H&M-Tochter Weekday verwirrt die Online-Nutzer

Von Bert Rösch | 31. Januar 2013 | 2 Kommentare Kommentieren

WEEKDAY counter
Mit einer verwirrenden Startseite ist der Online-Shop der H&M-Tochter Weekday live gegangen. Wer die Site aufruft, findet dort einen Counter vor, demzufolge der Online-Ableger des zehn Jahre alten Urbanwear-Filiale erst in sechs Tagen und neun Stunden eröffnet. Die meisten Besucher dürften die Website daraufhin verlassen.

Nur wer genau hinguckt, sieht, dass man den Counter selbst auf 0 stellen und somit den Store höchstpersönlich eröffnen kann.

Das Sortiment umfasst sowohl die Eigenmarken Weekday, MTWTFSS Weekday, Weekday Collaborations und Fade to W als auch die Schwester-Labels Cheap Monday, Back, Rodebjer, Örjan Andersson, Cedric Jacquemyn und Christophe Lemaire. Sie gehören zum schwedischen Modeunternehmen Fabric Scandinavien, das H&M Ende 2010 komplett übernommen hat.

Der englischsprachige Online-Shop Weekday.com liefert in 18 europäische Länder, darunter die Hauptmärkte Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien. Die Preise werden in Euro, englischen Pfund und schwedischen Kronen angezeigt. Die Versandkosten reichen von 6 Euro in Deutschland bis 9 Euro in Slowenien, die per Kreditkarte oder PayPal bezahlt werden können. Die Umtauschfrist beträgt 14 Tage.

Im stationären Geschäft betreibt Weekday 21 Geschäfte in Deutschland, Skandinavien und den Niederlanden. Im Frühjahr dieses Jahres soll ein Store im japanischen Osaka folgen.


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: E-Commerce

Schlagworte: Mode, fashion, H&M

Limango:
Der Onlinehandel in Frankreich ist im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 35 Milliarden Euro Umsatz an ...
Topartikel
Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, PayPal, eBay, Urbanara, Apple,
Amazon ist die Produktsuchmaschine Nummer 1 der Deutschen. Gute Sichtbarkeit im Ranking kann daher d ...
Die Top 100 der umsatzstärksten Onlinehändler in Deutschland
Die Dominanz der Top 3 im deutschen Onlinehandel - Amazon, Otto, Zalando - ist schier erdrückend. Zu ...
Trendreport: Wie alltaugstauglich sind die Zukunftsvisionen für den E-Commerce?
Über 12.000 Produkte im ersten richtigen Virtual-Reality-Kaufhaus; ein Vertriebs-Bot, der E-Mails an ...
Rewe Digital: Schweizer Taschenmesser im Kampf gegen Amazon
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!Eine Studie der News-Organisation ProPublica zeigt gerad ...
Marc Opelt
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!Den Satz kennen Sie sicher: Kunden brauchen keine Bohrma ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 31. Januar 2013 09:59 | Permanent-Link

    Total coole Idee. Somit kontrolliert Weekday den Serverlast zur Eröffnung, während gleichzeitig ein Testpublikum analysiert werden kann! Großartiges Marketing. Hut ab!

  2. Erstellt 31. Januar 2013 10:38 | Permanent-Link

    Nette Idee, aber irgendwie bescheuert, dass man beim nächsten Aufruf den Store erneut eröffnen muss, oder?
    Außerdem könnten PLUS und MINUS besser gekennzeichnet sein.
    Und dann noch eine ENTER und eine WELCOME Seite, bis man mal im Store ist? Eine ganz gute Idee, leider nicht ganz zu Ende gedacht, aber offenbar immerhin für ein wenig PR gut :-))

stats