Kurz vor 9: WestwingNow - Jetzt gibts Möbel für Alle, Amazon down, Ikea, Click & Collect, Weltbild

Kurz vor 9: llalal

Westwing öffnet den Shopping-Club:

Der auf Home & Living spezialisierte Shopping-Club Westwing launcht nun mit WestwingNow zusätzlich zum Club ein dauerhaftes Sortiment für alle Kunden. Westwing will dabei mit schnellem Versand und einer kuratierten Auswahl ("Shop the Look") punkten. Das klingt zwar alles ein bisschen wie bei dem an seiner eigenen Hybris zugrunde gegangenen Design-Shoppingclub Fab, doch das deutsche Online-Einrichtungshaus mit Stil geht seinen Weg auch etwas bedächtiger an. Auch Westwingnow ist erst einmal ein Pre-Opening. 

Westwing liefert zudem anders als Fab laut Rocket Internet Business Update (pdf) solider werdende Zahlen. Der Umsatz lag in den ersten neun Monaten 2014 bei 124 Millionen Euro, plus 61 Prozent im Vorjahresvergleich. Der Umsatz im dritten Quartal ereichte 47 Millionen Euro. Das Ebitda konnte mit inzwischen über 0,6 Millionen Kunden zudem im dritten Quartal deutlich verbessert werden (+33 Prozent). Im ersten Halbjahr stand ein negatives EBITDA von -26,9 Millionen Euro in den Büchern. Zu Beginn des Jahres hatte Westwing von den bestehenden Investoren 25 Millionen Euro erhalten. Bislang eingesammeltes Geld: 179 Millionen Euro

Jetzt lesen: Amazon war down, Click & Collect bei Ikea.
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Ungeduldige Online-Kunden: Drei Sekunden bis zum Abbruch

Ungeduldige Online-Kunden: Drei Sekunden bis zum Abbruch

Drei Sekunden: Mehr Zeit gibt die Mehrheit der Kunden einem Online-Shop nicht, um die eigenen Angebote zu laden. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Shopper weltweit brechen einen Einkauf nach dieser kurzen Zeitspanne ab, wenn die Seite dann nicht steht. So lautet eines der Ergebnisse einer globalen Studie unter 1.400 Verbrauchern, die der Internet-Intelligence und Performance-Spezialist Dyn heute veröffentlicht. Wird der Einkauf abgebrochen, so geben nicht alle Shopper der Seite eine zweite Chance. Eine große Mehrheit von 85 Prozent aller Befragten ist sich zudem einig: Die Geschwindigkeit mit der ein Online-Shop lädt, wirkt sich auf das Vertrauen aus, das Shopper dem Anbieter entgegenbringen.
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Kurz vor 9: Ausgespielt - Abokiste Tollabox ist insolvent, MyTime, Cyberport, Weltbild, Instacart, Carrefour, Apple

Oliver Beste, Tollabox

Tollabox beendet die Spielzeit:

Das Startup war ein Liebling der Crowd mit einer Fundingsumme von 600.000 Euro, es hatte mit dem MyToys-Mitgründer Oliver Beste alles andere als einen Hasardeur an der Spitze und es hatte einen intelligenten USP - und doch hat es für das Abomodell von Tollabox nicht gereicht. Das Startup rund um das Abo von pädagogisch sinnigem Spielzeug ist insolvent. Eine Anschlussfinanzierung für die Abobastelkiste ist gescheitert, meldet Deutsche Startups

Das Beispiel zeigt einmal mehr, wie schwer es Abo-Geschäftsmodelle haben, sich langfristig auf gesunden Beinen am Markt zu halten. Kämpfen Sie doch damit, dass die Kunden im Schnitt selten länger als ein Jahr bei der Stange bleiben, die Kundenakquise mithin kostspieliger ist und die Erweiterung mit einem eigenen Shop-Konzept nur selten tragfähig funktioniert.

Jetzt lesen: Bünting glaubt an E-Food, Cyberport im Plus.
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Wochenrückblick: Akzente und Alarmglocken

Rakuten-Deutschlandchef Christian Macht: „Alibaba ist ein Klon von uns“
Je härter der Wettbewerb im Onlinehandel wird, desto wichtiger wird die Kundenbindung. Deshalb beleuchten wir das Thema nicht nur in dieser Woche aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Aber wir wollen auch wissen, wie die Macher auf den Markt schauen und haben nachgefragt, wo sie 2015 Akzente setzen. Manch einer läutete dann auch gleich die Alarmglocken. Unsere beliebtesten Beiträge in der vergangenen Woche nach dem Klick.
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Thema: News

Schlagworte: Wochenrückblick

Großes Potential von Mobile Wallets – ein Überblick

Von Julian Heck Julian Heck | 13. Februar 2015 | Kommentieren Kommentieren

Großes Potential von Mobile Wallets – ein Überblick
Mobile Wallets? Ja! Nein! Später?! Wer drei Experten hört, der bekommt vier Meinungen und noch mehr Sichtweisen. Das könnte auch daran liegen, dass hinter den Erwartungen mehr steckt als nur ein bisschen Mobile Payment. Grund genug, einmal nicht auf den vernebelten "Peak of Inflated Expectations" zu starren. Stattdessen kann es lohnend sein, einmal in die Ebene zu schauen. Und da gibt es in der Praxis schon so einige Anwendungsfelder der Mobile Wallet - auch jenseits des mobilen Portemonnaie. Das sollte sich auch der Handel ansehen. Es könnte gerade für jene spannend sein, die sich erst noch an die "Mobile Wallet" herantasten wollen oder merken, dass eindimensionale Sichtweisen nicht zukunftsträchtig sind.
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Gerrit Heinemann: "Die digitale Lüge"

Von Gastautor | 13. Februar 2015 | 1 Kommentar Kommentieren

heinemann eweb

Die digitale Revolution? Wird immer noch unterschätzt. Eine digitale Agenda? Quasi nicht existent. Die Folge: Online-Umsätze werden in der Exportnation Deutschland zunehmend importiert, mahnt Gerrit Heinemann, Leiter eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein, in einem Gastbeitrag für etailment und sieht eine Schwäche in der altbackenen Infrastruktur.
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Thema: Player

Schlagworte: Gastbeitrag, Digital

Wirecard-Software: Bezahl doch, womit du willst!

Von Julian Heck Julian Heck | 13. Februar 2015 | Kommentieren Kommentieren

Wirecard-Software: Bezahl doch, mit was du willst!

Das mobile Bezahlen ist die Zukunft - hört man zumindest immer wieder. Das Bayerische Software-Unternehmen Wirecard will jetzt dafür sorgen, dass sich Mobile Payment nicht mehr nur auf das Smartphone beschränkt (obwohl die Etablierung dessen schon mal ein Fortschritt wäre). Die neueste Entwicklung: Ein HCE-basiertes Payments Software Development Kit, das Wearables zur Mobile Wallet macht.
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Thema: Payment

Schlagworte: Mobile Payment, Wirecard, Wearables

Kurz vor 9: Zack, Zack neues Geld für Rocket Internet, Burger King, Zulily, Starbucks, Pinterest, Groupon, Lyft, Wal-Mart

Wochenrückblick: Zalando, Rocket Internet,

Mehr Geld für Rocket Internet:

Rocket Internet gönnt sich eine Kapitalerhöhung. Die Summe: 12 Millionen neue Aktien. Die bestehenden Investoren Baillie Gifford und United Internet haben bereits Kaufaufträge zum Platzierungspreis mit einer Gesamtsumme von ungefähr 210 Millionen Euro bestätigt. Rocket könnte bei institutionellen Anlegern so bis zu 645 Millionen Euro einnehmen. Finanziert wird so ein Stück weit der gewaltige Einstieg bei Lieferheld und womöglich kommende Zukäufe. Die Platzierung ist ein Schnellschuss, gestern gestartet endet sie schon heute.


Jetzt lesen: Burger King testet Lieferservice, Pinterest bekommt Kauf-Kaufknopf.
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Ladengeschäfte werden Servicekanal für den Online-Handel

Ladengeschäfte werden Servicekanal für den Online-Handel
Kaufen vielleicht - Service ganz bestimmt. Aus Sicht der Kunden wird das stationäre Ladengeschäft künftig eine wichtige Rolle als Dienstleistungsort für den Onlinehandel spielen.  Dies ergab eine Konsumentenbefragung des Marktforschungsinstituts Innofact, die im Rahmen des eBay-Projektes „Zukunft des Handels“ durchgeführt wurde. Zu den wichtigsten Serviceleistungen des Online-Handels zählen aus Sicht des Konsumenten zum Beispiel die Reklamation (57 Prozent) und Abholung von online bestellter Ware (52 Prozent) im Ladengeschäft.
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Thema: Studien

Schlagworte: Multichannel

Eigenmarke: Rettungshelfer mit Risiko

Eigenmarke: Rettungshelfer mit Risiko

Zu Beginn des neuen Jahres startet der Online-Discounter Lesara seine erste Eigenmarke. Die Schmuck-Kollektion „by. A. Angelini“ wird exklusiv im Onlineshop Lesara.de vertrieben. Die nächste Eigenmarke ist schon in Planung. Das macht Sinn. Gerade im Preiseinstiegsbereich können Private Label ein brauchbarer Hebel für mehr Kundenbindung in Onlinehandel sein. Doch für die Flucht aus der Austauschbarkeit braucht es etwas mehr als nur die eigene Brand.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Kundenbindung