Axel Schmiegelow: Business-Pläne sind Klopapier
Schmiegelow, der mit seiner Beteiligungsgesellschaft dw capital in Startups wie itravel, armedangels, PaperC und coupies investiert, findet deutsche Gründer vielfach auch zu verzagt. Sie hätten vielfach nur den deutschen Markt im Blick. Stattdessen müssten sie Europa als Heimatmarkt begreifen.
Vielfach fehle es auch am Blick für neue Trends. Es mache wenig Sinn, sich wie die Lemminge auf ein Geschäftsfeld zu stürzen. „Wenn alle darüber sprechen, ist es zu spät einzusteigen“, so Schmiegelow. Erfolg sei antizyklisch.
Dabei sind die Chancen für Start-ups, die auf der Suche nach Investorengeldern sind, so günstig wie selten. Diesen Eindruck vermittelt gerade wieder der Halo Report für die USA. Der Report verfolgt Early Stage Investment Activitäten von Business Angels und entsprechenden Investment-Gruppen.
Gut für deutsche Gründer: US-Investoren suchen zunehmend auch in Deutschland nach frischen, finanzierbaren Ideen. Wer also hierzulande keine Geldgeber findet, nicht mal im Bereich der drei F "Friends, Family and Fools", der sollte sich vielleicht ein Flugticket kaufen: Tipp von Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher: „Wenn jemand richtig gut ist, hindert ihn niemand, in ein Flugzeug zu steigen und sich von woanders Kapital zu holen. Bei Qype kam das erste Geld aus Frankreich.“
Aber auch Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter und Seedmatch, bei denen Geldgeber schon mit Kleckerbeträgen in Projekte einsteigen können, können ein brauchbarer Weg sein. Einen Business-Plan zum Vorzeigen braucht es dann aber schon.
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Thema: E-Commerce
Schlagworte: Start-up, Kickstarter, Qype, Uhrenbacher, Trend, Seedmatch, Schmiegelow, Investor, business angels, business plan, halo report



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