Kurz vor 9: Neckermann.de, P&C, Spreadshirt, Fab, MyMobai, Adidas, Opodo

Von Klaus Janke | 17. Juli 2012 |

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Neckermann.de: Geschäftsführung und Gewerkschaft geben sich gegenseitig die Schuld für den Stillstand der Verhandlungen, berichtet Der Handel. Ein Angebot für Abfindungen liegt laut Unternehmen vor, die Arbeitnehmervertreter halten es jedoch nicht für ausreichend. Nach dpa-Informationen liegt ein Angebot auf dem Tisch, bis Ende dieses Jahres alle Arbeitnehmer weiter zu beschäftigen, und mögliche Abfindungen aus flüssigen Mittel zu bezahlen. Das Paket soll ein Volumen von 10 Millionen Euro haben.

P&C: P&C Hamburg wird im September seinen neuen Onlineshop starten, der aus rechtlichen Gründen den Namen einer früheren Eigenmarke, Van Graaf, tragen wird. Vangraaf.com wird rund 180 internationale Premiummarken wie Hugo Boss, Max Mara und Strenesse Blue im Angebot haben. Ein Beratungstool macht es zudem möglich, dem Kunden verschiedene Stylingmöglichkeiten aufzuzeigen. 

Spreadshirt: Der T-Shirt-Versand wirbt nach Deutschland und Frankreich nun erstmals auch in Großbritannien im Fernsehen. Laut Internet Retailing wird in den nächsten vier Wochen ein 20-sekündiger Spot auf zwei Sendern laufen, der die Zuschauer ermutigt, doch auch auch mal ein eigenes T-Shirt zu designen. Kreiert wurde der Spot von DC Media Networks. 

Zitat des Tages: „Amazon." Fab-Gründer Jason Goldberg im aktuellen "Spiegel" auf die Frage, welche Größenordnung er mit seinem Unternehmen anstrebe 

MyMobai: Der Dienstleister für Mobile Couponing konnte eine erneute Finanzierungsrunde nicht erolgreich abschließen und hat daher laut Mobilbranche.de beim Amtsgericht Dresden die Insolvenz angemeldet. Die verbliebenen Assets des 2008 gegründeten Unternehmens werden nun verkauft, die meisten Mitarbeiter haben bereits einen neuen Job gefunden. 

Adidas-Streit: Markenartikler haben unter bestimmten Umständen das Recht, den Verkauf ihrer Produkte auf Online-Plattformen zu beschränken. In einem Interview mit Heise.de erklärt der Rechtsanwalt Thomas Seifried, dass der Markenhersteller unter anderem Vorgaben für den Betrieb des Onlinehändlers machen und Anforderungen an die Präsentation der Produkte stellen darf. Über eine Einschränkung des Vertriebswegs Internet durch Adidas hatten sich Marktplatzbetreiber beim Bundeskartellamt beschwert. 

Opodo: Das Touristik-Unternehmen Odigeo, unter anderem Muttergesellschaft des Online-Reiseportals Opodo, hat laut OnetoOne einen neuen President und Group Chief Operating Officer ernannt: Dana Dunne hat früher das  europäische Geschäft von AOL geleitet und war später für Easyjet tätig. Odigeo entstand im Sommer 2011 aus der Bündelung der vier Marken Opodo, E-Dreams, Go Voyages und Travellink, ist in 28 Ländern vertreten und verzeichnet Reisebuchungen in Milliarden-Euro-Höhe.

Zahl des Tages: 74 Prozent der französischen Smartphone-Besitzer nutzen laut Internet Retailer ihr Gerät, um damit von zu Hause etwas zu kaufen

Grafik des Tages: Die optimale Abwicklung einer mobilen Couponing-Kampagne bei iBusiness

Lesetipp des Tages: 8 Tipps zum Ankurbeln des Mobile-Commerce-Geschäfts bei Econsultancy

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: Mode-Onlinehandel: Adidas, Esprit und Zara können's am besten, Hugo Boss ist Schlusslicht

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