Millionen-Investition: Kinnevik gehört jetzt ein Drittel von Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. Oktober 2012 | 1 Kommentar Kommentieren

Zalando Paket
Großinvestor Kinnevik erwirbt weitere Anteile an Zalando in Höhe von 10 Prozent und steigt damit zum wichtigsten Einzelinvestor des Modeshops auf.

Kinnevik hält nun 26 Prozent direkt an Zalando und weitere 9 Prozent indirekt über Rocket Internet.  Gleichzeitig meldet Zalando einen weiteren Umsatzsprung.

Im ersten Halbjahr 2012 erzielte der Online-Händler einen Nettoumsatz von 471 Millionen Euro. Zalando ist  damit auf einem guten Weg, den Umsatz des Vorjahres zu verdoppeln. Dies sei mit ein Grund für die Erhöhung der Beteiligung gewesen, heißt es in einer Presseerklärung.

Kinnevik kauft weitere 10 Prozent der Anteile von den bisherigen Investoren Holtzbrinck Ventures, Tengelmann Ventures und Rocket Internet. Das 10-Prozent-Paket wird mit 287 Millionen Euro beziffert. Die drei Early-Stage Investoren haben jeweils kleinere Anteile abgegeben, behalten aber weiterhin gemeinsam 56 Prozent an Zalando. Kinnevik hat 2009 das erste Mal in Zalando investiert.

Zuletzt erhielt Zalando Kapital von DST, JP Morgan und Kinnevik sowie weiteren Gesellschaftern. Zudem erhielt Zalando im Sommer eine Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 40,7 Millionen EUR von der Commerzbank und der Sparkasse Mittelthüringen. 


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Kinnevik

Shopwings:
Auch wenn Rewe aufs Tempo drückt und seinen Lebensmittel-Bestellservice in inzwischen rund 70 Städte ...
Topartikel
12 aktuelle E-Marketingtools für das kleine Budget
Die Preise, die Oracle oder Adobe für ihre Marketing-Clouds aufrufen, übersteigen deutlich die Budge ...
Warum Pinterst, Instagram und Co per Buy-Button den Handel umkrempeln
Der “Buy it”Button macht sich auf den Plattformen im Web breit. Bei Instagram, bei Twitter, Facebook ...
Retouren:  Was Forscher raten – und wie sich Händler selbst helfen
Würde man nicht bei Kunden, sondern bei Händlern eine Umfrage machen, was sie beim Kunden am schnell ...
Shopwings:
Auch wenn Rewe aufs Tempo drückt und seinen Lebensmittel-Bestellservice in inzwischen rund 70 Städte ...
Mentale Hebel für den Umsatz: Erlebniswelten verkaufen besser
Der günstigste Preis? Geht immer, aber nie lange. Da der Wettbewerb über den Preis endlich ist, müss ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 18. Oktober 2012 17:45 | Permanent-Link

    Zalando wird richtig aufgepumpt und dann wird beim IPO Kasse gemacht. Nur so macht es Sinn.

stats