Mobile Commerce: Tablet beschleunigt, Smartphone stagniert

Von Klaus Janke | 29. November 2012 | 1 Kommentar Kommentieren

dailydeal ipad
Wer vom Mobile-Shopping-Boom vor Weihnachten schwärmt, meint damit strenggenommen das wachsende Geschäft über Tablet-PCs. Smartphones zeigen nämlich keinerlei dynamische Entwicklung. Dies zeigen erste Auswertungen des W3B-Reports „Mobile Commerce“ von Fittkau & Maaß, der im Dezember erscheinen wird. Danach ist der Anteil der Smartphone-Besitzer in der Internet-Nutzerschaft zwar gegenüber dem Vorjahr von 40 auf über 50 Prozent deutlich gestiegen. Nach wie vor planen jedoch lediglich gut 7 Prozent der Besitzer, über das Smartphone auch Geschenke kaufen zu wollen.

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Ganz anders das Bild bei den Tablet-PCs: Der Anteil der Besitzer von iPad und Co an der gesamten Internetgemeinde ist von 11 auf über 18 Prozent gestiegen. 42 Prozent von ihnen wollen Geschenke über ihr Gerät suchen, 29 Prozent auch kaufen. Hier zeigt sich ganz klar: Der Tablet-PC bietet vor allem durch seinen größeren Bildschirm einfach mehr Komfort als das Smartphone, und dem stationären Computer ist er teilweise ebenfalls überlegen, wenn es um das gemütliche Surfen auf dem Sofa geht. Über 30 Prozent der Tablet-Besitzer geben an, Dinge bevorzugt über dieses Gerät zu erledigen, während dies beim Smartphone nur bei knapp 12 Prozent der Fall ist. Wer das Smartphone zum Kauf nutzt, tut dies in den meisten Fällen, weil er unterwegs ist und im Augenblick keinen Zugriff auf einen stationären Computer oder einen Tablet-PC hat.

W3B35_W-Commerce_Tablet_PC_Game_Changer (1)

In puncto E-Commerce regiert natürlich immer noch der gute alte PC beziehungsweise der Laptop. Rund 59 Prozent der befragten Nutzer geben an, darüber Geschenke zu suchen, 49 Prozent planen auch den Kauf per PC. Diese Werte sind gegenüber dem Vorjahr nur noch geringfügig gestiegen. Ein durchaus nennenswerter Anteil der Internetnutzer zieht damit weiterhin den Einkauf im stationären Handel vor - der sich gerade vor Weihnachten ja auch alle erdenkliche Mühe gibt, die entsprechende Atmosphäre zu schaffen.

Für den W3B-Report wurden im Oktober und November 2012 rund 100.000 deutschsprachige Internetnutzer befragt. 60.000 Nutzer stellen die repräsentative Stichprobe dar.

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 29. November 2012 10:12 | Permanent-Link

    Vielleicht eine Ergänzung dieser Befragungsdaten: die Untersuchung von SinnerSchrader Mobile:
    http://www.sinnerschrader-mobile.com/news/mobilecommerce/
    Basis sind Analytics von einem Dutzend Unternehmen aus den Bereichen Finance, Telco, Travel und Retail über einen Zeitraum von sechs Monaten.

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