Kurz vor 9: So schnarchnasig sind mobile Shops der Top-Händler, Home24, Ikea, Boss, Apple, Amazon, DaWanda, Douglas, Vente Privee, Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Oktober 2014 | 3 Kommentare Kommentieren

Kurz vor 9: So schnarchnasig sind mobile Shops der Top-Händler

Mobile Commerce lahmt:

Wie lange geben Sie einem mobilen Shop, bis er geladen hat, bevor Sie die Geduld verlieren? 10 Sekunden - schon das eine kleine Ewigkeit - sagen Studien, sind das höchste der Gefühle. Und selbst dann ist das Ergebnis für die deutschen Anbieter verheerend.
"Die Ladezeit jedes zweiten Mobile Shop ist ein Conversion Killer", bilanziert ein Test von Kassenzone. Denn nahezu jeder zweite der Top100 Onlineshops hat mobil Ladezeiten von über 10 Sekunden und sogar Top-Shops wie Zalando (10,74 Sek.) und Conrad (17,53 Sek.) fallen da unangenehm auf.
Mehr als zwei Drittel der Top 100 kommen zudem auf immer noch schmerzliche Ladezeiten von 7 Sekunden und mehr. Schmerzlich auch für den Händler. Denn jede Sekunde mehr bedeutet deutlich weniger Umsatz.

Jetzt lesen: Home24 auf dem Weg zum Break Even, und Amazon lockt Leser und Autoren mit Kindle Scout.
Mehr lesen»

Warum Empfehlungen im Warenkorb gefährlich sind - und wie Sie das Risiko vermeiden

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Oktober 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Warum Empfehlungen im Warenkorb gefährlich sind - und wie sie das Risiko vermeiden

Haben Sie schon mal Waren an der Einkaufskasse einfach stehen lassen? Eher selten. Ist ja auch irgendwie unangenehm. Online schlägt das schlechte Gewissen nicht so laut. 75% aller Warenkörbe werden abgebrochen oder vergessen. Was dort also in Warenkörben zurückgelassen wird, dürfte das Buttosozialprodukt manch eines Staates erreichen.


Mehr lesen»

Thema: Marketing

Schlagworte: Personalisierung

Amazon: Hat Jeff Bezos einen Plan B?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Oktober 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Amazon: Hat Jeff Bezos einen Plan B?

Ein wenig erinnert mich Jeff Bezos derzeit an einen Investmentbanker in meinem ersten Krimi „Keine feine Gesellschaft“. Der gerät in die Bedroullie als kein neues Geld hereinkommt, um sein Schneeballsystem zu finanzieren. Das ist nämlich die Achillesferse eines Ponzi-Schemas. Wenn kein frisches Geld auftaucht, bricht das System sofort zusammen. Nun ist Bezos vielleicht nicht Ponzi, aber hat er einen Plan B?
Mehr lesen»

Thema: Player

Schlagworte: Amazon

Kurz vor 9: Aufstand im Kleiderkreisel, Amazon, Springer, Blendle, Yelp, E-Food, Apple

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Oktober 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Kurz vor 9: Aufstand im Kleiderkreisel

Kleiderkreisel - Aufstand der Fans:

Auf dem Marktplatz Kleiderkreisel hängt der Haussegen schief, nachdem die deutsche Second-Hand-Plattform von den weit über eine Million Mitgliedern ein neues Bewertungsystem und Gebühren abverlangt. Bislang finanziert sich Kleiderkreisel nicht durch Verkaufsprovisionen, sondern allein durch Werbung.
Doch nach einigen Millionen-Investments von VC werde nun nach weiteren Erlösquellen gefahndet, klagen böse Zungen im Forum. Denn mit dem neuen Bezahlsystem soll nun jede Transaktion den Verkäufer 10% Provision und 50 Cent Transaktionsgebühr kosten. Zudem soll versicherter Versand verpflichtend werden. Die Tausch-Funktion bleibt kostenlos.

Böser Kapitalismus? Kleiderkreisel selbst will so die Transaktionen sicherer machen, Betrüger leichter ausgrenzen. Die hatten bei dem bisherigen System (Verkäufer anmailen, online den Preis verhandeln, Geld überweisen. Auch Fake-Bewertungen waren leicht möglich) zu leichtes Spiel. Das hatte noch im September auch die Verbraucherzentrale beklagt.

Die KK-Fans sind jedoch nicht begeistert, beklagen die Kommerzialisierung der Kauf- und Tausch-Plattform. Bei Facebook und im KK-Forum droht man mit Abwanderung. Zudem gibt es eine Petition im Web. Alternativen gibt es im Pre-Loved-Fashion-Bereich ja genug.

