Konzeptwechsel: Otto nimmt mit Quelle.de neuen Anlauf

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 30. April 2013 |

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Es lief nicht glücklich für die Otto Group mit Quelle.de. Als Marktplatz für Händler dümpelte die Plattform nur dahin. Radikalumbau war angesagt. Ab Mai soll ein neues Konzept die Rettung bringen. Künftig bietet Quelle.de unter den 300.000 Produkten nur noch eigene Waren und solche aus der Otto Group an.
Vor allem Synergien sollen die Marke aufpäppeln. So werden die Shop- und Warensysteme, die vertriebliche Infrastruktur, das Category Management sowie die gesamte Logistik über die verschiedenen Unternehmen der Otto Group sichergestellt.

Die Sortimente: Vor allem Technik und Wohnen. Oder wie es Otto genauer formuliert: Von beinahe jedem Dorf nen Hund. "Haushaltstechnik, Möbel, Computer, Unterhaltungselektronik und -medien, Baumarkt-, Freizeit-, Sportartikel, Haushalts- und Spielwaren sowie Heimtextilien".

Baur steuert die neue Quelle

Gesteuert wird die neue Quelle bei Baur in Burgkunstadt. Die vertriebliche Marktbearbeitung wird bei UNITO in Salzburg zusammengefasst. Baur-Tochter UNITO betreut bereits seit 2010 Quelle in der Schweiz und seit 2011 in Österreich.

Der Neustart erfolgt ohne den bisherigen Geschäftsführer Tim von Törne. Geschäftsführer sind Albert Klein, Dieter Uschold und Achim Güllmann.

Als nächstes dürfte sich dann Otto einer anderen Traditions-Baustelle widmen: Neckermann.de ist auch eine Art Work in Progress bei dem die Potenziale noch gefunden werden müssen.

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Thema: E-Commerce

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