Kurz vor 9: Monoqi, Spotify, Gema, Foodpanda, Zalando, Khan Academy, Sainsbury, Twitter, Best Buy

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. März 2012 |

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 

Monoqi: Nach dem Beta-Start Ende Februar ist die Nummer 3 im Reigen der Design-Shopping-Clubs, Monoqi, nun offiziell online. Die Auswahl ist klein. "Unser Augenmerk liegt vorrangig auf Qualität und nicht auf Quantität“, sagt CEO Simon Fabich. Ein Blog soll zudem die Geschichten hinter den Produkten erzählen. Zum Launch eröffnet Monoqi einen Pop-Up Store in der Appel Design Gallery, Torstr.114 in Berlin-Mitte wo die Produkte vom 16.bis 25. März besichtigt werden können. Mit Bamarang aus dem Haus Rocket Internet und Fab.com buhlen bereits zwei weitere Anbieter um Kunden, die ein Faible für internationale Designartikel zu Vorteilspreisen haben. Fab.com hat zudem gerade den deutschen Shoppingclub Casacanda übernommen.

Foodpanda: Mit dem Lieferdienst Foodpanda wollen die Samwer-Brüder Südostasien erobern. Derzeit werden Mitarbeiter in Malaysia, Indonesien und Thailand gesucht, meldet Deutsche Startups. Rocket Internet setzt ohnehin auf massive Expansion in Südostasien. Im Marschgepäck ist unter anderem die Modeplattform Zalora. Sie gibt es in Malaysia und soll nun auch in Singapur angreifen. Asien ist, weil in Sachen Venture Capital eher dysfunktional, ein chancenreicher Markt

Spotify: In Deutschland startet heute der Musikstreamingdienst Spotify. Mit der Gema gebe es bislang aber keinen Vertrag, ein "Fall Youtube" drohe, schreibt der "BR". Wer bei dem schwedischen Unternehmen Musik ohne Werbeunterbrechungen hören will, zahlt fünf Euro. Spotify bietet  16 Millionen Lieder. Ohne ein Facebook-Konto kann man sich bei Spotify übrigens nicht anmelden.

Twitter: Der Mikro-Bloggingdienst Twitter kauft  den Blog-Anbieter Posterous. Posterous (Posterous-Blog des etailment-Autors) fand nie ein Geschäftsmodell,  ist seit Tumblr und Google+  im Abschwung, Twitter findet so recht kein Geschäftsmodell, Anzeigen im Stream sehen die Nutzer skeptisch. Anders gesagt: Minus und Minus soll nun Plus ergeben. 

Zalando: Da schreien die Elche: Der Online-Versender  Zalando expandiert  im Mai nach Skandinavien. Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen stehen auf der Agenda. Sein Wachstum hatte sich Zalando zuletzt mit erheblichen Verlusten erkauft, zeigt dabei aber zugleich, dass "klotzen, nicht kleckern" im E-Commerce die Devise der Sieger sein sollte. 

Khan Academy: Die Khan-Acadamy ist vielleicht eines des spannendsten Projekte im Bildungsbereich im Web. Die von Salman Khan gegründete Organisation stellte Lehrfilme kostenlos ins Web und erlaubt die Verbreitung zu Lehrzwecken. Über 2700 Lehrfilme quer durch alle Disziplinen gibt es jetzt auch als iPad-App

Sainsbury: In Sachen Online-Lebensmittelhandel sind die Briten deutlich weiter als deutsche Kunden.  165.000 Online-Order wickelt Sainsbury pro Woche ab. Als Marktführer im Online-Geschäft gilt indes Tesco. Die Kette nennt keine Zahlen.   

Best Buy: Die US-Handelskette Best Buy holt sich den ehemaligen Starbucks-Manager Stephen Gillett als President for Digital and Global Business Services. In der Funktion soll er das problematische E-Commerce-Geschäft auf Kurs bringen. Bei Starbucks betreute er unter andem den Relaunch von Starbucksstore.com.    

Zahl des Tages: Auf eine Million verkaufte iPad schätzt ein Analyst die Verkaufszahlen des iPad 3 am Starttag 16. März.  Die Börse muss das ähnlich sehen. Dort erreicht die Apple-Aktie ein neues Rekordhoch: 552 US-Dollar.

Zitat des Tages: "When a customer signs up, it’s not of primary concern whether they purchase something immediately; rather we look at their ultimate value to our business over time." Jason Goldberg, CEO des rasant wachsenden Design-Shopping-Clubs Fab.com, schaut nicht auf den kurzfristigen Wert des Kunden.

Grafik des Tages: Wie die Apples Spracherkennung Siri den E--Commerce unterstützt. Knapp 40 Prozent schicken Siri auf die Suche nach Deals. 

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: iPad 3: Wirrwarr um Starttermin und welche Online-Kunden es doch am 16. März bekommen

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