Markenvertrauen: Amazon lässt alle hinter sich

Von Klaus Janke | 6. Dezember 2012 |

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Weihnachtsversand bei Amazon: Die Besteller haben Vertrauen

Weihnachtszeit: Einmal mehr werden die Verbraucher im großen Stil von Medien wie "Bild" vor unsicheren Shopping-Angeboten im Netz gewarnt. Da dürfte es Amazon ganz besonders freuen, in der Studie "Markenvertrauen" in diesem Jahr wieder ganz vorn gelandet zu sein, genau wie schon 2010 und 2011. 79 Prozent der 1000 Befragten Bundesbürger sprechen der Marke ihr Vertrauen aus, das bedeutet ein Plus von zwei Prozentpunkten. Der E-Commerce-Riese lässt damit in puncto Vertrauen alle abgefragten Marken hinter sich, Marken wie Nivea und Aldi, und erst recht alle Konkurrenten im Internet-Bereich. Was macht Amazon richtig?

Amazon schaffe viel Transparenz bezüglich Angeboten, Preisen, Service und Kulanz, erklärt Uwe Munzinger, Mitinhaber der Berliner Markenberatung Markenberatung Sasserath Munzinger Plus, die die Studie erstellt hat.  Er lobt das "Erlebbar-Machen bestmöglichen Services, zum Beispiel durch One-Click-Shopping, Wahlfreiheit bei der Lieferzeit und Transparenz über den Lieferprozess, Preistransparenz, Recommendation Engines, und Preview Funktionen wie ,Blick ins Buch'“. Auch werden Artikel laut Munzinger ohne Wenn und Aber zurückgenommen. Darüber hinaus gelinge es Amazon stets, "an den relevanten Kontaktpunkten nützliche und interessante Angebote zu machen und den Kunden in der Summe ein hochgradig positives Amazon-Markenerleben zu bieten“.

Amazon ist im Internetbereich mit dem Vertrauensbonus eine Ausnahmeeerscheinung: Mit Ausnahme von Google (59 Prozent) und eBay (51 Prozent) landen die weiteren 19 abgefragten Online-Marken (unter anderem HRS, Zalando, Xing und Facebook) im hinteren Teil des insgesamt 59 Marken umfassenden Rankings. Während der durchschnittliche Vertrauenswert bei den klassischen Unternehmen bei 42 Prozent liegt, bringen es die Online-Marken nur auf 26 Prozent. 

Hier geht's zur vollständigen Studie.

(Foto: Amazon)

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