spreadshirt
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Spreadshirt: Die Clothing-Plattform kann stolze Zahlen vorweisen: Der weltweite Umsatz ist 2012 um 42 Prozent auf nun 65 Millionen Euro gewachsen. Wesentlicher Wachstumstreiber ist der nordamerikanische Markt: Hier kletterte der Spreadshirt-Umsatz um 69 Prozent auf nun 24,4 Millionen Euro. In Las Vegas hat Spreadshirt daher eine zweite Produktionsstätte aufgemacht. Der europäische Markt weist ein Plus von 30 Prozent auf. Für 2013 rechnet Spreadshirt mit einem ähnlichen Wachstumstempo: "2013 liegt unser Fokus wesentlich auf dem Ausbau unserer Produktpalette, der weiteren internationalen Expansion sowie der Weiterentwicklung und Vernetzung unserer Plattform mit neuen Partnern", so CEO Philip Rooke. "Dies wird uns einen weiteren Push geben." Amazon: Websites bauen - keine Hexerei. Das dachte sich zumindest ein junger Franzose, der sich mit einer naturgetreu nachgebauten Amazon-Website bewarb. Laut RTL Online stellte er unter dem Motto "An Amaz-ing Resume" nur ein einzelnes Produkt ein: sich selbst. Zeugnisse und Referenzen gab es unter der Kategorie "Nutzerbewertungen". Nach eigener Aussage bekam er daraufhin rund 200 Jobangebote. Jetzt lesen: Airbnb lässt sich in die Karten schauen, paymy erleichtert Geldtransfers und Media-Markt feiert munter weiter.
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Verkaufen per Tweet: Technisch faszinierend, für den Handel jedoch irrelevant

Von Karsten Werner Karsten Werner | 12. Februar 2013 |

Twitter kooperiert mit American Express
"Per Tweet", nicht etwa "via Twitter"? Richtig. Gemeint ist der Verkauf auf der Microblogging-Plattform selbst. Alles "Neu" im Social Commerce? Nein. Solche Dienste werden bereits seit über einem Jahr über diverse Drittanbieter angeboten. Gekauft wird dabei entweder per Erwähnungs-Tweet, oder per Antwort-Nachricht inklusive eines passenden Hashtags. Jetzt steigt Twitter selbst in dieses Geschäft ein und kooperiert dabei mit American Express. Wie der Twitter Commerce funktioniert, warum er einerseits fasziniert, aber letztlich doch keine Zukunft hat. Ein Kommentar.
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Think big: Trusted Shops will als europäischer Player gesehen werden

Von Klaus Janke | 12. Februar 2013 |

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Bislang konnte man Jahr für Jahr erfahren, wie viele Online-Shops in Deutschland das Trusted-Shops-Siegel führen - stets ging es deutlich bergauf, 11.200 Partner waren es 2011. Doch mit dieser Transparenz ist jetzt Schluss: Das Kölner Unternehmen spricht jetzt nur noch auf europäischer Ebene: 14.000 zertifizierte Shops zählt es da. Läuft's im Heimatmarkt nicht mehr so gut, fragt man sich da natürlich.
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Thema: E-Commerce

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