Kurz vor 9: PayPal freut sich auf die Google-Smartwatch, Deutsche WM-Spiele und die Folgen für den E-Commerce, Rock`n Shop, Peerket, Amazon, Barnes & Noble

Google-Smartwatch

Smartwatch: Wer immer dachte, die neuen Computeruhren (Neudeutsch: Wearables oder eben Smartwatches) seien genauso hässlich wie die Uhren mit Taschenrechner aus den 80er Jahren, tja, der hatte recht. Denn jetzt auf der I/O-Konferenz von Google in San Francisco präsentierte Android-Wear-Armbanduhren von LG und Samsung, auch in Deutschland im Google Play Store ab 199 Euro erhältlich, sehen genauso klobig aus. Dafür kann die Uhr diesmal Internet und soll als Fernbedienung für die Set-Top-Box Android TV dienen. Mitsamt einer PayPal-App wird man die Uhren zudem als digitale Geldbörse nutzen können, freut sich PayPal. Und demnächst können Sie dann auch vermutlich sehen, wann es mal wieder Zeit ist für Google Shopping.

Jetzt lesen: Peerket will Paketdienste bündeln, Amazon greift Lieferdienste an.
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So verlogen ist der Streit um die Rabatte für E-Books

So verlogen ist der Streit um die Rabatte für E-Books
Hilfe vom Kartellamt erhofft sich der Börsenverein des deutschen Buchhandels im Konditionenpoker um die Rabatte für E-Books. Amazon verzögere die Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier, so der Vorwurf, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Amazon widerspricht. Ohnehin zeigen Zahlen zur E-Book-Kalkulation, dass auch dort höhere Rabatte die Verlage keineswegs ins Armenhaus bringen - ist doch die operative Marge deutlich höher als im Printbereich. Für Verlage sind E-Books trotz teils noch überschaubarer Verkaufszahlen also ein mehr als ordentliches Geschäft. Davon gibt man natürlich ungern etwas ab.
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Thema: Player

Schlagworte: E-Book, Amazon, Buchhandel, eBooks

Mobile Commerce: Diese Zahlen zeigen, warum Smartphones und Tablets die Branche durchschütteln

Mobile Commerce: Diese Zahlen zeigen, warum Smartphone und Tablets die Branche durchschütteln
Bei Zalando macht Mobile mittlerweile 35 Prozent des Traffic aus. Bei Otto.de kommen 30 Prozent der Besucher, bei MyToys sogar bis zu 40 Prozent der Besuche über Smartphones und Tablets. Für deutsche Verhältnisse Top-Werte.

Steigerungsfähig findet das die Otto Group, will bis 2016 über alle Online-Marken hinweg 50 Prozent des Online-Traffics mobil erwirtschaften.

Denn Überzeugungstäter (ich) und Neukunden (jede Menge) shoppen eben schlicht mit Smartphone und Tablet von der Couch oder im Bett.

Es braucht keine lang angelegten Studien um zu wissen, dass die mobilen Kunde künftig die wichtigere Kunden werden könnten. Denn das legen schon jetzt die Zahlen zum Marktgeschehen in den USA und UK nahe. Eine Zahlensammlung und Infografik der National Retail Federation in den USA sollte da ein Weckruf auch für deutsche Händler sein. <
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Commerce

Kurz vor 9: Buchhandel will Amazon mit Kartellamt ausbremsen, Amazon spart Papier, Kreditech, 3Suisses, Reserved, Mobile Commerce

Amazon entschuldigt sich im Verlagspoker

Buchhandel: Der Börsenverein des deutschen Buchhandels geht per Beschwerde beim Bundeskartellamt gegen Amazon vor und beklagt sich, Amazon nutze seine Marktmacht als Einkäufer von E-Books aus. Anlass sind unter anderem die Verzögerungen bei der Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Die Rede ist von Rabatten beim E-Book-Einkauf bis zu 50 % (Derzeit rund 30 %). Amazon will mit seinem Vorgehen die Konditionen für E-Books denen für gedruckte Bücher angleichen. Da gibt es traditionell höhere Rabatte.
Amazon missbrauche damit seine Marktmacht, klagt dagegen der Verband. Laut Verband der Versandbuchhändler hat Amazon beim Online- und Versandhandel mit Büchern in Deutschland einen Marktanteil von rund 70 Prozent. Nicht bekannt ist, ob die Verlage ob solcher Forderungen lieber nur noch im Einzelhandel verkaufen würden, wo Werbekostenzuschüsse, Boni und Rückvergütungen schon für simple Listings verlangt werden.

Jetzt lesen: Kreditech kassiert 40 Millionen Dollar, Amazon verzichtet auf Papierrechnungen.
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Keine Panik vor Amazon und Google? Jetzt wäre für den Handel eine gute Gelegenheit für Panik

Keine Panik vor Amazon und Google? Jetzt wäre für den Handel eine gute Gelegenheit für Panik

„Wir sind wahrscheinlich die letzte Generation, die noch im Laden einkauft“. Das sagt eine Freundin meiner Mutter (70+). Es braucht also eigentlich nicht einmal die regelmäßigen Grabreden eines Oliver Samwer, um den klassischen Handel wachzurütteln. Und nun auch noch das Smartphone von Amazon. Nur wenig bedrohlich für den Handel und Onliner findet mancher, durchaus bedrohlich glauben andere sorgenvoll. Sorgen reicht nicht. Es wäre vielmehr an der Zeit für nackte Panik. Nicht nur aufgrund des „Fire-Phone“ und nicht nur wegen Amazon.  
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Thema: Player

Schlagworte: Amazon, Google

Personalisierter Webshop: Zwischen "Hach" und "Huch"

Personalisierter Webshop:
Wenn Kunden im Laden mit Namen begrüsst werden, der Verkäufer schon weiß, welchen Stil und welche Farben der Kunde bevorzugt, dann entlockt das wohl jedem ein "Hach". Nicht so im Web. Da verschluckt sich mancher vor Schreck beim Shoppen auf der Couch am Knabberkeks, wenns persönlich wird. Im W3B Report "MeCommerce" hat Fittkau & Maaß eruiert, wie die Deutschen die Personalisierung im Web empfinden und welche Folgerungen sich daraus ableiten lassen.
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Kurz vor 9: Samwer und Co wollen bei IPO von Rocket Internet Anteile behalten, Outfittery, McDonalds, Saturn, Moebel.de, Seven Ventures, Amazon, Etsy

Rocket Internet

Rocket Internet: Gerüchte über einen Börsengang von Rocket Internet durch die Medien wabern lassen. Geht immer. So auch dieser Tage. Womöglich sogar bewusst lanciert, um die Stimmung im Markt für einen IPO in 2014 zu testen. Unkonkret sind die Pläne aber nicht. So sollen sich Berenberg Bank, JPMorgan Chase & Co. und Morgan Stanley gerade durch die Papiere wühlen. Zudem sickerte nun laut Bloomberg durch, dass die Haupteigentümer Samwer-Brüder, Kinnevik und Access Industries bei einem IPO ihre Anteile behalten wollen, auch sich durch die Ausschüttung neuer Anteile ihre Beteiligung erst einmal verwässern würde. An Rocket Internet halten die Samwers knapp zwei Dritteln der Anteile, Kinnevik ist mit 24 Prozent beteiligt, Access Industries hält rund 11 Prozent. Das "Manager Magazin" hatte kürzlich berichtet, dass mit einem IPO bei einer Platzierung von bis zu einem Fünftel der Anteile bis zu einer Milliarde Euro in die Kassen gespült werden soll. Damit würde Rocket Internet auf 3 bis 5 Milliarden Euro bewertet.

Jetzt lesen: Amazon steigt bei Payback aus und Outfittery packt am Flughafen aus.
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Wie Amazon der Polizei bei der Jagd auf Einbrecher helfen könnte

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 23. Juni 2014 |

Wie Amazon der Polizei bei der Jagd auf Einbrecher helfen könnte
In Tom Hillenbrands Science-Fiction-Krimi „Drohnenland" wird alles überwacht, Täter werden mittels digitaler Datenspuren ermittelt und in dem ideenfreudigen Krimi mahnt Hillenbrand sogar, dass in einzelnen Staaten Verdächtige schon vor einer Tat verhaftet werden, wenn das Datenprofil ausreichend Übereinstimmung prognostiziert. Was das mit Amazon zu tun hat? Vielleicht mehr als manch einem Einbrecher lieb ist.
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Thema: Technologie

Schlagworte: Amazon

Kurz vor 9: Großbrand zerstört Asos-Zentrallager, Oliver Samwer, Amazon, Media-Markt, Yo, Dropcam

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 23. Juni 2014 |

Großbrand zerstört Asos-Zentrallager,

Asos: Nach einem Großbrand am Freitag im Hauptlager in Barnsley, South Yorkshire, musste Asos am Wochenende zeitweilig seinen Webshop abschalten. Es gab keine Verletzten. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Inzwischen ist Asos wieder da. Der Brand erinnert bitter daran, dass die zentrale Logistikstrategie eine der Schwächen von Asos sein könnte. Der Brand kommt nach einer Gewinnwarnung und darauf folgendem Kurzsturz vor zwei Wochen auch sonst mehr als ungelegen.  BBC

Jetzt lesen: Amazon will aus Polen liefern und Jeff Bezos denkt beim neuen Smartphone an Eiskrem.
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Wochenrückblick: Rückenwind für Marktplätze, Collins verkauft Trachten, Digitalexperten in Parallelwelten

Von Klaus Janke | 22. Juni 2014 |

Asics
Ein wegweisendes Urteil des OLG Schleswig wurde in dieser Woche veröffentlicht: Der Kamerahersteller Casio darf seinen Handelspartnern nicht verbieten, seine Artikel auf Online-Marktplätzen wie Ebay und Amazon Marketplace zu verkaufen. Zum selben Thema werden vom Bundeskartellamt bald Entscheidungen zu Asics und Adidas erwartet, die ebenfalls Vertriebsbeschränkungen durchsetzen wollen. Aber ist eine solche Strategie für Markenartikler überhaupt sinnvoll? etailment hat Zweifel. Weitere wichtige Themen der vergangenen Woche: kleidoo plant eine Markenoffensive, Collins expandiert weiter - ausgerechnet mit einem Trachtenshop. Und Personalberater Dwight Cribb legt den Finger in die Wunde: Die deutschen Unternehmen stellen zwar Digitalexperten ein, lassen diese aber in Parallelwelten arbeiten.
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Thema: News