Kurz vor 9: Durchbruch für Same Day Delivery?, Unito, Quelle, Vente Privee, Skoobe, Baur, Zalando, 1800Flowers

Kurz vor 9: Durchbruch für Same Day Delivery?,

Same Day Delivery: Eine frohe Botschaft ist das für viele Händler nicht. Der Anteil von Same Day Delivery am gesamten Umsatz mit Standardpaketen soll bis 2020 von derzeit 1% auf 15% wachsen und europaweit ein Volumen von rund 3 Milliarden Euro erreichen. Das prognostiziert die Unternehmensberatung McKinsey & Company in der Branchenstudie „Same Day Delivery: The next evolutionary step in parcel logistics“, für die mehr als 1000 Konsumenten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Schweden befragt wurden.
 
In Deutschland haben laut Umfrage bereits 39% der Befragten die taggleiche Lieferung genutzt oder kennen das Konzept. In Großbritannien sind es sogar 60%. Um die Zahlungsbereitschaft steht es dabei wenigstens nicht schlecht. Etwa jeder zweite Kunde ist bereit, ab einem Einkaufswert von 59 Euro für eine taggleiche Zustellung 6 bis 7 Euro zu bezahlen. Mehr als 70% würden 3,50 bis 4,50 Euro ausgeben. Sollte der Durchbruch kommen, dann darf sich der Mittelstand bei den Big Playern bedanken, die das Express-Angebot forcieren, weil es innerhalb der logistischen Rüstungsspirale eine gute Waffe für den Verdrängungswettbewerb ist.

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Payment: Die Entwicklung von Bezahlverfahren im Online-Handel bleibt spannend

Entwicklung der beliebtesten Bezahlverfahren im Online-Handel nach ihrer Nutzungshäufigkeit
Deutsche Online-Kunden scheuen das Risiko, wollen nicht die Katze im Sack erwerben, lieben ein "ausgedehntes" Zahlungsziel und wollen deshalb am liebsten auf Rechnung kaufen? Laut bevh-Studie Interaktiver Handel in Deutschland 2013 ist der Rechnungskauf immer noch die beliebteste Bezahlmethode deutscher Online-Kunden. Das gilt als gesetzt. Gilt es das? Was die Volumina betrifft, sicherlich: Warenkörbe mit hochpreisigen Artikeln werden immer noch bevorzugt per Rechnung bezahlt.

Aber sind Online-Bezahlverfahren deshalb gleich weniger beliebt und sind deutsche Verbraucher tatsächlich nur reine Gewohnheitstiere, wenn es um das (Nicht-)Ausprobieren neuer Methoden und Techniken geht? Nein. Jedenfalls dann nicht, wenn man nicht die Umsätze pro Order, sondern den Einsatz von Bezahlmethoden nach deren Nutzungshäufigkeit als Gradmesser für "Beliebtheit" heranzieht: Online-Bezahlmethoden sind auf dem Vormarsch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Creditreform Boniversum, die ebenfalls vom vom bevh in Auftrag gegeben wurde.
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Thema: Studien

Schlagworte: Studie, Online-Payment, Payment

Mobile Payment: Die Suche nach dem Mehrwert

Von Frank Puscher | 8. April 2014 | Kommentieren Kommentieren

Mobile Payment: Die Suche nach dem Mehrwert

Eine halbe Milliarde Euro hätten britische stationäre Händler an Transaktionskosten sparen können, wenn man mit mehr Elan in das Thema Mobile Payment eingestiegen wäre. Das zumindest behauptet eine aktuelle Studie des Londoner Forschungsinstituts CEBR. Es stellt sich nur Frage, ob die Kunden den gleichen Elan mitbringen.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Payment

Kurz vor 9: Asos greift von Berlin aus an, Fifty Shades of eBay, Otto, Görtz, Kinnevik, Etsy

ASOS - Fashion

Asos: Der britische Modehändler Asos will noch in diesem Frühjahr ein Versandzentrum in Deutschland eröffnen. Standort soll Berlin sein. Dort hatte Asos im vergangenen Jahr bereits ein Verkaufsbüro unter der Leitung von Moritz Hau eröffnet. Von der Hauptstadt aus will Asos auch Same Day Delivery anbieten, meldet Retail Week. Deutschland ist nach Großbritannien und Frankreich der derzeit drittgrößte Markt in Europa. Asos machte im ersten Geschäftshalbjahr ein Umsatzplus von gewaltigen 34 Prozent auf 472,3 Millionen Britische Pfund, und steigerte auch die Zahl der Kunden um 36 Prozent auf 8,2 Millionen. Wegen Investitionen in IT und Logistik sank aber der Gewinn. Der liegt derzeit bei 20 Millionen Euro. Online legt Asos auffallend viel Wert auf Content und überzeugt auch mit cleveren Entscheidungshilfen für den Kunden rund um den Einkauf.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Ebay, Otto, UPS, Kinnevik, Görtz, Etsy

