Zalando: Mit "MyFeed" auf dem Weg zum individuellen Shop

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. Oktober 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Zalando:
Personalisieren, inspirieren - bei Zalando erledigt das Individuelle jetzt ein neuer Produktstream namens "MyFeed". Der begrüsst eingeloggte Kunden nicht nur namentlich, sondern bietet auch Produktangebote auf Basis des Einkaufverhaltens. Damit die Artikel zielgenau ausgespielt werden, analysiert ein Algorithmus das Shoppingverhalten. Aber auch der Nutzer kann mithelfen. Das lohnt sich für beide Seiten.

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Thema: Marketing

Schlagworte: Zalando, Personalisierung

Kurz vor 9: Zalando wird persönlicher, Westwing inspiriert, Media-Saturn, Weltbild, Internetstores, HSE24, Food Express, Amazon, Twitter

Zalando

Zalando testet "Myfeed":

Im Frühjahr konnte etailment ein neues Personalisierungs-Werkzeug von Zalando noch im Labormodus beobachten. Jetzt testet Zalando den personalisierten Feed in der freien Wildbahn. "Ein Strom an Produktbildern von Marken, die wir schon gekauft haben, die wir gerne kaufen würden, vielleicht auch mit Vorschlägen für Marken und Produkte, die wir nach Meinung eines Algorithmus gerne kaufen würden", so beschrieben wir das Projekt im Frühjahr, das nun als "Myfeed" erprobt wird. Eingeloggte Nutzer können den Testlauf womöglich unter dem Reiter "News&Style" entdecken. Die Marken und Produkte können vom Kunden angepasst werden. Mehr zum Thema in Kürze.

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Kurz vor 9: Kauft Amazon Rockets Mode-Tochter Jabong?, Fashion ID, Amazon, Apple, Hermes, Sobooks, Atalanda, Shopware, Bepado

Kurz vor 9: Kauft Amazon Rockets Mode-Tochter Jabong?

Amazon verhandelt mit Rocket Internet:

Kauft Amazon in Indien den Modehändler Jabong? Es soll Gespräche geben, heißt es bei Fortune. Jabong gehört zum Rocket-Imperium, das nach dem IPO-Debakel ein Erfolgserlebnis brauchen könnte. Im Raum steht angeblich ein Kaufpreis von bis zu 700 Mio. Dollar. Deutlich mehr als die letzte bekannte Bewertung.

Jetzt lesen: Oliver Samwer glaubt an E-Food, Fashion ID bietet Empfehlungen in Echtzeit.
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Wochenrückblick: etailment Summit, Kindle Unlimited und die Marktplatz-Debatte

Von Klaus Janke | 12. Oktober 2014 | Kommentieren Kommentieren

ays und Tarek Müller, Amazon, Tengelmann, Mytoys, Ebay,
Das Who's Who der E-Commerce-Branche diskutierte in dieser Woche beim etailment Summit 2.014, der sich in diesem Jahr vor allem das Thema Personalisierung und Individualisierung drehte, also "Me-Tail" statt Retail. Mit den e-Stars wurden Breuninger, Bloomy Days und Tarek Müller ausgezeichnet. Gleichzeitig startete in Frankfurt die Buchmesse - unter anderem mit dem großen Thema Kindle Unlimited, der Lese-Flatrate, mit der Amazon nun auch den deutschen Markt revolutionieren will. Beruhigend für den deutschen Buchhandel: Allzu viele Top-Titel sind (noch) nicht im Angebot. Weiterhin wichtig in dieser Woche: Viele Hersteller verbieten ihren Online-Handelspartnern weiterhin, ihre Produkte auf Online-Marktplätzen zu verkaufen. Und: Die Zalando-Aktie startete enttäuschend in die Woche (wenn sie sich auch Freitag wieder etwas erholte).

