Facebook Offers in Deutschland gestartet: Hellofresh bietet schon Schnäppchen in der Timeline

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. April 2012 |

HelloFresh Facebook
Gestern vormittag haben wir noch über den Test-Roll-Out von Facebook Offers in einigen Märkten geschrieben und gemutmaßt, dass es auch in Deutschland in Kürze mit den Rabatten in der Timeline losgehen könnte.

In der Tat hat Facebook die digitalen Schnäppchen, die als  Coupon zum Anklicken  im Newsfeed des Nutzers aufploppen, still und leise auch hierzulande ausgerollt. Ein Leser hat uns in den Kommentaren (Danke) auf ein entsprechendes Rabatt-Angebot von HelloFresh aufmerksam gemacht, das gestern online ging (Bild oben). Fans des Lebensmittel-Abo-Dienstes von Rocket Internet bei Facebook erhalten dabei gleich 20 Prozent Preisnachlass auf die erste Tüte.  

Das wirkt auf den ersten Blick nur so mittelsinnig (Wer wird Fan, bevor er die erste Tüte bestellt hat?)  doch trotzdem haben 108 Personen das Angebot geklickt.  Facebook nennt das euphemistisch "beansprucht".  Clever ist das dennoch. Die Aussicht auf mehr und schnelle Schnäppchen dürfte die Fan-Zahlen von Marken und Händlern nach oben treiben und verhindern, dass die Postings der Marken nach einmaliger Fan-Beteuerung auf "Verbergen" geklickt werden. Schließlich will man kein Schnäppchen verpassen. 

Wie geht es nach dem Klick weiter?  Das Angebot landete prompt als E-Mail-Coupon in meinem Postfach. Dort sieht das dann so aus:

Facebook Angebot

 

Weil HelloFresh ja nun ein Online-Anbieter ist und es mir wenig nutzt, vor der Firmenzentrale in Berlin mit der Email zu wedeln, gibt es auch einen Code für die Bestellung auf der Website.   Gut: Die Weiterleitungsfunktion für virale Effekte. Word-of-Mouth wirkt schließlich. Nur hört man bei dem Satz  "Deine Freunde können den Gutschein auch verwenden! Also nicht verzagen und weitersagen!" das Controlling leise weinen. 

Der Dienst steht  bislang nur ausgewählten Werbepartnern von Facebook zur Verfügung, die nach dem Willen des Netzwerkes dem Nutzer hochwertige Angebote machen sollen. Rabatte sollten demnach mindestens 20 % des regulären Preises ausmachen. Das Angebot selbst ist kostenlos, schnell gemacht und leicht erklärt

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