Jetzt lesen: US-Handel - Platzverweis für Apple Pay. Streiks bei Amazons.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Amazon, Apple, Kleiderkreisel, Yelp

Wochenrückblick: Best Practice, Marktplätze und Leibspeisen

Studien & Reports
Da kam unser "Best Practice E-Commerce Report" ja gerade richtig zum Deutschlandstart von Shopkick. Denn auch dort werden Shopping-Apps und Beacons thematisiert. Vor allem aber haben wir in dieser Woche ganz genau hingeschaut, wie das mit der Personalisierung künftig funktionieren kann. Aber wir haben auch Jeff Bezos auf den Teller geschaut und auf die Welt der Marktplätze.

Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Wochenrückblick

Shopkick: Harter Fußtritt oder kleiner Strampler - Was taugt die Hype-App?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Oktober 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Shopkick: Harter Fußtritt oder kleiner Strampler - Was taugt die Hype-App?

Angesichts des US-Erfolgs einer App wie Shopkick war klar, dass die standortbasierte Beacon-App eines Tages auch nach Deutschland schwappt. Glaubt man dem Ton mancher Schlagzeile dazu, kommt da ein Koloss, der den gesamten Schnäppchen-Beilagen- und Rabattmarkt drastisch verändern könnte. Es sei denn, man hat kein mobiles Internet oder überhaupt kein Internet. Ein bisschen weniger Hype wäre schön. Zwar zeigt Shopkick in den USA, dass es Umsatz bewegen kann und andere Mitbewerber alt aussehen lässt, aber dennoch sollte man keinen gewaltigen Kick erwarten.
Mehr lesen»

Thema: Mobil

Schlagworte: App, Shopkick, Beacon

Kurz vor 9: Amazon schockt mit Mega-Verlusten, Shopkick besetzt den deutschen Markt, Media-Markt, Amorelie, Karstadt, Kaufhof, Beautylane, Zooplus, Parador

 Amazon verramscht Fire Phone

Amazon auf tönernen Füßen?:

Amazon wirkt gerade wie einer der wankenden Brick & Mortar-Kolosse oder doch eher wie ein Riese auf tönernen Füßen? Denn die Quartaszahlen sind selbst für den nicht auf rasche Profite schielenden Jeff Bezos verheerend.
Amazon macht in Q3 437 Mio Dollar Verlust (Vorjahr 41 Mio) und schreibt 170 Mio Dollar nach enttäuschenden Verkäufen des Fire Phone ab. Es ist für Amazon ein Rekordminus.
An der Börse wurde die Aktie regelrecht hingerichtet: Minus 13 % nachbörslich. Denn auch die weiteren Aussichten sind überaus trübe.
Nur der Umsatz war wie erwartet: Plus 20 % auf 20,58 Mrd Dollar. Re/Code / Zerohedge liefert alle Schreckenzahlen als Grafiken / Die offizielle Presseerklärung von Amazon

Jetzt lesen: Media-Markt verspricht in der Werbung beinahe alles, Shopkick trumpft bundesweit auf.
Mehr lesen»

Jens Scholz, prudsys: "Intelligenz im Handel kostet nun einmal Geld"

Jens Scholz, prudsys:

Personalisierung im Webshop ist nicht gleich Personalisierung. Denn die beste Personalisierung bemerkt der Kunde nicht einmal, sagt Prudsys-Vorstand Jens Scholz im Interview. Ganz billig ist das wohl nicht. Aber lohnend.

"Eine Menge Holz", also Mehrumsatz, verspricht Scholz Shops ganz salopp mit einer intelligenten Lösung für die ganze Kette der Interaktionen im Shop. Geht nicht, gibts nämlich kaum noch. Scholz: "Wir sind in der Lage 98% des gesamten Contents einer Webseite zu personalisieren."   Aber, wo bitte bleibt dann der Zufall? Auch darauf weiß Scholz eine Antwort.
Mehr lesen»

Thema: Marketing

Schlagworte: Personalisierung

Kurz vor 9: Media-Saturn holt Martin Sinner für den neuen Aufbruch, Adidas, Hermes, Kiveda, Home24, eBay, Metro, Groupon, Studien

Kurz vor 9: Media-Saturn holt Martin Sinner

Media Saturn - Mehr Strom für Pure-Play-Strategie:

Media-Saturn bündelt alle Pure Play-Aktivitäten im Web unter dem Namen "Electronics Online Group". Wichtiger als der Name ist, dass Redcoon den Nukleus der Gruppe bilden soll. Und noch wichtiger erscheint, dass mit dem Idealo-Gründer Martin Sinner als neuem CEO von Redcoon ab 1. November ein kluger und hochgradig vernetzter Kopf die Online-Pure-Play-Strategie vorantreiben wird.

Neben dem Ausbau des organischen Wachstums von Redcoon sollen auch Akquisitionen und neue Online-Konzepte wie Nischen-Shops mit jeweils eigener Positionierung für weiteres Wachstum sorgen - zum Beispiel mit einem Online-Shop für „Wearables“.


Jetzt lesen: Adidas vertraut auf Hermes, Home24 bietet nun auch Küchen an.
Mehr lesen»