Facebook: Mornin` Glory mit scharf kalkulierter Werbung erfolgreich

jpeg-5723.jpeg
Taugt Facebook Werbung?  “Facebook-Werbung macht sich nicht bezahlt”. Das meinte noch 2012 Zooplus-Chef Cornelius Patt. Vielleicht kommt es auch auf das "Wie" an. Es funktioniert, sagen jedenfalls der Rasierklingen-Abo-Dienst Mornin Glory und Facebook in einer Fallstudie. Die zeigt aber auch: Der Weg zum Erfolg ist kein leichter.

Zum Launch in Deutschland startete der Rasierklingen-Dienst eine Facebook-Kampagne. Das Ziel: möglichst viele Leute auf die neue Facebook-Seite, die Inhalte und die Produkte aufmerksam zu machen. Vor allem aber: Neukunden generieren und dabei die Conversion Rate steigern und gleichzeitig die Cost per Order (CPO) verringern.

Facebook: Mornin`Glory mit scharf kalkulierter Werbung erfolgreich
Das Ergebnis vorweg: Im Vergleich zum Start-Zeitraum der Facebook-Kampagne im November 2012 wurde die Conversion Rate um 30 % erhöht und der CPO um 50 % verringert.

Nebeneffekt: "Die auf Facebook gewonnenen Kunden haben einen höheren Customer Lifetime Value als die von
anderen Kanälen", sagt Julia Brewing, Head of Marketing bei Mornin’ Glory.

Doch dazu gehörte auch zweierlei: Testen, testen, testen und optimieren, optimieren, optimieren.

Beispiel: Die Suche nach dem richtigen Werbeformat.

Beim Einsatz der Page Post Ads wurden zahlreiche Bilder und Texte getestet, um herauszufinden, welche Werbeanzeigen am besten bei den Nutzer ankommen.
Facebook: Mornin`Glory mit scharf kalkulierter Werbung erfolgreich
Post Page Ad bei Facebook

Das Targeting wurde verfeinert. Statt der zunächst eingesetzten „Broad Categories“ nutzte Mornin Glory schließlich die Variante „Precise Interests“.

Für eine noch bessere Abstimmung kamen die Targeting-Optionen "Custom Audiences" und "Lookalike Audiences" zum Einsatz.

Bei den Bidding-Optionen wurde von CPC und CPM auf das neue Optimierungssystem oCPM („optimized cost per mile“, zu deutsch „optimierte Kosten pro Impressionen“) umgestellt, mit dem man den ROI besser bestimmen kann.

Fazit: Facebook-Werbung kann sich bezahlt machen. Dafür aber reicht es nicht, eine Kampagne aufzusetzen und dann die Hände in den Schoß zu legen. Womöglich mehr noch als klassische Werbung verlangt die Kommunikation im Netz nach Feinjustierung damit der Werbemotor in Fahrt kommt.

Fabio Paltenghi, Mitgründer und Geschäftsführer bei Mornin‘ Glory, ist auch Gastredner beim etailment-Summit im November in Berlin.

Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: Marketing

Schlagworte: Facebook, Social Media

Beacons
Vernetzt denkende Kunden, Personalisierung und Mobile - das waren nur einige der Schwerpunkte in die ...
Topartikel
Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, PayPal, eBay, Urbanara, Apple,
Amazon ist die Produktsuchmaschine Nummer 1 der Deutschen. Gute Sichtbarkeit im Ranking kann daher d ...
Die Top 100 der umsatzstärksten Onlinehändler in Deutschland
Die Dominanz der Top 3 im deutschen Onlinehandel - Amazon, Otto, Zalando - ist schier erdrückend. Zu ...
Trendreport: Wie alltaugstauglich sind die Zukunftsvisionen für den E-Commerce?
Über 12.000 Produkte im ersten richtigen Virtual-Reality-Kaufhaus; ein Vertriebs-Bot, der E-Mails an ...
Rewe Digital: Schweizer Taschenmesser im Kampf gegen Amazon
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!Eine Studie der News-Organisation ProPublica zeigt gerad ...
Marc Opelt
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!Den Satz kennen Sie sicher: Kunden brauchen keine Bohrma ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Jag Firerwalker
    Erstellt 23. August 2013 10:49 | Permanent-Link

    Guter Artikel. Ihr habt bloss das "y" bei dem Mornin Glory Link vergessen ;-)

  2. Erstellt 23. August 2013 16:11 | Permanent-Link

    Mimimi. :)
    Danke für den Hinweis.

stats