7 Tipps für die perfekte Kundenmail

Von Gastautor | 31. Mai 2016 |

7 Tipps für die perfekte Kundenmail
Soziale Netzwerke eröffnen für Unternehmen viel Chancen, um mit Interessenten und Kunden zu kommunizieren. Aber nach wie vor sind E-Mails und Newsletter aus dem Marketing-Mix nicht wegzudenken. Bei der ausgewachsenen E-Mail-Flut im Posteingang hat es jede Nachricht schwer, die Aufmerksamkeit des Nutzers zu gewinnen. Florian Werner vom Unternehmen Remintrex hat für die Leser von etailment Tipps zusammengestellt.

Die Meisten kennen es aus eigener Erfahrung: Newsletter und Werbemails sind oftmals lästig und werden in vielen Fällen ungelesen in den Papierkorb verbannt. Mit diesen Tipps versenden Sie E-Mails, die vom Empfänger auch gelesen werden.

"Service"-E-Mails werden häufiger gelesen

Gut funktionieren Service-E-Mails, die der Nutzer als Mehrwert wahrnimmt. Bestes Beispiel dafür sind Lieferstatus-Mailings oder Produktempfehlungen, die auf einen getätigten Einkauf basieren. Transaktionsmails, die nach dem Kauf versendet werden und die Kunden über ergänzende oder ähnliche Produkte informieren, bedienen sich an einem großen Vorteil: Nach einem Kauf sind die Kunden positiv gestimmt und offen für weitere Produkte. Bereits der Betreff dieser Mail kann diesen Reiz auslösen.

E-Mail im responsive Design aufbereiten

Das Nutzen mobiler Geräte ist nach wie vor auf dem Vormarsch. Doch selbst wenn 47 Prozent der E-Mails auf dem Smartphone oder Tablet gelesen werden, und somit ein eindeutiger Trend in Richtung Mobile zu verzeichnen ist, ist der Desktop-Rechner nicht aus dem Rennen. Umso wichtiger ist es, die E-Mails im responsive Design aufzubereiten, so dass sie sowohl auf mobilen Geräten, als auch auf dem PC oder Laptop gleichermaßen leserfreundlich angezeigt werden. Sollte eine E-Mail nicht korrekt angezeigt werden und schlecht lesbar sein, landet sie bei 80 Prozent der Empfänger im Papierkorb.

Bild und Text in ein gutes Verhältnis bringen

Auch wenn die hohe Relevanz von Bildern und die bessere Leserfreundlichkeit kürzerer Texte jedem Marketing-Experten ein Begriff sind, sollte das Verhältnis von Text zu Bildern nicht weniger als 50 Prozent betragen. Zu großzügig bebilderte Mailings wirken nicht nur schnell überladen, sondern können bei mobilen Empfängern auch Probleme beim Laden der Bilder verursachen. Außerdem ist das Verhältnis von Text und Bild für den Spam-Filter des Empfängers ein entscheidendes Kriterium.

Opt-Out-Möglichkeit prominent platzieren

Die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert von einem Newsletter oder von Service-Mails abzumelden, muss jedem Empfänger gegeben sein. Gesetzlich ist geregelt, dass dies nicht durch ein zusätzliches Login oder andere Hürden erschwert werden darf. Grundsätzlich gilt: Der User soll sich lieber vom Verteiler abmelden, als die Mail genervt als Spam zu markieren. Deshalb empfiehlt es sich, den Opt-Out-Button gut sichtbar zu platzieren, zum Beispiel direkt über dem Menü. Auf ein zweistufiges Verfahren, bei dem zusätzlich noch eine Abmelde-Mail bestätigt werden muss, sollte verzichtet werden.

Preheader verwenden

Sowohl Smartphones und Tablets als auch einige E-Mail-Programme für den Desktop-Computer zeigen neben dem Absender und der Betreffzeile auch die ersten Textzeilen im Posteingang an. Diese Zeilen sollten deshalb überzeugen und zum Weiterlesen anregen. Oftmals bewährt sich ein Call-to-Action, der den Empfänger zu einer Handlung auffordert. "Nur noch heute: Versandkostenfrei bestellen!" ist ein Beispiel für einen auffordernden Pre-Header, der zum Weiterlesen anregt und dem Empfänger noch vor dem Lesen der vollständigen Mail darüber informiert, dass er aus den in der E-Mail erhaltenen Informationen einen Nutzen ziehen kann.

Den Empfänger persönlich ansprechen

Eine namentliche Ansprache in einer E-Mail vermittelt Nähe zum Empfänger und eine persönlichere Ebene. Deshalb sollte nach Möglichkeit der Name des Empfängers in die Anrede eingebaut werden. Je nach Zielgruppe sollte entschieden werden, ob lediglich der Vorname genannt werden soll oder ob der Empfänger eher förmlich mit den Nachnamen angesprochen wird. Die persönliche Ansprache endet jedoch im besten Fall nicht nach der Anrede: Zuletzt angeschaute Produkte, die Nachfrage bei einem abgebrochenen Kaufprozess oder individuelle Angebote holen den Empfänger ab und animieren ihn zur Rückkehr auf die Webseite.

Die Gunst der Stunde nutzen

Kommt eine E-Mail zur falschen Zeit beim Empfänger an, beispielsweise während eines stressigem Tags im Büro, findet sie mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Beachtung. Es gilt deshalb, E-Mails dann zu versenden, wenn der Empfänger aufnahmebereit für dessen Inhalt ist. Sollte er beispielsweise vor wenigen Minuten die Webseite besucht haben oder im Online-Shop gestöbert haben, ist davon auszugehen, dass eine darauf bezogene E-Mail in diesem Moment Anklang findet. Auch der Öffnungszeitpunkt einer vorangegangenen E-Mail kann ein Indiz für einen günstigen Zeitpunkt sein.

Fazit - So klappt es mit der Service-Mail

Nicht alle Werbe-Mails werden unbeachtet in den Papierkorb verschoben oder sogar als Spam markiert. Werden die genannten Aspekte beachtet, steigt die Chance, eine wertvolle Marketingstrategie sehr erfolgreich zu nutzen, sehr deutlich an. Um die Nutzer zu erreichen, ist die Unterstützung eines E-Mail-Marketing-Dienstes von Vorteil. So gelingt es, auch nicht registrierte Besucher einer Seite via Retargeting zu erreichen. 70 Prozent der Besucher eines Online-Shops haben ein tendenzielles Kaufinteresse, schließen jedoch keinen Einkauf ab.

Über Remintrex:

Remintrex (www.remintrex.de) ist einer der führenden Anbieter für E-Mail- und postalisches Retargeting in Deutschland. Der Retargeting-Service bietet E-Commerce-Unternehmen, aber auch Online-Marketing- und Performance-Agenturen eine perfekte Ergänzung des herkömmlichen CRMs. Das Setup und die Gestaltung der Retargeting-Kampagnen sind komplett kostenlos. Als Abrechnungsmodell wird für den E-Mail-Bereich standardmäßig ein CPC-Modell angeboten. Im Bereich Web to Print (z.B. Postkarten, Kataloge), hängt der Preis vor allem vom Portovolumen und den Druckkosten ab.


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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Mail-Marketing

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