Digitale Showrooms: Der digitale Chic kommt aus der Nische

Von Stephan Lamprecht | 24. Juli 2015 | 2 Kommentare Kommentieren

Zwei vor, eins zurück - vom digitalen Showroom in die Tüte?
Meine Lieblingsschlagzeilen über die Zukunft des Handels sind inzwischen gut zwei Jahre alt. Seinerzeit hatte Ebay die Ergebnisse seines ambitionierten Projekts "Handel der Zukunft" vorgestellt. Und darüber gab es einiges zu berichten. Darunter auch die These, dass ich im Supermarkt der Zukunft (wird der dann noch Supermarkt heißen?) nur noch QR-Codes scanne. Meine Ware wird dann im Hintergrund zur Auslieferung zusammengestellt oder kommt direkt zu mir nach Hause. Allerdings dürfte noch ein nicht näher definiertes Quantum Zeit vergehen, bis es in Deutschland so weit sei.
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Kurz vor 9: Nein.Doch.Oh. - Wo der dicke Gewinn von Amazon herkommt, Weltbild, Ikea, Tirendo, Tchibo, ProSiebenSat.1, JD, AO

jeff bezos

Amazon überrascht mit Gewinnsprung:

Nein. Doch. Ohh. Amazon macht im zweiten Quartal einem unerwartet großen Umsatzsprung von 20 Prozent und kehrt bei einem Umsatz von 23,2 Milliarden Dollar in die Gewinnzone zurück. Da liegen dann nun 92 Millionen Dollar Gewinn auf der Haben-Seite. Dafür sorgte vor allem Amazons Web Service-Sparte AWS. Hier gibts alle Zahlen im Überblick, die zeigen wie sehr das Ergebnis am digitalen Tropf hängt. Venture Beat sagt, warum AWS für Amazon auch sonst immer wichtiger wird.

Jetzt lesen: Heimlicher Mode-Riese Amazon, ProSiebenSat.1 investiert in Haustiere.
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Thema: News

Schlagworte: Weltbild, Ikea, Tirendo, Tchibo, ProSiebenSat.1, JD, AO

Möbelhandel online: Ikea darf kein Vorbild sein

Möbelhandel online: Ikea darf kein Vorbild sein

Machen jetzt die Pure Player wie Home24 oder Wayfair Kasse? Oder kann der stationäre Handel noch aufholen? Und wenn ja, wie? Das wollte etailment von Pierre Haarfeld, eTribes, wissen, der mit Co-Autor Alexander Graf unter dem Titel „Knut bleibt sitzen“ eine 58-seitige Studie (pdf) und Abrechnung über den Möbelhandel  veröffentlicht hat.
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Thema: Player

Schlagworte: Multichannel, Ikea, Möbelhandel

Hitmeister: 35 Prozent Umsatz im Direktverkauf

Hitmeister: Wachstum im Windschatten

Wer über Marktplätze in Deutschland redet, der landet schnell auch bei Hitmeister. Meist im Zusammenhang mit einem Bild von David gegen Goliath. Wobei Hitmeister dann der kleine David aus Köln ist, der sich gegen eBay, Amazon  und die Nummer 3 der Online-Marktplätze in Deutschland, die DHL-Tochter meinPaket.de (neuerdings Allyouneed-Marktplatz) behaupten muss. Und wie Kölner so sind, macht man das mit guter Laune und auch wachsendem Erfolg.
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Thema: Player

Schlagworte: Hitmeister, Marktplatz

Kurz vor 9: 58 Prozent Plus für Hitmeister, Amazon, SEO, Google, Zooplus, Etsy, Mobile, myToys

Hitmeister: Wachstum im Windschatten

Hitmeister legt deutlich zu:

Der deutsche Online-Marktplatz Hitmeister schafft im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 58 Prozent. Auch die Zahl der aktiven Kunden stieg deutlich. Im ersten Halbjahr 2015 verzeichnete Hitmeister 230.000 aktive Kunden (Vergleichszeitraum 2014: 155.000). Monatlich hat das Kölner Internetkaufhaus derzeit um die 2 Millionen Besucher. Für das Gesamtjahr 2015 peilt Gründer Gerald Schönbucher nun einen Gesamtumsatz von 40 Millionen Euro (2014: 26 Millionen Euro) an. Mehr zum Thema in Kürze.

