M-Commerce wächst um 142 Prozent / iPad ist der Umsatzbringer Nummer 1

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. April 2013 |

jpeg-4200.jpeg
In unserem Haushalt verteilen sich ja die mobilen Einkäufe recht gleichmäßig. Meine Frau gibt das iPad nicht aus der Hand und meiner einer shoppt dann eben per iPhone. Statistiken dürfte das kaum verfälschen. Obwohl - ich shoppe viel mobil.

Davon ungerührt sieht eine Studie des Mobil-Marketing-Spezialisten Zanox das Ipad vorn. Es ist bei den mobilen Geräten der Umsatzbringer Nummer 1. Insgesamt legte das mobile Einkaufsvolumen 2012 in Europa um 142 Prozent zu. EInen klaren Verlierer sieht die Studie auch.

 

Der Umsatz über Smartphones und Tablets legte im europäischen Jahresvergleich um über 142 Prozent zu. Der Anteil am gesamten E-Commerce-Umsatz belief sich 2012 auf 3,9 Prozent. Mit einem Umsatzwachstum von 135 Prozent und einem Anteil von 3,5 Prozent über den mobilen Kanal liegt Deutschland im europäischen Durchschnitt.

jpeg-4200.jpeg

Das iPad konnte laut zanox Mobile Performance Barometer im vergangenen Jahr seine Spitzenposition behaupten: 2012 wurden 53 Prozent aller mobilen Umsätze über das iPad getätigt. Auf den folgenden Plätzen hat es dagegen einen Wechsel gegeben. Android konnte seinen M-Commerce-Umsatzanteil im Jahresvergleich um mehr als acht Prozentpunkte auf nun 25 Prozent erhöhen und verdrängt das iPhone auf Platz 3. In einem weiterhin wachsenden Gesamtmarkt ist das iPhone mit einen Schwund beim Umsatzanteil von 35 Prozent 2011 auf 20 Prozent 2012 der klare Verlierer.

jpeg-4202.jpeg

In Puncto Umsatzstärke nehmen iPad Nutzer ebenfalls eine Sonderstellung ein. Im Vergleich zu Einkäufen über iPhone oder Android Geräte sind die Ausgaben pro Transaktion über das Apple Tablet durchschnittlich um circa 50 Prozent höher. Die Studie zeigt zudem, dass in vielen Fällen der durchschnittliche Bestellwert (AOV – Average Order Value) im M-Commerce deutlich höher ist als im E-Commerce.

Laut der Auswertung des zanox Mobile Performance Barometers sind aus europäischer Sicht der Finanzdienstleistungssektor sowie die Retail & Shopping Branche die maßgeblichen Treiber des M-Commerce-Wachstums. Mit einem Umsatzzugewinn von 155 (Finanzdienstleistungen) beziehungsweise 153 Prozent (Retail & Shopping) im Vergleich zum Jahr 2011 haben diese Branchen am stärksten zugelegt.

jpeg-4206.jpeg

Die Veröffentlichung des Performance Advertising Netzwerks basiert auf der Analyse von über 1.000 Advertiser-Programmen in sieben europäischen Märkten (Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Benelux, Skandinavien und Polen) mit jährlichen Konsumenten-Transaktionen im zweistelligen Millionenbereich.


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: E-Commerce

Schlagworte: Mobile Commerce

E-Food und der Content: Mal karge Euro-Palette, mal reizvolle Rezept-Welten
Wie toll sind Zalando und Rocket Internet wirklich? Wo steht der Lebensmittel-Onlinehandel? Welche S ...
Topartikel
Digitale Szenarien für den stationären Handel
Früher nannte man es vielleicht Rundum-Sorglos-Paket. In Zeiten der digitalen Transformation heißt d ...
IPO-Wahnsinn Zalando und Rocket Internet?
Rocket Internet - 6,2 Milliarden Euro wert. Zalando - bis zu 5,6 Milliarden Euro wert. Vor dem Börse ...
E-Food und der Content: Mal karge Euro-Palette, mal reizvolle Rezept-Welten
Was erwarten Kunden in Lebensmittel-Onlineshops? Gute Preise und viele Produkte. Natürlich. Aber auc ...
Handel der Zukunft: Wer ist noch zu retten?
„Wer jetzt Schwierigkeiten hat, den werden wir in zehn Jahren nicht mehr sehen“. Eine mutige Prognos ...
Der E-Food-Kunde ist faul, kritisch und ein bisschen geizig - aber ein lohnendes Ziel
Der “typische” deutsche Kunde im Lebensmittel- Onlinehandel hat als Stadtmensch den Supermarkt fast ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats