Kurz vor 9: Spreadshirt gewinnt mobil, Globetrotter mäkelt über Preise, Buch.de, Rewe, KATAG, RadioShack, Yapital, JustFab, Porter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 7. Februar 2014 |

spreadshirt

Spreadshirt: Eine Zahl, als habe es Spreadshirt vorher mobil fast gar nicht gegeben: 2013 registrierte Spreadshirt fünfmal mehr Bestellungen über mobile Endgeräte als Ende 2012. Die Zahl der Zugriffe über mobile Endgeräte stieg um 300 Prozent. Wachstumsstark waren insbesondere die Tablets. Die Plattform registrierte dreimal mehr Besuche über Tablets und doppelt so viele über Smartphone als noch im selben Zeitraum im Vorjahr. Hauptgrund: Der Launch des touch-optimierten "T-Shirt Designers" im Mai 2013. Nun soll die gesamte Plattform für die mobile Nutzung optimiert werden. Das Vorhaben ist Teil eines 3 Millionen Euro Investments. "Wir rechnen damit, dass innerhalb eines Jahres 25 Prozent unseres Umsatzes mit einem Besuch über ein Tablet oder Smartphone beginnt“, so Philip Rooke, Spreadshirt CEO. Auch eine Studie von PwC registriert einen massiven Anstieg mobiler Kundschaft. Etwa jeder vierte Konsument nutzt inzwischen ein Mobilgerät mindestens einmal im Monat für den Online-Einkauf.

Jetzt lesen: Globetrotter will online mit den Preisen runter, Buch.de erholt sich und ein Super-Bowl-Spot bringt die 80er zurück in den Laden.
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Kurz vor 9: Junge Shopper kennen keine Kanäle, Amazon verbessert App, Readfy, Newegg, iBeacon, Shopnow, Twitter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 6. Februar 2014 |

Kurz vor 9: ECC

Multichannel: Die gute Nachricht für den stationären Handel: Über 70 Prozent der 16- bis 25jährigen glauben nicht, dass stationäre Geschäfte durch Online-Shops ersetzt werden können. Die schlechte Nachricht: Über ein Viertel von ihnen findet Online-Shops als Ersatz für stationäre Läden sehr wohl als vorstellbar. Das ist ein Ergebnis des neuen Whitepapers „Cross-Channel 2020 – Smart Natives im Fokus“ des ECC Köln am Institut für Handelsforschung in Zusammenarbeit mit hybris. Für rund ein Viertel all jener 16- bis 25jährigen, die mit iPhone, Nexus und Co ausgestattet sind, ist laut Umfrage der Online-Kauf zu einer absoluten Selbstverständlichkeit geworden. Die Studie kommt zudem zu dem Ergebnis, dass die junge Zielgruppe nicht mehr zwischen Online- und Offline-Kauf unterscheidet und es daher nicht nachvollziehen kann, wenn bestimmte Vorzüge nur für einen Kanal gelten. Anders gesagt: Sie denken nicht über Kanäle nach, sondern allein über Preise, Produkte, Service, Marken. Für die Studie wurden 528 Personen online befragt.

Jetzt lesen: Readfy ist der Liebling der Privatinvestoren, Newegg kontert Amazon-Prime.
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Sainsburys: E-Books mit Zuckerguss

Von Holger Ehling | 5. Februar 2014 |

Sainsburys: E-Books mit Zuckerguss

Sage keiner, die großen britischen Supermarktketten hätten kein Herz für Kinder. Neben dem üblichen Quengelsortiment an der Kasse wird schließlich zuhauf Zeugs mit Zucker, Cholesterin und Fett angeboten, das Kinderaugen zum Strahlen und Zahn- und andere -ärzte zum Stöhnen bringt. Jetzt geht Sainsburys noch einen Schritt weiter und bringt den Zuckerguss auch auf E-Book-Reader in Kinderhand, jedenfalls im übertragenen Sinne: Zwei Jahre lang können die Käufer von Cerealien der Eigenmarke des Filialisten kostenlose E-Books herunterladen. Wohlweislich ist die Auswahl beschränkt auf die Kinder- und Jugendbuchchampions Jacqueline Wilson und James Patterson, die jeweils mit zwei Titeln dabei sind.
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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Book

Kurz vor 9: Readfy und der Run auf die Leihbüchereien für E-Books, Foodpanda, Yapital, Fashionhype, Amazon, Brax, ReCompare, Weltbild, Intershop, Otto, bvh, Sears, Hermes

e-book

Readfy: Aus Lesersicht ist ein Abo-Modell für E-Books toll. Aus Verlagssicht - nunja. Die 15.000 Titel, mit denen nun die E-Book-Leihbücherei Readfy startet, nehmen sich denn auch angesichts der jährlichen Flut an Neuerscheinungen eher spärlich aus. Bis zum Jahresende will das Spotify für Bücher 30.000 Titel im Programm haben. Auch das ist noch übersichtlich. Finanziert wird das für Leser kostenlose Abo-Angebot mit Werbung (für knapp 10 Euro im Monat ist es werbefrei). Am gestrigen Starttag der Plattform rauchte erstmal der Server ab. Zu kleiner Server für zu viele interessierte Leser. Auf der Crowdfunding-Plattform Companisto sammelte Readfy binnen Stundenfrist 25.000 Euro ein, meldet das Börsenblatt. Der Markt ist also da.

