Mode und Start-ups: Die spannendsten Trends von der Fashinvest in New York
Creativity meets Capital. Unter diesem Motto steht die FashInvest. Oder wie es David Freschman, der Kopf hinter FashInvest sagt: „Unsere Veranstaltung ist dazu da, die linke mit der rechten Hirnhälfte zusammen zu bringen“.
VCs investieren weiter
Start-ups soll das Event näher bringen, wie Venture Capital Unternehmen funktionieren und wonach sie suchen sowie den VCs aktuelle Start-ups vorstellen. Prominente Vertreter in den VC-Panels waren Lawrence Lenihan (FirstMark), William D. Busko (Consensus) oder John S Taylor (Head of Research der National Venture Capital Association). Optimistische Botschaft von John S Taylor: Es wird weiter in den US Markt investiert: Dieses Jahr 1.3 Mrd. US-Dollar in den Consumer Sector, wobei hier – im Gegensatz zu Software – New York die Region ist, auf die mit 30% der größte Anteil der Investitionen entfällt. www.nvca.org und www.pwcmoneytree.com liefern dazu zahlreiche Daten.
Nischen und Versuchsfelder
Social Commerce, das zeigte der Kongress, ist weiterhin ein großes Versuchsfeld. Snaptiva, Netrobe, Bazaart oder ShopMyLabel sind davon überzeugt, einen Ansatz gefunden zu haben, über den sich Onlinenutzer mit den Produkten beschäftigen und der gleichzeitig kapitalisierbar ist. Spannend ist, dass große Marken und Händler bereits dabei sind, diese Modelle auszuprobieren und Provisionssätze bis zu 20% erlöst werden.
Außerdem schreitet die Spezialisierung auf Nischenzielgruppen weiter fort, wobei mit Nischen in den USA Multi-Milliarden-Märkten angesprochen werden.
Beispiele: Flechada, als Destination für Latino Design, Couture Rani, die sich auf indische Brautmoden spezialisiert haben (75% aller Amerikanerinnen indischer Herkunft fahren bisher zum Brautkleidkauf zurück nach Indien) oder Dormify, das ein komplettes Sortiment für Töchter anbieten, die ins College gehen (ein 5 Mrd-Dollar-Markt).
Und zu guter letzt natürlich alle Ansätze, die Designer direkt mit Konsumenten zusammen bringen, wie TrendSeeder, SeamBliss oder OfaKind.
Sie profitieren davon, dass bei Konsumenten angesichts der ewig gleichen, uniformierten Mode in allen Einzelhandelsformaten eine gewisse Müpdigkeit einsetzt und talentierter Nachwuchs im Design-Bereich bereit ist, ein unternehmerisches Risiko einzugehen - bei Verkaufspreisen die sich auf Mainstream Niveau bewegen.
Welche Möglichkeiten, das Internet hier noch bieten wird, sollte man besonders vor einem Trend in den USA betrachten: „multicultural is the new normal“.
Auf dem Radar haben sollte man auch den Gewinner des Fashpreneur Award: Moda Operandi. Macher Aslaug Magnusdottir plauderte In New York auch aus dem Nähkäschen und schilderte, welche große Rolle Trial und Error spielen, um letztlich Erfolg zu haben.
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Thema: E-Commerce
Schlagworte: Mode, Trends, fashion, Venture Capital, Start-ups, New York




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Hallo, cooler Beitrag! Besonders ShopMyLabel finde ich ne super Idee. Wird sicherlich für viele eine Art Sprungbrett werden! Bin gespannt was da noch so kommt.
Gruß
Alexandra