Kurz vor 9: AirBnB, Oryx, Groupon, Monoqi, Twitter, Facebook, TennisPoint, ACTA

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Januar 2012 |

News: Jeden Morgen kurz vor 9

AirBnB:Die Online-Zimmer-Vermittlung wächst weiter und expandiert international. Der Marktführer vor Wimdu und 9flats plant Büros in Paris, Barcelona, Mailand, Kopenhagen und Moskau. In Europa verfügt AirBnB bereits über Büros unter anderem in Berlin und Hamburg. Seit der Gründung im August 2008 sind fünf Millionen Übernachtungen über die Plattform abgewickelt worden, 4 Millionen davon allein in den vergangenen 12 Monaten. (AllthingsD).

Oryx: Dass Oryx, oder auch Project A Venture genannt, in das Wein-Geschäft einsteigt, war nach den ersten Stellenanzeigen klar. Jetzt steht fest wo. Die einstigen Manager des Inkubators Rocket Internet, planen die Übernahme des Shopping-Clubs Wine-in-Black. Wine in Black sieht sich als exklusive Gemeinschaft mit dem Ziel "Mitgliedern Zugang zu weltweit ausgezeichneten Premium-Weinen zu unschlagbar günstigen Preisen zu bieten”. Otto, die einen zweistelligen Millionenbetrag in Oryx pumpten, sind über den Venture-Arm bereits an Wine in Black beteiligt

Groupon: In Kooperation mit SmartDigital packt Groupon die Gutscheine in einem Test in Chicago mit lokal basierten Angeboten über Großbildschirme mit Touchscreen-Display an die Schaufenster. Die Gutscheine sollen dabei für den jeweiligen Standort des Kiosk-Systems individuell angeboten werden. (SunTimes)  

Monoqui: Das ist gerade en vogue: Mit Monoqi startet ein weiterer Design-Shoppingclub. Erst gestern berichteten wir über den Shopping-Club Bamarang aus dem Haus Rocket Internet und das Vorbild Fab. Hauptinvestor bei Monoqi ist Mitgründer Christophe Maire von Atlantic Ventures. Monoqi will wie die Wettbewerber täglich Produkte internationaler Designer zu Vorteilspreisen bieten. Gegen die aggressive Expansion der Samwer-Brüder hat Monoqi aber vielleicht nur eine Chance, wenn die PR stimmt. Ashton Kutcher muss her. Vielleicht klappt es ja. Maire hat auch in Startups wie Amen und Gidsy investiert. Denen verhalf der Einstieg des Hollywood-Stars Kutcher zu jeder Menge Publicity.

Facebook: Statt Rabattpunkten gibt es Facebook-Credits, die dann im Social Network zum Einkauf, beispielsweise virtueller Güter, genutzt werden können. Das ist die Idee des Loyality-Programms Plink. Mitmachen sollen Restaurantketten wie Dunkin’ Donuts, Quiznos, Red Robin unnd Taco Bell. (AllFacebook).

Twitter:  Ein länderspezifischer Filter soll bei Twitter künftig gesetzwidrigen Content blockieren (beispielsweise Beleidigungen, Nazi-Content). Kritiker fürchten eine übertriebene Zensur. 

ACTA:  Die EU hat das Abkommen unterzeichnet. Es sieht unter anderem vor, dass Internet-Anbieter für Urheberrechtsverletzungen von Kunden haftbar gemacht werden können. Die nationalen Parlamente müssen noch zustimmen. (SpON)

TennisPoint: Der Tennisversandhändler Tennis-Point treibt die internationale Expansion voran. Die Online-Shops sind jetzt in neun Sprachen verfügbar. Europaweit beliefert der Online-Shop damit über 20 Länder. Darüber hinaus unterhält Tennis-Point über seinen Partner Salesupply in elf Ländern eigene Repräsentanzen. Begleitend investiert Tennis-Point verstärkt in TV-Werbung im europäischen Ausland Eurosport. (per mail).

Zahl des Tages: Zahl der Marketer, die auf den ROI bauen, um den Erfolg von Social Media zu messen: 0 . Hier weitere Ergebnisse einer Umfrage unter 700 Marketingverantwortlichen.

Zitat des Tages: "Man schaufelt immer mehr Traffic auf Seiten und fast niemand macht sich mal Gedanken, warum noch immer 97% dieser Besucher nichts kaufen. Hier liegt das wahre E-Commerce Gold vergraben", Prof. Dr. Mario Fischer, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH) in Würzburg, über Umsatzreserven. (Online-Marketing)

Grafik des Tages: Das globale Wachstum von AirBnB. Große Infografik.

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: Zuerst kommt Amazon – und dann kommt lange nichts

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