Wie der Innovationsmotor Jeff Bezos mit Amazon Dash und Co den Handel vorführt

dash
Preis, Sortiment, Zuverlässigkeit. Diese Faktoren gelten gemeinhin als die Säulen des Erfolgs von Amazon. Doch der Testlauf mit Amazon Dash, einem schicken, aber simplen Barcorde-Scanner für daheim, zeigt, dass der Amazon Erfolg auch noch eine weitere Säule hat: Mut, mit Innovationen vorzupreschen, die das eigene Ökosystem verdichten und dem Kunden noch mehr Bequemlichkeit an allen Kontaktpunkten versprechen. Hier sind einige der bekannteren und weniger bekannteren Neuerungen.
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Thema: Player&People

Schlagworte: Amazon

eBay und Shutl: Graphen bringen Same Day Delivery auf Kurs

eBay und Shutl: Graphen bringen Same Day Delivery auf Kurs

Als eBay im vergangenen Jahr Shutl aufkaufte, dass binnen Stunden online gekaufte Waren zum Kunden lieferte, befeuerte das den Hype um Same Day Delivery. Doch alsbald setzte Nachdenken ein. Die Kosten! Selbst eBay-Boss John Donahoe versuchte Same Day Delivery  klein zu reden. Doch die Kosten und den logistischen Planungsalptraum kann man beherrschen – wenn man die Daten beherrscht.
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Thema: Tools

Schlagworte: Ebay, Logistik, Shutl, Same Day Delivery

Kurz vor 9: Amazon Dash - ein Zauberstab für den Einkauf, Zalando, myWallet, Alibaba, eBay, Marks & Spencer

amazon dash

Amazon: Macht Amazon mit einem Zauberstab den Lebensmittel-Onlinehandel salonfähig? Ein kleiner schlanker Stick namens "Amazon Dash" soll beim Bestellen daheim helfen und sich dabei direkt beim Scannen mit dem Lebensmittellieferdienst "Amazon Fresh" verbinden. Einfach Barcodes auf Produktpackungen scannen, oder per Spracheingabe den Artikel nennen und schon landen Joghurt, Toilettenpapier und Nudeln auf dem digitalen Einkaufszettel. Der kann dann am PC oder am Smartphone nachbearbeitet werden. Das Video zeigt, wie kinderleicht Amazon Dash ist.
In den USA startet derzeit der Beta-Test in ausgewählten Städten. Das digitale Stäbchen lässt sich natürlich auch im Laden einsetzen.
Das klingt zwar besser als der selbst-ordernde Kühlschrank, weil der nicht weiß, wie es um die Rolle Zewa steht. Doch so cool und praktisch das Tool auch wirkt, es kommt mir eher vor wie etwas, dass eBay dereinst genauso bevölkern könnte wie Sandwich-Toaster und andere tolle Haushaltsgeräte, die man dann doch nie nutzt. Spätestens wenn das Smartphone in nicht allzuvielen Jahren in jedem Haushalt zum Quasi-Standard gehört, und die App der bevorzugten Handelskette eine Scan-Funktion hat, staubt der Dash in der Abstellkammer vor sich hin. Bis dahin aber hat Amazon in Sachen Innovation und Aufmerksamkeit die Nase vorn und ein Gerät, um frühzeitig dem Massenmarktkunden - auch bei weiteren Sortimenten - zur Hand zu gehen. Die Gefahr für den Handel ist, dass er dabei zu lange zuschaut. Einen Barcode-Scanner zur Produkterkennung hat die Amazon Einkaufs-App schließlich ohnehin schon.

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Wochenrückblick: Werbung, Wünsche und Mythen im Multichannel-Markt

Wie Conleys seinem Shop Seele einhaucht
Kann man einem Shop mehr Seele einhauchen? Wir haben nachgeschaut, wie Conleys es macht. Wir zeigen auf, wie das mit digitalen Lösungen auch im stationären Handel gelingen kann und werfen einen Blick auf die Multichannel-Anstrengungen im Handel. Und weil das alles ohne Werbung nur die halbe Miete bringt, legen wir aktuelle Entwicklungen im Online-Marketing auf die Goldwaage. Unsere Top Ten der vergangenen Woche im Überblick.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Youtube hilft verkaufen: Reichweite, Targeting und die Jugend

Von Frank Puscher | 4. April 2014 | Kommentieren Kommentieren

saturn, techlab

Lange Zeit fristete Youtube aus Marketingsicht ein eher trauriges Dasein, voll von gescheiterten Versuchen von Marken sich selbst für die Jugend zu inszenieren. Allmählich reift ein Werbekanal heran, der unter anderem Zielgruppen erreicht, die es sonst kaum zu finden gibt. Auch der Handel hat die Chancen des Bewegtbildes im eigenen Kanal für sich entdeckt. Schlicht Werbeclips ins Web zu heben, reicht da aber nicht.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Youtube

Mehr Multichannel wagen

Von Bert Rösch | 4. April 2014 | Kommentieren Kommentieren

Mehr Multichannel wagen
Das Verkaufen über mehrere Kanäle macht Arbeit. Und kostet viel Geld. Aber es lohnt sich. Und: Der Kunde von morgen erwartet es.
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Thema: Player&People

Schlagworte: Multichannel