Sephora umarmt die mobile Welt

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. April 2012 |

sephora app
Sephora, das ist eigentlich eine ganz unaufgeregte große Kosmetikkette  mit  Webshop innerhalb des  LVMH-Imperiums (Louis Vuitton and Moet Hennessy). Gerade dort ist man höchst sensibel damit beschäftigt, neue Kundenströme zu verfolgen und registriert bemerkenswertes.  

In Sachen Social Media-Traffic ist Pinterest nach Facebook bereits der wichtigste Frequenzbringer.  Kein Wunder: Jedes Produkt auf der Website kann "gepinnt" werden.

Auch Mobile wird bei der Customer Journey immer wichtiger und ganz bewusst aus der Sicht des Kunden betrachtet.

Sephora macht sich Mobile regelrecht zu eigen. Nicht nur, dass die App Kundenbindung durch Speicherung der eigenen Einkaufshistorie betreibt und die App wie ein service-orientiertes Schweizer Taschenmesser angelegt ist. Alle Stores sind zudem mit iPods ausgestattet, einige sogar mit iPads, stellt AllThingsD begeistert fest. Die iPods verfügen über einen Kreditkarten-Scanner und helfen den Mitarbeitern auch bei der Beratung der Kunden. 

Gänzlich überraschend aber wird es, wenn man erfährt, dass man sich bei Sephora so gar nicht daran stört, wenn Kunden die Produkte im Laden mit eigenen Barcode-Apps scannen. “The reality is there’s not a lot of price differentiation in our world, and most of our users are loyalty card holders, so it doesn’t worry us,” sagt  Julie Bornstein, Senior Vice President von Sephora Direct gegenüber AllthingsD.  Man denkt bei Sephora schlicht im Sinne des Kunden: “It makes the experience better if you like to shop that way.” 

Dazu gehört ein wenig Selbstbewusstsein, vor allem aber eine kundenzentrierte Kultur. 

Der Einkauf via Mobile hat bei Sephora übrigens im vergangenen Jahr um rund 300 Prozent zugelegt.


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