5 Tipps für die optimale Fotopräsentation im Onlineshop

Von Klaus Janke | 10. Dezember 2013 |

Zalando Mode
Cocktail-Kleid von Lipsy bei Zalando: Fotos sind das A und O
Das Auge kauft mit - vor allem in Fashion-Shops ist die Fotopräsentation wichtiger als die sonstige Information über die Produkte, wie Umfragen ergeben haben. Hier einige Grundregeln, die sich aus den Erfahrungen vieler Händler ergeben.

1. Sorgen Sie für Durchblick

Oberstes Gebot ist die optimale Erkennbarkeit des Produkts und seiner Details. Verzichten Sie auf künstlerische Eigenwilligkeiten zugunsten des klaren Bilds. Stellen Sie mehrere Fotos aus verschiedenen Perspektiven ins Netz. Sorgen Sie dafür, dass die Nutzer das Bild heranzoomen können, um noch mehr Details erkennen zu können. Ordnen Sie Produktbezeichnungen und Preise ganz deutlich zu.

2. Setzen Sie Models ein

Models vermitteln bei Modeartikeln allgemein einen besseren Eindruck. Die Köpfe müssen dabei nicht unbedingt sichtbar sein - sie können vom Produkt ablenken. Auf Startseiten und allgemeinen Feature-Bildern sollten nach Möglichkeit die Gesichter der Models erkennbar sein, weil sie helfen, Atmosphäre und Identifikationsmöglichkeiten zu schaffen. Geben Sie eventuell bei Fashion-Fotos die Maße der abgebildeten Models zur Orientierung an, damit der Betrachter leichter abschätzen kann, wie das Kleidungsstück an seinem eigenen Körper aussieht.

3. Arbeiten Sie mit Freisteller-Bildern

Vor allem auf Überblicksseiten mit verschiedenen Produkten wirken freigestellte Produkte besser, weil sich der Betrachter schneller orientieren kann und nicht vom Hintergrund abgelenkt wird. Man sollte auch darauf achten, dass verschiedene Produkte im gleichen Winkel und in derselben Größe abgebildet werden, um die Vergleichbarkeit zu erleichtern. Werden Hintergründe verwendet, sollten diese hell und unauffällig sein und zu Produkt und Farbgestaltung der Website passen.

4. Arbeiten Sie mit Weißraum auf der Seite

Nichts gegen volle Seiten, wenn es um Übersichten mit verschiedenen Produkten angeht. Aber wenn sich ein Nutzer ein einzelnes Produkt näher ansehen will, sollte dies auch entsprechend wirken. Geben Sie dem Motiv also Luft - sprich: Weißraum rundherum -, damit die Optik nicht gestört wird. Denken Sie an Schmuckauslagen: Der Ring, der ganz allein liegt, wirkt allein schon dadurch besser als der in einer Reihe.

5. Zeigen Sie das Produkt in allen Varianten

Angaben über Farbvarianten nur im Text oder in kleinen Kästen, die nur die Farbe zeigen, bringen nicht viel. Das Produkt selbst sollte in den verschiedenen Varianten sichtbar sein. Für Modeshops ist es immer auch sinnvoll, Artikel zu zeigen, die sich mit dem abgebildeten in der jeweiligen Farbe kombinieren lassen. 


360-Grad-Abbildungen oder Videos bieten dem Betrachter natürlich mehr als einfache Fotos. Noch erfüllen viele Händler die Ansprüche der Internetnutzer nicht. Dies geht aus einer - zugegeben - interessengesteuerten, aber dennoch aufschlussreichen Umfrage des französischen Produktfotografie-Dienstleisters Packshot Solutions hervor. Befragt wurden dazu im Oktober 2013 149 Internetnutzer und 137 Kunden, die mit Packshot-Software die Produktfotos für ihren Onlineshop selbst erstellen. Das Ergebnis: Über die Hälfte der Nutzer hätte gern 360-Grad-Ansichten oder 3D-Aufnahmen mit Zoom.

5 Tipps für die optimale Fotopräsentation im Onlineshop


Rund 43 Prozent der Händler nutzen 360-Grad- oder 3D-Animationen, 33 Prozent Abbildungen aus verschiedenen Winkeln:

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Packshot Solutions

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