Herr, schmeiß Ideen vom Himmel: Inspirationen für die Weihnachtskampagnen per E-Mail

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. November 2014 |

Herr, schmeiß Ideen vom Himmel: Inspirationen für die Weihnachtskampagnen per E-Mail
Weihnachtsmailings sind in den meisten Fällen so langweilig und nervig wie "Last Christmas". Da kommt keine Freude auf. Es geht auch anders. Rabbit eMarketing hat ein paar Best Cases zusammengestellt und daraus Tipps für ungewöhnliche Newsletter in der Vorweihnachtszeit abgeleitet.

Das Türchenprinzip umkehren

Adventskalender mit rabattierten oder kostenfreien Produkten sind ein beliebtes Mittel, das besonders von Onlineshops gern genutzt wird. Damit die Aktion spannender wird, verschicken Sie doch einen Weihnachtskalender per E-Mail, bei dem alle 24 Türen offen sind und jeden Tag eines zugeht. Wer sich sein Schnäppchen sichern will, muss schnell sein. So steigt der Handlungsdruck. Außerdem werden solche Angebote gern an Freunde und Bekannte weitergeleitet. Sorgen Sie also für einfache Social-Sharing-Möglichkeiten im Mailing. So gesehen in einer Weihnachtskampagne von Gravis.

Auch Ungezogene bescheren

Warum sollten zu Weihnachten nur die Braven beschenkt werden? Verschicken Sie in der Vorweihnachtszeit Produktmailings mit einem Augenzwinkern. Für jede Art von Missetat wird ein passendes Geschenk vorgeschlagen. Wortspiele im Wording schaffen Aufmerksamkeit: Ein LKW-Fahrkurs passt zu dem, der „kein Laster ausgelassen“ hat. Wer „dauernd die Sau rauslässt“, freut sich vielleicht über einen Kurzurlaub auf dem Bauernhof. Damit punktete beispielsweise eine Kampagne von Jochen Schweizer.
Herr, schmeiß Ideen vom Himmel: Inspirationen für die Weihnachtskampagnen per E-Mail


Auf Last-Minute und Emotion setzen

Panische Last-Minute-Shopper ohne Ideen kann man mit Sondermailings abholen, bei denen es um Gutscheine, Geschenkurkunden, Patenschaften oder Spenden für wohltätige Zwecke geht. Damit schlagen die Schenkenden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie brauchen nicht auf den Versand zu warten, sondern können das Geschenk ausdrucken oder selbst auf eine Karte schreiben. Zweitens ist es sinnvolles Geschenk, das garantiert keinem Umtausch zum Opfer fällt. Bei solchen Produktmailings sollten Unternehmen vor allem auf emotionale Ansprache und Bilderwelten setzen. Ein gutes Beispiel dafür ist eine Kampagne des WWF.

Kunden das Ideenchaos zeigen

Was tun, wenn einem partout keine gute Idee für eine Weihnachtskampagne einfällt oder man zu spät dran ist? Man lässt dem Kunden einfach am Brainstorming und Ideenchaos im Kopf teilhaben, indem man ein witziges Video dreht und es in einer Videomail verschickt. Die ist nicht nur ein Hingucker und weckt Aufmerksamkeit, sondern macht die Weihnachtsgrüße doppelt sympathisch. Wie in einer Kampagne von Mortar zu sehen.


Weihnachtsgrüße mit dem Produkt verbinden

Das Weihnachtsmailing direkt mit dem Produkt zu verbinden, ohne ein plattes Produktmailing zu verschicken, ist die Kür. Überlegen Sie, wie sie dem Kunden eine positive Erfahrung mit dem Produkt und/oder Hersteller bescheren können. Epson beispielsweise hat in der Vorweihnachtszeit ein Sondermailing mit Bastelvorlagen für einen Adventskalender verschickt. Gleichzeitung bekam der Kunde Rabatt auf Tinte und Papier. In Abständen folgten weitere Mailings für Weihnachtskarten und -dekoration.

Nur die Botschaft sprechen lassen

Neben ausgeklügelten Weihnachtskampagnen kann auch ein schlichtes Weihnachtsgruß-Mailing seine Wirkung entfalten. Kreieren Sie ein emotionales Bild für den Header und einen persönlichen Grußtext. Designen Sie das Mailing einspaltig und responsive, so dass es in perfekter Optik bei Ihren Kunden ankommt. So gesehen bei Ambition.

„In der Vorweihnachtszeit herrscht besonders großes Gedränge im E-Mail-Postfach. Unternehmen sollten besonders auf Versandzeit, -frequenz und die Betreffzeile achten“, rät Nikolaus von Graeve, Geschäftsführer der rabbit eMarketing GmbH. „Der Betreff muss den Inhalt der Mail bestmöglich widerspiegeln. Statt ‚Adventskalender: Tür Nummer zwei‘ empfiehlt es sich, den Nutzen für den Empfänger mit einem aktivierenden Verb auszuprobieren, wie ‚Türchen Nummer zwei öffnen und Überraschung abholen‘. Es sollten unbedingt verschiedene Betreffzeilen gegeneinander getestet werden“, rät von Graeve.


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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Mail-Marketing, Weihnachten

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