Kurz vor 9: Luxodo ruft den Insolvenzverwalter, Karstadt-Abgang von Sjöstedt mit schallender Ohrfeige, Amazon, Yoox, eBay, KeenOn, Burberry

Kurz vor 9: Luxodo ruft den Insolvenzverwalter,

Luxodo: Der Online-Marktplatz Luxodo ist insolvent. Die 2011 von Mathias von Bredow und Philipp von Crieger gegründete Luxus-Shoppingplattform bot stationären Händlern einen Marktplatz für Produkte und Shop-Präsentation. Zuletzt habe es "aussichtsreiche Verhandlungen mit namhaften Interessenten" über den Verkauf der Firma gegegeben, heißt es gegenüber etailment. Doch dann machte ein Liquiditätsengpass der Fortsetzung des Betriebs einen Strich durch die Rechnung. Rechtsanwalt Peter A. Borchardt wurde nun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Noch vor einem Jahr klang Mathias von Bredow im Interview mit etailment geradezu euphorisch: "Wir verzeichnen für die vergangenen zwölf Monate einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich. Luxodo wächst sehr dynamisch: Im 2. Quartal 2013 hat sich der Umsatz auf Monatsbasis gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Wir sind auf dem besten Weg, das zu werden, was wir uns vorgenommen haben: Wir wollen ein Top-Player im Luxus-Segment werden." Schon damals aber kalkulierte er eine Investment-Phase von fünf Jahren ein, bis schwarze Zahlen in der Bilanz stünden. Dafür fanden sich nun wohl auch nicht mehr ausreichend Investoren. Gestartet war Luxodo 2011. Die Hoffnung bleibt, dass die Gespräche mit den Interessenten doch noch ein positives Ende finden. Der Verkauf geht vorerst weiter.

Jetzt lesen: Sjöstedt wirft mit schallender Ohrfeige bei Karstadt hin. Das Netz feiert - und finanziert - einen Kartoffelsalat.
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Infografik: Mit besserem Einkaufserlebnis die Conversion Rate steigern

Usability-Hürden: Wie Sie nervige Kunden los werden
"Machen Sie den Einkauf im Web zum persönlichen Erlebnis" So etwa beginnen gerne Vorträge darüber, wie  man die Conversion Rate im Online-Shop verbessern soll.  Das klingt nach menscheln lassen, nach flauschigem digitalen Erlebnis. Doch wie kommt der Flausch auf die Website und sorgt für ein wenig Tante-Emma-2.0-Atmosphäre im Webshop? Usability, Hilfe, Beratung, freundliche Führung bei der Produktauswahl, kurze klare Klickwege. Klingt so einfach, ist aber eine komplexe Herausforderung. Eine Infografik bringt Übersicht auf dem Weg zum ultimativen Einkaufserlebnis und liefert einige Tipps.
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Bruchlos oder schlaflos - Multichannel mit Geling-Garantie?

ebay argos
Man stelle sich das mal vor, wie bekloppt solch ein Geschäftsmodell wäre: Eines, das auf der Hoffnung basiert, dass Kunden durch verstopfte Straßen fahren, einen Parkplatz suchen, sich in engen Umkleidekabinen in eine Jeans zwängen, bereit sind, enttäuscht festzustellen, dass die eigene Größe nicht vorrätig ist. Oder ein Geschäftsmodell, das vorsieht, dass der Kunde den schweren Flachbild-TV selbst ins Auto schleppt und hier wie dort lange in der Kassenschlange steht. Könnte man sich nicht ausdenken. Gibt es aber. Multichannel soll solche Schwächen kaschieren. Kann das gelingen?
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Thema: Studien

Schlagworte: Multichannel

Kurz vor 9: Fab wird mit Hem neu möbliert, Rewe, Euronics, Amazon, Rocket Internet

Fab wird mit Hem neu möbliert

Fab/Hem: Neues Lebenszeichen von Jason Goldberg, dem Gründer und CEO des trudelnden Design-Kaufhauses Fab. Das neueste Projekt nennt sich Hem, will Möbel und Wohn-Accessoires ohne Zwischenhändler an Kunden liefern. Noch gibt es nicht viel zu sehen. Aber schon im Oktober soll der Shop international starten und dabei vor allem Produkte jungen Designer anbieten. Auch einen Online-Konfigurator soll es geben. Klingt ein bisschen so, als habe Goldberg nach dem Kauf des deutschen Premiummöbel-Herstellers Massivkonzept nach einem weiteren Dreh in Sachen Möbel gesucht. Schon nach der Schumpfkur bei Fab hat sich der Shop mehr auf Möbel und Co im Eigenmarkensegment fokussiert. Zeitgleich zum Launch wird es drei Showrooms in Deutschland geben.

Jetzt lesen: Euronics konkretisiert Multichannel-Pläne, EU schaut Amazon auf die Finger.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Fab, Rewe, Rocket Internet, Euronics

Wochenrückblick: Multichannel, Trends und Female Commerce

Multichannel? Mit der Betulichkeit ist Schluss – und die Schweizer machen es vor
Ein Schweizer Modehändler, der zeigt, wie man den Multichannel vernetzen muss; eine Expertin, die weiß, wie Frauen im Web shoppen möchten und ein Trendfoscher, der weiß, welche Hypes eine Zukunft haben.

