Cross Border Sale: Fast alle strecken die Fühler aus

Von Klaus Janke | 5. Dezember 2012 |

Lunettes à acheter en ligne chez Mister Spex

Wer seinen Umsatz optimieren will, kommt früher oder später an der Frage nicht vorbei: Geschäft im Ausland - ja oder nein? Deutsche Versandhändler sind bereits sehr rührig im internationalen Geschäft, wie eine aktuelle Umfrage des BVH unter seinen Mitgliedern ergab. 89,2 Prozent der Unternehmen sind laut der Studie "Cross Border Sale" bereits im Ausland vertreten. Und von den restlichen 10,8 Prozent planen derzeit knapp 43 Prozent eine internationale Expansion. Am meisten Scherereien machen im Ausland die rechtlichen Regularien.

Natürlich wagen sich die meisten Anbieter erst einmal nach Österreich (84,6 Prozent) und in die Schweiz (71,8 Prozent). Das macht wenig Aufwand, vor allem, weil es sich um deutschsprachige Länder handelt. Beliebt sind weiterhin EU-Staaten wie Frankreich (56,4 Prozent) und die Niederlande (46,2 Prozent). Aber auch außerhalb Europas sind die deutschen Unternehmen vertreten: Beliebt sind die USA und Kanada (jeweils 10,3 Prozent) und China (7,7 Prozent).

www.bvh.info index.php eID tx_nawsecuredl u 0 file uploads media 121205_Grafiken_Cross_Border_Sale.p

38,5 Prozent der im Ausland präsenten Unternehmen stellen ihre Unternehmensstrategie auf das Zielland ein. Die Hälfte davon passt das Produktsortiment an, 37,5 Prozent stellen das Marketing um, 12,5 Prozent die Preispolitik. Die Mehrheit jedoch überträgt ihr Modell einfach auf den ausländischen Markt. Im Zielland arbeiten jedoch bei über 70 Prozent mehr einheimische als deutsche Mitarbeiter. Bei gut 20 Prozent ist das Verhältnis ausgeglichen.

Eintrittsbarrieren
Und was macht es besonders schwer, im Zielland Fuß zu fassen? Als größte Markteintrittsbarrieren nennen 67,5 Prozent der im Ausland tätigen Versender rechtliche Regularien, es folgen mit 45 Prozent Schwierigkeiten bei der Versandabwicklung, jeweils 35 Prozent geben Probleme bei der Zahlungsabwicklung, fehlende Informationen über die ausländischen Märkte und sprachliche Barrieren an.

Von den Unternehmen, die erst noch ins Ausland expandieren wollen, nennen 66,7 Prozent die rechtlichen Regularien und fehlende Informationen über den dortigen Markt als größte Hindernisse. Ähnlich sieht es bei den Unternehmen aus, die sich lieber auf Deutschland beschränken wollen: Sie schrecken vor allem die rechtlichen Regularien (75 Prozent).

Umsatzanteil

Etailment.de gibt es auch bei Facebook, Twitter und Google+. Oder abonnieren Sie den Newsletter

Sie wollen mit uns werben? Unsere Mediadaten.


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: E-Commerce

hellofresh
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!Vernetzte Geräte, die für uns die Einkäufe erledigen? Di ...
Topartikel
Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, PayPal, eBay, Urbanara, Apple,
Amazon ist die Produktsuchmaschine Nummer 1 der Deutschen. Gute Sichtbarkeit im Ranking kann daher d ...
Die Top 100 der umsatzstärksten Onlinehändler in Deutschland
Die Dominanz der Top 3 im deutschen Onlinehandel - Amazon, Otto, Zalando - ist schier erdrückend. Zu ...
Christoph Lange, Zalando
Christoph Lange ist VP Brand Solutions bei Zalando in Berlin. Als Mitarbeiter Nr. 3 kam er 2008 zu Z ...
Rewe Digital: Schweizer Taschenmesser im Kampf gegen Amazon
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!Eine Studie der News-Organisation ProPublica zeigt gerad ...
Marc Opelt
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!Den Satz kennen Sie sicher: Kunden brauchen keine Bohrma ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats