Wochenrückblick: Rocket Internet, Handelszenarien, E-Food

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

oliver samwer
Zack, zack. Diese Woche war die Woche von Rocket Internet. Kaum ein Thema wurde so diskutiert, wie der angesichts längst ausverkaufter Aktienpakete gerade nochmal auf den 2.Oktober vorverlegte Rekord-Börsengang von Rocket Internet. Andere quälen sich da durch die Mühen der Ebene. So wie die Lebensmittel-Onlinehändler, denen zwei aktuelle Untersuchungen Rüstzeug mit auf den Weg geben.  Welche Trends und Szenarien unsere Leser in dieser Woche noch beschäftigten, zeigt ein Blick auf die beliebtesten Beiträge der vergangenen Woche.

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Thema: News

Schlagworte: Wochenrückblick

Handel der Zukunft: Wer ist noch zu retten?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. September 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Handel der Zukunft: Wer ist noch zu retten?
„Wer jetzt Schwierigkeiten hat, den werden wir in zehn Jahren nicht mehr sehen“. Eine mutige Prognose wagte Alexander Graf (eTribes, Kassenzone.de) am Ende einer Debatte mit Kai Hudetz, Geschäftsführer vom ECC Köln. Die Zukunftsszenarien des Handels, die die beiden Experten, moderiert von Adrian Hotz von Inside eCommerce, beim ECC-Event BE.INSIDE Premium am Vorabend der dmexco entwarfen, klangen denn auch sehr nach Darwinismus. Welche Lösungen das Duo womöglich parat hat, kann man aus dem knapp 25minütigen Video der Runde destillieren.
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Thema: Player

Schlagworte: Multichannel, Prognose, Omnichannel

Alibaba: Warum das chinesische Abenteuer für Marken ein lohnendes Wagnis ist

Von Bert Rösch | 26. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

Alibaba:
Rund 25 Mrd. Dollar spülte der größte Börsengang der Geschichte vorige Woche in die Kassen des chinesischen E-Commerce-Konzerns Alibaba. Beobachter gehen davon aus, dass Firmengründer Jack Ma einen Großteil der Emissionserlöse in das weitere Wachstum des Online-Giganten investieren wird. Damit steigt auch der Anreiz, auf Alibabas Online-Marktplatz Tmall Mode zu verkaufen.
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Thema: Player

Schlagworte: Alibaba, Internationalisierung

Kurz vor 9: E-Book-Streit mit Amazon weiter ungelöst, Weltbild, Tirendo, Rocket Internet, Yoints, Hornbach, H&M, Norma, Unito, MyTaxi

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

Weltbild, amazon, bonnier

Amazon: Zu früh gefreut. Meldungen, nach denen Amazon im Konditionenstreit mit deutschen Verlagen offenbar von seiner harten Linie abgerückt ist, weil es die Rabattforderungen für E-Books heruntergeschraubt hat, und daher nun eine Einigung bevorstehe, waren womöglich etwas voreilig. Von einer Einigung könne laut Bonnier-Deutschland-Chef Christian Schumacher-Gebler noch keine Rede sein, sagte er dem Buchreport. Die Gespräche laufen noch und außerdem „blockiere“ Amazon weiter Bücher der Bonnier-Gruppe.

Jetzt lesen: Weltbild baut die Führung um, Tirendo wirbt trotz Krise weiter mit Vettel.
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E-Food und der Content: Mal karge Euro-Palette, mal reizvolle Rezept-Welten

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

E-Food und der Content: Mal karge Euro-Palette, mal reizvolle Rezept-Welten

Was erwarten Kunden in Lebensmittel-Onlineshops? Gute Preise und viele Produkte. Natürlich. Aber auch Rezeptideen oder Nährwertangaben wären eine hübsche Sache. Von wegen Service und Einkauferlebnis. Einige Branchengrößen zeigen sich da aber so karg wie eine leergeräumte Euro-Palette.
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Exklusiv: Der E-Food-Kunde ist faul, kritisch und ein bisschen geizig - aber ein lohnendes Ziel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

Der E-Food-Kunde ist faul, kritisch und ein bisschen geizig - aber ein lohnendes Ziel

Der “typische” deutsche Kunde im Lebensmittel- Onlinehandel hat als Stadtmensch den Supermarkt fast vor der Haustür, bewegt sich aber nicht mal zum Online-Shoppen von der Couch,  bestellt am liebsten schwere Getränkekisten und will die Lieferung möglichst flexibel und kostengünstig an die Haustür. Diesen Kunden gibt es. Eine europaweite Studie von SyndicatePlus, die etailment exklusiv vorab vorliegt, stellt den E-Food-Kunden dann aber doch ein wenig differenzierter dar.
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Kurz vor 9: Project A schwört auf Raritäten, Spreadshirt, DHL-Drohne, Rocket Internet, Amazon, Macy´s, Orsay, Sheego, Frankonia

