Kurz vor 9: Neckermann, Amazon, Hornbach, Facebook, Edeka, Tesco, Marks & Spencer, Bundesliga

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. September 2012 | 1 Kommentar Kommentieren

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 

Neckermann:Schluss: Bei Neckermann.de ist jetzt auch der letzte interessierte Investor abgesprungen. Laut Lebensmittelzeitung winkte dieser gleichfalls mit Blick auf den Investitionsstau ab. Der finanzielle Aufwand sei zu hoch.

Amazon:  Oha, da naht ja ein Apsirant, der Payleven von Rocket Internet eines Tages kaufen könnte. Amazon will angeblich eine eigene Mobile Payment-Lösung im Stil von Square auf den Markt werfen, um Dönerbuden und Modeboutiquen das Bezahlen zu erleichtern.

Hornbach erklärt das Internet zum Projekt und Facebook freut sich auf Geschenke. Dies und mehr nach dem Klick.

Zitat des Tages: “Auf Dauer wollen wir unser gesamtes Sortiment im Internet anbieten, so wie der Kunde dies von uns gewohnt ist, mit unserer Preisgarantie und allem, was dazu gehört", Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Holding, setzt auf Multichannel. 

Amazon: In trauter Nachbarschaft. Gravis, eine der größten deutschen Ladenketten für den Vertrieb von Apple-Produkten, bietet ab Oktober auch den iPad-Rivalen Kindle von Amazon an, meldet Mobile Zeitgeist.

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Facebook: Facebook präsentiert mit Facebook Gifts nun seinen eigenen Geschenke-Versanddienst. Clevererweise nutzt Facebook gleich die Erinnerungsfunktion an Geburtstage auf seiner Seite, verbindet das dann mit Geschenkvorschlägen, schreibt die Huffington Post. Da müssen Sich Wrapp und Dropgifts warm anziehen.

Edeka:  Die Handelskette Edeka testet in einer Filiale in Berlin-Moabit Mobile Payment, meldet die Lebensmittelzeitung. Partner ist Valuephone (GK Software). Die Edeka-App setzt auf das Sepa-Lastschrift-Verfahren. Weil NFC aber noch nicht ausreichend verfügbar ist, werden Barcodes eingesetzt. Auch sonst wirkt das System ein wenig zusammengestrickt angesichts eines umständlichen Authentifizierungsverfahrens (Strichcode+Nummer+Pin+Barcode). Da hat eine Oma ja schneller ihr Kleingeld gezählt.

Tesco: Toilettenpapier am Fernseher kaufen. Tesco testet es. Per Gestensteuerung in der virtuellen 3D-Filiale am TV-Gerät. Welcome back, Second Life. Ein Video gibt es hier.

Bundesliga: Der Fan als Kaufvieh. Unser Ranking der Fanshop der Bundesliga-Vereine im Web zeigt einmal mehr: In Sachen E-Commerce bleiben viele Bundesliga-Vereine Amateure und lassen sich so ein Millionengeschäft entgehen. Die Tabelle.

Zahl des Tages:  900.000 Quadratmeter. So groß wird das Lager von Marks & Spencer in Castle Donington, Großbritannien. Es soll das größte E-Commerce-Lager des Landes sein, wenn es 2013 eröffnet wird.

Grafik des Tages: Was Kunden an Ihnen mögen würden.

Lesetipp des Tages: Mehr Geduld gefragt: E-Commerce wird teurer

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: Weiter formschwach: Die E-Commerce-Tabelle der Bundesliga-Clubs

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Victor Laszlo
    Erstellt 28. September 2012 15:51 | Permanent-Link

    Hallo,

    also ich habe das mobile Payment bei EDEKA in Berlin jetzt schon zweimal ausprobiert. Wenn Ihr mir die Oma zeigt, die schneller als dieser Payment-Vorgang ist, gebe ich einen aus. Barcode ranhalten, eigene PIN eingeben, zweistellige PIN, die vom Verkäufer genannt wird, eingeben, nochmal Barcode ranhalten. Das geht sehr schnell, gleichzeitig werden noch automatisch die Mobile Coupons eingelöst und der Bon kommt per E-Mail und ist auch in der App. Wer in der Lage ist, die Zahlen auf dem Touchscreen zu treffen, schlägt Eure Oma sicher um Längen.

    Gruß aus Berlin

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