Corporate Blogs? 7 Dinge, die Händler von Vorbildern lernen können

Von Gastautor | 19. August 2015 | 1 Kommentar Kommentieren

Ein Corporate Blog macht Mühe, kostet Zeit, kostet Gehirnschmalz - und ist ein Marathon, kein Sprint. Warum Händler sich dennoch auch heute noch an die Tastatur setzen sollten (oder jemanden finden sollten, der das für sie tut) und an welchen Blogs man sich ein Beispiel nehmen könnte, sagt Content Marketing-Managerin Alina Lipka in einem Gastbeitrag für etailment.

Corporate Blogs? 7 Dinge, die Händler von Vorbildern lernen können
Alina Lipka
 

1.    Steigerung der Aufmerksamkeit und der Wahrnehmung des Onlineshops

Corporate Blogs werden immer beliebter im E-Commerce. Mit branchenspezifischen News erregen Sie die Aufmerksamkeit potentieller Kunden und steigern somit die Wahrnehmung für Ihren Shop. Dank den regelmäßigen Beiträgen wirkt Ihr Onlineshop dynamisch und lebendig. Ist der potentielle Kunde bereits in Ihrem Shop, kann mit verlockenden Überschriften die Verweildauer gepusht werden. Eins ist sicher, hat der Kunde Fragen zu Ihrer Branche, wird er mit Sicherheit auch das nächste Mal auf Ihrem Blog nachschauen.

2.    Suchmaschinenoptimierung der sicheren Art

Mit qualitativ hochwertigen Inhalten, punkten Sie nicht nur bei Ihren Kunden, sondern auch bei Google. Guter Content wird belohnt. Nach den vielen Goole Penguin und Panda Updates, die immer noch kein Ende nehmen, wurde das Internet revolutioniert. Der Konsument steht wieder im Mittelpunkt und nicht etwa die Tricks, den Algorithmus zu manipulieren. Die Ära der Aneinanderreihung von Suchbegriffen ist damit zum Glück vorbei. Gute Blogbeiträge, die relevant für Ihre Branche sind, stellen also eine ideale Lösung da, den organischen Traffic zu steigern.

3.    Ansprache an potentielle Kunden ohne dabei Werbung zu schalten

Werbung ist teuer und wird immer unbeliebter. In ihrem Buch ‘Die Content Revolution‘ beschreiben Klaus Eck und Doris Eichmeier wie mobile Anzeigen nerven und sogar negative Auswirkungen auf die Onlinereputation haben können. Corporate Blogs ermöglichen eine direkte Ansprache an die Zielgruppe; schließlich sind der Shop und der Blog für deren Bedürfnisse aufgebaut.

Dieses soll allerdings nicht heißen, dass man als Onlineshop auf Werbung, wie Google AdWords verzichten soll. Vielmehr geht es darum, die Traffic-Quellen zu variieren, indem man qualitativ hochwertigen Content zur Verfügung stellt.

Ein Beispiel hierfür ist der Onlineshop für Werbeartikel National Pen, der mit seinem Blog branchenrelevante Artikel veröffentlicht. Wie können Werbeartikel Geld bringen? Diese Frage dürfte äußerst relevant für die Kunden sein, bevor sie sich dazu entschließen, eine Kaufhandlung zu vollziehen.

4.    Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit dank einem Alleinstellungsmerkmal

Nehmen wir an, Sie sind Betreiber eines Onlineshops für Schuhe. Von der Auswahl und den Preisen heben Sie sich nicht von Ihren Konkurrenten ab. Mithilfe des Blogs können Sie allerdings unter Beweis stellen, dass Sie anders sind.

Dabei darf man nicht vergessen, dass sich hinter jedem Onlineshop ein Mensch verbirgt. Zeigen Sie diesen, indem Sie einen interessanten Blickwinkel auf die Branche liefern. Die neusten Schuhtrends, modische Kombinationen könnten zwei Themen für Artikel sein, die einen Schuh-Shop bereichern würden.

5.    Aufbau eines transparenten und authentischen Onlineshops

Laut einer Studie von der Klenk & Hoursch AG sind 56 Prozent der Verbraucher „Transparenz-Sensible“. Setzen Sie also auf Transparenz in Ihrem Onlineshop, schließlich wird es dem Verbraucher heute leicht gemacht, den Shop zu wechseln. Unternehmen, die einen Einblick hinter die Kulissen erlauben, punkten eindeutig bei den Kunden. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Zalando-Blog. Der Shop erhält so eine persönliche Note und wird transparent, indem die Mitarbeiter vorgestellt werden. 


6.    Förderung eines langfristigen Erfolges durch Kundenloyalität

Ein großer Nachteil bei Onlineshops ist die menschliche Beziehung, die abhanden geht. Ohne Bezug zu einer Person, sind die meisten auf der Suche nach den attraktivsten Angeboten. Bei stationären Geschäften allerdings rücken die Beratung und das Vertrauen in den Vordergrund.  Stellen Sie sich nur vor, Sie würden Ihre geliebten teuren Schuhe nicht zu den Schuster um die Ecke bringen?

'KL1#Mit branchenrelevanten Inhalten, kann ein Corporate Blog die Nähe aufbauen. Er funktioniert als Berater, Informant, sympathischer Freund. Schließlich erfährt man durch den Blog, wer sich hinter dem Shop verbirgt und die Artikel verfasst.

7.    Aufbau eines unschlagbaren Expertenimage

Thomas Schwenke hat sich auf  Onlinerecht spezialisiert und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Anwälten in ganz Deutschland. Auf www.rechtsanwalt-schwenke.de/blog bloggt er auf eine verständliche und unterhaltsame Art über sein Fachgebiet. Impressumspflicht bei Facebook? Eine Googlesuche platziert den Blogbeitrag von Thomas Schwenke auf Platz 1.  Dank der Onlinepräsenz, hat sich der Anwalt ein echtes Expertenimage geschaffen.


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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 19. August 2015 17:24 | Permanent-Link
    Tipps wie euer Blog auch gelesen wird

    Hier geben wir euch Tipps wie Eure Arbeit am Blog auch Früchte trägt.
    http://www.netzaktiv.de/5-tipps-fuer-euren-blog-so-werden-sie-gelesen/

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