Hierzulande ist Readfy aber längst nicht allein. Auf der Plattform Skoobe, von den Verlagsriesen Random House und Holtzbrinck angeschoben, kann man für 10 Euro im Monat  beliebig schmökern, allerdings ist das Angebot von knapp 30.000 E-Books auch dort noch eher überschaubar.

Scribd, das sich, mit angeblich 80 Millionen Nutzern pro Monat, als weltweit größtes Download-Portal für Texte sieht, hat unlängst ebenfalls ein Abo-Modell gestartet: Für 8,99 US-Dollar im Monat können die Abonnenten dort unbegrenzt viele Texte lesen. Viel Wirbel machte zuletzt der New Yorker Startup Oyster. Für 9,95 US-Dollar pro Monat können die Abonnenten E-Books aus dem iTunes-Store von Apple herunterladen und auf bis zu sechs Geräten synchronisieren und lesen. Mehr zum Thema auch in unserem Beitrag: Spotify für E-Books: Rettung oder Bedrohung?

Jetzt lesen: Notebooksbilliger macht über eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Brax zeigt sich bei Amazon..
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Die Sterbephasen des lokalen Handels

Die Sterbephasen des lokalen Handels
Kaum ein Tag, ach was, kaum eine Stunde vergeht in diesem schnell alternden Jahr, ohne eine Presseaussendung, die Multichannel, Omnnichannel, Crosschannel und (statistisch gesehen) noch 16,3 andere Buzzwords zur Rettung des stationären Handels erklärt. Das ist bestenfalls fremdsprachiges Pfeifen im Walde. Die einzige Chance der Filialen ist es, dass es der Onlinehandel hier und da noch ein wenig vergeigt - und der Handel die Realität des E-Commerce akzeptiert.<
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Multichannel

Studie verspricht den "Big Bang" für E-Food - Was der Handel dafür tun muss

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 4. Februar 2014 |

Studie verspricht den e-food
An eine zweistellige Prognose für die nahe Zukunft des Lebensmittel-Onlinehandels in Deutschland traute sich bislang so recht keiner heran. Verständlich. Denn beispielsweise Fittkau & Maaß hat mit der W3B-Umfrage zum Thema "Lebensmittel im Internet" unter 4.800 deutschen Internet-Nutzern herausgefunden, dass gerade einmal 6 Prozent der deutschen Internet-Nutzer überhaupt schon einmal frische Lebensmittel online eingekauft haben. Und da ist dann auch jeder Teebeutel aus einem Shop mit dabei. Gerade einmal 0,5 Milliarden Euro von den 175 Milliarden Euro für Lebensmittel werden im Internet ausgeben. Doch die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young schreckt das nicht. Von aktuell 0,3 Prozent werde der Marktanteil von E-Food bis 2020 auf 10 Prozent steigen.
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Thema: Studien

Schlagworte: e-Food

Kurz vor 9: Zalando rüstet sich für Börsengang, eBay wächst, Zalando-Outlet, Urbanara, Mirapodo, Weltbild, MeinPaket

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 4. Februar 2014 |

zalando paket

Zalando: Ein Börsengang von Zalando Ende 2014 oder im Frühjahr 2015 wäre alles andere als eine Überraschung. Jetzt verdichten sich die Anzeichen, das entsprechende Vorbereitungen laufen. Laut Medienberichten steckt man bei Zalando gerade mit den Managern von drei Banken die Köpfe zusammen und lässt sich beraten. Mit an Bord: Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley.Mit dem IPO sind diese aber offenbar noch nicht offiziell beauftragt. Eine Bewertung des Unternehmens von bis zu fünf Milliarden Euro zum IPO gilt als möglich. 2012 machte Zalando 1,15 Milliarden Euro Umsatz. In diesem Jahr könnte die Zwei-Milliarden-Marke durchbrochen werden. Aber: Das eigenartige Winterwetter, das dem Textilhandel im Weihnachtsgeschäft gar nicht gefallen hat, dürfte auch Zalando gespürt haben. Da könnten also auf den letzten Metern ein paar Millionen fehlen. Sunday Times

Jetzt lesen: Jeder dritte Händler hatte Weihnachten weniger in der Kasse. eBay wächst in Deutschland um 15 Prozent.
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