Das waren nur einige der Kenner, die in dieser Woche bei uns im Fokus standen. Welche Themen und Player unsere Leser in der vergangenen Woche sonst noch besonders intensiv auf dem Radar hatten, das zeigt das Ranking der beliebtesten Beiträge der vergangenen Woche.

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Thema: News

Schlagworte: Wochenrückblick

E-Commerce brennt ein gewaltiges Werbe-Feuerwerk ab - und welche TV-Spots da auffallen

E-Commerce brennt ein gewaltiges Werbe-Feuerwerk ab
Wenn der E-Commerce boomt, dann kann es auch daran liegen, dass kaum eine Branche derart viel Geld in die Werbung steckt. Tendenz weiter steigend. Da kommen selbst Dauerberieseler wie die Süßwarenbranche nicht mehr mit. Und bei den TV-Spendings übertrifft E-Commerce sogar die Autobauer. Etliche Start-ups zeigen da inzwischen durchaus sehenswerte Spots. etailment hat sich beides angesehen: Zahlen und Werbeclips.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Werbung

Sandras Signale: Female Commerce und der perfekte Einkauf

Von Gastautor | 4. Juli 2014 | Kommentieren Kommentieren

Sandras Signale:  Female Commerce und der perfekte Einkauf

Männer wollen Fakten, Frauen wollen Emotionen. Auf diese Formel wird das Einkaufsverhalten der Geschlechter gerne einmal reduziert.

Dass die Wirklichkeit nicht ganz so simpel ist, weiß Sandra Kröger von der Strategieagentur Rascasse, die seit Jahren erforscht und berät, wie sich Gefühle im E-Commerce sinnvoll einsetzen lassen.

In einer regelmäßigen Kolumne geht sie nun für etailment unter anderem der Frage nach, wie sich weibliches und männliches Kaufverhalten unterscheiden, wie sich neue Umsatzströme aufbauen lassen oder wie sich Produktentwicklung besser managen lässt.

Zum widmet sie sich der Frage, wie sich der „kleine“ Unterschied beim Einkauf auswirkt und warum Frauen nicht nur vor dem Kleiderschrank, sondern auch im Webshop länger brauchen und wieso sich der Handel darüber freuen sollte.
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Thema: Player

Schlagworte: Gastbeitrag

Kurz vor 9: Star-Autoren rüffeln Amazon, Rewe, Salamander, Metro, Media-Saturn, ECE, Rocket Internet, NuBON, KATAG, Weltbild, Argos, eBay

amazon

Amazon: In einem offenen Brief an Amazon (pdf) fordern US-Star-Autoren wie Douglas Preston, David Baldacci, Lee Child, John Grisham und James Patterson im Konditionenpoker mit Hachette um Rabatte für E-Books die Daumenschrauben beiseite zu legen. Amazon zeige sich damit gar nicht als das kundenorientierteste Unternehmen der Welt, wenn es den Verkauf von Büchern an seine Kunden blockiere. Amazon soll daher aufhören, Bücher als Geiseln zu nehmen, heißt es in dem Schreiben, das weit über 100 Autoren unterschrieben haben.

Jetzt lesen: Schmuck als Wearables, ECE bietet mehr Multichannel.
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Was bringt die neue Verbraucherrichtlinie für den internationalen Versand? Hauptsache, stört nicht!

Versand, Logistik
Die neue EU-Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) soll ja nicht nur nerven und mehr Arbeit machen, sie soll auch für Aufschwung sorgen, den grenzüberschreitenden Handel fördern. Eine aktuelle Umfrage des Logistikdienstleisters Hermes zeigt nun, dass das deutschen Versandhändlern Jacke wie Hose ist. Geliefert wird ins Ausland nämlich schon häufig und künftig auch noch mehr. Eine Richtlinie hätte es dafür nach Meinung vieler Händler nicht gebraucht.
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Multichannel? Mit der Betulichkeit ist Schluss – und die Schweizer machen es vor

Multichannel? Mit der Betulichkeit ist Schluss – und die Schweizer machen es vor

Bei einem Bummel durch meine alte Heimatstadt habe ich sie jüngst noch gesehen. Die glücklichen Händler, die Überlebenden, die über jedes Friedhofsszenario eines Oliver Samwer lachen. Sie werden nicht vom Internet bedroht. Sie denken nicht über Multichannel nach. Sie sind die große Ausnahme. Sie sind Exoten. Sie tragen Namen, die nach „Mode Schmitz“, „Blumen Klünder“ und „Kosmetik Schnitter“ klingen und weniger vom Zerfall der Innenstädte bedroht sind, denn vielleicht von spielsüchtigen Ladeninhabern oder Kunstversessenen Besitzern, die an langweiligen Tagen im Laden das Erbe ihrer Kinder verprassen. Und langweilige Tage ohne Kundschaft gibt es reichlich.
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Thema: Player

Schlagworte: Multichannel, PKZ