Kurz vor 9: Project A Ventures, Oryx, Yummy, Snipon, Fab.com, Wummelkiste, Frank & Oak, Pinterest, Facebook

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. Februar 2012 |

News: Jeden Morgen kurz vor 9 

Project A Ventures: Mit Yummy (Projektname) will der Inkubator der ehemaligen Manager von Rocket Internet nun den Lebensmittelhandel erobern. Project A Ventures, aka The Oryx Project, will unter dem Arbeitstitel Yummy gleichfalls Lebensmittel und Kochrezepte als Abo-Modell bieten. Einfallslosigkeit pur. Yummy ist ein Klon des unglücklich gestarteten Samwer-Klons Hello Fresh. Der ist ein Klon von KommtEssen. Die Idee von Lisa Rentrop kommt wiederum von Middagsfrid in Schweden. KommtEssen ist ein Tochterunternehmen. Warum Otto sich da an Project A Ventures beteiligt, nachdem auch Weinhandel und Schneiderei nicht gerade disruptiv wirken? Wir wissen es nicht. Otto hat doch genug Kopierer im Sortiment. Scherz beiseite. Es kann also wirklich nur darum gehen, den Universalisten für Fachkräfte aufzuhübschen. Beim Namen Yummy dürfte es auch kaum bleiben: Aus einigen Gründen

Snipon: Snipon, Tochterunternehmen von SDV – Die Medien AG, macht KaufDA Konkurrenz. Die Plattform-App bietet Produkt- und Schnäppchensuche sowie Prospekte und greift das Konzept von kaufDA auf. (per mail).

Fab.com: Der US-Shoppingclub für Designprodukte Fab.com hat binnen sieben Monaten 2 Millionen Nutzer erreicht. Der Erfolg, heißt es bei Fab,  basiere auf dem Produkt, Social Media und strategisch eingesetzter (auch klassischer) Werbung. Fab ist Vorbild für den Samwer-Klon Bamarang

Wummelkiste: Abo-Commerce für Kids. Warum nicht? Die Eltern zahlen. Nach Wittlebee in den USA mit Mode im Abo und Petitebox mit der Babybox aus dem Samwer-Klon-Labor kommt mit Wummelkiste etwas kloneskes vom Team Europe. Gründerszene eiert da ziemlich herum, weil man vermutlich mehr weiß - Team Europe ist schließlich an Gründerszene beteiligt - will aber nicht zuviel verraten, um ein wenig Hype zu erzeugen. Abo, Mode, Kids, Kosmetik - das dürfte so der Inhalt der Wummelkiste sein, tippt etailment.

Frank & Oak: Mit Frank & Oak ist ein neues Start-up in den USA live, das Männern zwischen 20 und 35 das lästige Shopping in Sachen Mode abnimmt. Stichwort: Curated Shopping. Nach Angabe der Vorlieben gibt es einen monatlichen Newsletter. Fünf Stücke sucht man sich aus und bekommt sie nach Hause geschickt. Erinnert ein wenig an das deutsche ModoMoto oder die Mutter aller Modelle in Sachen Curated Shopping Shoedazzle und den Vater dazu, den Trunkclub (Techchrunch). Überraschend an Frank & Oak ist allein die noch recht junge Zielgruppe, die schon unter Shopping-Lustlosigkeits-Verdacht steht.

Pinterst: Jetzt macht auch Facebook-Boss Mark Zuckerberg bei der digitalen Bilder-Pinnwand Pinterest mit. Was er sammelt: Bucket Lists und iPhone-Homescreens. (AllFacebook).

Facebook: Facebook stellt die bereits erwartete Timeline/Chronik für Facebook-Pages von Unternehmen noch im Februar bereit. Facebook kündigt zudem Verified Accounts für Prominente an. (Adage) (Techchrunch).   

Lesetipp des Tages: Eine Fleißarbeit: Die Übersicht über die E-Commerce Payment Dienstleister für den deutschen Markt

Zitat des Tages: "Der Nachhaltigkeitsbegriff verkommt zu einer PR-Hülse ohne Bedeutung." WiWo-Autor Sebastian Matthes ärgert sich über den Missbrauch eines Begriffs.

Grafik des Tages: Bunte Infografik: The Future of Sharing on Facebook, Twitter and Google 

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: TV-Spot: Zalando macht den Schrei zum Quiz-Format

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