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

paketcopter dhl

Project A: Der von der Otto Group mitfinanzierte Inkubator Project A investiert in den Online-Marktplatz Catawiki. Cata-Who? Das ist was für Raritäten- und Kunstsammler. Auf Catawiki werden Sammlergegenstände wie Rembrandt-Werke, Dinosaurier-Fossilien, alte Sportwagen oder auch Comic-Erstausgaben gehandelt. Das niederländische Online-Auktionshaus hat derzeit mehr als 200.000 registrierte Benutzer. Das besondere: Die angebotenen Objekte werden von Experten ausgewählt, kuratiert und vorgestellt. Kuratierte Auktionen im Kunst- und Sammlersegment gelten derzeit als Wachstumsmarkt. Catawiki erreicht vor allem in den Niederlanden und Frankreich rund 3 Millionen Unique User im Monat.
Zusammen mit Accel Partners und weiteren Investoren kommen bei der Series B-Finanzierung rund 13 Mio. Dollar zusammen.

Jetzt lesen: DHL schickt den Paketcopter auf die Insel, Amazon investiert in Smart Home.
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Pimp my Shop: Infografik für die schnelle "Erste Hilfe" vor dem Weihnachtsgeschäft

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

Pimp my Shop: Infografik
Geht es Ihnen auch? Noch so viel Pflichtenheft und nur noch so wenig Jahr? Was also tun, wenn man gerade vor dem Weihnachtsgeschäft noch hier und da den Onlineshop optimieren will? Wo lässt sich auf einen Blick mögliches Optimierungspotential finden? Auf welche zentralen Elemente bei Startseite, Produktdetailseite, Warenkorb und Check-Out sollte man für die Conversion-Optimierung ein Auge werfen?
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Thema: Technologie

Schlagworte: Tipps, Usability

IPO-Wahnsinn Zalando und Rocket Internet? 6 Gründe, warum man von den Aktien (noch) die Finger lassen sollte

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

IPO-Wahnsinn Zalando und Rocket Internet?

Rocket Internet - 6,2 Milliarden Euro wert. Zalando - bis zu 5,6 Milliarden Euro wert. Vor dem Börsenstart schießen die Bewertungen in die Höhe. Die Dotcom-Ära war dagegen Kinderstube. Doch lohnt sich der Einstieg jetzt für den Kleinanleger? Was bringt es, wenn man jetzt zum Preis von ein Paar günstigen Schuhen pro Aktie bei Zalando oder Rocket Internet einsteigt? 


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Thema: Player

Schlagworte: Zalando, Rocket Internet, IPO

Kurz vor 9: Rocket Internet-Aktie kostet 35,50 bis 42,50 Euro, E-Commerce-Prognose, Zalando, E-Plus, eBay, Hermes, Mister Spex, PayPal, Bitcoin

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Rocket Internet-Aktie

Rocket Internet: Im Sport nennt man das wohl unerwartete Leistungsexplosion. Im August war Rocket Internet noch 3,3 Milliarden Euro wert. Zum IPO, der gestern wie erwartet für den 9. Oktober angekündigt wurde, soll es nun eine Marktkapitalisierung von rund 6,2 Milliarden Euro werden. Die Preisspanne für die Aktien wurde auf 35,50 Euro bis 42,50 Euro festgelegt.
Rocket wird im Zuge einer Kapitalerhöhung über 32 Millionen neue Aktien ausgeben. Das Gesamtvolumen der Platzierung soll bei 1,477 Milliarden Euro liegen - zum Mittelwert der Preisspanne. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, netto etwa 750 Millionen Euro einzunehmen. Mehrere Investoren haben sich bereits verpflichtet, Aktien zum Angebotspreis von 582,5 Millionen Euro zu erwerben. Die zwei größten Anteilseigner sind ein von Baillie Gifford & Co. gemanagter Investmentfonds sowie J.P. Morgan Securities LLC. Details lassen sich im Börsenprospekt nachlesen.

Hauptanteilseigner von Rocket Internet sind die Brüder Oliver, Marc und Alexander Samwer. Die bestehenden Anteilseigner Global Founders, Investment-Plattform der Samwer-Brüder, Kinnevik, Access Industries, Philippine Long Distance Telephone Company, United Internet und Holtzbrinck Ventures versprechen zudem, ihre Anteile mindestens 12 Monate nicht zu verkaufen. Die Aktien sollen zunächst im ungeregelten Entry Standard der Frankfurter Börse gehandelt werden.
Was übrigens anders ist als im Sport: Was Rocket gerne als "Proven Winners" bezeichnet, hat noch keinen Sieg, vulgo Gewinne, nach Hause gebracht.

Jetzt lesen: Run auf die Zalando-Aktie, IFH sieht E-Commerce-Markt bei 43 Milliarden Euro.
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