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Thema: News

Mehr Kunden, mehr Umsatz: Das Tipp-Paket fürs Weihnachtsgeschäft (und auch sonst)

Von Klaus Janke | 10. Oktober 2014 | Kommentieren Kommentieren

Mydays
An den Anblick von Spekulatius und Lebkuchen im Supermarkt hat man sich seit Anfang September gewöhnt. Aber auch im Onlinehandel stimmt man sich langsam aber sicher auf das Weihnachtsgeschäft ein. Wer gut vorbereitet ist, darf auch in diesem Jahr mit deutlichen Umsatzsteigerungen rechnen. Vorm Fest 2013 legte der Umsatz laut bevh im Vergleich zum Vorjahr um satte 24 Prozent zu. Natürlich hat sich damals mancher Käufer (männlich) geschworen, im nächsten Jahr alle Geschenke schneller beisammen zu haben - und wird es wieder vermasseln. E-Commerce-Händler sollten dagegen gelernt haben, dass das Vorweihnachtsgeschäft ganz schnell da ist - nämlich jetzt. etailment mit Tipps und kritischen Punkten, die auf jeden Fall gecheckt werden müssen.
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Thema: Marketing

Schlagworte: MyThings, Black Friday Sale

Trotz Kartellamts-Signal: Die Marktplatz-Boykotte gehen weiter

Von Klaus Janke | 10. Oktober 2014 | Kommentieren Kommentieren

Trotz Kartellamts-Signal: Die Marktplatz-Boykotte gehen weiter
Eigentlich schienen die Signale klar genug zu sein: Hersteller dürfen E-Commerce-Händlern nicht untersagen, ihre Produkte auch auf Online-Marktplätzen zu verkaufen. Diese Auffassung drückte das Bundeskartellamt in einer Bewertung der Praktiken des Sportartikelherstellers Asics im April aus. Gleichzeitig haben verschiedene deutsche Gerichte in den vergangenen Monaten gegen "selektive Vertriebsmaßnahmen" entschieden. Adidas, ebenfalls für seinen Marktplatz-Boykott in der Kritik, vollzog im Juli die Kehrtwende und erlaubte seinen Händlern den Verkauf über Amazon, Ebay und Co. Auch Asics hat sein Verbot offenbar gelockert: Man sieht auf dem Amazon Marketplace bestimmte Asics-Schuhe von verschiedenen Anbietern zu verschiedenen Preisen. Aber damit stellen die beiden Unternehmen Ausnahmen dar.
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Thema: News

Schlagworte: Adidas, BVOH, Asics

Kurz vor 9: Amazon eröffnet Geschäft in New York, etailment Summit, Baby-Markt.de, Ebay, Chic By Choice, Project A, Westwing, Mirapodo, Parador

Von Klaus Janke | 10. Oktober 2014 | Kommentieren Kommentieren

Amazon Logo

Amazon:

Aufbruch in die physische Welt: Der E-Commerce-Riese will laut Wallstreet Journal im New Yorker Stadtteil Manhattan einen stationären Laden aufmachen. Er soll zunächst als Anlaufstelle für Kundenfragen und Retouren dienen. Gleichzeitig will Amazon von hier aus einen Same-Day-Delivery-Dienst anbieten: Wer bestimmte Waren bestellt, soll sie noch am selben Tag im Store abholen können. Als nächste Ausbaustufe ist auch der Verkauf von Produkten, vor allem der Kindle-Serie, angedacht. Bei dem Projekt handelt es sich offenbar um einen Test. Läuft er erfolgreich, könnte Amazon das Konzept stationärer Shops ausrollen.

Jetzt lesen: Kritik an Kindle Unlimited, Ebay startet globale Kampagne, Westwing bricht nach Osten auf.
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Einkaufspräferenzen: Vorsprung des klassischen Einzelhandels schmilzt

Von Klaus Janke | 9. Oktober 2014 | Kommentieren Kommentieren

BEVH Logo
Der Prozess ist schleichend, aber kontinuierlich: Immer mehr deutsche Verbraucher bevorzugen den Online-Einkauf. Mittlerweile zählen 40,7 Prozent zu den Online-Fans, das bedeutet eine Steigerung von 1,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Dies ergibt die Sommer-Umfrage bei 1135 Bürgern im Alter von 18 bis 69 Jahren, die der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) und das Bonitätswerk Boniversum durchgeführt haben. Das Lager der Fans des klassischen Einzelhandels ist entsprechend noch 59,3 Prozent stark, aber die Reihen sind nicht fest geschlossen: Neun von zehn Bundesbürgern können als zumindest potenzielle Käufer im Online- und Versandhandel betrachtet werden. Diese Personen haben mindestens eine Produktgruppe, in der sie lieber online einkaufen.
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Thema: News

Schlagworte: bevh, Boniversum