4toGo: Neckermann.de, Online-Reisevermittler, BVH, Foursquare

Von Klaus Janke | 19. Juli 2012 |

Neckermanns Insolvenzverwalter sind bestellt, Online-Reisevermittler dürfen nicht tricksen, BVH analysiert E-Commerce-Trends, Foursquare kümmert sich um den lokalen Handel - all das nach dem Klick.

Versandhandel bei Neckermann geht weiter

Beim Versandhändler Neckermann kontrollieren künftig zwei Insolvenzverwalter die Geschäfte. Das Amtsgericht Frankfurt bestellte heute die Rechtsanwälte Michael Frege und Joachim Kühne von der Frankfurter Kanzlei CMS als vorläufige Insolvenzverwalter, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens bleibt die Neckermann.de-Geschäftsführung im Amt, braucht für Unternehmensentscheidungen allerdings die Zustimmung der Verwalter. (LZ-net) 

Online-Reisevermittler dürfen Zusatzleistungen nicht direkt einrechnen

Wer im Internet ein Flugticket kauft, darf nicht automatisch eine Reiserücktrittsversicherung dazu gebucht bekommen. Das entschied der Gerichtshof der Europäischen Union (Rechtssache C-112/11). Kostenpflichtige Zusatzleistungen dürften nicht einfach in den Preis eingerechnet werden. Es sei unrechtmäßig, dass ein Kunde diese Leistung bewusst abwählen muss ("Opt-out"), er müsse sie selbst anklicken können ("Opt-in"). (Heise Online)

BVH gibt Trendbook zum interaktiven Handel heraus

Das "Trendbook 2012/2013", das der BVH in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Unternehmen Trendone erarbeitet hat, zeigt für alle Interessierten Möglichkeiten auf, die in der Zukunft des Online- und Versandhandels liegen. „Das Besondere am Trendbook ist, dass es nicht nur für Branchenkenner und Experten sondern gerade auch für alle Verbraucher, die täglich im Netz surfen und neugierig sind, was der Online- und Versandhandel in Zukunft für sie bereit hält, das perfekte Nachschlagewerk ist, so Christoph Wenk-Fischer, BVH-Hauptgeschäftsführer. Das Buch ist ab sofort für 29,90 Euro unter www.bvh-trendbook.de erhältlich. (per Mail)

Foursquare baut Angebot für lokale Händler aus

Der Location-Dienst hat ein neues Feature vorgestellt. Es erlaubt lokalen Händlern, Nutzern, die ihre Läden häufig besuchen, Updates zu schicken. Diese haben aber auch die Möglichkeit, die Geo-Targeting-Angebote zu blockieren. Das Tool wurde bereits mit H&M und Outback Steakhouse getestet. (Business Insider)

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