Jetzt lesen: Zooplus geht tierisch gut, Amazon baut Service-Marktplatz aus; Google weiß, wo du letzten Sommer gewesen bist.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, seo, Google, Hitmeister, Zooplus, Etsy, Mobile, Mytoys

Beacon und Apps: Wo das Freudenfeuer im Mobile Commerce ein bisschen glimmt

Von Stephan Lamprecht | 22. Juli 2015 | Kommentieren Kommentieren

Hätte, hätte Fahrradkette - der Konjunktiv als Feind des Erfolgs im mobile Commerce
Es sind gleich zwei Schwächen, zu denen ich mich ohne Umschweife bekennen kann. Ja, ich spiele gern mit Smartphone und Tablet herum. Und nicht immer steckt da allein tatsächlich berufliches Interesse dahinter. Und ich kaufe gern ein. Beides zusammen eine aus Sicht von Strategen für Omnichannel-Marketing ideale Kombination. Wenn sich da nicht eine gewisse Müdigkeit in Sachen Apps, Push und Dingeling einstellen würde.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Apps, Mobile, Omnichannel, Beacon

Das dreckige Dutzend: hässliche Seite(n) des E-Commerce

Das dreckige Dutzend: Die hässliche Seite des E-Commerce

Da kann man schon mal frustriert sein. Die Hitze draußen, die Hitze des Wettbewerbs. Erst recht, wenn Zalando die angekündigten und zuweilen belächelt erwarteten 25 Prozent Wachstum toppt und 35 Prozent daraus macht. Und dann noch all die Webshops, die einem als vorbildhafte Lösung gereicht werden. Da kann Abkühlung ganz gut sein. Da kann ein Blick gut tun auf jene in E-Commerce und Digital-Marketing, die es ganz besonders schlecht machen, dem Kunden ganz besonders umständlich oder einfach nur ganz besonders billig und hässlich oder unfreundlich gemacht sind.
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Thema: Player

Schlagworte: design, Online-Shopping

Kurz vor 9: Westwing und Home24 mit dicken Zugewinnen, PayPal, Zalando, Electronic Partner, Gap, Birchbox, SEO

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Westwing und Home24 mit dicken Zugewinnen:

Keine Angst vor dem Online-Möbelhandel? Da sollte manch ein Verbandsvertreter lieber noch einmal nachdenken. Laut heute von Investor Kinnevik veröffentlichten Zahlen (pdf) holen sich Home24 und Westwing weiter dicke Brocken vom Kuchen. Home24 mit einem Umsatz von 60 Millionen Euro von Januar bis März 2015 schafft ein Plus von 128 Prozent. Westwing schafft im ersten Quartal ein Wachstumsplus von 55 Prozent auf 52 Millionen Euro. Beide aber quälen sich mit einem unangenehmen Minus bei Ebitda. Das macht aber nix. Im Verdrängungswettbewerb gilt letztlich die Regel: Wer früher stirbt, ist länger tot. Ein Thesenpapier des Kölner Instituts für Handelsforschung IFH geht davon aus, dass in den kommenden fünf Jahren jeder dritte der bundesweit rund 28.000 Möbelläden vor dem Aus steht.

Jetzt lesen: German Startups Group bläst IPO ab, Zalando bei Rechnungen zu großzügig.
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Warenkorbabbrecher: Welche Rolle 18 Uhr spielt und welche Profi-Tipps eine Analyse ergibt

Warenkorbabbrecher: xxx

Warenkorbabbrecher - für die einen sind sie die größten Nervensägen im Onlinehandel. Für andere die beste Chance auf Mehrumsatz, wenn man weiß, warum der Kunde den Kauf abgebrochen hat. Eine Studie mit 60.000 Online-Einkäufern glaubt, jetzt die ultimativen Antworten und ein paar Lösungen gefunden zu haben.
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Thema: Studien

Schlagworte: Tipps, Warenkorb

Öde Provinz - wo Omnichannel und InStore-Digitalisierung noch keine Rolle spielen

Von Stephan Lamprecht | 21. Juli 2015 | Kommentieren Kommentieren

Öde Provinz - wo Omnichannel und InStore-Digitalisierung noch keine Rolle spielen
Wenn der moderne Handel ein Zentrum besäße, dann wäre man in meinem Heimatort am weitesten davon entfernt. Dabei liegt Ahrensburg gar nicht so tief in der Provinz. Knappe 20 Autominuten sind es bis in die Hamburger Innenstadt mit den großen und bekannten Shopping-Tempeln. Schlendere ich dagegen zu Fuß ins Zentrum meines Heimatorts, fühle ich mich seltsam aus der Zeit gefallen. Und mich beschleicht das Gefühl, dass es die meisten Händler längs des Weges nicht in die Zukunft schaffen werden.
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