Kinnevik rechnet mit Millionen-Dividende von Rocket Internet

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Oktober 2012 |

Kinnevik logo
Schöner Geldsegen. Der schwedische Großinvestor Kinnevik erwartet im vierten Quartal eine Dividende von rund  37 Millionen Euro aus seiner Beteiligung an Rocket Internet. Im dritten Quartal gab es eine Dividende von rund 34 Millionen Euro. Das geht aus dem soeben veröffentlichten Report für die ersten neun Monate 2012 (pdf) hervor. Kinnevik ist mit 25 Prozent an dem Inkubator der Samwer-Brüder beteiligt.

Erst gestern hatte Kinnevik vermeldet, dass es für rund für rund 287 Millionen Euro weitere zehn Prozent von Zalando übernimmt. Diese kommen von Holtzbrinck Ventures, Tengelmann Ventures und Rocket Internet. Auch im Report beziffert Kinnevik den Wert von Zalando auf rund 3 Milliarden Euro und baut auf weiteres Wachstum.

An Zalando hält Kinnevik mittlerweile 35 Prozent. 26 Prozent direkt und 9 Prozent über Rocket Internet. Der Investor hat zudem für 100 Millionen eine Option auf weitere 3 Prozent der Anteile.

Neben Rocket Internet und Zalando hat Kinnevik zudem auch direkt in eine Reihe weiterer Rocket Internet-Satelliten investiert. Dafiti und Kanaui in Brasilien, Lamoda in Russland, Namshi im Nahen Osten, Iconic in Australien, Zalora und Lazada  in Südostasien, Zando in Südafrika, Home24 und Westwing sowie außerdem noch in Wimdu, Airizu, ein chinesischer Airnbn-Klon, und Foodpanda.


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Kinnevik, Rocket In

Händler und Social Media - Funkstille bei Kundenanfragen
„Wir hatten dieses Jahr kein Glück“. Das sagte Otto-Vorstandschef Hans-Otto Schrader bei der Vorstel ...
Topartikel
Die beliebtesten Arbeitgeber der Top 20 im E-Commerce
So richtig beliebt ist der Handel als Arbeitgeber nicht. Als das trendence Institut abschlussnahe St ...
Schluss mit dem Chaos: Vergleichsplattform für Shopsysteme
Es ist vielleicht die Gretchenfrage für viele Onlinehändler: Welches Shopsystem soll es denn sein? W ...
Logistik: Umsonst ist nicht genug
Da hilft kein Rechnen: Zalando und Amazon Prime haben mit ihren kostenlosen Lieferungen die Ansprüch ...
Shopwings:
„Laziness as a Service“ nennen sie in den USA den Trend zu mehr Bequemlichkeit. Davon will auch Shop ...
Händler und Social Media - Funkstille bei Kundenanfragen
71 Prozent der deutschen Händler sind inzwischen bei Facebook aktiv. Doch bei Twitter, Youtube und d ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats