Können Marktplätze den lokalen Handel retten?

Von Klaus Janke | 30. Mai 2014 | 4 Kommentare Kommentieren

Simply Local
Der Marktplatz Simply Local steht kurz vor dem Launch
Es sagt sich so leicht: Die kleinen, lokalen Händler müssen die Zeichen der Zeit erkennen und endlich den E-Commerce für sich erschließen. Müssen Multichannel-, ach was: Omnichannel-Strategien entwickeln, wenn sie nicht an die Wand gedrückt werden wollen. Aber wie geht das am besten? Eine Antwort können die verschiedenen Formen von Marktplätzen sein. Gerade weil das Potenzial von kleinen und mittleren Unternehmen noch nicht erschlossen ist, ist das Interesse von Gründern und Investoren hier hoch. So haben in dieser Woche vier Zeitungsverlage beschlossen, sich am Online-Marktplatz Simply Local zu beteiligen: die Weser-Kurier-Mediengruppe, Aschendorff Medien, die Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft und Rhein Main Digital. Das Ziel der Plattform ist, den stationären Handel zu unterstützen und einen Einkauf beim Händler vor Ort wieder attraktiver zu machen.

Das Prinzip von Simply Local: Interessierte Kunden sollen sich im Marktplatz quasi virtuell in ihrer eigenen Stadt bewegen. Sie schauen sich Produkte, Preise und Dienstleistungen der angeschlossenen Händler an und erfahren, ob und wo sie diese noch am selben Tag stationär kaufen können oder ob eine Online-Reservierung oder -Bestellung möglich ist. Händler, die ihre Produkte einstellen, können auf sämtliche E-Commerce-Services von Simply Local zurückgreifen. Der Kauf vor Ort soll jedoch im Vordergrund stehen: "Ist das gewünschte Produkt nicht in der Nähe verfügbar, liefert Simply Local Informationen, welcher Online-Shop das Produkt im Sortiment hat", heißt es auf der Website. Hinter Simply Local steht Xplace, ein Anbieter von interaktiver Kundeninformation, Kiosk-Technologie und Digital Signage am PoS.
Simply Local

Starten soll Simply Local im Juli. Zum Launch rechnet Michael Volland, Geschäftsführer von Xplace, mit 3500 bis 4000 angeschlossenen Geschäften. Die meisten gehören zu großen Handelsketten, für die Xplace auch bislang schon als Dienstleister tätig ist. Es sollen aber auch zunehmend einzelne kleine Händler einbezogen. "Hier werden wir vom Vertriebsnetz der Zeitungen profitieren können", so Volland gegenüber Etailment. Neben bestehenden Kooperationspartnern sei Simply Local mit weiteren in Verhandlung. 

Zum Start werden Kunden Artikel reservieren und vor Ort beim Händler abholen können. "Same-Day-Delivery werden wir dann ab Herbst anbieten", so Volland. Dazu sei man mit den Kurierdiensten Tiramizoo und My Lorry in Verhandlungen. Händler zahlen eine Monatspauschale von 39 Euro und für Transaktionen zwischen 3 und 9 Prozent an Simply Local. Für Werbung werden die Zeitungsverlage sorgen, aber auch weitere lokale Maßnahmen. So soll an den Schaufenstern der angeschlossenen Läden jeweils ein Aufkleber mit Simply-Local-Logo und einem QR-Code angebracht werden, über den man online zum Geschäft gelangt. "So ermöglichen wir Interessenten vor Ort auch außerhalb der Öffnungszeiten den Zugang zum Händler", erklärt Volland.  

Amazon und Co: Anonym und preisaggressiv

Simply Local ist nur eine Möglichkeit von vielen. Die Zahl der Online-Marktplätze wächst, und wer als lokaler Händler mitmischen, sich aber nicht verzetteln will, muss eine zusammenhängende Strategie entwickeln. Der einfachste Weg ins Netz sind die Marktplätze der großen Anbieter wie Amazon, Ebay, Rakuten, Meinpaket (DHL), Hitmeister oder Yatego (hier eine detaillierte Beschreibung dieser Marktplätze). Der Vorteil liegt bei dieser Lösung auf der Hand: Hohe Reichweiten durch die Bekanntheit der Marken. Nachteilig ist dagegen das große Angebot: Als Anbieter eines Produkts konkurriert man mit zahllosen anderen, Differenzierung ist fast nur über den Preis möglich. Eine Verknüpfung der Online-Präsenzen mit dem stationären Geschäft schafft man nicht. Es bietet sich auch nicht an, Kunden im stationären Geschäft auf das Amazon- oder Ebay-Angebot und damit gleichzeitig auf das dortige, preisaggressive Wettbewerbsumfeld aufmerksam zu machen.

Verkaufen über Verbünde: Höhe Reichweite und individueller Auftritt

Ein geeigneter Marktplatz kann schnell gefunden sein, wenn man einer Verbundgruppe oder einer ähnlichen Organisation angeschlossen ist. Diese stehen stehen vor einem gewissen Dilemma: Auf der einen Seite sehen sie sich von ihren Mitgliedsunternehmen gefordert, attraktive Lösungen für den Aufbruch ins Online-Zeitalter zu entwickeln. Auf der anderen Seite scheuen sie sich, diese allzu offensiv voranzutreiben, weil es im Verbund immer auch Mitglieder gibt, die Online-Konkurrenz fürchten. Das Spektrum der Angebotsformen reicht von zentralen Shops für alle angeschlossenen Mitglieder bis hin zu dezentralen Marktplätzen, die über eine gemeinsame Plattform den Kontakt zu den einzelnen Händlern herstellen. 

Schuhe.de
Schuhe.de verbindet Offline und Online
Beispiel: Die Handelskooperation ANWR hat für ihre 4200 angeschlossenen Schuhgeschäfte im Frühjahr 2013 die Online-Plattform Schuhe.de eröffnet. Sie bietet eine zentrale Suche nach bestimmten Schuhen, zeigt den Interessenten stationäre Händler in der Nähe, die das Produkt führen, und leiten Online-Kaufwillige an die Shops der angeschlossenen Händler weiter. Auf diese Weise können die Händler einen weiten Käuferkreis erreichen, gleichzeitig aber individuell auftreten und neben dem Onlinegeschäft auch auf die stationären Läden aufmerksam machen. Der Vorteil von Schuhe.de: Auch wer keinen eigenen Webshop betreiben will, kann sich hier mit seinem Laden über die Produktsuche präsentieren. Strategisches Ziel von Schuhe.de ist der gleichberechtigte Auftritt von Offline und Online.

Virtueller Stadtbummel

Wer keinem Verbund angehört, hat für seine Marktplatzstrategie zwei grundsätzliche Optionen: Entweder er definiert sich in erster Linie über sein lokales Umfeld und macht keine Anstrengungen, darüber hinaus Interessenten anzusprechen. Oder er schließt sich einem branchenspezifischen, überregionalen Marktplatz an. Im ersten Fall bieten sich spezielle lokale Marktplätze an. Ein Beispiel ist Schanzenport.de. Hier haben sich seit Ende 2011 insgesamt 44 Händler und sonstige Anbieter aus dem Gebiet rund um das Hamburger Schanzenviertel zusammengetan. Das Spektrum reicht von der Modeboutique über Fotografen und Designer bis hin zum Biomarkt und Plattenladen. Ein eigener Onlineshop ist dabei kein Muss.

Nachteil einer solchen Lösung: Häufig sind den Bewohnern bestimmter Viertel oder auch kleiner Städte die dortigen Läden ohnehin bekannt - neues Potenzial wird nicht erschlossen. Die Kosten sind allerdings auch gering, da kein gemeinsames Bestell-, Auslieferungs- oder Abrechnungssystem besteht.

Kleidoo
Kleidoo lädt zum Bummeln ein
Mehr Neukundenpotenzial bieten branchenspezifische Marktplätze. Im Modebereich sind dies Anbieter wie Kleidoo ("mein Stadtbummel online!") eine Option. Kleidoo liefert für die Händler die Abwicklung des Bezahlprozesses und besorgt die fotografische Aufbereitung der Produkte. Versand und Retouren sind Sache der Händler. 

Branchenspezifischen Marktplätzen sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt. Die internationale Modeplattform Farfetch.com, von London aus gesteuert, vereint rund 300 Designer-Boutiquen aus 25 Ländern, darunter rund 20 aus Deutschland. Wer bei Farfetch.com dabei sein will, muss einfach nur seine Homepage mit der Plattform verlinken. Farfetch.com bietet einen Rundum-Service von der Logistik bis zum Bezahlsystem. Die Partner-Stores machen im Durchschnitt 30 Prozent ihres Umsatzes online über Farfetch.com, und 70 Prozent stationär. Eine spezifisch deutsche Seite ist für 2015 geplant. 

Cap d'Oro
Bei Cap d'Oro kooperieren Hersteller und Fachhandel
Bestellung beim Händler, Lieferung vom Fachhandel

Ein anderes Marktplatz-System will der Dienstleister Gaxsys entwickeln. Er ermöglicht es Markenartiklern, Waren über das Netz zu verkaufen, die Auslieferung und Retourenabwicklung aber Fachhandelspartner vor Ort zu überlassen. Gaxsys demonstriert das Prinzip mit Cap d'Oro, einem Marktplatz für Schmuck und Uhren. Auf diese Weise wird sehr einfach eine kostengünstige und umweltfreundliche Same-Day-Delivery möglich. Der stationäre Handel wird einbezogen, und er kann auch insofern profitieren, als der Besteller die georderte Ware natürlich auch im Laden vor Ort abholen kann und sich vielleicht auch für weitere Artikel interessiert. "Cap d'Oro verbindet die Vorteile des Fachhandels und die Annehmlichkeiten des Internet-Versands", heißt es auf der Website.

Das Charmante an vielen Marktplatz-Modellen: Sie verbinden die E-Commerce- und die stationäre, statt sie gegeneinader auszuspielen. Die Plattformen dienen sowohl als Link zum Onlineshop des Händlers als auch als Werbemedium für das stationäre Geschäft. Wer diese Komponenten geschickt orchestrieren kann, muss sich angesichts des E-Commerce-Booms als lokaler Händler keine Sorgen machen.

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Volker Marquardt
    Erstellt 30. Mai 2014 16:34 | Permanent-Link

    Wie soll die Rettung gelingen, wenn man mit einer Transaktions-Provision von 3-9% den Margendruck auf kleinere und mittlere Händler weiter erhöht?

  2. Erstellt 31. Mai 2014 07:47 | Permanent-Link
    Lokale Marktplätze könnten weiterer Sargnagel für kleine Fachhändler sein

    Da hat Volker Recht.
    Hinzu kommt:
    Was auf den ersten Blick gut für den stationären Handel gemeint zu sein scheint, könnte sich jedoch am Ende als weiterer Sargnagel für den Facheinzelhandel erweisen und für das weitere Aussterben der Innenstädte sorgen.



    Warum?
    Die Antworten sind ganz simpel:

    Simply-Local ist rein auf Ketten und Konzerne ausgerichtet (auch wenn sie Alibi-Funktionalitäten anbieten, die kleinen Händlern angeblich helfen sollen - was praktisch aber nicht funktioniert) und schadet den kleinen Fachhändlern.

    Denn:
    1. Fehlende Voraussetzungen: Kaum ein kleiner Händler ist entweder technisch oder personell sowie finanziell dazu in der Lage, seine Produktdaten (sofern er diese überhaupt digital hat), Verfügbarkeiten und Preise online zu bringen und quasi in Echtzeit aktuell zu halten. Egal, ob über Schnittstelle oder manuell via CMS (hierüber müssten die meisten Händler manuell pflegen, da ihre technische Ausstattung nichts anderes zulässt - nur wann soll er das tun? Mit Extra Personal?).
    Ein normaler oder kleiner Fachhändler kann dies alles nicht einfach nebenbei leisten.
    Selbst wenn die Produktdaten durch die Plattform bereitgestellt werden sollten und alle Händler mit ihren Preisen dazu aufgelistet werden, wird das Problem nicht viel besser. Es werden nur Ketten dazu in der Lage sein, diese Anforderungen dauerhaft zu erfüllen, d.h. die kleineren Händler werden nicht erscheinen und noch weiter an
    Relevanz für die Kunden verlieren.

    2. Rechtliche Situation: Online bestellen und reservieren, SameDay-Delivery, etc. bedeutet für den Händler ein vollkommen neuer Rechtsrahmen mit Widerrufsrecht, Retouren, Zahlungsausfällen,… Auf die Abwicklung von Retouren und das Nachhalten der Bestellungen etc. ist kein Händler eingerichtet.

    3. Das Produkt steht im Vordergrund - nicht der Händler (der Händler wird beliebig und austauschbar gemacht).
    Der Händler und seine Serviceleistungen treten komplett in den Hintergrund (auch, wenn er sie präsentieren kann), denn es wird nach einem Produkt gesucht und es wird dann angezeigt, wo es zu bekommen ist und zu welchem Preis. Nicht, welche Kompetenz der Händler hat, welche Zusatzservices der jeweilige Händler um das Produkt herum bietet, etc.

    4. Der Preis rückt in den Mittelpunkt. Die angezeigte Liste der Händler, die das gesuchte Produkt haben, können sich nur durch den Preis differenzieren - und hier auch nur gegenüber den Online-Händlern. Nur Ketten die das Produkt führen haben hier eine Chance, dauerhaft mitzuhalten.

    5. Existenzbedrohende schrumpfende Umsätze. Die für stationäre Händler notwendigen Zusatzverkäufe und Impulskäufe bleiben aus, da der Kunde ja nur gezielt das Produkt findet, welches er gesucht hat und nicht durch weitere Produkte des Händlers inspiriert wird. D.h. der durchschnittliche Warenkorb sinkt in Menge und Wert. Umsatz wird nur mit den Produkten gemacht und nur durch den Händler, der am günstigsten ist. Die Mischkalkulation geht nicht mehr auf. Dieses 1-Produkt-Kauf-Problem haben reine Online-Shops nicht in diesem Ausmaß, da sie ja über die Warenkorb- und weiterer Shop-Funktionalitäten mehrere Produktverkäufe für den Online-Shop in einer Bestellung generieren können.

    6. Reine Bedarfsdeckung: Bei SimplyLocal muss der Kunde wie im eCommerce bereits genau wissen, was er sucht. Das Konzept der gezielten Produktsuche und Transaktionsorientierung ist jedoch das Terrain der eCommerce. Hier hat er seine Stärken. Sich inspirieren lassen, stöbern, informieren und Beratung tritt in den Hintergrund und die Kunden werden gezwungen, sich anderweitig zu informieren. Das bereits definierte Produkt steht im Mittelpunkt, der Händler wird austauschbar. Wenn ich als Kunde schon weiß, was ich will, dann steht der Preis und ggf. noch Liefergeschwindigkeit im Vordergrund. Hier haben die großen Versandhändler bzw. Pureplayer die Nase vorn. Wenn ich eh schon als Kunde online bestellen soll, dann kann ich es auch direkt beim reinen Online-Händler.

    7. Die Fachkompetenz tritt in den Hintergrund. Der Fachhändler wird mit dem Delivery-Service zu reinen Logistik-Dienstleistern und "Pickern" degradiert.

    8. Das Aussterben der Innenstädte wird forciert. Die Leute werden mit dem delivery-service noch stärker dazu erzogen, Online-Käufe zu tätigen (und nicht mehr in die Stadt zu gehen -> leere Innenstädte) und es wird Ihnen dabei sogar suggeriert, dass sie damit dem lokalen Handel etwas gutes tun. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Lage und qualifizierte Verkäufer rücken in den Hintergrund. Denn nur so kann im Preiswettbewerb mitgehalten werden und wo der Händler seine Garage mit den Waren am Ende hat ist ja egal. Das Aussterben der Innenstädte wird damit also in keinster Weise verhindert. Im Gegenteil. Und die stationären Händler werden zu Online-Händlern erzogen. Dies alles stärkt letztendlich den Online-Handel und nicht den Offline-Handel und auf diesem Gebiet haben dann die aktuellen Pure-Player die deutlich besseren Karten.

    9. Verfügbarkeits-Problem: Es gibt keine Echtzeit-Verfügbarkeit, da ein Kunde im Laden ein Produkt bereits in der Hand haben kann (anders als im Online-Handel, wo durch Picken durch den Mitarbeiter der Bestand reduziert wird). Wer bekommt dann das Produkt? Der online bestellt und bezahlt hat, oder der Kunde im Laden? Eine Bestandsreservierung nur für den SmartLocal-Kanal kann sich kein kleiner Händler leisten. Ohne direkte technische Anbindung an die Kasse müsste nach jedem Verkauf der letzten Artikelposition SOFORT - quasi in Echtzeit - die Verfügbarkeit angepasst werden, sofern es keine für SmartLocal reservierte Bestände gibt, die das System für Anfragen aus SmartLocal heraus selbst herunter zählen kann. Dies ist ja bei Produktsuchmaschinen, die auf Online-Shops verlinken anders, da hier dann im nächsten Schritt der Online-Shop die tatsächliche Verfügbarkeit kennt und bei Marktplätzen gibt es von den Händlern reservierte Bestände für diese Marktplätze.

    usw...

    So schön das SmartLocal-Konzept auf den ersten Blick zu sein scheint - es richtet sich somit letztendlich jedoch gegen die vielen kleinen lokalen Händler und gegen ihre Vielfalt, sondern stützt und nützt nur große Ketten. Langfristig stärkt es den reinen Online-Handel und drängt stationäre Händler weiter in diesen Weg, da es die Nutzer dazu erzieht sich woanders zu informieren und online zu kaufen. Die Probleme (aussterbende Innenstädte und aussterbende kleine Händler) wird dadurch nicht behoben - vielleicht sogar verstärkt.

  3. Erstellt 2. Juni 2014 11:01 | Permanent-Link
    Von meiner Seite aus ein "Ja"...

    ...wenn der Marktplatz sich auch tatsächlich an den Bedürfnissen der Kunden und (kleinsten) Händler orientiert. Herr Fisbeck benennt hier sehr valide Punkte, die ich gerne aufgreife: http://blog.koomio.com/post/87578136455/koennen-marktplaetze-fuer-lokale-angebote-den-stationaeren

  4. Halil Toklu
    Erstellt 5. Juni 2014 17:57 | Permanent-Link

    Ich bedanke mich bei Herrn Fisbeck, für die Auflistung der Herausforderungen, die ein lokaler Marktplatz lösen muss. Wir sind stolz darauf, dass wir eine Lösung entwickelt haben, wo sich die (kleinen) Händler, wie die großen Ketten nebeneinander, wie auf jeder Einkaufsmeile präsentieren können. Desweiteren haben wir, intelligente Lösungen insbesondere für die (kleinen) Händler entwickelt, um den Einstieg bzw. die Erweiterung der Multichannel
    Strategie einfach wie möglich zu gestalten. Wir sind gespannt darauf, wie Herr Fisbeck diese Probleme auf http://home.at-my-store.com/ lösen wird. Seien Sie gespannt auf unsere Version im Sommer 2014.

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