Facebook: So wirbt der Online-Handel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 31. Juli 2012 |

Facebook Ecommerce
22% der Online-Werbeausgaben im E-Commerce in den USA wandern Richtung Facebook. Das entspricht Spendings von 8,1 Mrd. US-Dollar.  Die Ausgaben dürften in den kommenden Jahren jeweils um 10 Prozent steigen. Erreicht werden damit vor allem Frauen. Diese Zahlen rückte nun der Werbe-Dienstleister Nanigans heraus.

Laut Studie Männer klicken rund 12% weniger auf Ads und kaufen rund 14% weniger via Facebook ein als Frauen. Frauen klicken rund 1,5 mal häufiger auf Like und legen rund 2,2 mal so viele Dinge in den Einkaufskorb wie Männer. Frauen scheinen ohnehin interessierter. Mit Blick auf die Top 20 Internet Retailer liegt der Anteil der Frauen bei 63 Prozent.  Die größte Gruppe bilden die 21-30jährigen Nutzer und Nutzerinnen mit 31%, gefolgt von den 13-20jährigen mit 27%.

In Sachen Perfomance  werden Anzeigen, die auf eine Fanpage verweisen, 36mal häufiger geklickt als Werbung, die auf  Seiten außerhalb des Netzwerks verlinkt.  Dafür liegt deren Cost-per-Click aber auch um 78% günstiger.  Produktspezifische  Anzeigen erzeugen zudem ein Interesse (Mitgliederregistrationen) das klassische “Evergreen Ads” um das 15fache übersteigt.

Zudem werden Marketplace-Ads  8% eher  angeklickt als die um fast die Hälfte (48 Prozent) günstigeren Sponsored Stories.  

Ecommerce Infographic Facebook

Die Studie basiert auf 200 Mrd. Ad-Impressions, die über die Ad Egnine von Nanigans im Q1/Q2 2012 ausgeliefert wurden.


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: E-Commerce

Schlagworte: E-Commerce, Facebook

Neuer Service: Dossiers zu Fachthemen und Trends im Multichannel
Um Ihnen den Überblick über besonders wichtige Themen zu erleichtern, bietet etailment Dossiers zu v ...
Topartikel
Schweiz: Neue Chancen für deutsche Online-Händler
Frei vorm Tor und doch daneben: Frank Mills legendärer Pfostenschuss in seinem ersten Spiel für den ...
Glossybox: „Fokus auf die Kundenzufriedenheit“
Glossybox war 2014 mit einem siebenstelligen Plus profitabel. Das Berliner Abo-Boxen-Startup konnte ...
Der Zalando Code: 5 Charts erhellen den Erfolg
172 Seiten stark ist der Geschäftsbericht von Zalando, der erklären soll, warum es bei Zalando derze ...
Facebook: Was Händler über die neuen Dynamic Product Ads wissen müssen
Mit den kürzlich vorgestellten Dynamic Product Ads schafft Facebook ein weiteres Argument für Händle ...
Warum das mobile Bezahlen am POS durch Samsung Pay wahr werden könnte
Apple Pay, Samsung Pay, Android Pay und viele kleinere Anbieter wie Yapital oder Wirecard kämpfen um ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats